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SYNER-KINASE 100.000 I.E. Plv.z.H.e.Inj.-/Inf.-L.

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  • PZN / EAN
    17483132 / 4150174831323
  • Darreichung
    Pulver z. Herst. e. Injektions- oder Infusionslös.
  • Hersteller
    Syner-Medica BV

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 100000 I.E. Urokinase

Hilfsstoffe

  • Dinatrium edetat-2-Wasser
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Mannitol
  • Dinatriumhydrogenphosphat-12-Wasser
  • Der Wirkstoff dieses Arzneimittels ist Urokinase, ein Enzym, das aus menschlichem Urin gewonnen wird und thrombolytisch wirkt. Das bedeutet, dass es Blutgerinnsel auflöst, die sich an folgenden Orten gebildet haben:
    • intravenöse Katheter oder Kanülen (chirurgische Schläuche, über die dem Körper Flüssigkeiten entnommen oder zugeführt werden)
    • Lunge
    • tiefe Venen
    • periphere Arterien (vom Herzen entfernt liegende Blutgefäße, z. B. in den Beinen)
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel wird Ihnen nicht verabreicht, wenn Sie
    • allergisch gegen Urokinase oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • Magen- oder Darmblutungen haben oder vor Kurzem gehabt haben
    • eine Krebserkrankung mit Blutungsrisiko haben
    • kürzlich eine größere Operation oder einen Schlaganfall hatten
    • kürzlich (z. B. in den letzten 2 Monaten) ein Trauma mit Herz-Lungen-Wiederbelebung, eine Brustkorb- oder Gehirnoperation hatten
    • schweren Bluthochdruck haben
    • Gerinnungsstörungen oder eine sehr geringe Anzahl an Blutplättchen haben
    • ein Blutgefäß mit Fehlbildung (z. B. eine Ausbeulung) haben
    • eine Infektion der Bauchspeicheldrüse oder des Herzens oder eine andere schwere Infektion haben
    • eine stark beeinträchtigte Leber- oder Nierenfunktion haben
    • kürzlich entbunden haben.
  • Vor der Verabreichung wird das Arzneimittel in Kochsalzlösung (Lösung aus Salz und Wasser) aufgelöst. Das Arzneimittel darf niemals in einen Muskel oder unter die Haut injiziert werden. Ihr Arzt entscheidet, wie viel Sie erhalten und wie lange die Behandlung dauert.
  • Behandlung folgender Zustände oder Erkrankungen:
    • Blockierte intravasale Katheter oder Kanülen
      • Urokinase in einer Konzentration von 5.000 bis 25.000 Einheiten gelöst in der erforderlichen Menge an Lösungsmittel kann direkt in den Katheter oder die Kanüle injiziert und 20 bis 60 Minuten dort belassen werden, bevor die Flüssigkeit wieder entfernt wird. Dies kann gegebenenfalls mehrmals wiederholt werden. Das Arzneimittel kann auch als Infusion von bis zu 250.000 Einheiten in einer Lösung mit 1.000 bis 2.500 Einheiten pro ml über 90 bis 180 Minuten in den blockierten Schlauch verabreicht werden.
    • Blutgerinnsel, die tiefe Venen in den Gliedmaßen verschließen
      • Zu Beginn können Ihnen 4.400 Einheiten Urokinase pro kg Körpergewicht in 15 ml Lösungsmittel über einen Zeitraum von 10 Minuten in eine Vene injiziert werden.
      • Anschließend werden 4.400 Einheiten pro kg pro Stunde über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden verabreicht.
    • Blutgerinnsel, die Gefäße in der Lunge verschließen
      • Zu Beginn können Ihnen 4.400 Einheiten Urokinase pro kg Körpergewicht in 15 ml Lösungsmittel über einen Zeitraum von 10 Minuten in eine Vene injiziert werden.
      • Anschließend werden 4.400 Einheiten pro kg pro Stunde über einen Zeitraum von 12 Stunden verabreicht. Ihr Arzt beschließt vielleicht, Ihnen stattdessen 3 Injektionen in 24-stündigen Abständen in die Lungenarterie zu verabreichen.
    • Blutgerinnsel, die eine Arterie verschließen
      • Zu Beginn kann Ihnen eine Lösung von 2.000 Einheiten pro ml mit einer Geschwindigkeit von 4.000 Einheiten pro Minute über einen Zeitraum von 2 Stunden direkt in das Blutgerinnsel verabreicht werden. Ihr Arzt wird das verschlossene Gefäß kontrollieren und vielleicht beschließen, diese Behandlung bis zu 4 Mal zu wiederholen, bis sich das Gerinnsel aufgelöst hat.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
    • eine Blutung
    • Anzeichen einer allergischen Reaktion, z. B. Atemprobleme, Anschwellen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, Hautausschlag oder Quaddeln
    • Blutdruckabfall (Kollaps) oder bläuliche Verfärbung der Haut (Zyanose)
  • Bei einigen Patienten können innerhalb einer Stunde nach Beginn der Infusion Hitze- oder Kältegefühl (Fieber oder Schüttelfrost), Übelkeit und Erbrechen, Rückenschmerzen oder Kurzatmigkeit auftreten.
  • Weitere Nebenwirkungen:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • ungewöhnliche Blutungen, insbesondere aus Einstichstellen, oder Nasenbluten
      • Blut im Urin (bei einer Urinuntersuchung)
      • Blutgerinnsel: Kleine Teilchen eines Blutgerinnsels können sich ablösen, im Blutgefäß weiterwandern und an anderer Stelle (z. B. in der Lunge, im Herz oder in den Gliedmaßen) zu einem Verschluss führen
      • niedrige Werte in einem Test auf rote Blutkörperchen (Hämatokrit erniedrigt) und vorübergehender Anstieg bestimmter Leberenzyme
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Blutungen im Magen oder im/rund um das Gehirn oder an Einstichstellen, Blut im Urin, Muskeleinblutungen
      • Schlaganfall
      • Riss in einer Arterienwand
      • Verschluss von Blutgefäßen durch Fett (Cholesterin)
      • Fieber, Schüttelfrost
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Nierenversagen
      • Blutungen in die Leber
    • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
      • sichtbares Blut im Urin
      • Verletzung und Schwellung einer Arterienwand
    • Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen eine der aufgeführten Nebenwirkungen auftritt oder wenn Sie etwas Ungewöhnliches bemerken, das nicht in der Gebrauchsinformation angegeben ist.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
SYNER-KINASE 100.000 I.E. Plv.z.H.e.Inj.-/Inf.-L.
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
SYNER-KINASE 100.000 I.E. Plv.z.H.e.Inj.-/Inf.-L.
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
SYNER-KINASE 100.000 I.E. Plv.z.H.e.Inj.-/Inf.-L.
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos ist bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten, wenn Sie
      • eine schwere Erkrankung der Blutgefäße, insbesondere im Gehirn, haben
      • ein hohes Risiko haben, dass sich Blutgerinnsel in Ihrem Herzlumen bilden, z. B. bei abnormalem Herzrhythmus (Vorhofflimmern)
      • Blutgerinnungsstörungen haben, einschließlich Störungen aufgrund einer schweren Nieren- oder Lebererkrankung
      • eine kavernöse Lungenerkrankung haben
      • Probleme mit den Harnwegen haben, die zu Blutungen führen könnten (z.B. bei einem Blasenkatheter)
      • verschlossene und infizierte Blutgefäße haben
      • älter sind, insbesondere über 75 Jahre.
    • In all diesen Situationen wird Ihr Arzt entscheiden, ob das Präparat bei Ihnen angewendet wird oder nicht.
    • Wenn während der Behandlung eine starke Blutung auftritt, wird die Behandlung mit diesem Präparat abgebrochen und Sie erhalten Arzneimittel zur Kontrolle der Blutung.
    • Das Arzneimittel wird aus menschlichem Urin gewonnen und es werden bestimmte Maßnahmen angewendet, um zu verhindern, dass Infektionen auf Patienten übertragen werden. Trotz dieser Maßnahmen kann bei Verabreichung von Arzneimitteln, die aus menschlichem Urin gewonnen werden, die Möglichkeit einer Übertragung von Infektionen nicht völlig ausgeschlossen werden.
    • Anwendung bei Kindern
      • Das Präparat kann bei Kindern zum Auflösen von Blutgerinnseln in intravenösen Kathetern oder Kanülen angewendet werden.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Falls vom Arzt nicht anders empfohlen, darf das Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Entbindung angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung darf nicht gestillt werden.
  • Das Präparat wird Ihnen von einem Arzt oder von medizinischem Fachpersonal verabreicht.
  • Vor der Verabreichung wird das Arzneimittel in Kochsalzlösung (Lösung aus Salz und Wasser) aufgelöst. Das Arzneimittel darf niemals in einen Muskel oder unter die Haut injiziert werden. Ihr Arzt entscheidet, wie viel Sie erhalten und wie lange die Behandlung dauert.
  • Behandlung folgender Zustände oder Erkrankungen:
    • Blockierte intravasale Katheter oder Kanülen
      • Direkte Injektion in den Katheter oder die Kanüle und 20 bis 60 Minuten dort belassen, bevor die Flüssigkeit wieder entfernt wird. Dies kann gegebenenfalls mehrmals wiederholt werden. Das Arzneimittel kann auch als Infusion über 90 bis 180 Minuten in den blockierten Schlauch verabreicht werden.
    • Blutgerinnsel, die tiefe Venen in den Gliedmaßen verschließen
      • Injektion in eine Vene.
    • Blutgerinnsel, die Gefäße in der Lunge verschließen
      • Injektion in eine Vene.
      • Ihr Arzt beschließt vielleicht, Ihnen stattdessen 3 Injektionen in die Lungenarterie zu verabreichen.
    • Blutgerinnsel, die eine Arterie verschließen
      • Verabreichung direkt in das Blutgerinnsel. Ihr Arzt wird das verschlossene Gefäß kontrollieren und vielleicht beschließen, diese Behandlung bis zu 4 Mal zu wiederholen, bis sich das Gerinnsel aufgelöst hat.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, da das Blutungsrisiko aufgrund von Substanzen ansteigen kann, die eine Blutgerinnung verhindern, z. B.:
      • Heparin oder andere blutverdünnende Arzneimittel (Antikoagulanzien)
      • Acetylsalicylsäure (Aspirin), nichtsteroidale Antirheumatika
      • Dipyridamol, Dextrane (zur Erhöhung des Plasmavolumens im Blut).
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie einen ACE-Hemmer (gegen Bluthochdruck) einnehmen, da ein erhöhtes Risiko für eine allergische Reaktion besteht.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
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