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YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
30 St
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht lieferbar
    • PZN / EAN
      19102157 / 4150191021578
    • Darreichung
      Filmtabletten
    • Hersteller
      JANSSEN-CILAG GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 40 mg Tadalafil
    • 10 mg Macitentan

    Hilfsstoffe

    • Magnesium stearat
    • Hyprolose
    • Hyprolose, niedersubstituiert
    • Hypromellose
    • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
    • Cellulose, mikrokristalline
    • Povidon K30
    • Triacetin
    • Natriumdodecylsulfat
    • Lactose-1-Wasser
    • Polysorbat 80
    • Titandioxid
    • Talkum
    • Das Präparat enthält zwei Wirkstoffe, Macitentan und Tadalafil. Macitentan gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERAs) bezeichnet werden. Tadalafil gehört zu der Klasse von Arzneimitteln, die als Phosphodiesterase-Typ-5-Inhibitoren (PDE5i) bezeichnet werden.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur Langzeitbehandlung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) der Funktionsklasse II oder der Klasse III nach Einstufung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angewendet. Es wird als Alternative zur Einnahme von Macitentan und Tadalafil als Einzeltabletten eingesetzt.
    • Bei der PAH ist der Blutdruck in den Blutgefäßen, durch die das Blut vom Herzen in die Lunge fließt (die Lungenarterien), erhöht. Bei Menschen mit PAH verengen sich diese Arterien, sodass das Herz schwerer arbeiten muss, um das Blut hindurch zu pumpen. Dies führt dazu, dass sich die Menschen müde, schwindlig und kurzatmig fühlen. Die Funktionsklasse spiegelt den Schweregrad der Erkrankung wider: Patienten mit PAH der Funktionsklasse II haben leichte Einschränkungen bei körperlicher Aktivität und Patienten mit PAH der Funktionsklasse III haben deutliche Einschränkungen bei körperlicher Aktivität.
    • Dieses Arzneimittel erweitert die Lungenarterien, sodass es für das Herz leichter ist, Blut durch diese Gefäße zu pumpen. Dies senkt den Blutdruck, lindert die Beschwerden, führt zu einer besseren körperlichen Leistungsfähigkeit und verbessert den Verlauf der Erkrankung.
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
      • allergisch gegen Macitentan, Tadalafil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • innerhalb der letzten 90 Tage einen Herzinfarkt erlitten haben.
      • schwanger sind oder schwanger werden könnten, weil Sie keine zuverlässige Verhütungsmethode (Kontrazeption) anwenden.
      • stillen.
      • eine schwere Lebererkrankung oder sehr hohe Leberenzymwerte im Blut haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, er entscheidet, ob dieses Arzneimittel für Sie geeignet ist.
      • sehr niedrigen Blutdruck haben (90/50 mmHg).
      • Nitrate oder Riociguat einnehmen.
      • jemals eine nicht arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) hatten; dies ist eine Erkrankung, die auch als „Schlaganfall des Auges" bezeichnet wird, d. h. ein Verlust des Sehvermögens aufgrund einer verringerten Durchblutung des Auges.
    • Falls einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis des Arzneimittels beträgt eine Tablette mit 10 mg/40 mg einmal täglich. Gegebenenfalls kann Ihr Arzt entscheiden, mit einer niedrigeren Dosis von 10 mg/20 mg einmal täglich zu beginnen. Dadurch kann sich Ihr Körper an das neue Arzneimittel gewöhnen. Wenn Sie diese Dosis vertragen, dann erhöht Ihr Arzt Ihre Dosis auf eine Tablette mit 10 mg/40 mg einmal täglich.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker. Es können bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, die in der Gebrauchsinformation beschriebenen sind.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie eine Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern, und fahren Sie dann mit der Einnahme der Tabletten zu den üblichen Zeiten fort.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Das Arzneimittel ist eine Behandlung, die Sie fortlaufend einnehmen müssen, um Ihre PAH zu kontrollieren.
      • Beenden Sie die Einnahme des Präparats nicht, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Die unten aufgeführten Nebenwirkungen wurden bei Einnahme des Arzneimittels beobachtet oder sind bereits aus der Anwendung der Wirkstoffe (Macitentan oder Tadalafil) in dem Arzneimittel bekannt und können auch bei Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.
    • Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
      • Schwerwiegende allergische Reaktionen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
        • Symptome sind zum Beispiel Schwellungen um Augen, Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die lebensbedrohlich sein können, wenn die Schwellung im Hals die Atemwege blockiert. Wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel eines dieser Symptome bemerken, nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
      • Schmerzen im Brustkorb (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
        • Wenn bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel Schmerzen im Brustkorb auftreten, nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch. Verwenden Sie keine Nitrate zur Behandlung Ihrer Symptome.
      • Priapismus, eine länger anhaltende und möglicherweise schmerzhafte Erektion, die ohne sexuelle Stimulation auftreten kann (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
        • Wenn Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel eine Erektion haben, die länger als 4 Stunden anhält, nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
      • Plötzlicher Verlust des Sehvermögens oder verzerrtes, verdunkeltes, verschwommenes zentrales Sehen oder plötzliche Abnahme der Sehkraft (es ist nicht bekannt, wie häufig diese Nebenwirkungen auftreten können).
        • Wenn Sie diese Nebenwirkungen während der Behandlung mit dem Arzneimittel bemerken, nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • Zu den sonstigen Nebenwirkungen gehören
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Ödeme/Flüssigkeitsansammlung (Schwellung), insbesondere in den Knöcheln und Füßen
        • Kopfschmerzen
        • niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie) oder vermindertes Hämoglobin (das Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff durch den Körper transportiert)
        • Übelkeit
        • Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
        • Bauchschmerzen (Abdominalschmerzen)
        • Bauchbeschwerden (abdominale Beschwerden)
        • Entzündung des Rachens und der Nase (Nasopharyngitis)
        • Entzündung der Atemwege (Bronchitis)
        • Muskelschmerzen (Myalgie)
        • Rückenschmerzen
        • Schmerzen in den Beinen und Armen
        • Hautrötung (Flush)
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Erbrechen
        • Sodbrennen (gastroösophagealer Reflux)
        • Ohnmacht (Synkope)
        • Migräne
        • Grippe (Influenza)
        • Harnwegsinfektion (Infektion der Körperteile, die Urin sammeln und ausscheiden)
        • Atemwegsinfektion (Infektion des Atmungssystems, Entzündung von Brustkorb, Nase, Nasennebenhöhlen oder Rachen, Erkältung)
        • Entzündung des Rachens (Pharyngitis)
        • Nasenbluten (Epistaxis)
        • kräftiger Herzschlag, der schnell oder unregelmäßig sein kann (Palpitationen)
        • schneller Herzschlag (Tachykardie)
        • erhöhte Konzentrationen von Leberenzymen bei Blutuntersuchungen
        • niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
        • niedrige Anzahl an Blutplättchen, die dem Blut helfen zu gerinnen (Thrombozytopenie)
        • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
        • verschwommenes Sehen
        • verstärkte Gebärmutter- bzw. Uterusblutung
        • Ausschlag
        • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit), einschließlich Juckreiz
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Krampfanfall
        • vorübergehender Gedächtnisverlust (vorübergehende Amnesie)
        • plötzlicher Herztod (wenn das Herz unerwartet aufhört zu schlagen, was zu Bewusstlosigkeit und Tod führt)
        • Nesselsucht (Urtikaria)
        • vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
        • Penisblutung (Penishämorrhagie)
        • Blut im Samen und/oder Urin (Hämatospermie)
        • Ohrgeräusch (Tinnitus)
        • Blut im Urin (Hämaturie)
      • Nicht bekannt (Häufigkeit nicht abschätzbar)
        • Schlaganfall
        • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
        • Schmerzen im Brustkorb (instabile Angina pectoris)
        • Herzrhythmusstörungen, die in den unteren Herzkammern (Ventrikel) entstehen (ventrikuläre Arrhythmie)
        • starker Ausschlag mit Blasen und Hautabschuppung, insbesondere um Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)
        • Abschuppung oder Abschälung der Haut (exfoliative Dermatitis)
        • Netzhautgefäßverschluss (Blutgerinnsel in den Blutgefäßen im Auge, was zu verschwommenem Sehen oder Erblindung führen kann)
        • Gesichtsfeldausfall
        • plötzlicher Hörverlust
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind
    Patientenhinweise
    YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten
    Diese Tablette ist nicht teilbar.
    YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten
    Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
    YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten
    Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
    YUVANCI 10 mg/40 mg Filmtabletten
    Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Vor der Anwendung dieses Arzneimittels und während der Behandlung müssen bei Ihnen Laboruntersuchungen durchgeführt werden, die von Ihrem Arzt angeordnet werden:
        • Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, wird Ihr Arzt Sie auffordern, vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel und regelmäßig (einmal monatlich) während der Behandlung einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis".
        • Ihr Arzt wird Ihnen Blut abnehmen, um zu untersuchen:
          • ob Ihre Leber richtig arbeitet
          • ob Sie eine Anämie (verminderte Anzahl roter Blutkörperchen) haben
      • Das Arzneimittel kann zu einer Erhöhung von Leberenzymen (Proteinen) führen, was ein Zeichen dafür sein kann, dass Ihre Leber nicht richtig arbeitet. Andere Anzeichen dafür, dass Ihre Leber möglicherweise nicht richtig arbeitet, sind folgende Symptome:
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Fieber
        • Magenschmerzen (Bauchschmerzen)
        • Gelbfärbung der Haut oder der Bindehaut im Auge (Gelbsucht)
        • Dunkelfärbung des Urins
        • Hautjucken
        • ungewöhnliche Müdigkeit oder Erschöpfung (Lethargie oder Fatigue)
        • grippeartige Beschwerden (Gelenk- und Muskelschmerzen mit Fieber)
        • Wenn Sie während der Behandlung mit dem Präparat irgendeines dieser Symptome bemerken, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
      • Dieses Arzneimittel kann eine Anämie (eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) verursachen. Wenn Sie eines der folgenden Anzeichen entwickeln, bei denen es sich um Sympome einer Anämie handeln könnte, informieren Sie Ihren Arzt
        • Schwindelgefühl
        • Müdigkeit
        • allgemeines Unwohlsein
        • Schwäche
        • Herzrasen
        • Palpitationen (ein kräftiger Herzschlag, der schnell oder unregelmäßig sein kann)
        • Blässe
      • Bevor Sie die Tabletten einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Folgendes bei Ihnen vorliegt
        • eine kardiovaskuläre (mit dem Herzen und den Blutgefäßen zusammenhängende) Erkrankung außer Ihres Lungenhochdrucks, einschließlich:
          • Aorten- und Mitralklappenerkrankungen (Probleme mit den Herzklappen, die den Blutfluss beeinträchtigen können)
          • Perikardkonstriktion (eine Erkrankung, bei der sich der Herzbeutel (Perikard) verengt, wodurch die Funktionsfähigkeit des Herzens beeinträchtigt wird)
          • restriktive oder kongestive Kardiomyopathie (eine Erkrankung, bei der der Herzmuskel steif oder schwach wird, was das effektive Pumpen des Blutes behindert)
          • linksventrikuläre Dysfunktion (eine Erkrankung, bei der die linke Seite des Herzens Schwierigkeiten hat, Blut effizient in den Rest des Körpers zu pumpen)
          • Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen)
          • Koronare Herzkrankheit (Herzerkrankung, die durch Verengung oder Blockierung der Blutgefäße verursacht wird, die den Herzmuskel versorgen)
          • unkontrollierte Hypertonie (hoher Blutdruck, der nicht ausreichend unter Kontrolle ist)
        • Probleme mit Ihrem Blutdruck, wie z. B. erheblicher Blutdruckabfall beim Aufstehen oder wenn der Blutdruck dauerhaft niedriger als normal ist
        • eine Erbkrankheit, die eine Schädigung der Netzhaut (der lichtempfindlichen Membran im hinteren Teil des Auges) verursacht
        • ein schweres Leberproblem
        • ein schweres Nierenproblem
      • Wenn Sie Nierenprobleme haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Bei Ihnen könnte ein erhöhtes Risiko des Auftretens von niedrigem Blutdruck und von Anämie während der Behandlung mit dem Präparat bestehen.
      • Bei Patienten mit pulmonaler veno-okklusiver Erkrankung (Verschluss der Lungenvenen) kann die Anwendung von Arzneimitteln zur Behandlung der PAH, einschließlich diesem Präparat, zu einem Lungenödem (Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge) führen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie während der Anwendung des Arzneimittels Anzeichen eines Lungenödems bemerken, wie z. B.:
        • eine plötzliche, stark zunehmende Atemnot
        • Husten
        • Müdigkeit nach Anstrengung
        • Atembeschwerden im Liegen
      • Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme des Arzneimittels, wenn bei Ihnen eine Verformung des Penis vorliegt, z. B.:
        • Angulation, eine Erkrankung, bei der der Penis gekrümmt ist, möglicherweise aufgrund einer kavernösen Fibrose (Vernarbung bestimmter Gewebe im Penis).
        • Peyronie-Krankheit, eine Erkrankung bei erwachsenen Männern, bei der sie eine tastbare „Plaque" aus Narbengewebe haben, die von einer Krümmung des Penis begleitet ist.
        • oder eine Erkrankung, die Priapismus (eine länger anhaltende und schmerzhafte Erektion, die ohne sexuelle Stimulation auftreten kann) begünstigen kann, wie z. B. eine Anomalie der roten Blutkörperchen (Sichelzellenanämie), Knochenmarkkrebs (Multiples Myelom) oder Blutzellkrebs (Leukämie).
      • Wenn Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel eine Erektion bekommen, die 4 Stunden oder länger anhält, nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
      • Bei der Anwendung von Tadalafil und PDE5-Inhibitoren kam es zu Sehstörungen und plötzlichem Sehverlust. Wenn Sie während der Behandlung eine plötzliche Verschlechterung oder einen Verlust der Sehkraft bemerken oder die Sicht verzerrt oder getrübt ist, brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
      • Bei einigen Patienten wurde unter Tadalafil-Einnahme eine Verschlechterung oder ein plötzlicher Verlust des Hörvermögens bemerkt. Auch wenn nicht bekannt ist, ob das Ereignis in direktem Zusammenhang mit Tadalafil steht, wenden Sie sich bei Verschlechterung oder plötzlichem Verlust des Hörvermögens sofort an Ihren Arzt.
      • Kinder und Jugendliche
        • Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da es bei Kindern nicht untersucht wurde.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und niedrigen Blutdruck verursachen, und die Symptome Ihrer pulmonal arteriellen Hypertonie können ebenfalls dazu führen, dass Sie weniger fahrtüchtig sind. Warten Sie ab, um zu sehen, wie Sie auf das Präparat reagieren, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es für das ungeborene Kind schädlich sein kann.
        • Wenn es möglich ist, dass Sie schwanger werden könnten, verwenden Sie während der Einnahme des Arzneimittels eine zuverlässige Form der Empfängnisverhütung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Empfängnisverhütung.
        • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
        • Wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels oder kurz nach Absetzen des Präparats (bis zu 1 Monat) schwanger werden oder vermuten, schwanger zu sein, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.
      • Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, wird Ihr Arzt Sie auffordern, einen Schwangerschaftstest durchzuführen, bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen, sowie regelmäßig (einmal im Monat), während Sie das Präparat einnehmen.
    • Stillzeit
      • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Stillen Sie nicht, während Sie das Arzneimittel einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie planen zu stillen. Siehe Kategorie "Kontraindikation".
    • Fortpflanzungsfähigkeit
      • Das Arzneimittel kann bei Männern zu einer verringerten Spermienzahl führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie planen, Kinder zu bekommen.
    • Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit einem Glas Wasser. Kauen oder zerkleinern Sie die Tablette nicht.
    • Sie können die Tablette mit oder ohne Nahrung einnehmen.
    • Am besten ist es, die Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.
    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
        • Riociguat (ein Arzneimittel zur Behandlung von PAH und chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie)
        • Nitrate wie Nitroglycerin, Isosorbid und Amylnitrat (gegen Schmerzen im Brustkorb)
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, einschließlich:
        • Arzneimittel, die die Wirksamkeit des Arzneimittels verringern können, indem sie die Menge des Präparats im Blut verringern, zum Beispiel:
          • Johanniskraut (ein pflanzliches Präparat zur Behandlung von Depression)
          • Phenytoin oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
          • Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)
      • Arzneimittel, die das Risiko für Nebenwirkungen des Präparats erhöhen können, zum Beispiel:
        • Clarithromycin, Telithromycin, Ciprofloxacin, Erythromycin (Antibiotika zur Behandlung von Infektionen)
        • Ritonavir, Saquinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
        • Doxazosin (zur Behandlung von Bluthochdruck oder Prostataproblemen)
        • Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen)
        • Ketoconazol (außer als Bestandteil eines Shampoos), Fluconazol, Itraconazol, Miconazol, Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
        • Amiodaron (zur Kontrolle des Herzschlags)
        • Cyclosporin (zur Vorbeugung einer Organabstoßung nach einer Transplantation), Diltiazem, Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck oder bestimmten Herzproblemen)
        • Prostacyclin-ähnliche Arzneimittel wie Epoprostenol und Iloprost (zur Behandlung von PAH, Lungenvernarbung und blockierten Arterien)
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol
      • Wenn Sie Piperin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, kann dies das Ansprechen des Körpers auf einige Arzneimittel, einschließlich diesem, verändern. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn dies der Fall sein sollte.
      • Alkoholkonsum kann Ihren Blutdruck vorübergehend senken. Wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben oder planen es einzunehmen, vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum (mehr als 5 Einheiten Alkohol), da dies das Risiko von Schwindel beim Aufstehen erhöhen kann.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.