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FLUCELVAX Tetra 2024/2025 Inj.-Susp.F-Spr.m.Kanüle
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Außer Handel
- PZN / EAN
- 18896876 / 5060025631325
- Darreichung
- Fertigspritzen
- Marke
- Flucelvax
- Hersteller
- Seqirus GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- Influenza-Subunit-Impfstoff, inaktiviert, tetravalent (MDCK) 2024/2025
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Cetrimonium bromid
- Magnesiumchlorid-6-Wasser
- Natriumchlorid
- Dinatriumhydrogenphosphat-2-Wasser
- Kaliumchlorid
- Propiolacton
- Polysorbat 80
Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service
Indikation
- Das Arzneimittel ist ein Impfstoff zum Schutz vor der Grippe (Influenza). Es wird in Zellkulturen hergestellt und ist darum eifrei.
- Wenn eine Person den Impfstoff erhält, entwickelt ihr Immunsystem (das natürliche Verteidigungssystem des Körpers) einen eigenen Schutz gegen das Influenzavirus. Kein Bestandteil des Impfstoffs ist in der Lage, eine Grippe zu verursachen.
- Das Präparat wird bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Monaten zur Vorbeugung gegen eine Grippe angewendet.
- Der Impfstoff richtet sich gegen vier Stämme des Influenzavirus gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation für die Saison 2024/2025.
- Sie dürfen das Arzneimittel nicht erhalten, wenn Sie allergisch sind gegen:
- die Wirkstoffe oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
- Beta-Propiolacton, Cetyltrimethylammoniumbromid oder Polysorbat 80 (herstellungsbedingte Verunreinigungen).
Dosierung
- Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten:
- Eine 0,5 ml-Dosis
- Wenn Ihr Kind jünger als 9 Jahre ist und bisher noch keine Impfung gegen Grippe erhalten hat, sollte nach mindestens 4 Wochen eine zweite Dosis gegeben werden.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien und im Rahmen der allgemeinen Anwendung berichtet:
- Sehr schwere Nebenwirkungen
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn folgende Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten - Sie müssen möglicherweise dringend ärztlich behandelt bzw. ins Krankenhaus aufgenommen werden:
- Atemnot, Schwindel, schwacher und beschleunigter Puls sowie Hautausschlag: Anzeichen einer anaphylaktischen Reaktion (einer sehr schweren allergischen Reaktion)
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn folgende Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten - Sie müssen möglicherweise dringend ärztlich behandelt bzw. ins Krankenhaus aufgenommen werden:
- Schwere Nebenwirkungen
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt - Sie müssen möglicherweise ärztlich behandelt werden:
- Sie fühlen sich schwach, haben Probleme beim Gehen oder verspüren Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmaßen. Dies können Symptome des Guillain-Barré-Syndroms (GBS) sein, einer Autoimmunerkrankung, die von Ihrem körpereigenen Immunsystem ausgeht.
- Ausgeprägte Schwellung an der geimpften Extremität
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt - Sie müssen möglicherweise ärztlich behandelt werden:
- Sonstige Nebenwirkungen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schmerzen oder Druckschmerz an der Injektionsstelle, blaue Flecken, Rötung und Verhärtung oder Schwellung an der Injektionsstelle
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Appetitverlust
- Reizbarkeit (nur bei Kindern im Alter ab 6 Monaten bis < 6 Jahren gemeldet)
- Schläfrigkeit (nur bei Kindern im Alter im Alter von 6 Monaten bis < 6 Jahren gemeldet)
- Veränderung des Essgewohnheiten (nur bei Kindern ab 6 Monaten bis < 6 Jahren gemeldet)
- Fieber (= 38°C)
- Durchfall
- Verhärtung oder Schwellung an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Ermüdung traten bei älteren Personen häufig auf.
- Blaue Flecken an der Injektionsstelle traten bei Erwachsenen, älteren Personen und Kindern/Jugendlichen im Alter von 9 bis < 18 Jahren häufig auf.
- Kopfschmerzen traten bei älteren Personen häufig auf.
- Appetitverlust trat bei Erwachsenen, älteren Personen und Kindern/Jugendlichen im Alter von 9 bis < 18 Jahren häufig auf.
- Fieber trat bei Erwachsenen und älteren Personen gelegentlich auf, bei Kindern und Jugendlichen von 4 bis < 18 Jahren häufig.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Übelkeit, Erbrechen
- Gelenkschmerzen
- Schüttelfrost
- Erbrechen trat bei älteren Personen gelegentlich auf.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Taubes Gefühl und Kribbeln (Parästhesie)
- Allgemeine Hautreaktionen, einschließlich Juckreiz, Quaddeln (Pruritus, Urtikaria) oder unspezifischer Ausschlag
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an die für Sie zuständigen Angehörigen von Gesundheitsberufen. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat erhalten.
- BEVOR Sie die Impfung erhalten,
- sorgen Ihr Arzt und seine Mitarbeiter dafür, dass medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten bereitstehen, falls nach der Impfung der seltene Fall einer anaphylaktischen Reaktion eintritt (eine sehr schwere allergische Reaktion mit Symptomen wie Atemnot, Schwindel, schwachem und beschleunigtem Puls sowie Hautausschlag). Eine solche Reaktion kann bei jedem Impfstoff auftreten, der gespritzt wird, so auch bei diesem Präparat.
- müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie an einer akuten Erkrankung mit Fieber leiden. Ihr Arzt kann dann entscheiden, mit Ihrer Impfung zu warten, bis das Fieber zurückgegangen ist.
- informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Ihre Abwehrkräfte (Immunsystem) geschwächt sind oder Sie derzeit eine Behandlung bekommen, die das Immunsystem beeinflusst, z. B. Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie) oder Kortikosteroide.
- müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie Probleme mit Blutungen haben oder sich bei Ihnen leicht blaue Flecken bilden
- Bei jedem Einstich mit einer Injektionsnadel können Ohnmachtsanfälle nach oder sogar vor dem Einstich auftreten. Aus diesem Grund müssen Sie Ihrem Arzt oder seinen Mitarbeitern mitteilen, wenn Sie bei einer früheren Injektion bereits ohnmächtig geworden sind.
- Wie bei allen Impfstoffen sind nach einer Impfung mit diesem Präparat möglicherweise nicht alle geimpften Personen vollständig geschützt.
- Kinder unter 6 Monaten
- Dieser Impfstoff wird gegenwärtig nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Monaten empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe noch nicht erwiesen sind.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Präparat hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft:
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, informieren Sie Ihren Arzt bevor Sie die Impfung erhalten. Influenza-Impfungen können in jedem Trimester der Schwangerschaft gegeben werden.
- Stillzeit:
- Der Einsatz des Präparates während der Stillzeit wurde nicht untersucht. Es werden keine Wirkungen auf gestillte Kinder erwartet. Das Präparat kann während der Stillzeit gegeben werden.
- Schwangerschaft:
Anwendung
- Das Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal als Injektion in den Muskel im oberen Bereich des Oberarms (Deltamuskel) verabreicht. Bei kleinen Kindern wird der Impfstoff je nach Muskelgröße in den äußeren oberen Teil des Oberschenkels verabreicht.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.
- Das Präparat kann zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden.
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