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NEUPRO 2 mg/24 h transdermale Pflaster

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  • PZN / EAN
    19376334 / 4150193763346
  • Darreichung
    Pflaster transdermal
  • Hersteller
    Aaragon Pharma s.r.o.

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 4.5 mg Rotigotin

Hilfsstoffe

  • Palmitoylascorbinsäure
  • Pigment yellow 13
  • Kohlenstoff
  • Poly(dimethylsiloxan, trimethylsilylsilicat)-Copolymerisat
  • Pigment yellow 12
  • Polyesterfilm, siliconisiert, aluminisiert
  • Pigment red 166
  • Pigment yellow 180
  • Pigment red 146
  • Natrium disulfit
  • Povidon K90
  • Titandioxid
  • DL-α-Tocopherol
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Rotigotin.
  • Es gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten „Dopaminagonisten". Dopamin ist ein Botenstoff im Gehirn, der für Bewegungen wichtig ist.
  • Wofür das Präparat angewendet wird
    • Es wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung der Anzeichen und Symptome
      • der Parkinson-Erkrankung - Das Arzneimittel kann entweder allein oder in Kombination mit einem anderen Arzneimittel, dem so genannten Levodopa, angewendet werden.
      • des Restless-Legs-Syndroms (RLS) - das durch Beschwerden in Ihren Beinen und Armen, Bewegungsdrang, Schlafstörungen und dem Gefühl, während des Tages müde oder schläfrig zu sein, gekennzeichnet sein kann. Diese Beschwerden können durch Rotigotin vermindert oder ihre Dauer kann verkürzt werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
    • Sie allergisch gegen Rotigotin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei Ihnen eine Kernspintomografie (diagnostisches Verfahren zur Darstellung des Körperinneren, bei dem magnetische Energie an Stelle von Röntgenstrahlen verwendet wird) durchgeführt werden muss
    • bei Ihnen eine „Kardioversion" (spezielle Behandlung von Herzrhythmusstörungen) durchgeführt werden muss.
  • Unmittelbar bevor Sie sich einer Kernspintomografie oder Kardioversion unterziehen, müssen Sie das Pflaster entfernen, um Hautverbrennungen zu vermeiden, da das Pflaster Aluminium enthält. Danach können Sie ein neues Pflaster aufbringen.
  • Wenn einer der oben aufgeführten Hinweise auf Sie zutrifft, wenden Sie das Präparat nicht an. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie erst mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Welche Pflasterstärke angewendet werden soll
    • Die Dosis hängt von Ihrer Erkrankung ab.
    • Das Arzneimittel ist in verschiedenen Pflasterstärken erhältlich, die das Arzneimittel über 24 Stunden abgeben. Die Stärken sind 1mg/24 h, 2mg/24 h, 3mg/24 h, 4mg/24 h, 6mg/24 h und 8mg/24 h. Die 1mg/24 h und 3mg/24 h Pflaster werden zur Behandlung des Restless-Legs-Syndroms angewendet. Die 4mg/24 h, 6mg/24 h und 8mg/24 h Pflaster werden zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung angewendet. Die 2mg/24 h Pflaster werden für die Behandlung der Parkinson-Erkrankung und des Restless-Legs-Syndroms angewendet.
      • Sie müssen möglicherweise mehr als ein Pflaster anwenden, um Ihre vom Arzt verordnete Dosis zu erreichen.
      • Für Dosierungen oberhalb von 8mg/24 h (von Ihrem Arzt verordnete Dosierungen oberhalb der erhältlichen Stärken) müssen Sie mehrere Pflaster anwenden, um die endgültige Dosis zu erreichen. So kann beispielsweise die tägliche Dosis von 10mg/24 h erreicht werden, indem Sie ein 6mg/24 h Pflaster und ein 4mg/24 h Pflaster anwenden.
      • Die Pflaster dürfen nicht zerschnitten werden.
    • Behandlung der Parkinson-Erkrankung Patienten, die kein Levodopa nehmen - frühes Stadium der Parkinson-Erkrankung
      • Ihre Anfangsdosis ist ein 2mg/24 h-Pflaster pro Tag.
      • Ab der zweiten Woche kann Ihre tägliche Dosis um 2mg jede Woche erhöht werden - bis Sie Ihre richtige (Erhaltungs-) Dosis erreicht haben.
      • Bei den meisten Patienten liegt die richtige Dosis zwischen 6mg und 8mg pro Tag. Diese Dosis wird normalerweise innerhalb von 3 bis 4 Wochen erreicht.
      • Die Höchstdosis beträgt 8mg pro Tag.
    • Patienten, die Levodopa nehmen - fortgeschrittenes Stadium der Parkinson-Erkrankung
      • Ihre Anfangsdosis ist ein 4mg/24 h-Pflaster pro Tag.
      • Ab der zweiten Woche kann Ihre tägliche Dosis um 2mg jede Woche erhöht werden - bis Sie Ihre richtige (Erhaltungs-) Dosis erreicht haben.
      • Bei den meisten Patienten liegt die richtige Dosis zwischen 8mg und 16mg pro Tag. Diese Dosis wird normalerweise innerhalb von 3 bis 7 Wochen erreicht.
      • Die Höchstdosis beträgt 16mg pro Tag.
    • Behandlung des Restless-Legs-Syndroms
      • Ihre Anfangsdosis ist ein 1mg/24 h-Pflaster pro Tag.
      • Ab der zweiten Woche kann Ihre Tagesdosis um 1mg jede Woche erhöht werden, bis die für Sie richtige (Erhaltungs-) Dosis erreicht ist. Dies ist der Fall, wenn Sie und Ihr Arzt sich einig sind, dass die Beschwerden gut genug kontrolliert und die Nebenwirkungen des Arzneimittels annehmbar sind.
      • Die Höchstdosis beträgt 3mg pro Tag.
  • Falls Sie das Arzneimittel absetzen müssen, beachten Sie Abschnitt „Wenn Sie die Anwendung abbrechen".

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie das Präparat in einer höheren Dosierung anwenden, als der Arzt Ihnen verordnet hat, können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, niedriger Blutdruck, Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzinationen), Verwirrtheit, extreme Schläfrigkeit, unwillkürliche Bewegungen und Krämpfe auftreten.
    • In solchen Fällen wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Folgen Sie deren Anweisungen.

     

  • Wenn Sie das Wechseln zur gewohnten Zeit vergessen haben
    • Falls Sie vergessen haben, das Pflaster zu Ihrer gewohnten Zeit zu wechseln, holen Sie dies nach, sobald es Ihnen auffällt. Entfernen Sie das alte Pflaster und verwenden Sie ein neues.
    • Haben Sie vergessen, ein neues Pflaster aufzukleben, nachdem Sie das alte entfernt haben, verwenden Sie ein neues Pflaster, sobald Ihnen dies auffällt.
    • In beiden Fällen sollten Sie am folgenden Tag ein neues Pflaster zur gewohnten Zeit aufkleben. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

     

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Brechen Sie die Anwendung nicht ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Durch ein plötzliches Absetzen kann es zur Entwicklung eines Krankheitsbildes kommen, welches malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und lebensbedrohlich sein könnte. Beschwerden können sein: Bewegungshemmung (Akinesie), Muskelsteifheit, Fieber, instabiler Blutdruck, beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie), Verwirrtheit, Bewusstseinseintrübung (z.B. Koma).
    • Wenn Ihr Arzt sagt, dass Sie die Anwendung beenden sollen, sollte Ihre tägliche Dosis schrittweise herabgesetzt werden:
      • Parkinson-Erkrankung - um 2mg jeden zweiten Tag.
      • Restless-Legs-Syndrom - um 1mg jeden zweiten Tag.

     

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie irgendwelche Nebenwirkungen bemerken.
  • Nebenwirkungen, die wahrscheinlicher zu Beginn der Behandlung auftreten können
    • Bei Ihnen können Übelkeit und Erbrechen zu Behandlungsbeginn auftreten. Diese sind in der Regel leicht bis mittelschwer ausgeprägt und dauern nur kurze Zeit an. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn diese Nebenwirkungen längere Zeit andauern oder Sie beunruhigen.
  • Durch das Pflaster verursachte Hautprobleme
    • Das Pflaster kann bei Ihnen Hautreaktionen wie Rötung und Juckreiz hervorrufen - diese sind in der Regel leicht bis mittelschwer ausgeprägt.
    • Normalerweise klingen die Reaktionen nach wenigen Stunden ab, nachdem Sie das Pflaster entfernt haben.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen die Hautreaktion länger als einige Tage anhält oder es sich um eine schwere Reaktion handelt.
    • Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, wenn sich die Hautreaktion über den durch das Pflaster bedeckten Hautbereich ausbreitet.
    • Vermeiden Sie Sonnenbestrahlung und Bestrahlung im Solarium der Hautbereiche, die Hautreaktionen zeigen, die durch das Pflaster hervorgerufen wurden.
    • Um Hautreaktionen zu vermeiden, sollten Sie das Pflaster jeden Tag an einer anderen Stelle anbringen und die selbe Stelle erst nach 14 Tagen erneut verwenden.
  • Bewusstlosigkeit kann auftreten
    • Das Arzneimittel kann Bewusstlosigkeit hervorrufen. Dies kann insbesondere zu Beginn Ihrer Behandlung vorkommen oder wenn Ihre Dosierung erhöht wird.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bewusstlos geworden sind oder Sie sich schwindelig fühlen.
  • Verhaltensänderungen und anomales Denken
    • Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen in Ihrem Verhalten, Denken oder beides bemerken, die im Folgenden aufgelistet sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen Möglichkeiten besprechen, wie diese Symptome gehandhabt oder verringert werden können.
    • Es könnte hilfreich für Sie sein, einem Familienmitglied oder Ihrer Pflegekraft mitzuteilen, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden und darum zu bitten, dass diese Person die Gebrauchsinformation liest. Dann kann das Familienmitglied oder die Pflegekraft Ihnen oder Ihrem Arzt sagen, wenn sie sich Sorgen über eine Veränderung in Ihrem Verhalten macht. Das Arzneimittel kann ungewöhnliche Triebe oder Begierden hervorrufen, denen Sie nicht widerstehen können, wie den Impuls, Drang oder die Versuchung Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden können - diese Symptome treten überwiegend bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung auf.
    • Hierzu zählen:
      • suchthaftes Spielen - selbst wenn dies schwere Konsequenzen für Sie oder Ihre Familie hat
      • verändertes oder gesteigertes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie und andere stark beunruhigt - wie zum Beispiel ein gesteigerter Sexualtrieb
      • Kaufsucht oder übermäßiges Ausgeben von Geld
      • Essattacken (das Essen von großen Mengen Nahrung in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (das Essen von mehr Nahrung als normal und mehr als notwendig ist, um Ihren Hunger zu stillen).
    • Dieses Präparat kann auch anderes Verhalten und anomales Denken hervorrufen. Hierzu zählen:
      • anomale Wahrnehmung der Wirklichkeit
      • Wahnvorstellungen und Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind)
      • Verwirrtheit
      • Orientierungsstörungen
      • aggressives Verhalten
      • Ruhelosigkeit
      • Delirium.
      • Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen in Ihrem Verhalten, Denken oder beides bemerken, die oben aufgelistet sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen Möglichkeiten besprechen, wie diese Symptome gehandhabt oder verringert werden können.
    • Allergische Reaktionen
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken - hierzu zählen eine Schwellung des Gesichts, der Zunge oder der Lippen.
  • Nebenwirkungen bei der Anwendung des Pflasters bei der Parkinson-Erkrankung
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
        • Kopfschmerzen
        • Schläfrigkeit oder Schwindel
        • Übelkeit, Erbrechen
        • Hautreizungen unter dem Pflaster wie Rötung und Juckreiz
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
        • Sturzneigung
        • Schluckauf
        • Gewichtsverlust
        • Anschwellen der Beine und Füße
        • Schwächegefühl, Müdigkeit
        • Herzklopfen (Palpitationen)
        • Verstopfung, Mundtrockenheit, Sodbrennen
        • Rötung, vermehrtes Schwitzen, Juckreiz
        • Drehschwindel (Vertigo)
        • Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzinationen)
        • erniedrigter Blutdruck beim Aufstehen, erhöhter Blutdruck
        • Einschlafschwierigkeiten, Schlafprobleme, Durchschlafstörungen, Alpträume, ungewöhnliche Träume
        • unwillkürliche Bewegungen im Zusammenhang mit der Parkinson-Erkrankung (Dyskinesie)
        • Bewusstlosigkeit, Schwindel beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen aufgrund eines Blutdruckabfalls
        • Unfähigkeit, dem Drang zur Durchführung einer schädlichen Handlung zu widerstehen, einschließlich Spielzwang, sinnloser Wiederholungshandlungen, Kaufsucht oder übermäßiges Ausgeben von Geld
        • Essattacken (das Essen von großen Mengen Nahrung in kurzer Zeit), zwanghaftes Essen (das Essen von mehr Nahrung als normal und mehr als notwendig ist, um Ihren Hunger zu stillen)
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
        • verschwommenes Sehen
        • Gewichtszunahme
        • allergische Reaktionen
        • niedriger Blutdruck
        • beschleunigter Herzschlag
        • erhöhter Sexualtrieb
        • unregelmäßiger Herzschlag
        • Magenbeschwerden und -schmerzen
        • Juckreiz am ganzen Körper, Hautreizung
        • plötzliches Einschlafen (ohne vorherige Warnzeichen)
        • Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten
        • Ruhelosigkeit, Orientierungsstörung, Verwirrtheit, Paranoia
        • erhöhte oder krankhafte Ergebnisse im Leberfunktionstest
        • Sehstörungen wie das Sehen von Farben oder Lichtern
        • erhöhte Kreatinphosphokinase-Werte (CPK) (CPK ist ein Enzym, welches hauptsächlich in der Skelettmuskulatur zu finden ist)
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
        • Realitätsverlust
        • Delirium
        • Reizbarkeit
        • aggressives Verhalten
        • psychotische Störungen
        • Hautausschlag am gesamten Körper
        • unwillkürliche Muskelkrämpfe (Krampfanfälle)
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
        • übermäßiges Verlangen nach hohen Dosen - mehr als zur Behandlung der Erkrankung benötigt wird. Dies ist bekannt als „dopaminerges Dysregulations-Syndrom" und kann zur Anwendung von zu viel des Arzneimittels führen.
        • Durchfall
        • Dropped Head Syndrom
        • Rhabdomyolyse (eine seltene, schwere Muskelerkrankung, die Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwäche in der Muskulatur verursacht und zu Nierenproblemen führen kann)
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen bemerken.
  • Nebenwirkungen bei der Anwendung von Neupro beim Restless-Legs-Syndrom
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten
      betreffen
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit
      • Schwächezustände (einschließlich Müdigkeit)
      • Hautreizungen unter dem Pflaster wie Rötung und Juckreiz
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Juckreiz
      • Reizbarkeit
      • allergische Reaktion
      • erhöhter Sexualtrieb
      • erhöhter Blutdruck
      • Erbrechen, Sodbrennen
      • Anschwellen der Beine und Füße
      • Schläfrigkeit, plötzliches Einschlafen ohne vorherige Warnzeichen, Schwierigkeiten zu schlafen, Schlafprobleme, ungewöhnliche Träume
      • Unfähigkeit, dem Drang zur Durchführung einer schädlichen Handlung zu widerstehen, einschließlich Spielzwang, sinnloser Wiederholungshandlungen, Kaufsucht oder übermäßiges Ausgeben von Geld
      • Essattacken (das Essen von großen Mengen Nahrung in kurzer Zeit), zwanghaftes Essen (das Essen von mehr Nahrung als normal und mehr als notwendig ist, um Ihren Hunger zu stillen)
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Ruhelosigkeit
      • Schwindel beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • aggressives Verhalten
      • Orientierungsstörung
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
      • übermäßiges Verlangen nach hohen Dosen - mehr als zur Behandlung der Erkrankung benötigt wird. Dies ist bekannt als „dopaminerges Dysregulations-Syndrom" und kann zur Anwendung von zu viel des Arzneimittels führen
      • Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzinationen)
      • Alpträume
      • Paranoia
      • Verwirrtheit
      • psychotische Störungen
      • Wahnvorstellung
      • Delirium
      • Schwindel
      • Bewusstlosigkeit, unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesie)
      • unwillkürliche Muskelkrämpfe (Krampfanfälle)
      • verschwommenes Sehen
      • Sehstörungen wie das Sehen von Farben oder Lichtern
      • Drehschwindel (Vertigo)
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • unregelmäßiger Herzschlag
      • erniedrigter Blutdruck
      • Schluckauf
      • Verstopfung, Mundtrockenheit
      • Magenbeschwerden und -schmerzen
      • Durchfall
      • Rötung, vermehrtes Schwitzen
      • Juckreiz am ganzen Körper, Hautreizung
      • Hautausschlag am ganzen Körper
      • Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten
      • Gewichtsverlust, Gewichtszunahme
      • erhöhte oder krankhafte Ergebnisse im Leberfunktionstest
      • beschleunigter Herzschlag
      • erhöhte Kreatinphosphokinase-Werte (CPK) (CPK ist ein Enzym, welches hauptsächlich in der Skelettmuskulatur zu finden ist)
      • Sturzneigung
      • Rhabdomyolyse (eine seltene, schwere Muskelerkrankung, die Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwäche in der Muskulatur verursacht und zu Nierenproblemen führen kann)
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medi
      zinischen Fachpersonal, wenn Sie eine der oben aufge
      führten Nebenwirkungen bemerken.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
NEUPRO 2 mg/24 h transdermale Pflaster
Das angegebene Medikament kann die Milchproduktion während der Stillzeit hemmen. Bitte besprechen Sie diese Warnung mit Ihrem behandelnden medizinischen Fachpersonal.
NEUPRO 2 mg/24 h transdermale Pflaster
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
NEUPRO 2 mg/24 h transdermale Pflaster
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Pflaster anwenden, weil
      • Ihr Blutdruck während der Behandlung regelmäßig kontrolliert werden sollte, insbesondere zu Beginn der Behandlung. Das Präparat kann Ihren Blutdruck beeinflussen.
      • Ihre Augen während der Behandlung regelmäßig kontrolliert werden sollten. Wenn Sie dennoch zwischen zwei Untersuchungen Schwierigkeiten beim Sehen bemerken, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.
      • Ihr Arzt möglicherweise die Dosis anpassen muss, wenn Sie schwerwiegende Leberprobleme haben. Wenn sich Ihre Leberprobleme während der Behandlung verschlimmern, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.
      • Sie Hautprobleme wegen des Pflasters bekommen könnten.
      • Sie sich extrem schläfrig fühlen oder weil Sie plötzlich einschlafen.
      • Ihre Symptome des Restless-Legs-Syndroms früher als gewohnt einsetzen, intensiver sein und andere Gliedmaßen betreffen könnten. Wenn Sie solche Symptome bevor oder nachdem Sie die Behandlung beginnen bei sich wahrnehmen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, weil Ihre Behandlung möglicherweise angepasst werden muss.
    • Medikamente, die zur Behandlung der Parkinson Erkrankung und des Restless-Legs-Syndroms verwendet werden, sollten schrittweise verringert oder schrittweise abgesetzt werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen nach dem Absetzen oder der Verringerung Ihrer Behandlung Symptome wie Depression, Angst, Müdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen auftreten.
    • Bewusstlosigkeit kann auftreten
      • Das Pflaster kann Bewusstlosigkeit hervorrufen. Dies kann insbesondere zu Beginn Ihrer Behandlung vorkommen oder wenn Ihre Dosierung erhöht wird.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bewusstlos geworden sind oder Sie sich schwindelig fühlen.
    • Verhaltensänderungen und anomales Denken
      • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben, die Ihr Verhalten verändern (wie Sie sich verhalten). Es könnte hilfreich für Sie sein, einem Familienmitglied oder Ihrer Pflegekraft mitzuteilen, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden und darum zu bitten, dass diese Person die Gebrauchsinformation liest. Dann kann das Familienmitglied oder die Pflegekraft Ihnen oder Ihrem Arzt sagen, wenn sie sich Sorgen über eine Veränderung in Ihrem Verhalten macht.
      • Hierzu zählen:
        • Verlangen nach hohen Dosen des Arzneimittels oder anderen Medikamenten, die zur Behandlung der Parkinson Erkrankung und des Restless-Legs-Syndroms verwendet werden
        • ungewöhnliche Triebe oder Begierden, denen Sie nicht widerstehen können und die Ihnen oder anderen schaden können - diese Symptome werden überwiegend bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung beobachtet
        • anomales Denken oder Verhalten - die meisten Symptome treten häufiger bei Patienten mit Parkinson Erkrankung auf
      • Für mehr Informationen siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern unter 18 Jahren an, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht bekannt ist.
    • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat könnte dazu führen, dass Sie sich extrem schläfrig fühlen und dass Sie ganz plötzlich einschlafen.
    • Wenn dies bei Ihnen zutrifft, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen. In Einzelfällen sind Personen beim Fahren eingeschlafen, wodurch Unfälle verursacht wurden.
    • Außerdem sollten Sie keine Werkzeuge benutzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich extrem schläfrig fühlen - oder irgendetwas anderes tun, das andere oder Sie selber in Gefahr bringt, sich ernsthaft zu verletzen.
  • Schwangerschaft
    • Wenden Sie das Pflaster nicht an, wenn Sie schwanger sind.
    • Die Wirkungen von Rotigotin auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie während der Behandlung nicht.
    • Rotigotin könnte in Ihre Muttermilch übergehen und Auswirkungen auf das Kind haben. Zudem ist es wahrscheinlich, dass Rotigotin die Menge an Muttermilch verringert.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel ist ein zur transdermalen Anwendung bestimmtes Pflaster zum Aufkleben auf die Haut.
    • Stellen Sie sicher, dass Sie das alte Pflaster entfernt haben, bevor Sie das neue aufkleben
    • Kleben Sie das neue Pflaster jeden Tag auf einen anderen Hautbereich.
    • Lassen Sie das Pflaster 24 Stunden lang auf der Haut, bevor Sie es entfernen und ein neues aufkleben.
    • Tauschen Sie die Pflaster jeden Tag etwa um die gleiche Uhrzeit aus.
    • Zerschneiden Sie die Pflaster nicht.
  • Wo das Pflaster angebracht werden soll
    • Befestigen Sie die Klebeseite des Pflasters auf sauberer, trockener, gesunder Haut in folgenden Bereichen:
      • Schulter oder Oberarm
      • Bauch
      • Flanke (seitlich zwischen Rippen und Hüfte).
      • Oberschenkel oder Hüfte.
    • Um Hautreizungen zu vermeiden:
      • Kleben Sie das Pflaster jeden Tag auf einen anderen Hautbereich. Kleben Sie es zum Beispiel an einem Tag auf die rechte, am folgenden Tag auf die linke Körperseite oder an einem Tag auf den Oberkörper, dann auf die untere Körperhälfte.
      • Kleben Sie das Pflaster innerhalb von 14 Tagen nicht zweimal auf denselben Hautbereich.
      • Kleben Sie das Pflaster nicht auf offene oder verletzte Haut oder auf Bereiche, in denen die Haut gerötet oder gereizt ist.
    • Wenn Sie dennoch wegen des Pflasters Hautprobleme bekommen, lesen Sie bitte in der Kategorie "Nebenwirkungen" nach, was Sie tun können.
    • Um zu verhindern, dass sich das Pflaster lockert oder ablöst:
      • Bringen Sie das Pflaster nicht an einer Stelle an, wo enge Kleidung scheuert.
      • Verwenden Sie an der Stelle, an der Sie das Pflaster anbringen wollen, keine Cremes, Öle, Lotionen, Puder oder andere Hautpflegeprodukte. Verwenden Sie diese auch nicht auf oder in der Nähe eines bereits angebrachten Pflasters.
      • Falls Sie das Pflaster auf einen behaarten Hautbereich kleben, müssen Sie die betreffende Stelle mindestens drei Tage vor dem Anbringen des Pflasters rasieren.
      • Falls sich die Ecken des Pflasters ablösen, können Sie das Pflaster mit einem Heftpflaster festkleben.
    • Falls sich das Pflaster ablöst, bringen Sie für den Rest des Tages ein neues Pflaster an und tauschen Sie dann das Pflaster zur gewohnten Tageszeit aus.
      • Lassen Sie den Hautbereich, auf den das Pflaster geklebt wurde, nicht heiß werden - zum Beispiel durch übermäßiges Sonnenlicht, Saunabesuche, heiße Bäder, Wärme-Pads oder Wärmflaschen, weil hier durch das Arzneimittel schneller abgegeben werden könnte. Wenn Sie denken, dass zu viel Hitze angewendet wurde, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
      • Überprüfen Sie immer, dass sich das Pflaster nach Aktivitäten wie Baden, Duschen oder körperlichen Betätigungen nicht abgelöst hat.
      • Wenn das Pflaster Hautreizungen verursacht hat, schützen Sie den Bereich vor direkter Sonneneinstrahlung. Die Hautfarbe könnte sich hierdurch verändern.
  • Wie ein gebrauchtes Pflaster entfernt wird
    • Ziehen Sie das gebrauchte Pflaster langsam und vorsichtig von der Haut ab.
    • Waschen Sie den Bereich vorsichtig mit warmem Wasser und milder Seife. Dadurch wird auf der Haut verbleibender Klebstoff entfernt. Falls sich die Klebstoffreste nicht abwaschen lassen, können sie auch mit ein wenig Babyöl entfernt werden.
    • Verwenden Sie weder Alkohol noch andere Lösungsmittel - wie z.B. Nagellackentferner. Diese könnten zu Hautreizungen führen.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch für Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind und für pflanzliche Arzneimittel.
    • Wenn Sie gleichzeitig mit diesem Präparat und Levodopa behandelt werden, können manche Nebenwirkungen schwerer ausgeprägt sein, wie zum Beispiel das Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzinationen), unwillkürliche Bewegungen in Zusammenhang mit der Parkinson-Erkrankung (Dyskinesie) und Anschwellen der Beine und Füße.
    • Nehmen Sie folgende Arzneimittel nicht ein, während Sie dieses Pflaster anwenden, da diese möglicherweise die Wirkung des Pflasters verringern:
      • Antipsychotika - zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen
      • Metoclopramid - zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Rotigotin anwenden, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Beruhigungsmittel, wie Benzodiazepine, oder Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen oder Depressionen.
      • blutdrucksenkende Arzneimittel. Rotigotin kann den Blutdruck beim Aufstehen senken; diese Wirkung könnte durch die Anwendung solcher Arzneimittel verschlimmert werden.
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie diese Arzneimittel während der Behandlung weiter einnehmen dürfen.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Da Rotigotin über die Haut in die Blutbahn gelangt, wird die Aufnahme in den Körper durch Nahrungsmittel oder Getränke nicht beeinflusst. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie während der Anwendung von Rotigotin ohne Bedenken Alkohol trinken können.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.