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AKEEGA 100 mg/500 mg Filmtabletten
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- PZN
- 18391917
- Darreichung
- Filmtabletten
- Marke
- AKEEGA
- Hersteller
- JANSSEN-CILAG GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 500 mg Abirateron acetat
- 159.37 mg Niraparib tosilat-1-Wasser
Hilfsstoffe
- Magnesium stearat
- Hypromellose 2910 (15 mPa.s)
- Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
- Crospovidon
- Siliciumdioxid, hochdisperses
- Cellulose, mikrokristalline
- Glycerolmonocaprylocaprat
- Eisen(III)-oxid
- Natriumdodecylsulfat
- Lactose-1-Wasser
- Poly(vinylalkohol)
- Titandioxid
- Talkum
Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service
Indikation
- Dieses Präparat ist ein Arzneimittel, das zwei Wirkstoffe enthält: Niraparib und Abirateronacetat, und das auf zwei unterschiedliche Arten wirkt.
- Es wird zur Behandlung von erwachsenen Männern mit Prostatakrebs angewendet, die Veränderungen in bestimmten Genen aufweisen und deren Prostatakrebs in andere Teile des Körpers gestreut hat (auch metastasiertes Prostatakarzinom genannt).
- Niraparib ist eine Art von Krebsmedikament, ein sogenannter PARP-Inhibitor. PARP- Inhibitoren blockieren ein Enzym namens Poly(Adenosin-Diphosphat-Ribose)Polymerase (PARP). PARP hilft den Zellen, geschädigte DNA (Erbinformation der Zellen) zu reparieren. Wenn PARP blockiert wird, können Krebszellen ihre DNA nicht mehr reparieren, was dazu führt, dass die Tumorzellen absterben, und so dabei hilft, die Krebserkrankung unter Kontrolle zu halten.
- Abirateron verhindert, dass Ihr Körper Testosteron produziert. Dies kann das Wachstum von Prostatakrebs verlangsamen.
- Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, verschreibt Ihr Arzt Ihnen auch ein weiteres Arzneimittel namens Prednison oder Prednisolon. Dies geschieht, um das Risiko von hohem Blutdruck, einer übermäßigen Ansammlung von Wasser im Körper (Flüssigkeitsretention) oder von verminderten Kalium-Spiegeln im Blut zu senken.
- Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Niraparib oder Abirateronacetat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine Frau sind, die schwanger ist oder schwanger werden kann.
- wenn Sie schwere Leberfunktionsstörungen haben.
- in Kombination mit Ra-223 (welches zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt wird). Der Grund dafür ist eine mögliche Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche oder Todesfälle.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, falls einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wie viel ist einzunehmen?
- Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 200 mg/1.000 mg (zwei Tabletten) einmal täglich.
- Dieses Präparat wird zusammen mit einem Arzneimittel namens Prednison oder Prednisolon eingenommen.
- Nehmen Sie Prednison oder Prednisolon genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.
- Sie müssen während der Einnahme von diesem Arzneimittel jeden Tag Prednison oder Prednisolon einnehmen.
- Die Menge an Prednison oder Prednisolon, die Sie einnehmen, muss gegebenenfalls geändert werden, wenn Sie einen medizinischen Notfall haben. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie die Menge an Prednison oder Prednisolon, die Sie einnehmen, ändern müssen.
- Beenden Sie die Einnahme von Prednison oder Prednisolon nicht, außer Ihr Arzt fordert Sie dazu auf.
- Ihr Arzt kann Ihnen auch andere Arzneimittel verschreiben, während Sie dieses Präparat einnehmen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es könnte sein, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen besteht.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme von diesesm Arzneimittel oder von Prednison bzw. Prednisolon vergessen haben, nehmen Sie Ihre übliche Dosis am gleichen Tag ein, sobald Sie daran denken.
- Wenn Sie die Einnahme von diesesm Arzneimittel oder Prednison bzw. Prednisolon an mehr als einem Tag vergessen haben, sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Setzen Sie die Einnahme von diesesm Arzneimittel oder Prednison bzw. Prednisolon nicht ab, außer wenn Ihr Arzt Sie dazu auffordert.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Beenden Sie sofort die Einnahme und suchen Sie umgehend ärztlichen Rat, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutergüsse oder Blutungen nach Verletzungen, die länger als üblich anhalten - dies können Anzeichen für eine niedrige Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) sein.
- Kurzatmigkeit, starkes Müdigkeitsgefühl, Blässe oder schneller Herzschlag - dies können Anzeichen einer zu geringen Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie) sein.
- Fieber oder Infektionen - eine zu geringe Anzahl von weißen Blutkörperchen (Neutropenie) kann Ihr Risiko für Infektionen erhöhen. Anzeichen dafür können Fieber, Schüttelfrost, Schwächegefühl oder Verwirrtheit, Husten, Schmerzen oder ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen sein. Einige Infektionen können schwerwiegend sein und zum Tod führen.
- Muskelschwäche, Muskelzucken oder ein pochender Herzschlag (Palpitationen). Dies können Anzeichen dafür sein, dass der Kalium Spiegel in Ihrem Blut niedrig ist (Hypokaliämie).
- Erhöhter Spiegel des Enzyms „alkalische Phosphatase" im Blut.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Erhöhter Spiegel des Enzyms „alkalische Phosphatase" im Blut.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Niedrige Anzahl von Blutzellen aufgrund eines Problems im Knochenmark oder aufgrund von Blutkrebs, der vom Knochenmark ausgeht (myelodysplastisches Syndrom [MDS] oder akute myeloische Leukämie [AML]).
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) - nicht mit der Anwendung von diesem Präparat, jedoch mit der Anwendung von Niraparib oder Abirateronacetat (Bestandteile von diesem Präparat) berichtet
- Allergische Reaktion (einschließlich schwere allergische Reaktion, die lebensbedrohlich sein kann). Zu den Anzeichen gehören: erhabener und juckender Hautausschlag (Nesselsucht) und Schwellung, manchmal im Gesicht oder Mundraum (Angioödem), die Atemschwierigkeiten verursachen, und Kollaps oder Bewusstlosigkeit.
- Ein plötzlicher Blutdruckanstieg, der ein medizinischer Notfall sein kann und zu Organschäden führen oder lebensbedrohlich sein kann.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Beenden Sie sofort die Einnahme und suchen Sie umgehend ärztlichen Rat, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken:
- Weitere Nebenwirkungen
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie weitere Nebenwirkungenbemerken. Dazu können gehören:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffe
- Harnwegsinfektion
- Infektion der Nase, des Rachens oder des Brustkorbs
- geringe Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie) in Blutuntersuchungen
- geringe Anzahl einer Art von weißen Blutkörperchen (Lymphopenie) in Blutuntersuchungen
- hoher Blutdruck
- verminderter Appetit
- Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- Kurzatmigkeit
- Magenschmerzen
- Verstopfung
- Unwohlsein (Übelkeit)
- Erbrechen
- starkes Schwäche- oder Müdigkeitsgefühl
- hoher Blutzuckerspiegel
- Gewichtsverlust
- Schwellung, einschließlich geschwollener Hände, Knöchel oder Füße
- erhöhter Kreatinin-Spiegel im Blut
- Hitzegefühl oder Schwitzen
- Husten
- Durchfall
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Lungenentzündung
- hoher Spiegel einer Art von Fett (Triglyzeride, Cholesterin) im Blut
- Depression
- Gefühl von Angst
- schneller Herzschlag
- Gefühl von Herzrasen, Herzflattern oder Herzklopfen im Brustkorb (Palpitationen)
- Herzinsuffizienz, die zu Kurzatmigkeit und geschwollenen Beinen führt
- Herzrhythmusstörungen, einschließlich Vorhofflimmern
- Beschwerden im Brustkorb, die oft durch körperliche Aktivität hervorgerufen werden
- Blutgerinnsel in der Lunge, das Brustschmerzen verursacht und zu Kurzatmigkeit führt
- Verdauungsstörungen
- Blähungen
- wunde Stellen im Mund
- Mundtrockenheit
- Hautausschlag
- Blut im Urin
- erhöhter Spiegel des Enzyms „Aspartataminotransferase" im Blut
- erhöhter Spiegel des Enzyms „Alaninaminotransferase" im Blut
- Knochenbrüche
- Infektion des Magens und Darms
- Verwirrtheitsgefühl
- starke Schläfrigkeit mit wenig Energie
- Veränderung des Geschmacksempfindens
- Nasenbluten
- Entzündung der Magenschleimhaut
- hoher Spiegel von „Bilirubin" im Blut
- Juckreiz
- erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht
- plötzliche, eventuell reversible Nierenschädigung
- nicht herzbedingte Brustkorbschmerzen
- Schwierigkeiten zu denken, sich Informationen zu merken oder Probleme zu lösen (kognitive Beeinträchtigung)
- schwere Infektion (Sepsis)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Entzündung des Auges (Bindehautentzündung)
- ungewöhnliches EKG (Elektrokardiogramm), was ein Zeichen für Herzprobleme sein kann
- Entzündung der Schleimhaut in Hohlorganen wie der Nase, dem Mund oder dem Verdauungssystem
- erhöhter Spiegel der „Gamma-Glutamyltransferase" im Blut
- Hautinfektion
- allergische Reaktion
- Herzinfarkt
- Entzündung der Lunge
- Leberversagen
- Entzündung der Leber (Hepatitis)
- Blutung in der Harnröhre (Röhre, die den Urin aus der Blase leitet)
- Brustkorbschmerz
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) - nicht mit der Anwendung von diesem Präparat, jedoch mit der Anwendung von Niraparib oder Abirateronacetat (Bestandteile von diesem Präparat) berichtet
- niedrige Anzahl aller Arten von Blutkörperchen (Panzytopenie)
- Gehirnerkrankung mit Symptomen wie Krampfanfälle (Anfälle), Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Sehstörungen (Posteriores Reversibles Enzephalopathiesyndrom oder PRES), die einen medizinischen Notfall darstellt, der zu Organschäden führen oder lebensbedrohlich sein kann
- Nebennierenprobleme (einhergehend mit Problemen mit dem Salz- und Wasserhaushalt), wobei zu wenig Hormone produziert werden, was zu Problemen wie Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Dehydrierung und Hautveränderungen führen kann
- Entzündung der Lunge aufgrund einer allergischen Reaktion (allergische Alveolitis)
- Muskelerkrankung (Myopathie), die Muskelschwäche, Muskelsteife oder Muskelkrämpfe verursachen kann
- Abbau von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse), was zu Muskelkrämpfen oder Muskelschmerzen, Müdigkeit und dunklem Urin führen kann
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffe
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie weitere Nebenwirkungenbemerken. Dazu können gehören:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Diese Tablette ist nicht teilbar.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.

Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor oder während Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
- wenn bei Ihnen eine niedrige Anzahl von Blutzellen festgestellt wurde. Symptome und Anzeichen, auf die Sie achten müssen, beinhalten Ermüdung, Fieber oder Infektionen und ungewöhnliche Blutergüsse oder Blutungen. Das Präparat kann auch die Anzahl Ihrer Blutzellen vermindern. Ihr Arzt wird während der gesamten Behandlung regelmäßig Ihre Blutwerte kontrollieren.
- wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie einen hohen Blutdruck, eine Herzschwäche oder einen niedrigen Kalium-Spiegel im Blut haben (ein niedriger Kalium-Spiegel im Blut kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen), wenn Sie andere Herzprobleme oder Probleme mit Blutgefäßen hatten, wenn Sie einen unregelmäßigen oder schnellen Herzschlag haben, kurzatmig sind, schnell an Gewicht zugenommen haben oder Schwellungen in den Füßen, Knöcheln oder Beinen haben. Ihr Arzt wird während der Behandlung regelmäßig Ihren Blutdruck messen.
- wenn Sie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Verwirrtheit oder Krampfanfälle haben. Dies können Anzeichen für eine seltene neurologische Nebenwirkung, das sogenannte posteriore reversible Enzephalopathiesyndrom (PRES), sein, das mit Niraparib, einem Wirkstoff von diesem Arzneimittel, in Verbindung gebracht wurde.
- wenn Sie hohes Fieber, Ermüdung und andere Anzeichen und Symptome einer schweren Infektion haben.
- wenn Sie Blutgerinnsel in der Lunge oder den Beinen haben oder hatten.
- wenn Sie Leberprobleme haben.
- wenn Sie einen niedrigen oder hohen Blutzuckerspiegel haben.
- wenn Sie Muskelschwäche und/oder Muskelschmerzen haben.
- Falls einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie während der Einnahme über einen längeren Zeitraum abnorme Blutzellzahlen entwickeln, kann dies ein Anzeichen für ernstere Probleme mit dem Knochenmark sein, wie ein „myelodysplastisches Syndrom" (MDS) oder eine „akute myeloische Leukämie" (AML). Ihr Arzt wird möglicherweise Ihr Knochenmark auf diese Erkrankungen hin untersuchen wollen.
- Sprechen Sie vor der Einnahme auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker über:
- die Auswirkungen, die dieses Arzneimittel auf Ihre Knochen haben kann.
- die Einnahme von Prednison oder Prednisolon (ein weiteres Arzneimittel, das Sie zusammen mit diesem Präparat einnehmen müssen).
- Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Blutkontrolle
- Das Präparat kann Auswirkungen auf Ihre Leber haben, aber ohne dass Sie irgendwelche Symptome von Leberproblemen bemerken. Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Ihr Blut daher regelmäßig zur Überprüfung möglicher Auswirkungen auf Ihre Leber untersuchen.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt. Wenn es versehentlich von einem Kind oder Jugendlichen geschluckt wurde, bringen Sie die betroffene Person unverzüglich in ein Krankenhaus und nehmen Sie die Gerauchsinformation mit, um sie dem behandelnden Arzt zu zeigen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor oder während Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Einnahme kann dazu führen, dass Sie sich schwach, unkonzentriert, müde oder schwindlig fühlen. Dies kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Das Präparat ist nicht zur Anwendung bei Frauen bestimmt.
- Dieses Arzneimittel kann das ungeborene Kind schädigen, wenn es von Frauen, die schwanger sind, eingenommen wird.
- Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden könnten, müssen Handschuhe tragen, wenn sie das Präparat anfassen oder handhaben müssen.
- Verhütung bei Männern, die das Arzneimitttel anwenden
- Wenn Sie Geschlechtsverkehr mit einer Frau haben, die schwanger werden kann, müssen Sie ein Kondom und eine weitere wirksame Verhütungsmethode anwenden. Verwenden Sie während der Behandlung und für 4 Monate nach Behandlungsende Verhütungsmittel. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zur Verhütung haben.
- Wenn Sie Geschlechtsverkehr mit einer schwangeren Frau haben, müssen Sie ein Kondom verwenden, um das ungeborene Kind zu schützen.
Anwendung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel über den Mund ein.
- Nehmen Sie es nicht zusammen mit Nahrungsmitteln ein.
- Nehmen Sie die Tabletten einmal täglich auf leeren Magen als Einzeldosis mindestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach dem Essen ein (siehe Kategorie "Wechselwirkungen").
- Schlucken Sie die Tabletten unzerteilt mit Wasser. Zerbrechen, zerdrücken oder kauen Sie die Tabletten nicht. Dadurch wird sichergestellt, dass das Arzneimittel so gut wie möglich wirkt.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies ist wichtig, weil dieses Präparat die Wirkung mancher anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Ebenso können manche andere Arzneimittel die Wirkung von diesem Präparat beeinflussen.
- Die Behandlung mit Arzneimitteln, die dazu führen, dass im Körper kein Testosteron mehr gebildet wird, kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel erhalten:
- zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron und Sotalol);
- die bekanntermaßen das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen (z. B. Methadon), angewendet zur Schmerzlinderung und als Teil des Entzugs bei Drogenabhängigkeit; Moxifloxacin, ein Antibiotikum; Antipsychotika, angewendet bei schweren psychischen
Erkrankungen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel anwenden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
- Dieses Arzneimittel darf nicht zusammen mit Nahrungsmitteln eingenommen werden (siehe Kategorie "Art und Weise"), weil sich dadurch das Risiko für Nebenwirkungen bei Ihnen erhöhen kann.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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