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LIDOCAIN Grindeks 20 mg/ml Injektionslösung Amp.

Abbildung ähnlich
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10x5 ml
345,40 € / 1 l
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Verfügbar
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2,50 €
  • PZN
    19539575
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Hersteller
    Grindeks Kalceks Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 106.65 mg Lidocain hydrochlorid-1-Wasser

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Natriumchlorid
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Lidocainhydrochlorid, ein Arzneimittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetikum). Es wird angewendet, um Teile des Körpers während kleiner chirurgischer Eingriffe zu betäuben.
  • Es verhindert vorübergehend, dass die Nerven im Injektionsbereich Schmerzsignale an das Gehirn weiterleiten können.
  • Das Arzneimittel kann bei Erwachsenen angewendet werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Lidocain, gegen Lokalanästhetika vom Amid-Typ oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Das Arzneimittel darf nicht für eine Periduralanästhesie angewendet werden, wenn Sie unter Folgendem leiden:
    • sehr niedrigem Blutdruck
    • einem lebensbedrohlichen Zustand, bei dem das Herz aufgrund von Herzproblemen nicht mehr genug Blut pumpen kann, um den Bedarf des Körpers zu decken (kardiogener Schock)
    • einem lebensbedrohlichen Zustand, bei dem das Herz aufgrund eines schweren Blut- oder Flüssigkeitsverlusts nicht mehr genug Blut pumpen kann, um den Bedarf des Körpers zu decken (hypovolämischer Schock).
  • Die Dosis, die der Arzt Ihnen verabreicht, hängt von der Art der Schmerzlinderung ab, die Sie benötigen. Sie richtet sich außerdem nach Ihrer Körpergröße, Ihrem Alter, körperlichen Zustand und dem Körperteil, in den das Arzneimittel injiziert wird.
  • Sie erhalten die kleinste Dosis, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Dieses Arzneimittel wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht; daher ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel erhalten.
    • Das medizinische Fachpersonal, das Sie behandelt, hat Erfahrung mit der Behandlung schwerer Nebenwirkungen aufgrund einer Überdosierung des Arzneimittels. Die ersten Anzeichen einer Überdosierung von Lidocain sind üblicherweise:
      • Krampfanfälle,
      • Schwindelgefühl oder Benommenheit,
      • Übelkeit,
      • Taubheitsgefühl oder Kribbelgefühl an den Lippen und um den Mund,
      • Sehstörungen.
    • Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt oder Sie glauben, dass Sie eine zu große Menge des Arzneimittels erhalten haben, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.
    • Anschließend können schwerwiegendere Nebenwirkungen durch Überdosierung des Arzneimittels auftreten, wie zum Beispiel Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, Veränderungen des Gehörs, Euphorie, Verwirrtheit, Sprechstörungen, Blässe, Schwitzen, Zittern, Auswirkungen auf das Herz und die Blutgefäße, Bewusstlosigkeit, Koma und ein kurz dauernder Atemstillstand.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • niedriger Blutdruck
    • Übelkeit
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Hoher Blutdruck
    • Schwindelgefühl
    • Kribbelgefühl
    • langsamer Herzschlag
    • Erbrechen
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Anzeichen schädlicher Wirkungen im Zentralnervensystem, wie z. B.
      • Krämpfe
      • Taubheitsgefühl an der Zunge oder Kribbelgefühl um den Mund
      • erhöhte Geräuschempfindlichkeit
      • Sehstörungen
      • Zittern
      • Gefühl einer Vergiftung
      • Ohrgeräusche (Tinnitus)
      • Schwierigkeiten beim Sprechen
      • Bewusstlosigkeit
  • Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
    • allergische Reaktionen mit Symptomen wie Nesselsucht (Urtikaria) und Hautausschlag und in schweren Fällen anaphylaktischer Schock
    • unregelmäßiger oder fehlender Herzschlag (Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand)
    • verlangsamte oder fehlende Atmung
    • Veränderungen der Wahrnehmung oder Muskelschwäche (Neuropathie)
    • Entzündung einer Membran, die das Rückenmark umgibt (Arachnoiditis), was zu Schmerzen im unteren Rücken oder Schmerzen, Taubheit oder Schwäche in den Beinen führen kann
    • Doppeltsehen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
LIDOCAIN Grindeks 20 mg/ml Injektionslösung Amp.
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
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Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
LIDOCAIN Grindeks 20 mg/ml Injektionslösung Amp.
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird,
      • wenn Sie bereits älter oder in einem allgemein geschwächten Zustand sind, da die Dosis in diesem Fall reduziert werden sollte
      • wenn Sie Herzprobleme haben, wie z. B. einen langsamen oder unregelmäßigen Herzschlag (Herzblock, AV-Block)
      • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben, da die Dosis in diesem Fall reduziert werden sollte
      • bei einer Anästhesie an der Wirbelsäule (Periduralanästhesie), da die Blockade zentraler Nerven schwere Nebenwirkungen verursachen kann
      • im Auge, da das Arzneimittel in seltenen Fällen vorübergehende oder bleibende Nebenwirkungen verursachen kann
      • bei einer Infusion direkt in die Gelenkhöhle (intraartikuläre Infusion), da dies einen schnellen Verlust von Gelenkknorpel verursachen kann (Chondrolyse)
      • wenn Sie eine Krankheit haben, die als akute Porphyrie bezeichnet wird.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Je nach der Dosis und der Injektionsstelle kann das Arzneimittel vorübergehend die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Sie sollten diese Tätigkeiten nicht ausführen, bis Ihre Fähigkeiten vollständig wiederhergestellt sind.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel gelangt über die Plazenta in das ungeborene Kind. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass das Präparat negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind hat, obwohl das Risiko nicht vollständig bekannt ist.
    • Ihr Arzt wird die Vorteile einer kurz dauernden Anwendung dieses Arzneimittels während der Schwangerschaft und bei der Entbindung gegen die Risiken abwägen. Wenn das Arzneimittel am Gebärmutterhals angewendet wird, überwacht der Arzt genau den Puls des Kindes.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über, aber es ist unwahrscheinlich, dass es Auswirkungen auf das gestillte Kind hat; Sie können daher nach einer Behandlung mit diesem Arzneimittel stillen.
  • Das Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt verabreicht.
  • Die Art der Anwendung hängt von der Art der Betäubung, dem zu betäubenden Bereich und der Dauer der Betäubung ab.
  • Das Arznemittel wird Ihnen als Injektion in eine Vene (intravenöse Anwendung) oder unter die Haut (subkutane Anwendung) oder in den Epiduralraum in der Nähe des Rückenmarks (epidurale Anwendung) verabreicht.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflussen oder von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden, z. B.:
      • andere Arzneimittel zur örtlichen Betäubung
      • Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (sogenannte Antiarrhythmika)
      • Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren) und Betablocker (Arzneimittel unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck)
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