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VITAMIN A + E HEVERT® Kapseln

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  • PZN
    01905453Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Weichkapseln
  • Hersteller
    Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG

Produktdetails & Pflichtangaben

Zur Prophylaxe von Mangelzuständen der Vitamine A und E

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 2.75 mg Retinol palmitat
  • 200 mg DL-α-Tocopherol acetat

Hilfsstoffe

  • Butylhydroxyanisol
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Sojaöl, raffiniert
  • Gelatine vom Rind
  • Erdnussöl
  • Butylhydroxytoluol
  • Polysorbat 20
  • Sorbitol
  • Titandioxid
  • Glycerol 85%

Weitere Produktinformationen

Bei Mangelzuständen der Vitamine A und E

Zusammensetzung:
1 Weichkapsel enthält: Retinolpalmitat 2,75 mg, (entsprechend 5.000 IE Vitamin A), alpha-Tocopherolacetat 200 mg, (entsprechend 200 IE Vitamin E)
Sonstige Bestandteile: Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol, Erdnussöl, Gelatine, Glycerol, Polysorbat 20, Sojaöl, Sorbitol, Eisenoxidgelb, Titandioxid.

Anwendungsgebiete:
Prophylaxe eines infolge von Fettresorptionsstörungen zu befürchtenden Mangels an Vitamin A und Vitamin E bei Erwachsenen und Kindern über 10 Jahren.

Dosierung:
Soweit nicht anders verordnet täglich 1 Weichkapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach dem Essen einnehmen. Die Tagesdosis von 1 Weichkapsel sollte ohne ärztliche Kontrolle nicht überschritten werden.

Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Vitamin A, Vitamin E, Erdnuss, Soja oder einen der sonstigen Bestandteile. Behandlung mit Retinsäure und ihren chemischen Abkömmlingen, bei Steigerung des Hirndrucks sowie bei Hypervitaminose A.

In der Schwangerschaft ist auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Schwangere sollten ohne ärztliche Verordnung eine maximale Tagesdosis von 8.000 IE Vitamin A nicht überschreiten. Die Dosierungsanleitung ist deshalb genau einzuhalten. Vitamin A gelangt durch die Plazenta zum ungeborenen Kind und geht in die Muttermilch über. Bei der Einnahme hoher Dosen während der Schwangerschaft besteht die Gefahr kindlicher Missbildungen.

Besondere Vorsicht und ärztliche Überwachung ist nötig bei Hämodialyse (Gefahr der Hypervitaminose A und Hypercalcämie), Hypertriglyceridämie Typ V (Gefahr der Hypervitaminose A), Alkoholmissbrauch (Verstärkung der Leberschädigung), Leberfunktionsstörungen und Fettstoffwechselstörungen.

Nebenwirkungen:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Wechselwirkungen:
Mögliche Wechselwirkungen mit Vitamin A sind: Dicumarol, Warfarin (Verstärkung der gerinnungshemmenden Wirkung). Antibiotika, z.B. Tetrazykline (Steigerung des Hirndrucks). Retinsäure und ihre Derivate (Gefahr der Vitamin A-Überdosierung). Neomycin, Colestyramin und Colestipol (Hemmung der Vitamin A-Aufnahme im Darm).

Mögliche Wechselwirkungen mit Vitamin E sind: Eisenpräparate (Wirkung von Vitamin E vermindert; der Einnahmeabstand sollte mehrere Stunden betragen). Vitamin K-Mangel durch ungenügende Resorption oder Gabe von Vitamin K-Antagonisten, z.B. blutgerinnungshemmende Arzneimittel (sorgfältige Überwachung der Blutgerinnung, da starker Abfall von Vitamin K beobachtet wurde).

Vitamine sind lebenswichtige Nahrungsbestandteile, auf die der Organismus zur Erhaltung von Stoffwechsel- und Organfunktion angewiesen ist. Jede Komponente leistet einen essenziellen Beitrag zur Gesamtwirkung. Für eine ausreichende Zufuhr ist eine qualitativ ausgeglichene und abwechslungsreiche Ernährung notwendig. Mangelzustände können die Folge verschiedener Ursachen sein, z. B. bei längerfristiger Mangel- oder Fehlernährung (Reduktionsdiät, Null-Diät), einseitiger oder parenteraler Ernährung oder Resorptionsstörungen im Magen-Darm-Trakt.

Vitamin A beeinflusst die Proteinsynthese in verschiedenen Geweben. Dabei können vor allem drei Wirkbereiche unterschieden werden: 1. Einfluss auf Wachstum und Differenzierung bestimmter Strukturen des Knochengewebes, 2. Fortpflanzung (z.B. Spermatogenese), 3. Sehprozess (Vitamin A bildet den Sehfarbstoff Rhodopsin). Ein Mangel an Vitamin A kann beispielsweise zu Nachtblindheit führen.

Vitamin E ist vor allem wegen seiner Wirkungsweise als physiologisches Antioxidans (Radikalfänger) von Bedeutung. In Kombination mit Vitamin A verhindert es einen oxidativen Abbau von Vitamin A im Magen und begünstigt seine Speicherung in der Leber.

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