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NOREPINEPHRIN Kalceks 1 mg/ml Konz.z.H.e.Inf.-Lsg.

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
10x1 ml
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Nicht im Sortiment
    • PZN
      18197463
    • Darreichung
      Infusionslösungskonzentrat
    • Marke
      Epinephrin
    • Hersteller
      Ever Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 1.99 mg (R)-Norepinephrin (R,R)-hydrogentartrat-1-Wasser

    Hilfsstoffe

    • Wasser für Injektionszwecke
    • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
    • Natriumchlorid
    • Diese Arzneimtitel enthält den Wirkstoff Norepinephrin und wirkt als Vasokonstriktor (verursacht eine Verengung der Blutgefäße).
    • Es wird bei Erwachsenen zur notfallmäßigen Wiederherstellung des Blutdrucks bei plötzlichem Blutdruckabfall (akute Hypotonie) angewendet.
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Norepinephrin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
      • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben, der durch ein geringes Blutvolumen hervorgerufen wurde
      • wenn Sie Narkosemittel wie Halothan oder Cyclopropan erhalten (dies kann das Risiko eines unregelmäßigen Herzschlags erhöhen).
    • Die Anfangsdosis von Norepinephrin hängt von Ihrer gesundheitlichen Verfassung ab. Die übliche Dosis beträgt 0,4 mg bis 0,8 mg Norepinephrin pro Stunde. Ihr Arzt wird die richtige Dosis für Sie bestimmen. Nach der Anfangsdosis wird Ihr Arzt beurteilen, wie Sie auf das Arzneimittel ansprechen, und die Dosis entsprechend anpassen.
    • Ihr Arzt wird Ihren Blutdruck und Ihr Blutvolumen überwachen.

     

    • Wenn Sie mehr von dem Arzneimittel erhalten haben als Sie sollten
      • Es ist unwahrscheinlich, dass Sie eine zu große Menge erhalten, da Ihnen dieses Arzneimittel im Krankenhaus verabreicht wird. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie Bedenken haben.
      • Symptome, die auftreten können, wenn Sie zu viel Norepinephrin erhalten, sind schwerer Bluthochdruck, langsamer Herzschlag, heftige Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schmerzen in der Brust, Hirnblutungen, Blässe, Fieber, starkes Schwitzen und Erbrechen, Flüssigkeit in der Lunge, die Atemnot verursacht.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:
      • Plötzlich auftretender juckender Ausschlag (Nesselsucht), Anschwellen der Hände, Füße, Knöchel, des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder des Rachens (was zu Schluck- oder Atemschwierigkeiten führen kann), Gefühl, dass Sie in Ohnmacht fallen werden
      • Schmerzen und/oder Schwellung an der Injektionsstelle.
    • Informieren Sie schnellstmöglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:
      • Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, Schwäche, psychotische Zustände
      • Kopfschmerzen, Zittern
      • langsame Herzfrequenz, schnelle Herzfrequenz
      • Herzrhythmusstörungen
      • EKG-Veränderungen
      • eine potenziell lebensbedrohliche Art des Kreislaufversagens, die als „kardiogener Schock" bezeichnet wird
      • Herzmuskelschwäche durch intensiven körperlichen oder emotionalen Stress, Herzklopfen, verstärktes Zusammenziehen (erhöhte Kontraktilität) des Herzmuskels
      • Bluthochdruck, verminderte Sauerstoffversorgung einiger Organe (Hypoxie)
      • schlechte Durchblutung der Hände und Füße (kann zu Kälte, Blässe und/oder Schmerzen in den Gliedmaßen führen)
      • Wundbrand (Gangrän) (Gewebetod)
      • Verringerung des Blutplasma-Volumens
      • Atemschwierigkeiten
      • Blässe, Leckage der Haut, bläuliche Hautfarbe, Wärmegefühl oder Rötung der Haut, Hautausschlag, Nesselsucht oder Juckreiz
      • Übelkeit, Erbrechen
      • Harnverhalt
      • Reizung oder Nekrose (Zellschädigung, die zu Zelltod im Gewebe führt) an der Einstichstelle
    • Im Falle einer Überempfindlichkeit oder Überdosis können folgende Nebenwirkungen häufiger auftreten: sehr hoher Blutdruck, ungewöhnliche Empfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegenüber Lichteinwirkung, Brustschmerzen, Halsschmerzen, Blässe, übermäßiges Schwitzen und Erbrechen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    Patientenhinweise
    NOREPINEPHRIN Kalceks 1 mg/ml Konz.z.H.e.Inf.-Lsg.
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    NOREPINEPHRIN Kalceks 1 mg/ml Konz.z.H.e.Inf.-Lsg.
    Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
    NOREPINEPHRIN Kalceks 1 mg/ml Konz.z.H.e.Inf.-Lsg.
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen Norepinephrin verabreicht wird,
        • wenn Sie einen Diabetes haben
        • wenn Sie ein Leberversagen haben
        • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben
        • wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden
        • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben
        • wenn Sie eine geringe Sauerstoffkonzentration im Blut haben
        • wenn Sie eine hohe Kohlenstoffdioxidkonzentration im Blut haben
        • einen erhöhten Druck im Inneren des Schädels haben (intrakranieller Druck)
        • wenn Sie Gerinnsel oder Verstopfungen in den Blutgefäßen haben, die das Herz, den Darm oder andere Körperteile versorgen
        • wenn Sie nach einem Herzinfarkt einen niedrigen Blutdruck haben
        • wenn Sie eine Form von Angina pectoris (Schmerzen im Brustraum) haben, die als Prinzmetal-Angina bezeichnet wird
        • wenn Sie eine schwere Funktionsstörung der linken Herzkammer (linksventrikuläre Dysfunktion, eine Herzerkrankung) haben
        • wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten
        • wenn Sie Herzrhythmusstörungen haben (Ihr Herz schlägt zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig) - in diesem Fall werden Sie eine verringerte Dosis benötigen.
        • wenn Sie älter sind
      • Kinder und Jugendliche
        • Die Sicherheit und Wirksamkeit von Norepinephrin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht. Die Anwendung bei Kindern wird daher nicht empfohlen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine Informationen verfügbar. Daher wird das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen nicht empfohlen
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Norepinephrin kann dem ungeborenen Kind schaden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Norepinephrin erhalten sollen.
    • Stillzeit
      • Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Da viele Arzneimittel mit der Muttermilch ausgeschieden werden, ist bei der Verabreichung von Norepinephrin an eine stillende Frau Vorsicht geboten.
    • Sie bekommen Norepinephrin im Krankenhaus von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht. Das Arzneimittel wird zuerst verdünnt und dann in eine Vene gegeben.
    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kürzlich eingenommen/angewendet haben:
        • Arzneimittel zur Behandlung von Depression, so genannte „Monoaminooxidasehemmer", die Sie derzeit einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben
        • Arzneimittel zur Behandlung von Depression, so genannte „trizyklische Antidepressiva", z. B. Imipramin oder Desipramin
        • adrenerg und serotonerg wirkende Arzneimittel, die z. B. bei der Behandlung von Asthma und Herzerkrankungen angewendet werden
        • Linezolid (ein Antibiotikum)
        • Anästhetika (insbesondere Narkosegase wie Cyclopropan, Halothan, Chloroform, Enfluran)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (z. B. Guanethidin, Reserpin, Methyldopa, Alpha- und Betablocker)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
        • Herzglykoside (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
        • Levodopa (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit)
        • Schilddrüsenhormone
        • Oxytocin (wird zur Verbesserung der Gebärmutterkontraktionen verwendet)
        • Antihistaminika (zur Behandlung von Allergien)
        • Amphetamin
        • Doxapram (bei Atemstörungen)
        • Mazindol (zur Behandlung von Übergewicht)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Migräne (Ergotalkaloide)
        • Lithium (zur Behandlung einiger psychischer Störungen)
      • Die Anwendung von Norepinephrin zusammen mit Propofol (ein Anästhetikum) kann zu einem Propofol-Infusionssyndrom (PRIS) führen, einem ernsten Zustand, der Patienten betrifft, die auf der Intensivstation mit Propofol sediert werden. Ihr Arzt würde bei Blutuntersuchungen Störungen im Stoffwechsel Ihres Körpers feststellen, die zu Nierenversagen, Herzversagen und Tod führen könnten.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.