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AUGTYRO 160 mg Hartkapseln
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- PZN
- 19236886
- Darreichung
- Hartkapseln
- Hersteller
- Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 160 mg Repotrectinib
Hilfsstoffe
- Magnesium stearat
- Croscarmellose natrium
- Brillantblau
- Siliciumdioxid, hochdisperses
- Cellulose, mikrokristalline
- Drucktinte weiß
- Gelatine
- Natriumdodecylsulfat
- Titandioxid
Indikation
- Was ist das Arzneimittel?
- Dieses Präparat ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das den Wirkstoff Repotrectinib enthält.
- Wofür wird es angewendet?
- Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von:
- Erwachsenen mit einer bestimmten Art von Lungenkrebs, einem sogenannten „nichtkleinzelligen Lungenkarzinom" (NSCLC), das durch eine Veränderung im ROS1-Gen verursacht wird, oder
- Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren mit soliden Tumoren (Krebs) in verschiedenen Körperteilen, die durch eine Veränderung im NTRK-Gen verursacht werden.
- ROS1-positives nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom
- dieses Arzneimittel wird angewendet, wenn:
- ein Test gezeigt hat, dass Ihre Krebszellen im sogenannten „ROS1"-Gen eine Veränderung haben und
- Ihr Krebs fortgeschritten ist, z. B. sich an anderen Stellen Ihres Körpers ausgebreitet hat (metastasiert ist).
- dieses Arzneimittel wird angewendet, wenn:
- NTRK-Genfusion-positive solide Tumoren
- dieses Arzneimittel wird angewendet, wenn:
- ein Test gezeigt hat, dass Ihre Krebszellen im sogenannten „NTRK"-Gen eine Veränderung haben und sich im betroffenen Organ oder in anderen Organen in Ihrem Körper ausgebreitet haben oder wenn eine Operation zum Entfernen des Tumors wahrscheinlich zu schweren Komplikationen führt und
- Sie bereits mit bestimmten Arzneimitteln, sogenannten NTRK-Inhibitoren, behandelt wurden oder
- Sie bisher keine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln, sogenannten NTRK-Inhibitoren, erhalten haben und andere Behandlungen für Sie nicht geeignet sind.
- dieses Arzneimittel wird angewendet, wenn:
- Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von:
- Wie das Arzneimittel wirkt
- Es wirkt, indem es die Aktivität von Proteinen blockiert, die als Folge einer Veränderung in den NTRK- oder ROS1-Genen, die sie produzieren, fehlerhaft arbeiten. Diese fehlerhaften Proteine können dazu führen, dass sich Krebszellen unkontrolliert vermehren. Durch die Blockierung der fehlerhaften Proteine kann dieses Präparat das Wachstum der Krebszellen verlangsamen oder aufhalten und dazu beitragen, dass Ihr Krebs schrumpft.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Repotrectinib oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Sprechen Sie vor der Einnahme von dem Arzneimittel mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Wie viel ist einzunehmen?- Die empfohlene Dosis beträgt 160 mg einmal täglich während der ersten 14 Tage, gefolgt von 160 mg zweimal täglich, bis Ihr Arzt Ihnen etwas anderes mitteilt.
- Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt vorschlagen, die Dosis zu verringern oder die Behandlung sogar kurzzeitig zu unterbrechen. Bei niedrigeren Dosen müssen Sie eventuell eine Dosis von 120 mg (drei 40-mg-Kapseln) oder eine Dosis von 80 mg (zwei 40-mg-Kapseln) einnehmen.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal getroffenen Absprache ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie mehr von dem Arzneimittel eingenommen haben als Sie sollten, informieren Sie sofort einen Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung und die Gebrauchsanweisung mit.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis versäumt haben oder nach der Einnahme erbrechen, nehmen Sie die nächste Dosis wie verschrieben ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um eine versäumte Dosis auszugleichen.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
- Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel jeden Tag einnehmen, solange Ihr Arzt es Ihnen verschreibt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen nach der Einnahme von dem Arzneimittel bemerken:
- Sie fühlen sich schwindlig, verwirrt, haben Stimmungsschwankungen, Halluzinationen (Sie sehen Dinge, die nicht vorhanden sind) oder Gedächtnisprobleme (kognitive Störungen) oder Sie verlieren die Muskelkoordination, gehen unkoordiniert oder unsicher (Ataxie)
- Sie sind kurzatmig (Dyspnoe), husten, haben Fieber (Pyrexie) oder Erkrankungen, die zu Narbenbildung in der Lunge führen
- Sie bemerken Gelenkschmerzen, Knochenschmerzen, Verformungen oder Veränderungen der Beweglichkeit, da dies ein Anzeichen für Brüche sein kann
- Ihr Arzt wird Ihre Dosis möglicherweise verringern, Ihre Behandlung für kurze Zeit unterbrechen oder vollständig abbrechen.
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen nach der Einnahme von dem Arzneimittel bemerken:
- Weitere mögliche Nebenwirkungen
- Erwachsene
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Infektion der Lunge
- Abnahme der Menge gesunder roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff durch den Körper transportieren (Anämie)
- Schwindelgefühl
- Verlust der Muskelkoordination, Unsicherheit beim Gehen (Ataxie)
- bedeutende Veränderung der Denkmuster (kognitive Störungen)
- Empfindungen wie Taubheit und Kribbeln (Parästhesie)
- Entzündung (Schwellung und Rötung) oder Degeneration der peripheren Nerven (Nerven außerhalb des Gehirns und der Wirbelsäule), die zu Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen (periphere sensorische Neuropathie) führt
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Geschmacksveränderung (Dysgeusie)
- Sehen von Lichtblitzen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, Glaskörperflusen oder Doppeltsehen (Sehstörungen)
- Kurzatmigkeit
- Husten
- dringendes Gefühl, sich übergeben zu müssen (Übelkeit)
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfall
- Muskelschwäche
- Schmerzen in Beinen und/oder Armen
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- Rückenschmerzen
- Fieber
- Müdigkeitsgefühl (Fatigue)
- verminderter Appetit
- Schwellung in Knöcheln, Füßen und Händen
- erhöhte Muskelenzymwerte im Blut (Kreatinphosphokinase)
- Gewichtszunahme
- erhöhte Leberenzyme (Aspartataminotransferase oder Alaninaminotransferase)
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- erhöhte Enzymwerte im Blut (Harnsäure) (Hyperurikämie)
- Entzündungen und Erkrankungen, die zu Narbenbildung in der Lunge führen
- Flüssigkeit um die Lunge herum (Pleuraerguss)
- Bauchschmerzen
- Knochenbrüche
- erhöhte Leberenzyme im Blut (Gamma-Glutamyltransferase oder alkalische Phosphatase)
- verringerte Zahl einer Art weißer Blutkörperchen, die Lymphozyten genannt werden
- verringerte Zahl weißer Blutkörperchen
- verringerte Zahl einer Art weißer Blutkörperchen, die Neutrophile genannt werden
- Sturz
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Patienten im Alter von 18 Jahren oder jünger
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Abnahme der Menge gesunder roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff durch den Körper transportieren (Anämie)
- Appetitsteigerung
- hohe Kaliumkonzentrationen im Blut
- erhöhte Enzymwerte im Blut (Harnsäure) (Hyperurikämie)
- Schwindelgefühl
- Verlust der Muskelkoordination, Unsicherheit beim Gehen (Ataxie)
- bedeutende Veränderung der Denkmuster (kognitive Störungen)
- Empfindungen wie Taubheit und Kribbeln (Parästhesie)
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Geschmacksveränderung (Dysgeusie)
- Sehen von Lichtblitzen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, Glaskörperflusen oder Doppeltsehen (Sehstörungen)
- Kurzatmigkeit
- Husten
- dringendes Gefühl, sich übergeben zu müssen (Übelkeit)
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Knochenbrüche
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- Fieber
- Müdigkeitsgefühl (Fatigue)
- erhöhte Muskelenzymwerte im Blut (Kreatinphosphokinase)
- Gewichtszunahme
- verringerte Zahl weißer Blutkörperchen (sogenannter Lymphozyten)
- verringerte Zahl einer Art weißer Blutkörperchen
- verringerte Zahl einer Art weißer Blutkörperchen (sogenannter Neutrophile)
- erhöhte Leberenzyme im Blut (Aspartataminotransferase oder alkalische Phosphatase)
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Infektion der Lunge
- Entzündung (Schwellung und Rötung) oder Degeneration der peripheren Nerven (Nerven außerhalb des Gehirns und der Wirbelsäule), die zu Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen (periphere sensorische Neuropathie) führt
- Flüssigkeit um die Lunge herum (Pleuraerguss)
- Gefühle wie Taubheit und Kribbeln an Lippen, Zunge oder im ganzen Mund (orale Parästhesie), Muskelschmerzen (Myalgie)
- Muskelschwäche
- Sturz
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Erwachsene
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.

Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn
- Sie in letzter Zeit Schwindelgefühl, Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Halluzinationen, Veränderungen des Gemütszustands, Verlust der Muskelkoordination erlebt haben oder Ihr Gang unkoordiniert oder unsicher ist.
- Sie irgendwann schon einmal Beschwerden der Lunge hatten. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen neue oder sich verschlechternde Symptome auftreten, einschließlich Kurzatmigkeit, Husten oder Fieber.
- Sie eine Vorgeschichte mit Knochenbrüchen haben oder eine Erkrankung, die das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen kann.
- Sie Leberprobleme haben.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Das Präparat kann dazu führen, dass:
- Sie ein Schwindelgefühl haben
- Ihr Gleichgewicht oder Ihre Koordination gestört sind
- Sie ohnmächtig werden (Ihr Bewusstsein verlieren)
- Sie sich müde fühlen
- sich Ihr Gemütszustand verändert, Sie sich verwirrt fühlen oder Dinge sehen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)
- Sie verschwommen sehen
- Wenn dies bei Ihnen auftritt, dürfen Sie kein Fahrzeug führen, nicht Fahrrad fahren oder Maschinen bedienen, bis Ihre Symptome abgeklungen sind. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob es in Ordnung ist, wenn Sie ein Fahrzeug führen, Fahrrad fahren oder Maschinen bedienen.
- Das Arzneimittel kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Das Präparat kann dazu führen, dass:
Schwangerschaft und Stillzeit
- Verhütung bei Frauen
- Während der Anwendung dieses Arzneimittels sollen Sie vermeiden, schwanger zu werden, weil dies dem Baby schaden könnte. Wenn Sie schwanger werden können, müssen Sie während der Behandlung und noch für mindestens 2 Monate nach Beendigung der Behandlung eine hochwirksame Verhütungsmethode anwenden.
- Es ist nicht bekannt, ob dieses Präparat die Wirkung von Verhütungsmitteln (Antibabypillen oder implantierten hormonellen Kontrazeptiva) verringern kann. Wenn Sie eine hormonelle Verhütungsmethode anwenden, müssen Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel und noch für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung eine zusätzliche zuverlässige, nicht hormonelle Verhütungsmethode anwenden, wie eine Barrieremethode (z. B. Kondome), damit Sie nicht schwanger werden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über geeignete Methoden zur Empfängnisverhütung für Sie und Ihren Partner.
- Verhütung bei Männern
- Während der Anwendung dieses Arzneimittels soll Ihre Partnerin vermeiden, schwanger zu werden, weil dies dem Baby schaden könnte. Wenn Ihre Partnerin schwanger werden kann, müssen Sie während der Behandlung und noch für mindestens 4 Monate nach Beendigung der Behandlung Kondome anwenden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über geeignete Methoden zur Empfängnisverhütung für Sie und Ihre Partnerin.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind. Dies könnte Ihrem Baby schaden.
- Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden kann, wird Ihr Arzt vor dem Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel einen Schwangerschaftstest veranlassen.
- Wenn Sie während der Einnahme oder bis zu 2 Monate nach Einnahme der letzten Dosis dieses Arzneimittels schwanger werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
- Stillzeit
- Stillen Sie während Ihrer Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht, denn es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht und daher Ihrem Baby schaden könnte.
Anwendung
- Nehmen Sie das Arzneimittel oral ein - mit oder ohne Nahrung. Nehmen Sie jede Kapsel als Ganzes ein.
- Sie dürfen die Kapsel nicht öffnen, zerdrücken, kauen und den Kapselinhalt nicht auflösen.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- zur Behandlung des Acquired-Immune-Deficiency-Syndrome (AIDS)/einer Infektion mit dem Human-Immunodeficiency-Virus (HIV) - wie Ritonavir, Saquinavir, Efavirenz
- zur Behandlung von Pilzinfektionen (Antimykotika) - wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol
- zur Vermeidung von Anfällen oder Krampfanfällen (Antiepileptika) - wie Carbamazepin oder Phenytoin
- zur Behandlung von Tuberkulose - wie Rifampicin
- zur Behandlung von Depressionen - wie Bupropion, Fluvoxamin oder pflanzliche Arzneimittel wie Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- zur Behandlung von Tumoren - wie Apalutamid, Everolimus
- zur Unterdrückung des körpereigenen Immunsystems oder zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen des Körpers bei Organtransplantationen - wie Sirolimus, Tacrolimus, Cyclosporin, Sulfasalazin
- zur Behandlung von Gelenkentzündungen oder Autoimmunerkrankungen der Gelenke (rheumatoide Arthritis) - Methotrexat
- zur Linderung sehr starker Schmerzen - wie Alfentanil, Fentanyl
- zur Behandlung von hohem Blutdruck - wie Verapamil, Nifedipin, Felodipin, Valsartan
- zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut - wie Lovastatin, Simvastatin, Rosuvastatin
- zur Senkung der Blutzuckerwerte - wie Repaglinid, Tolbutamid, Metformin
- zur Behandlung von Reflux (Sodbrennen) - wie Cisaprid, Omeprazol
- zur Vermeidung der Bildung von Blutgerinnseln - wie Warfarin, Dabigatranetexilat
- zur Behandlung von Herzproblemen - wie Digoxin, Edoxaban
- zur Behandlung von Allergien - wie Fexofenadin
- Verhütungsmittel - wenn Sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, müssen Sie zusätzlich eine zuverlässige Barrieremethode zur Empfängnisverhütung anwenden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Trinken Sie während Ihrer Behandlung mit dem Arzneimittel keinen Grapefruitsaft und essen Sie keine Grapefruits oder Bitterorangen. Dies kann die Menge des Arzneimittels in Ihrem Blut auf eine gesundheitsschädigende Menge erhöhen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?
Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.