HomeEPHEDRIN Kabi 10 mg/ml Injektionslsg.50mg/5ml Amp.
EPHEDRIN Kabi 10 mg/ml Injektionslsg.50mg/5ml Amp.
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- PZN / EAN
- 19436065 / 4052682079368
- Darreichung
- Injektionslösung
- Hersteller
- Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 50 mg Ephedrin hydrochlorid
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
- Natriumchlorid
Indikation
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ephedrinhydrochlorid.
- Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Sympathomimetika genannt werden.
- Sympathomimetika wirken auf den Teil des Nervensystems, der automatisch ablaufende Funktionen steuert.
- Das Arzneimittel ist eine Injektionslösung in einer Ampulle, die zur Behandlung von niedrigem Blutdruck während allgemeiner und lokaler/regionaler Anästhesie (Spinal- oder Epiduralanästhesie) bei Erwachsenen und Kindern (über 12 Jahre) eingesetzt werden.
- Dieses Präparat darf nur von einem Anästhesisten oder unter seiner Aufsicht verwendet werden.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Ephedrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie ein anderes indirektes Sympathomimetikum wie Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Pseudoephedrin (Arzneimittel zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei verstopfter Nase) oder Methylphenidat
- (Arzneimittel zur Behandlung der „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)") einnehmen,
- wenn Sie ein Alpha-Sympathomimetikum (Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck) einnehmen,
- wenn Sie einen nicht selektiven Monoaminoxidase-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tagen eingenommen haben.
Dosierung
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen die Ephedrin-Injektion in eine Vene (intravenös) verabreichen. Ihr Arzt wird für Sie die richtige Dosierung, sowie Zeitpunkt und Art und Weise der zu verabreichenden Injektion bestimmen.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene und ältere Menschen
- Sie erhalten eine langsame Injektion von 5 mg (maximal 10 mg) in eine Vene. Diese Injektion wird bei Bedarf alle 3 - 4 Minuten wiederholt, wobei maximal 30 mg verabreicht werden dürfen.
- Die Gesamtdosis darf 150 mg/24 Stunden nicht überschreiten.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Kinder unter 12 Jahre
- Das Präparat wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahre empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit sowie keine entsprechenden Dosierungsempfehlungen vorliegen.
- Kinder über 12 Jahre
- Die Dosierung und Art der Anwendung ist die gleiche wie bei Erwachsenen.
- Kinder unter 12 Jahre
- Patienten mit einer Nieren- oder Lebererkrankung
- Bei Patienten mit einer Nieren- oder Lebererkrankung ist keine Dosisanpassung empfohlen.
- Erwachsene und ältere Menschen
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die schwersten Nebenwirkungen, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern, sind:
- Herzrhythmusstörungen;
- Palpitationen (verstärkte Wahrnehmung des Herzschlags), Bluthochdruck, schneller Herzschlag;
- Schmerzen über der Herzgegend, langsamer Herzschlag, niedriger Blutdruck;
- Herzversagen (Herzstillstand);
- Hirnblutung;
- Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem);
- erhöhter Augeninnendruck (Glaukom);
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
- Weitere Nebenwirkungen, die bei der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten können, sind nachstehend aufgelistet.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Verwirrtheit, Gefühl der Besorgnis, Depressionen;
- Nervosität, Reizbarkeit, Unruhe, Schwäche, Schlaflosigkeit, Kopfschmerz, Schwitzen;
- Kurzatmigkeit;
- Übelkeit, Erbrechen.
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Beeinflussung der Blutgerinnung;
- Allergie;
- Veränderungen der Persönlichkeit oder der Art, zu fühlen oder zu denken, Angst;
- Zittern, übermäßige Speichelproduktion;
- verminderter Appetit;
- Senkung des Blutkaliumspiegels, Veränderungen des Blutzuckerspiegels.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird, wenn
- Sie Diabetiker sind;
- Sie an einer Herzkrankheit oder anderen Herzbeschwerden einschließlich Angina, leiden;
- bei Ihnen eine Schwäche einer Gefäßwand vorliegt, die zu einer Ausbuchtung führt (Aneurysma);
- Sie an Bluthochdruck leiden;
- Ihre Blutgefäße verengt und/oder blockiert sind (Gefäßverschlusskrankheiten);
- Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden (Hyperthyreose);
- Sie wissen oder vermuten, dass Sie an einem Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) oder einer Prostatahypertrophie (vergrößerte Prostata) leiden;
- Sie sich in Kürze einem chirurgischen Eingriff unterziehen, bei dem ein Anästhetikum verabreicht wird;
- Sie derzeit einen Monoaminooxidase-Hemmer zur Behandlung einer Depression einnehmen oder diesen in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird, wenn
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Ephedrin sollte während der Schwangerschaft vermieden werden oder mit Vorsicht angewendet werden, und nur wenn notwendig.
- Stillzeit
- Abhängig von Ihrem Zustand und auf Empfehlung Ihres Arztes kann das Stillen nach der Verabreichung von Ephedrin mehrere Tage lang unterbrochen werden.
Anwendung
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen die Ephedrin-Injektion in eine Vene (intravenös) verabreichen.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Dies ist besonders wichtig für die folgenden Arzneimittel:
- Methylphenidat zur Behandlung der „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)";
- indirekte Stimulatoren des sympathischen Nervensystems wie Phenylpropanolamin oder Pseudoephedrin (Arzneimittel zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei verstopfter Nase), Phenylephrin (ein Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck);
- direkte Stimulatoren von Alpha-Rezeptoren des sympathischen Nervensystems (orale und/oder nasale Anwendung), die unter anderem zur Behandlung von niedrigem Blutdruck oder zur Abschwellung der Nasenschleimhaut eingesetzt werden;
- Arzneimittel zur Behandlung einer Depression;
- Ergotalkaloide, eine Arzneimittelklasse, die als Vasokonstriktoren (zur Verengung der Blutgefäße) oder aufgrund ihrer dopaminergen Wirkung (Erhöhung der dopaminbedingten Aktivität im Gehirn) eingesetzt wird;
- Linezolid zur Behandlung von Infektionen;
- Guanethidin und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck;
- Sibutramin, ein als Appetitzügler eingesetztes Arzneimittel;
- Betäubungsmittel, die eingeatmet werden, wie z. B. Halothan;
- Arzneimittel zur Behandlung von Asthma wie z. B. Theophyllin;
- Kortikosteroide, eine Arzneimittelklasse zur Linderung von Schwellungen bei den verschiedensten Krankheiten;
- Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie;
- Doxapram, Arzneimittel zur Behandlung von Atembeschwerden;
- Oxytocin, ein Arzneimittel, das während der Geburt eingesetzt wird;
- Reserpin und Methyldopa und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck.
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