HomePREVYMIS 120 mg Granulat im Beutel
PREVYMIS 120 mg Granulat im Beutel
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- PZN
- 19471558
- Darreichung
- Granulat
- Marke
- Prevymis
- Hersteller
- MSD Sharp & Dohme GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 120 mg Letermovir
Hilfsstoffe
- Magnesium stearat
- Croscarmellose natrium
- Hypromellose
- Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
- Siliciumdioxid
- Cellulose, mikrokristalline
- Eisen(III)-oxid
- Triacetin
- Lactose-1-Wasser
- Povidon
- Titandioxid
Indikation
- Das Arzneimittel ist ein antivirales, verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit dem Wirkstoff Letermovir.
- Es ist ein Arzneimittel für:
- Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht von mindestens 5 kg, die vor kurzem eine Stammzellen- (Knochenmark-)transplantation erhielten.
- Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht von mindestens 40 kg, die vor kurzem eine Nierentransplantation erhielten.
- Dieses Arzneimittel verhindert, dass Sie an einer CMV-Erkrankung (Cytomegalievirus-Erkrankung) erkranken.
- CMV ist ein Virus. CMV beeinträchtigt die meisten Menschen nicht. Wenn Ihr Immunsystem jedoch nach einer Stammzellen- oder Nierentransplantation geschwächt ist, sind Sie möglicherweise stark gefährdet, durch das CMV zu erkranken.
- Das Arzneimittel darf von Ihnen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Letermovir oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen:
- Pimozid - zur Behandlung des Tourette-Syndroms (neuropsychiatrische Erkrankung, die durch sogenannte Tics gekennzeichnet ist)
- Mutterkornalkaloide (wie z. B. Ergotamin oder Dihydroergotamin) - zur Behandlung von Migräne.
- wenn Sie folgendes pflanzliches Präparat einnehmen:
- Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Wenn Sie dieses Präparat mit Ciclosporin (zur Unterdrückung des Immunsystems) einnehmen, dürfen Sie die folgenden Arzneimittel nicht anwenden:
- Dabigatran - ein gerinnungshemmendes Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln
- Atorvastatin, Simvastatin, Rosuvastatin, Pitavastatin - zur Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Empfohlene Dosis
- Ihre Dosis hängt davon ab, wieviel Sie wiegen und ob Sie auch Ciclosporin erhalten.
- Ihr Arzt wird Sie informieren, wie viele Beutel Sie einnehmen müssen.
- Nehmen Sie das Präparat einmal täglich ein. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes.
- Die Empfehlungen zur Dosierung dieses Arzneimittels zum Einnehmen finden Sie in Tabelle 1 und Tabelle 2.
- Tabelle 1: Dosisempfehlung für das Präparat ohne Ciclosporin
- Gewicht: Ab 30 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 480 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Vier 120 mg Beutel
- Gewicht: 15 kg bis unter 30 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 240 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Zwei 120 mg Beutel
- Gewicht: 7,5 kg bis unter 15 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 120 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Ein 120 mg Beutel
- Gewicht: 5 kg bis unter 7,5 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 80 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Vier 20 mg Beutel
- Gewicht: Ab 30 kg
- Tabelle 2: Dosisempfehlung das Präparat MIT Ciclosporin
- Gewicht: Ab 30 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 240 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Zwei 120 mg Beutel
- Gewicht: 15 kg bis unter 30 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 120 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Ein 120 mg Beutel
- Gewicht: 7,5 kg bis unter 15 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 60 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Drei 20 mg Beutel
- Gewicht: 5 kg bis unter 7,5 kg
- Tagesdosis zum Einnehmen: 40 mg
- Anzahl der Beutel einmal täglich: Zwei 20 mg Beutel
- Gewicht: Ab 30 kg
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie mehr eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Es ist sehr wichtig, keine Einnahme bzw. Dosis auszulassen.
- Wenn Sie die Einnahme versäumt haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Einnahme ist, lassen Sie die Dosis aus. Nehmen Sie die nächste Dosis dann zum gewohnten Zeitpunkt ein.
- Nehmen Sie nicht zwei Dosen gleichzeitig ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
- Wenn Sie eine Dosis versäumt haben, nicht die ganze Dosis eingenommen haben oder die Dosis nicht bei sich behalten konnten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es ist sehr wichtig, keine Einnahme bzw. Dosis auszulassen.
- Brechen Sie die Einnahme nicht ab
- Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, bevor Sie nicht mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ausreichend Präparat zur Verfügung haben. Damit hat das Arzneimittel die beste Möglichkeit, Sie nach einer Stammzellen- oder Nierentransplantation vor einer CMV-Erkrankung zu schützen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen
- Durchfall
- Übelkeit (Nausea)
- Erbrechen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen
- Allergische Reaktion (Überempfindlichkeit) - dabei können folgende Anzeichen auftreten:
- pfeifendes Atmen (Giemen), Atembeschwerden, Hautausschlag oder Nesselsucht (juckender, nässender Hautausschlag), Juckreiz, Schwellungen
- Appetitverlust
- Veränderung der Geschmackswahrnehmung
- Kopfschmerz
- Drehschwindel (Vertigo)
- Magenschmerzen
- Veränderte Werte in Labortests zur Untersuchung der Leberfunktion (d. h. erhöhte Spiegel von Leberenzymen)
- Muskelkrämpfe
- Hohe Kreatinin-Werte in Bluttests zur Untersuchung der Nierenfunktion
- Erschöpfungsgefühl (Fatigue)
- Schwellungen an Händen oder Füßen
- Allergische Reaktion (Überempfindlichkeit) - dabei können folgende Anzeichen auftreten:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.

Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Wenn Sie ein Arzneimittel zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels einnehmen (siehe Kategorie "Wechselwirkungen"), müssen Sie Ihrem Arzt unverzüglich mitteilen, wenn Sie unerklärlichen Muskelkater oder -schmerzen verspüren, insbesondere, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder Fieber haben. In diesem Fall muss entweder Ihr Arzneimittel oder die Dosierung geändert werden. Zur weiteren Information lesen Sie bitte die Gebrauchsinformationen des anderen Arzneimittels.
- Zusätzliche Blutuntersuchungen können zur Überwachung folgender Arzneimittel erforderlich sein:
- Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus
- Voriconazol
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 5 kg Körpergewicht bestimmt, die eine Stammzell- (Knochenmark-)transplantation erhalten haben, oder bei Kindern unter 40 kg Körpergewicht, die eine Nierentransplantation erhalten haben, denn dieses Arzneimittel ist in diesen Gruppen nicht untersucht worden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Präparat kann Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen geringfügig beeinträchtigen (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Einige Patienten berichteten während der Anwendung über Erschöpfungsgefühle (Fatigue) oder Drehschwindel (Vertigo). Wenn Sie solche Anzeichen verspüren, sollten Sie so lange nicht aktiv am Verkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen, bis diese Wirkungen wieder abgeklungen sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Das Präparat wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen, da es in der Schwangerschaft nicht untersucht wurde. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Ihr ungeborenes Kind schädigt.
- Stillzeit
- Wenn Sie stillen, oder wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind zu stillen, informieren Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt. Es wird nicht empfohlen, während der Anwendung dieses Präparates zu stillen, da nicht bekannt ist, ob es in die Muttermilch übergeht und damit von Ihrem Kind aufgenommen wird.
Anwendung
- Beachten Sie die Gebrauchsanweisung in der Gebrauchsinformation zur korrekten Zubereitung und Gabe von diesem Präparat.
- Heben Sie die Gebrauchsanweisung auf und befolgen Sie die Anweisungen bei jeder Anwendung des Arzneimittels.
- Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Fragen zur Anwendung haben.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Denn Letermovir kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen, ebenso wie andere Arzneimittel die Wirkungsweise von Letermovir beeinflussen können. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie informieren, ob die Anwendung anderer Arzneimittel zusammen mit diesem Arzneimittel sicher ist.
- Es gibt einige Arzneimittel, die Sie nicht zusammen mit Letermovir einnehmen dürfen.
- Es gibt weitere Arzneimittel, die Sie nicht mit Letermovir und Ciclosporin einnehmen dürfen.
- Informieren Sie auch Ihren Arzt, wenn Sie mit einem der folgenden Arzneimittel behandelt werden, denn Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Arzneimittel umstellen oder deren Dosis anpassen:
- Alfentanil - zur Behandlung starker Schmerzen
- Fentanyl - zur Behandlung starker Schmerzen
- Chinidin - zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
- Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus - zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen
- Voriconazol - zur Behandlung von Pilzinfektionen
- Statine wie Atorvastatin, Fluvastatin, Rosuvastatin, Simvastatin, Pravastatin, Pitavastatin - zur Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten
- Glibenclamid, Repaglinid- zur Behandlung von erhöhtem Blutzucker
- Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin - zur Behandlung von Krampfanfällen
- Dabigatran, Warfarin - gerinnungshemmende Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln
- Midazolam - zur Beruhigung
- Amiodaron - zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
- Orale kontrazeptive Steroide - zur Schwangerschaftsverhütung
- Omeprazol, Pantoprazol - zur Behandlung von Magengeschwüren und anderen Magenproblemen
- Nafcillin - zur Behandlung bakterieller Infektionen
- Rifabutin, Rifampicin - zur Behandlung mykobakterieller Infektionen
- Thioridazin - zur Behandlung psychischer Erkrankungen
- Bosentan - zur Behandlung von Lungenhochdruck
- Efavirenz, Etravirin, Nevirapin, Lopinavir, Ritonavir - zur Behandlung einer HIV-Infektion
- Modafinil - zur Behandlung eines gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus (Narkolepsie)
- Sie können Ihren Arzt oder Apotheker um eine Liste von Arzneimitteln bitten, die Wechselwirkungen mit diesem Präparat haben können.
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