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Sumatriptan AL bei Migräne mit und ohne Aura

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  • PZN / EAN
    19836238 / 4150198362384
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zur akuten Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräne mit und ohne Aura, kann so auch damit verbundene Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit lindern, Wirkeintritt nach etwa 30 Minuten

Packung Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit Kopfprofil.

Packung Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit Kopfprofil. Packung Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit Kopfprofil.
Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit und ohne Aura

 

  • Bei akutem Migränekopfschmerz mit und ohne Aura
  • Auch bei mit der Menstruation einhergehenden Migräne anwendbar
  • Kann Begleiterscheinungen einer Migräne wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit lindern
  • Schneller Wirkeintritt bereits nach 30 Minuten
  • Rezeptfrei in Ihrer Apotheke


Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten wirken gezielt


Ein Migräneanfall kann den Alltag gehörig ausbremsen. Typisch für Migräne sind intensive, pochende Kopfschmerzen, die meistens auf einer Seite des Kopfes auftreten und sich bei Bewegung noch verstärken können. Bei einigen Betroffenen kündigt sich eine akute Migräneattacke durch eine sogenannte Aura an – mit Flimmern, Zickzack- Linien oder Lichtblitzen vor den Augen. Häufig werden die heftigen Kopfschmerzen noch von starker Übelkeit und einer erhöhten Reizempfindlichkeit begleitet.

Jetzt ist schnelle und gezielte Hilfe gefragt. Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten sind zur Behandlung von akuten Migränekopfschmerzen mit und ohne Aura geeignet. Die Wirkung setzt bereits nach etwa 30 Minuten ein. Neben den Kopfschmerzen kann das Arzneimittel zusätzlich die typischen Begleiterscheinungen eines Migräneanfalls wie Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit lindern. Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten sind auch bei einer Migräne anwendbar, die mit der Menstruation einhergeht.

Bewährter Wirkstoff Sumatriptan – schnelle Hilfe bei starken Kopfschmerzen

Die Migränetabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Sumatriptan. Er gehört zur Gruppe der Triptane, die zur Behandlung akuter Migräne angewendet werden. Bei einem akuten Migräneanfall sind bestimmte Blutgefäße im Gehirn erweitert. Sumatriptan setzt gezielt hier an: Er aktiviert bestimmte Serotonin-Rezeptoren, wodurch sich die erweiterten Blutgefäße wieder verengen. Dieser Effekt ist umso stärker, je früher der Wirkstoff verabreicht wird. Empfehlenswert ist daher, das Arzneimittel so früh wie möglich nach dem Auftreten der Migränekopfschmerzen einzunehmen. Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt während eines Migräneanfalls wirksam.

Die Wirkung von Sumatriptan setzt im Allgemeinen schon nach etwa 30 Minuten ein und ist nach ca. zwei Stunden am stärksten. Da die Wirkung schnell einsetzt und von kurzer Dauer ist, kann Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten insbesondere bei starken und kurzandauernden Migräneanfallen empfohlen werden.

 

ANWENDUNGSHINWEISE
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau ein, wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die empfohlene Dosierung
und Anwendungsdauer sollte nicht überschritten werden.

DOSIERUNG

  • Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren nehmen bei akuten Migränekopfschmerzen 1 Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtablette unzerkaut mit 1 Glas Wasser ein.
    Einige Patienten können 2 Filmtabletten benötigen.
  • Empfohlen wird, das Arzneimittel möglichst frühzeitig nach Auftreten der Migränekopfschmerzen einzunehmen.
  • Hat ein Patient auf die erste Dosis angesprochen, die Beschwerden treten später aber erneut auf, kann 1 weitere Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtablette eingenommen
    werden, allerdings frühestens 2 Stunden nach der vorherigen Einnahme.
  • Insgesamt dürfen nicht mehr als 6 Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten (300 mg Sumatriptan) innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden.
  • Falls sich nach Einnahme der ersten Dosis keine Wirkung zeigt, nehmen Sie keine zweite Filmtablette bei demselben Migräneanfall ein.

HINWEISE
Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten ist nur zur Anwendung bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren bestimmt.
Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalls ein, sondern erst dann, wenn Migränekopfschmerzen auftreten.
Wenn sich die Beschwerden nach Anwendung des Arzneimittels nicht bessern oder verschlimmern, wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.



Packung Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit Kopfprofil.


Spannungskopfschmerzen oder Migräne?

Kopfschmerzen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Spannungskopfschmerzen werden meist als dumpfe, ziehende oder drückende Schmerzen wahrgenommen, die sich allmählich entwickeln und auf beiden Seiten des Kopfes ausbreiten können. Häufig stehen sie im Zusammenhang mit Muskelverspannungen, z. B. bei langem Arbeiten am Schreibtisch oder ungünstiger Körperhaltung. Migräne tritt hingegen anfallsartig auf. Typisch sind pochende oder pulsierende starke Kopfschmerzen an einer Kopfhälfte, die selbst bei geringer Bewegung noch zunehmen können. Oft machen sich zusätzlich Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sowie eine starke Licht- und Geräuschempfindlichkeit bemerkbar. Bei einigen Betroffenen tritt vor den Migränekopfschmerzen für etwa 30 bis 60 Minuten eine Aura auf – in Form von Lichtblitzen, Flimmern oder Sehstörungen. Während sich Spannungskopfschmerzen meistens mit Bewegung, Entspannung oder leichten Schmerzmitteln lindern lassen, werden bei Migräne Arzneimittel eingesetzt, die speziell für akute Migräneanfälle entwickelt wurden.



Packung Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten mit Kopfprofil.


Tipps bei akuter Migräne

Bei einem akuten Migräneanfall werden oft schon geringe Reize wie Licht, Lärm und kleine Bewegungen als sehr belastend empfunden. Falls möglich, empfiehlt es sich die Arbeit oder sonstige Tätigkeiten zu unterbrechen und sich umgehend in einen ruhigen, abgedunkelten Raum zurückzuziehen. Eine kühle Kompresse auf Stirn oder Nacken kann wohltuend wirken. Auch sanfte Entspannungstechniken wie bewusstes, gleichmäßiges Atmen oder Meditation können unterstützen. Insbesondere bei einer starken Migräneattacke kann ein Arzneimittel wie Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten Kopfschmerzen sowie typische Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Wärme- und Lichtempfindlichkeit lindern. Die Wirkung setzt im Allgemeinen bereits nach 30 Minuten ein. Treten Migräneanfälle häufiger auf, empfehlen ExpertInnen, ein Migräne-Tagebuch zu führen. So lassen sich persönliche Auslöser, z. B. hormonelle Schwankungen oder bestimmte Nahrungsmittel, leichter erkennen und im Blick behalten.



Häufige Fragen & Antworten

Kann Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten zur Vorbeugung eines Migräneanfalls eingenommen werden?

Nein. Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten sind nur zur Behandlung eines akuten Migräneanfalls bestimmt. Falls Sie häufiger von Migräne betroffen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über vorbeugende Maßnahmen. Hilfreich kann das Führen eine Migräne-Tagebuchs sein, um mögliche Triggerfaktoren zu erkennen.

 

Hilft Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten auch bei Migräne während der Menstruation?

Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten können auch bei Migräneanfällen, die im Zusammenhang mit der Menstruation auftreten, eingesetzt werden. Anwendung und Dosierung entsprechen der Behandlung anderer akuter Migräneanfälle. Empfehlenswert ist, das Arzneimittel gleich zu Beginn der Migränekopfschmerzen einzunehmen.

 

Kann ich nach der Einnahme von Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten Auto fahren?

Sowohl der Migräneanfall selbst als auch die Behandlung mit Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten können Benommenheit oder Schwindel verursachen. Dadurch kann Ihre Fähigkeit, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.

 

Ist Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten bei Migräne in der Schwangerschaft oder Stillzeit erlaubt?

In der Schwangerschaft sollten Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden und nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter größer ist als jedes Risiko für den Fötus. Während der Stillzeit können Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten angewendet werden. Es wird jedoch empfohlen, für 12 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels nicht zu stillen, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.


Pflichttext:

Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Sumatriptan.
Sumatriptan AL bei Migräne wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt. Hinweis: Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen

Stand: Juli 2025

Wirkstoffe

  • 70 mg Sumatriptan succinat

Hilfsstoffe

  • Croscarmellose natrium
  • Hypromellose
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Polydextrose
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Eisen(III)-oxid
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Triacetin
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 8000
  • Titandioxid

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

Indikation
  • Das Arzneimittel wird oral eingenommen und enthält Sumatriptan, das zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Triptane gehört (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptor-Agonisten).
  • Es wird angewendet
    • zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt.
  • Migränesymptome können durch die vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Sumatriptan diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome des Migräneanfalls gelindert werden, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Probleme mit dem Herz haben, wie z. B. Verengung der Herzkranzgefäße (ischämische Herzkrankheit) oder Brustschmerzen (Angina pectoris), oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten.
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Beinen haben, die krampfartige Schmerzen beim Gehen verursachen (periphere Gefäßerkrankung).
    • wenn Sie einen Schlaganfall hatten oder vorübergehende Zustände von Minderdurchblutung im Gehirn (auch vorübergehende ischämische Attacke genannt).
    • wenn Sie Bluthochdruck haben. Sie können Sumatriptan allerdings mit Vorsicht anwenden, wenn Ihr Blutdruck nur leicht erhöht und gut eingestellt ist.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
    • zusammen mit anderen Migräne-Medikamenten, einschließlich solcher, die Ergotamin enthalten, oder vergleichbarer Medikamente wie Methysergid oder einem anderen Triptan/5-HT1-Rezeptor-Agonisten (Medikamente, die ebenfalls zur Behandlung von Migräne verwendet werden).
    • wenn Sie bestimmte Antidepressiva, sogenannte MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer), einnehmen oder bis vor zwei Wochen eingenommen haben.
  • Wenn eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft:
    • Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Sumatriptan nicht ein.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie Sumatriptan erst dann ein, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, um einer Migräneattacke vorzubeugen.
  • Wann sollten Sie das Präparat einnehmen?
    • Am besten wenden Sie das Präparat an, sobald Sie bemerken, dass der Migränekopfschmerz beginnt. Die Einnahme kann aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt während einer Migräneattacke erfolgen.
  • Welche Menge sollten Sie einnehmen?
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ist 1 Filmtablette.
    • Einige Patienten können 100 mg Sumatriptan benötigen (entspricht 2 Filmtabletten). Bitte beachten Sie hierzu die unten stehenden Hinweise.
    • Bei Einnahme höherer Dosen als 100 mg Sumatriptan ist keine Wirkungsverbesserung zu erwarten.
    • Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Filmtabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.
    • Sumatriptan wird nicht zur Einnahme bei Kindern unter 18 Jahren und bei Erwachsenen über 65 Jahren empfohlen.
  • Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt
    • Wenden Sie keine zweite Filmtablette und auch keine andere Darreichungsform von Sumatriptan für dieselbe Migräneattacke an.
    • Wenn Ihnen das Arzneimittel keinerlei Linderung verschafft: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Ihre Symptome wiederkehren
    • Wenn bereits abgeklungene Beschwerden wieder auftreten, können Sie eine zweite Dosis einnehmen, unter der Voraussetzung, dass seit der Einnahme der ersten Dosis mindestens 2 Stunden vergangen sind. Sie dürfen aber insgesamt nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Filmtabletten) innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die Einnahme von zu viel Sumatriptan kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als 6 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben: Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige Symptome können durch die Migräne selbst verursacht sein.
  • Allergische Reaktionen: Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgetreten, aber die genaue Häufigkeit ihres Auftretens ist nicht bekannt.
    • Zeichen einer Allergie können sein: Hautausschlag, Nesselsucht (juckender Ausschlag); pfeifende Atemgeräusche; geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen; Kreislaufzusammenbruch.
    • Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von Sumatriptan bemerken: Nehmen Sie Sumatriptan nicht mehr ein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Häufig (Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Schmerzen, Schweregefühl, Druckgefühl, Enge oder Schmerzen in der Brust, im Hals oder in anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen oder Sinneseindrücke wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Hitzeoder Kältegefühl. Diese Symptome können intensiv sein, gehen aber im Allgemeinen schnell vorüber. Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen): Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
    • Übelkeit oder Erbrechen, dies kann jedoch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden.
    • Müdigkeit oder Benommenheit,
    • Schwindel, sich schwach fühlen, Hitzewallungen/Gesichtsrötung,
    • vorübergehender Blutdruckanstieg,
    • Kurzatmigkeit,
    • schmerzende Muskeln.
  • Selten (Kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Brustschmerz.
  • Sehr selten (Kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Veränderungen der Leberfunktion. Wenn bei Ihnen die Leberwerte im Blut überprüft werden, informieren Sie Ihren Arzt oder die Arzthelferin, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Einige Patienten können die folgenden Nebenwirkungen haben, aber es ist nicht bekannt, in welcher Häufigkeit Sie auftreten (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Krampfanfälle (epileptische Anfälle), Zittern, Muskelkrämpfe, Steifheit des Nackens,
    • Gesichtsfeldausfälle, Augenzittern,
    • Sehstörungen wie Augenflimmern, Verminderung der Sehschärfe, Doppeltsehen, Sehverlust und in einigen Fällen auch bleibender Sehverlust (diese Symptome können auch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden),
    • Herzbeschwerden, bei denen der Herzschlag sich beschleunigen, verlangsamen oder den Rhythmus ändern kann, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzinfarkt, Herzklopfen, Krämpfe der Herzkranzgefäße, vorübergehende EKG-Veränderungen,
    • blasse, blau getönte Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Ohren, in der Nase oder im Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress (Raynaud-Syndrom),
    • Ohnmachtsgefühl (der Blutdruck kann absinken),
    • Schmerzen im linken Unterbauch und blutiger Durchfall (ischämische Kolitis),
    • Durchfall,
    • Gelenkschmerzen,
    • Angstgefühle,
    • übermäßiges Schwitzen,
    • Wenn Sie vor kurzem eine Verletzung hatten oder wenn Sie eine Entzündung haben (wie Rheuma oder eine Entzündung des Dickdarms), kann es sein, dass Sie an der Stelle der Verletzung oder der Entzündung Schmerzen verspüren oder dass sich die Schmerzen verschlimmern,
    • Schluckbeschwerden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bevor Sie Sumatriptan einnehmen, muss ein Arzt festgestellt haben, dass Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen:
      • wenn Sie bestimmte Risikofaktoren haben:
        • wenn Sie ein starker Raucher sind oder wenn Sie sich einer Nikotinersatztherapie unterziehen und besonders
        • wenn Sie ein Mann über 40 Jahre sind oder
        • wenn Sie eine Frau nach den Wechseljahren (Menopause) sind.
      • In sehr seltenen Fällen sind bei Patienten nach der Einnahme von Sumatriptan schwerwiegende Herzprobleme aufgetreten, ohne dass es vorher Anzeichen für eine Herzerkrankung gab.
      • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, könnte das bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Herzerkrankung haben, daher:
        • Informieren Sie Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion überprüft werden kann, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
          • wenn Sie in der Vergangenheit unter Krampfanfällen (epileptischen Anfällen) litten oder bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, die die Gefahr von Krampfanfällen erhöhen, zum Beispiel eine Kopfverletzung oder Alkoholabhängigkeit.
          • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben.
        • Informieren Sie Ihren Arzt, damit er Sie genauer überwachen kann.
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen sogenannte Sulfonamid-Antibiotika sind. Wenn dies der Fall ist, könnten Sie ebenfalls überempfindlich (allergisch) gegen das Arzneimittel sein.
      • Falls Sie wissen, dass Sie überempfindlich gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht wissen, ob es sich um ein Sulfonamid handelt:
        • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
      • wenn Sie Medikamente gegen Depressionen, sogenannte SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer), einnehmen.
        • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
        • Siehe auch Kategorie "Wechselwirkungen".
      • wenn Sie Sumatriptan häufig einnehmen.
        • Eine zu häufige Einnahme von Sumatriptan kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern.
        • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er wird Ihnen möglicherweise das Absetzen von diesem Arzneimittel empfehlen.
      • wenn Sie nach der Einnahme Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb fühlen. Diese Effekte können intensiv sein, gehen aber üblicherweise schnell vorüber.
      • Falls sie nicht schnell vorübergehen oder falls sie schlimmer werden:
        • Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
      • wenn Sie an hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne leiden.
        • Dieses Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei diesen Formen der Migräne zugelassen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sowohl durch den Migräneanfall als auch durch die Einnahme von Sumatriptan kann Benommenheit hervorgerufen werden. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es gibt bisher nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan bei schwangeren Frauen, auch wenn es bisher keinen Anhalt für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko gibt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft einnehmen sollten oder nicht.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie Ihren Säugling bis 12 Stunden nach der Einnahme des Präparates nicht. Wenn Sie während dieser Zeit Milch abpumpen, verwerfen Sie diese und geben Sie sie nicht Ihrem Säugling.
    • Einige stillende Frauen berichten nach der Anwendung von Sumatriptan über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz. Der Schmerz ist in der Regel vorübergehend und verschwindet innerhalb von 3 bis 12 Stunden.
  • Nehmen Sie die das Arzneimittel unzerkaut mit Wasser ein.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Manche Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Sumatriptan eingenommen werden und andere können unerwünschte Wirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit Sumatriptan eingenommen werden.
    • Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Ergotamin, das ebenfalls zur Migränebehandlung eingesetzt wird, oder ähnliche Arzneimittel, wie z. B. Methysergid. Wenden Sie Sumatriptan nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Einnahme von Sumatriptan. Nehmen Sie nach der Einnahme von Sumatriptan mindestens innerhalb der nächsten 6 Stunden keine Arzneimittel, die Ergotamin oder mit Ergotamin verwandte Substanzen enthalten, ein.
      • Andere Triptane/5-HT1-Rezeptor-Agonisten (wie z.B. Naratriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan), die auch zur Behandlung der Migräne eingenommen werden. Wenden Sie Sumatriptan nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Einnahme von Sumatriptan. Nehmen Sie nach der Einnahme von Sumatriptan mindestens innerhalb der nächsten 24 Stunden kein anderes Triptan/5-HT1-RezeptorAgonisten ein.
      • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Die gleichzeitige Einnahme von Sumatriptan mit diesen Arzneimitteln kann ein sogenanntes Serotonin-Syndrom verursachen (Symptome können Unruhe, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, gesteigerte Reflexe, Muskelkrämpfe, Zittern/Frösteln, erhöhten Herzschlag und Schütteln beinhalten). Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn sie auf diese Weise beeinträchtigt sind.
      • MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Wenden Sie Sumatriptan nicht an, wenn Sie ein derartiges Arzneimittel innerhalb der letzten beiden Wochen eingenommen haben.
      • Johanniskraut (Hypericum perforatum). Bei gemeinsamer Einnahme von Sumatriptan und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, können möglicherweise eher Nebenwirkungen auftreten.

Sumatriptan AL bei Migräne mit und ohne Aura

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