Shop Apotheke

VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
5x3 ml
22.378,67 € / 1 l
€ 10,00
AVP1€ 335,68
Verfügbar
Versandkostenfrei

In folgenden Packungsgrößen erhältlich

Rezept einlösen und Rabatt3 für dieses Medikament sichern.
10,00 €
  • PZN / EAN
    19125632 / 4150191256321
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Marke
    Victoza
  • Hersteller
    Abacus Medicine A/S

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 18 mg Liraglutid (S.cerevisiae)

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Dinatriumhydrogenphosphat-2-Wasser
  • Phenol
  • Propylenglycol
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Liraglutid. Es hilft Ihrem Körper, den Blutzuckerspiegel zu senken, wenn dieser zu hoch ist. Das Arzneimittel verlangsamt auch die Nahrungspassage durch Ihren Magen und kann dazu beitragen, Herzerkrankungen zu verhindern.
  • Es wird allein angewendet, wenn Ihr Blutzuckerspiegel durch eine Diät sowie körperliche Aktivität allein nicht ausreichend reguliert wird und wenn Sie Metformin (ein anderes Antidiabetikum) nicht anwenden können.
  • Es wird zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes angewendet, wenn diese nicht ausreichen, um Ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dazu können gehören:
    • Antidiabetika zum Einnehmen (wie Metformin, Pioglitazon, Sulfonylharnstoff, Natrium-Glucose-Cotransporter-2-Inhibitor (SGLT2i)) und/oder Insulin.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Liraglutid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die Anfangsdosis beträgt 0,6 mg einmal täglich, mindestens eine Woche lang.
    • Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wann Sie die Dosis auf 1,2 mg einmal täglich erhöhen sollen.
    • Möglicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Dosis weiter auf 1,8 mg einmal täglich zu erhöhen, wenn eine Dosis von 1,2 mg nicht zu einer ausreichenden Senkung des Blutzuckerspiegels führt.
  • Ändern Sie Ihre Dosis nicht, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr von dem Arzneimittel angewendet haben, als Sie sollten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Sie benötigen möglicherweise sofortige ärztliche Behandlung. Es können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall bei Ihnen auftreten.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, wenden Sie das Präparat an, sobald es Ihnen einfällt.
    • Sollten jedoch mehr als 12 Stunden seit der geplanten Anwendung vergangen sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Spritzen Sie dann die nächste Dosis wie üblich am folgenden Tag.
    • Spritzen Sie keine Extra-Dosis und erhöhen Sie nicht die Dosis am folgenden Tag, um die vergessene Dosis auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Brechen Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie das Arzneimittel absetzen, kann Ihr Blutzuckerspiegel steigen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen
      • Unterzuckerung (Hypoglykämie). Die folgenden Warnzeichen einer Unterzuckerung können plötzlich auftreten: kalter Schweiß, kühle blasse Haut, Kopfschmerzen, schneller Herzschlag, Unwohlsein, Hungergefühl, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Nervosität, Ängstlichkeit, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten, Zittern (Tremor). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie Unterzuckerungen behandeln und was Sie tun müssen, wenn Sie diese Warnzeichen bemerken. Das Auftreten einer Unterzuckerung ist wahrscheinlicher, wenn Sie zusätzlich einen Sulfonylharnstoff einnehmen oder ein Insulin anwenden. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosis dieser Arzneimittel reduzieren, bevor Sie die Behandlung mit Liraglutid beginnen.
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Anwendern betreffen
      • Eine schwere Form der allergischen Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit zusätzlichen Symptomen wie z. B. Probleme bei der Atmung, Anschwellen des Rachens und des Gesichts, beschleunigter Herzschlag, usw. Wenn Sie diese Symptome bemerken, sollten Sie unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und so bald wie möglich Ihren Arzt informieren.
      • Darmverschluss. Eine schwere Form der Verstopfung mit zusätzlichen Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen, Erbrechen usw.
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Anwendern betreffen
      • Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Eine Pankreatitis kann eine schwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung sein. Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
        • Starke und anhaltende Schmerzen im Bauchraum (Bereich des Oberbauches), die in Ihren Rücken ausstrahlen können, sowie Übelkeit und Erbrechen, da dies ein Anzeichen für eine entzündete Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein kann.
  • Weitere Nebenwirkungen
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Anwendern betreffen
      • Übelkeit. Lässt meist im Laufe der Zeit nach.
      • Durchfall. Lässt meist im Laufe der Zeit nach.
    • Häufig
      • Erbrechen.
    • Wenn Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel beginnen, kann in einigen Fällen ein Flüssigkeitsverlust (Dehydrierung) auftreten, z. B. bei Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Es ist wichtig, viel zu trinken, um eine Dehydrierung zu vermeiden.
      • Kopfschmerzen
      • Verdauungsstörung
      • Magenschleimhautentzündung (Gastritis): Anzeichen sind Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.
      • Speiseröhrenerkrankung mit Rückfluss von Magensäure (Gastroösophageale Refluxkrankheit). Eines der möglichen Anzeichen ist Sodbrennen.
      • Schmerzender oder geschwollener Bauch
      • Bauchbeschwerden
      • Verstopfung
      • Blähungen (Flatulenz)
      • Verminderter Appetit
      • Bronchitis
      • Erkältung
      • Schwindel
      • Erhöhter Puls
      • Müdigkeit
      • Zahnschmerzen
      • Reaktionen an der Injektionsstelle (wie z. B. Blutergüsse, Schmerzen, Hautreizung, Jucken und Hautausschlag).
      • Erhöhung von Pankreasenzymen (wie Lipase und Amylase).
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen
      • Allergische Reaktionen wie Pruritus (Juckreiz) und Urtikaria (ein Hautausschlag)
      • Dehydrierung, manchmal in Verbindung mit einer Verschlechterung der Nierenfunktion
      • Unwohlsein
      • Gallensteine
      • Entzündung der Gallenblase
      • Verzögerung der Magenentleerung.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal:
      • bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • wenn Sie eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse haben oder hatten.
    • Dieses Arzneimittel sollte nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen Typ 1 Diabetes (Ihr Körper produziert kein Insulin) oder eine diabetische Ketoazidose (eine Komplikation der Zuckerkrankheit mit hohem Blutzucker und vermehrter Atemanstrengung) besteht. Es ist kein Insulin und sollte deshalb nicht als ein Ersatz für Insulin angewendet werden.
    • Die Anwendung des Präparates wird nicht empfohlen, wenn Sie Dialysepatient sind.
    • Die Anwendung wird nicht empfohlen, wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
    • Die Anwendung wird nicht empfohlen, wenn Sie an einer schweren Herzinsuffizienz leiden.
    • Dieses Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie an einer schweren Magen- oder Darmerkrankung leiden, die zu einer verzögerten Magenentleerung (sogenannte Gastroparese) führt, oder bei entzündlichen Darmkrankheiten.
    • Wenn bei Ihnen Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wie anhaltende, schwere Bauchschmerzen bestehen, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt befragen.
    • Wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung einschließlich Schilddrüsenknoten und -vergrößerung leiden, befragen Sie Ihren Arzt.
    • Zu Beginn der Behandlung kann bei Ihnen in einigen Fällen ein Flüssigkeitsverlust/eine Dehydrierung auftreten, z. B. bei Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Es ist sehr wichtig, einer Dehydrierung durch das Trinken von viel Flüssigkeit vorzubeugen.
    • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie diesbezüglich Fragen oder Bedenken haben.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel kann bei Jugendlichen und Kindern ab dem Alter von 10 Jahren angewendet werden. Es liegen keine Daten für Kinder im Alter von unter 10 Jahren vor.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Unterzuckerungen (Hypoglykämien) können Ihre Konzentrationsfähigkeit herabsetzen. Vermeiden Sie es, am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen, wenn Sie Anzeichen einer Hypoglykämie bemerken. Weitere Informationen über die Warnzeichen einer Unterzuckerung finden Sie in Kategorie "Nebenwirkungen". Bitte fragen Sie Ihren Arzt nach weiteren Informationen zu diesem Thema.
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie denken, Sie könnten schwanger sein oder wenn Sie planen, schwanger zu werden.
    • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da nicht bekannt ist, ob es Ihrem ungeborenen Kind schaden kann.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht; wenden Sie daher dieses Arzneimittel nicht in der Stillzeit an.
  • Das Arzneimittel wird als Injektion unter die Haut gespritzt (subkutan). Spritzen Sie das Arzneimittel nicht in eine Ader oder einen Muskel. Die am besten geeigneten Stellen für das Geben der Spritze sind die Vorderseite Ihrer Oberschenkel, die Vorderseite Ihres Bauches (Abdomen) oder Ihr Oberarm.
  • Sie können sich die Spritze zu jeder beliebigen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten geben. Wenn Sie einen Tageszeitpunkt gefunden haben, der Ihnen am meisten zusagt, sollten Sie das Arzneimittel annähernd zur gleichen Tageszeit spritzen.
  • Vor der ersten Anwendung des Pens wird Ihnen Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal erklären, wie Sie ihn richtig anwenden.
  • Eine detaillierte Bedienungsanleitung für die Anwendung finden Sie in der Gebrauchsinformation.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal vor allem, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:
      • einen Sulfonylharnstoff (wie Glimepirid oder Glibenclamid) oder ein Insulin. Bei der Anwendung zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder einem Insulin kann bei Ihnen eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) auftreten, da Sulfonylharnstoffe oder Insulin das Risiko für eine Unterzuckerung erhöhen. Wenn Sie mit einer gemeinsamen Anwendung dieser Arzneimittel beginnen, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise anweisen, die Dosis des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins zu senken. Warnsignale für niedrigen Blutzuckerspiegel finden Sie in Kategorie "Nebenwirkungen". Wenn Sie außerdem einen Sulfonylharnstoff (wie Glimepirid oder Glibenclamid) einnehmen oder ein Insulin anwenden, kann Ihr Arzt Sie bitten, Ihren Blutzuckerspiegel zu messen. Dies hilft Ihrem Arzt bei der Entscheidung, ob die Dosis des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins geändert werden muss.
      • wenn Sie Insulin anwenden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie Sie die Insulindosis verringern, und Ihnen empfehlen, Ihren Blutzucker häufiger zu kontrollieren, um einer Hyperglykämie (einem hohen Blutzuckerspiegel) und einer diabetischen Ketoazidose (einer Komplikation bei Diabetes, die auftritt, wenn der Körper aufgrund eines Insulinmangels nicht in der Lage ist, den Blutzucker abzubauen) vorzubeugen.
      • Warfarin oder andere blutgerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen. Häufigeres Untersuchen Ihres Blutes zur Bestimmung der Gerinnungsfähigkeit kann erforderlich sein.

Fragen und Antworten zu VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen auftreten?

Frage von Emir R.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Übelkeit
  • Durchfall

Häufige Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten):

  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Bauchschmerzen und Beschwerden
  • Verminderter Appetit

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder während der Behandlung Veränderungen bemerken, wenden Sie sich bitte sofort an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen vorkommen?

Frage von Lisann I.

Informieren Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt sowie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel und pflanzlicher Präparate.

VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Sulfonylharnstoffe (z. B. Glimepirid, Glibenclamid zur Behandlung von Diabetes).
  • Insulin (zur Behandlung von Diabetes).
  • Warfarin oder andere Blutgerinnungshemmer.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Therapie anpassen und eventuell regelmäßige Blutzucker- oder Blutgerinnungskontrollen empfehlen.

Besondere Hinweise:

Schwangerschaft und Stillzeit: VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da mögliche Schäden für das ungeborene Kind oder Übertritt des Wirkstoffs in die Muttermilch nicht ausgeschlossen werden können. Falls Sie schwanger werden möchten oder eine Schwangerschaft vermuten, sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Verhütung: Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Anwendung eine zuverlässige Verhütungsmethode nutzen, falls angezeigt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen angewendet oder gegeben?

Frage von Jim S.

Bitte wenden Sie VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung für Erwachsene lautet: Startdosis: 0,6 mg einmal täglich für mindestens eine Woche. Erhöhung: Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird anweisen, die Dosis auf 1,2 mg einmal täglich zu erhöhen. Falls der Blutzuckerspiegel durch 1,2 mg nicht ausreichend gesenkt wird, kann die Dosis auf 1,8 mg einmal täglich weiter erhöht werden. Die volle Wirkung tritt typischerweise erst nach einigen Wochen ein.

Die Anwendung des Medikaments sollte als subkutane Injektion durchgeführt werden (unter die Haut). Es sollte nicht in eine Vene oder einen Muskel gespritzt werden. Geeignete Körperstellen für die Injektion sind die Vorderseite der Oberschenkel, des Bauchs oder des Oberarms. Die Injektionsstelle bitte täglich wechseln, um Knotenbildung zu vermeiden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen angewendet werden?

Frage von Edwin C.

Die Dauer der Behandlung mit VICTOZA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen wird durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel langfristig angewendet.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne vorher Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
Keine passende Antwort gefunden?
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.