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Innohep 20 000 Anti Xa I.E./ml Fertigspr.

Innohep 20 000 Anti Xa I.E./ml Fertigspr.
PZN: 00182024
Menge: 6X0.9 ml
Darreichung: Fertigspritzen
Marke:
Hersteller: LEO Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 102,76 19

inkl. MwSt. und Versand

(1.902,96 € / 100 ml)
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Wirkstoffe
  • 18000 I.E. Tinzaparin natrium (Anti-Faktor Xa-Einheiten)
Indikation/Anwendung

Blutverdünnendes Arzneimittel, das die natürliche Blutgerinnung (Koagulation) hemmt. Es wird angewendet zur Behandlung von Blutgerinnseln.

Dosierung

Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.


Die übliche Dosis ist 175 I.E. (Anti-Xa) pro kg Körpergewicht, subkutan, einmal täglich. Injizieren Sie genau die von Ihrem Arzt verordnete Dosis.

 

Behandlungsdauer:

Ihr Arzt bestimmt die Dauer der Anwendung.

 

Überdosierung:


Wenn Sie mehr angewendet haben als von Ihrem Arzt verordnet, können Blutungen wie z.B. Blutungskomplikationen in der Haut, den Schleimhäuten, in Wunden, im Magen-Darmtrakt und Urogenitaltrakt auftreten.

Bitte wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses, wenn Sie mehr Arzneimittel angewendet haben als in der Dosierungsanleitung beschrieben oder von Ihrem Arzt verordnet und Sie sich unwohl fühlen.

 

Vergessene Anwendung:

Injizieren Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie eine Dosis vergessen haben. Wenn Sie einmalig eine Anwendung vergessen haben, sollten Sie am folgenden Tag nicht die doppelte Dosis anwenden sondern nur die normale. Wenn Sie mehr als eine Anwendung vergessen haben, wenden Sie sich bitte sobald wie möglich an Ihren Arzt.

 

Behandlungsabbruch:

Wenn Sie die Anwendung abbrechen, lässt die blutverdünnende Wirkung nach. Setzen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

 

Art und Weise

Das Arzneimittel wird unter die Haut verabreicht (subkutan injiziert). Sie dürfen das Arzneimittel nicht in einen Muskel oder eine Vene injizieren.

Die Injektion sollte immer zur gleichen Tageszeit erfolgen.

Wenn Sie die Injektion selbst vornehmen, halten Sie sich strikt an die Anweisungen Ihres Arztes oder der Krankenschwester.

Nebenwirkungen

Häufig:
- Blutungskomplikationen in der Haut, den Schleimhäuten, Wunden, Magen-Darmtrakt, Urogenitaltrakt
- Blutergüsse und Schmerzempfinden an der Injektionsstelle, selten Hautschädigungen
- Nebenwirkungen, die in Blutanalysen sichtbar sind, wie z.B. Anstieg der Serum-Kaliumkonzentration, Anstieg der Leberenzymwerte und der Fettwerte im Blut

Gelegentlich:
- ein Abfall der Thrombozytenzahl (Thrombozytopenie), der sich in einer verstärkten Neigung zu Blutergüssen und Blutungen äußern kann

Selten:
- Plötzlich (innerhalb von Minuten oder Stunden) auftretende allergische Reaktionen wie z.B. Hautausschläge, Atembeschwerden und Ohnmachtsanfälle (anaphylaktische Reaktionen), in seltenen Fällen Bewusstlosigkeit (anaphylaktischer Schock). Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Oder rufen Sie einen Notarzt unter der Nummer 112.
- Allergische Reaktionen mit Symptomen wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen, Nesselfieber, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Verengung der Atemwege, Abfall des Blutdrucks
- Vorübergehender Haarausfall
- Schwerwiegende Nebenwirkungen wie Blutungen im Gehirn, am Bauchfell und aus der Gebärmutter, Schwellung von Zunge, Lippen und Gesicht. Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Oder rufen Sie einen Notarzt unter der Nummer 112. Schwere Hautreaktionen oder Hautschädigungen, Dauererektion, gewöhnlich schmerzhaft, ohne sexuelles Empfinden (Priapismus)

Sehr selten:
- Mangel an Aldosteron in der Blutanalyse (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen und Diabetes mellitus).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

 

Einige Arzneimittel können die blutverdünnende Wirkung beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- Arzneimittel, die als Nicht-Steroidale-Entzündungshemmer bezeichnet werden, zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen.

- Arzneimittel, die Acetylsalicylsäure oder Salicylate enthalten.

- Vitamin K-Antagonisten (Arzneimittel, die die Wirkung von Vitamin K verhindern).

- Dextran.

- Dipyridamol.

- oder zu injizierendes Nitroglycerin.

Gegenanzeigen

Darf nicht angewendet werden, wenn:

- Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tinzaparin, andere Heparine oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

- bei Ihnen eine Abnahme der Blutplättchenzahl während der Behandlung mit Heparin vorkommt oder bereits in der Vergangenheit vorgekommen ist,

- bei Ihnen ein unkontrollierter schwerer arterieller Bluthochdruck (Hypertension) vorliegt,

- bei Ihnen eine Entzündung der Herzinnenhaut (septische Endocarditis) vorliegt, die durch eine Infektion ausgelöst wurde,

- bei Ihnen eine Blutung oder eine Blutungsneigung (auf den ganzen Körper bezogen oder örtlich begrenzt) vorliegt,

- bei Ihnen die Nieren-, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenfunktion stark beeinträchtigt ist,

- Sie 90 Jahre oder älter sind und Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist,

- Sie ein Magengeschwür haben,

- Sie sich einer Operation am Gehirn, Rückenmark oder den Augen unterziehen müssen,

- bei Ihnen eine rückenmarksnahe Punktion (Lumbalpunktion) oder ein anästhetisches Verfahren, das das Rückenmark (Spinalanästhesie) oder eine der Rückenmarks- oder Hirnhäute (Epiduralanästhesie) betrifft, durchgeführt wird.

- Sie einen Schlaganfall erlitten haben, der durch eine Hirnblutung oder durch eine Gefäßerweiterung der Kopfvenen (cerebrale Aneurysmen) verursacht wurde,

- Sie an der Netzhaut erkrankt sind oder Ihr Augenarzt eine Glaskörperblutung bei Ihnen festgestellt hat,

- bei Ihnen das Risiko einer Frühgeburt besteht

Schwangerschaft und Stillzeit

Bevor Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel beginnen, informieren Sie Ihren Arzt, ob Sie schwanger sind oder sein könnten oder ob Sie stillen.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

 

Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies für notwendig erachtet. Die Behandlung von schwangeren Frauen mit blutverdünnenden Arzneimitteln erfordert das Hinzuziehen eines Spezialisten.

Wenn Sie schwanger sind und das Arzneimittel erhalten, darf bei ihnen während der Geburt keine epidurale Anästhesie durchgeführt werden.

Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn bei Ihnen das Risiko einer Frühgeburt besteht.

 

Die klinischen Erfahrungen bei der Behandlung von stillenden Frauen sind begrenzt. Der Wirkstoff, Tinzaparin-Natrium, könnte in geringen Anteilen in die Muttermilch übergehen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass daraus ein blutverdünnender Effekt bei dem gestillten Säugling entsteht.

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:

Während der Behandlung wird Ihr Arzt häufig routinemäßige Blutanalysen vornehmen, um die Wirkung beurteilen zu können.

Ihr Arzt wird den Verlauf der Behandlung insbesondere dann sorgfältig beobachten, wenn Sie älter sind.

Sprechen Sie mit einem Arzt oder der Krankenschwester, wenn:
- Sie an einer Störung der Nieren- oder Leberfunktion (Nieren- oder Leberinsuffizienz) leiden.
- Sie an unkontrolliertem Bluthochdruck leiden.
- Sie an Magen- oder Darmgeschwüren leiden oder in der Vergangenheit erkrankt waren.
- Sie an bösartigen Tumoren mit Blutungsneigung leiden.
- Sie unter Nieren- und/oder Harnleitersteinen leiden.
- Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden oder anwenden müssen, die den Serum-Kaliumspiegel erhöhen oder Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen, z.B. Acetylsalicylsäure,
- Sie an Asthma leiden
- Sie während der Behandlung gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln intramuskulär behandelt werden, da Blutungen an der Injektionsstelle auftreten können.

Sie dürfen das Arzneimittel nicht direkt in die Muskeln oder die Venen injizieren.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

 

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