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Jodinat® 1 x wöchentlich 1530 Mikrogramm Tabletten - Bei Jodmangel und Schilddrüsenerkrankungen

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  • PZN
    19926065
  • Darreichung
    Tabletten
  • Hersteller
    Aristo Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Jodmangel einfach vorbeugen. Ideale Ergänzung des individuellen Jodbedarfs. Zur Vorbeugung und Behandlung eines Jodmangelkropfes
Jodinat® 1x wöchentlich, bei Jodmangel und Schilddrüsenerkrankungen. Hergestellt in Deutschland. Jod ist ein essenzielles Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann – es muss also in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Doch die Realität sieht oft anders aus: Laut Daten des Robert Koch-Instituts haben rund 32 % der Erwachsenen und sogar 44 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein Risiko für eine zu geringe Jodzufuhr.1-3 Jodinat® 1 × wöchentlich von Aristo Pharma kann helfen, den Jodbedarf bei vorliegender Schilddrüsenerkrankung gezielt zu ergänzen – einfach, bequem und zuverlässig.

Jodinat®: Ideale Ergänzung, zur Vorbeugung, für alle Altersgruppen, hochdosiert.

Jodinat® 1 × wöchentlich enthält den Wirkstoff Iodid (als Kaliumsalz) – einen unverzichtbaren Baustein für die Bildung der Schilddrüsenhormone Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4) und Trijodthyronin (T3). Diese steuern zahlreiche Stoffwechselprozesse und sind unter anderem für den Energiestoffwechsel, die Regulation der Körpertemperatur, das Wachstum sowie einen normalen Schwangerschaftsverlauf und die kindliche Gehirnentwicklung unerlässlich.

Praktisch im Alltag
Jodinat® 1 × wöchentlich eignet sich perfekt für alle, denen eine tägliche Einnahme schwerfällt. Die Einzeldosis einer Tablette deckt den Jodbedarf für eine ganze Woche. Zudem ist die Tablette gut schluckbar und dank praktischer Snap-Tab-Form besonders einfach in zwei wirkstoffäquivalente Hälften teilbar.

Qualität aus Deutschland
Jodinat® 1 x wöchentlich wird unter Wahrung höchster Qualitätsstandards in Deutschland hergestellt. Aristo Pharma ist zudem Fördermitglied des Arbeitskreises Jodmangel e. V. und engagiert sich aktiv für eine bessere Jodversorgung der Bevölkerung.

Häufige Fragen & Antworten

Was ist Jodinat® 1 x wöchentlich und wofür wird es angewendet?
Jodinat® 1 × wöchentlich ist ein apothekenpflichtiges Schilddrüsenarzneimittel zur Vorbeugung einer Kropfentwicklung bei bestehendem Jodmangel, zur Vorbeugung einer erneuten Kropfentwicklung nach Abschluss einer Behandlung (Schilddrüsenhormongabe oder Operation) eines Jodmangelkropfes sowie zur Behandlung eines Kropfes bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen.

Welche Bestandteile sind in Jodinat® 1 x wöchentlich enthalten?
Der Wirkstoff ist: Iodid (als Kaliumsalz). Jede Tablette enthält 1530 Mikrogramm Iodid (als Kaliumiodid). Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose (Ph. Eur.), leichtes, basisches Magnesiumcarbonat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]. Bitte Packungsbeilage beachten.

Wie wird Jodinat® 1 x wöchentlich richtig angewendet?
Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren nehmen einmal pro Woche nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem halben Glas Wasser) eine Tablette ein, Kinder unter 6 Jahren eine halbe Tablette pro Woche.

Für wen ist Jodinat® 1 × wöchentlich besonders geeignet?
Jodinat® 1 x wöchentlich ist ideal für alle, denen eine tägliche Tabletteneinnahme schwerfällt. Auch bei vegetarischer oder veganer Ernährung, bei einem geringen Verzehr jodreicher Lebensmittel oder beim Verzicht auf bestimmte Lebensmittelgruppen (z. B. aufgrund von Allergien oder Unverträglichkeiten), sollte eine Feststellung des Jodbedarfs ärztlich überprüft werden. Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte vor der Anwendung ärztliche Rücksprache erfolgen.

Ist Jodinat® 1 x wöchentlich erstattungsfähig?
Ja. Jodid-Arzneimittel sind auf der OTC-Ausnahmeliste aufgeführt und somit zulasten der GKV bei Vorliegen der Diagnose „Schilddrüsenerkrankungen“ erstattungsfähig.

Pflichtangaben
Jodinat® 1 x wöchentlich 1530 Mikrogramm Tabletten.
Wirkstoff: Kaliumiodid. Zur Prophylaxe der endemischen Iodmangelstruma; Rezidivprophylaxe nach medikamentöser oder operativer Therapie einer endemischen Struma; Therapie der euthyreoten Struma bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Apothekenpflichtig. (Stand Januar 2026).
Aristo Pharma GmbH, Wallenroder 8-10, 13435 Berlin.

1. Robert Koch-Institut (RKI) (Hg.): Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin, RKI 2015 2. Hey I, Thamm M: Abschlussbericht: Monitoring der Jod- und Natriumversorgung bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Studie des Robert Koch Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2). 2019 3. Johner SA, Thamm M, Schmitz R, et al.: Examination of iodine status in the German population: an example for methodological pitfalls of the current approach of iodine status assessment. Eur J Nutr 2016; 55(3): 1275–8

Jodinat®: Bei Jodmangel und Schilddrüsenerkrankungen. Aristo Pharma.

Wirkstoffe

  • 2 mg Kaliumiodid

Hilfsstoffe

  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Magnesium carbonat, leichtes, basisches
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Magnesium stearat (pflanzlich)

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

Indikation
  • Das Arzneimittel ist ein Schilddrüsenarzneimittel. Es enthält als Wirkstoff Iodid (als Kaliumsalz) und wird zur Vorbeugung eines Iodmangelkropfes und zur gleichzeitigen Ergänzung des Iodbedarfs angewendet.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur
    • Vorbeugung einer Kropfentwicklung bei bestehendem Iodmangel,
    • Vorbeugung einer erneuten Kropfentwicklung nach Abschluss einer Behandlung (Schilddrüsenhormongabe oder Operation) eines Iodmangelkropfes,
    • Behandlung eines Kropfes bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Kaliumiodid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei Schilddrüsenüberfunktion,
    • bei gutartigen, hormonbildenden Knoten oder unkontrolliert hormonbildenden Bezirken der Schilddrüse,
    • bei hypokomplementämischer Vaskulitis (Entzündung der Gefäße) und
    • bei Dermatitis herpetiformis Duhring (chronische Hautentzündung).
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Kinder und Erwachsene nehmen pro Woche eine Tablette. Die maximale Einzeldosis ist damit eine Tablette. Die Dosis für Kleinkinder (unter 6 Jahren) liegt bei 1/2 Tablette pro Woche. Ihr Arzt entscheidet im Einzelfall, ob eine Dosissteigerung notwendig ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die vorbeugende Gabe des Arzneimittels muss im Allgemeinen über Jahre, nicht selten lebenslang, erfolgen.
    • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt, er wird über eventuell erforderliche Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Die Einnahmeempfehlung „ein Mal pro Woche" zeigt schon, dass das Präparat nicht immer ganz genau am gleichen Tag einer Woche eingenommen werden müssen. Es empfiehlt sich, zwischen den Einnahmen Abstände von 7 - 10 Tagen einzuhalten. Wenn Sie die wöchentliche Einnahme vergessen haben, können Sie dies im Laufe der nächsten Tage nachholen. Nehmen Sie aber nicht die doppelte Menge auf einmal ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels unterbrechen oder vorzeitig, z. B. aufgrund einer Nebenwirkung, abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei Iodüberempfindlichkeit kann die Einnahme des Arzneimittels zu Fieber, Hautausschlag, Jucken und Brennen der Augen, Reizhusten, Durchfall oder Kopfschmerzen führen. In diesen Fällen ist die Tabletteneinnahme zu beenden. Bei Vorliegen einer Schilddrüsenautonomie (diffuse Autonomie, autonomes Adenom, Knotenkropf) oder Morbus Basedow kann die Zufuhr von Iodid eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Vor der geplanten Einnahme soll geprüft werden, ob eine Schilddrüsenüberfunktion oder ein Knotenkropf vorliegt bzw. bekannt ist. Bei bestehendem Knotenkropf könnte mit der Tabletteneinnahme eine Schilddrüsenüberfunktion herbeigeführt werden.
    • Wird bei Ihnen eine iodvermittelte Überempfindlichkeitsreaktion vermutet, ist ein differenziertes Herangehen erforderlich. Überempfindlichkeitsreaktionen auf iodhaltige Röntgenkontrastmittel oder allergische Reaktionen auf iodhaltige Nahrungsmittel werden in der Regel nicht durch den Iodanteil ausgelöst.
    • Ist dagegen bei Ihnen die seltene Reaktion auf ein iodhaltiges Arzneimittel bekannt, wie z. B. eine hypokomplementämische Vaskulitis (Entzündung der Gefäße) oder eine Dermatitis herpetiformis Duhring (chronische Hautentzündung), dürfen Sie nicht mit iodhaltigen Arzneimitteln behandelt werden, da höhere Ioddosen eine Verschlimmerung der Grunderkrankung auslösen.
    • Ältere Menschen
      • Bei älteren Patienten mit lange bestehendem Kropf kann es in Einzelfällen zu einer iodbedingten Schilddrüsenüberfunktion kommen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es gibt keine Hinweise, dass Iodid die Verkehrstüchtigkeit, das Bedienen von Maschinen oder Arbeiten ohne festen Halt beeinträchtigt.

 

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Einnahme von Iodid und iodhaltigen Präparaten sollte nur unter Nutzen-Risiko-Abwägung auf ausdrückliche Verordnung des Arztes erfolgen.
  • Schwangerschaft
    • Sowohl ein Iodmangel als auch eine Iodüberdosierung können in der Schwangerschaft zu einer Schädigung des ungeborenen Kindes führen.
    • In der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Iodbedarf, so dass eine ausreichende Iodzufuhr besonders wichtig ist. Bei einer Anwendung von Iodpräparaten mit Dosierungen bis zu 200 µg täglich sind bisher keine Risiken bekannt geworden.
    • Da Iod die Plazenta durchquert und das ungeborene Kind erreicht, sollten höhere Dosierungen nur bei einem klinisch nachgewiesenen Iodmangel eingenommen werden, um eine Unterfunktion der Schilddrüse und eine Kropfbildung beim ungeborenen Kind zu vermeiden.
    • Aufgrund des sehr hohen Iodgehaltes und der vorgesehenen Einnahme von 1 Tablette pro Woche ist eine Anwendung dieses Arzneimittels in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert.
    • Während dieser Zeit sollten Schwangere mit täglichen niedrigen Ioddosen, die zur Aufrechterhaltung physiologischer Iodspiegel notwendig sind, behandelt werden.
  • Stillzeit
    • In der Stillzeit besteht ein erhöhter Iodbedarf, so dass eine ausreichende Iodzufuhr besonders wichtig ist.
    • Bei einer Anwendung von Iodpräparaten mit Dosierungen bis zu 200 µg täglich sind bisher keine Risiken bekannt geworden. Iod wird in die Muttermilch ausgeschieden und dort angereichert. Aufgrund des sehr hohen Iodgehaltes und der vorgesehenen Einnahme von 1 Tablette pro Woche ist eine Anwendung dieses Arzneimittels in der Stillzeit nicht empfehlenswert. Während dieser Zeit sollten stillende Mütter mit täglichen niedrigen Ioddosen, die zur Aufrechterhaltung physiologischer Iodspiegel notwendig sind, behandelt werden.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem halben Glas Wasser) ein. Besonders bei Kindern empfiehlt sich die Einnahme nach Vermischen mit Nahrung (z. B. Suppe) oder einem Getränk. Die Tabletten zerfallen leicht und können deshalb auch in Saft oder Wasser aufgelöst werden. Diese Art der Einnahme ist besonders für Säuglinge und Kinder zu empfehlen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Iodmangel erhöht, Iodüberschuss vermindert das Ansprechen auf eine medikamentöse Therapie der Schilddrüsenüberfunktion. Daher sollte jede vermeidbare Iodgabe vor und während der Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion unterbleiben.
    • Substanzen, die über den gleichen Mechanismus wie Iodid in die Schilddrüse eingeschleust werden (wie z. B. Perchlorat), aber auch Substanzen, die selbst nicht transportiert werden (wie Thiocyanat bei Konzentrationen über 5 mg / dl), hemmen die Iodaufnahme der Schilddrüse.
    • Iodaufnahme und Iodumsatz der Schilddrüse werden durch körpereigenes und von außen zugeführtes TSH (die Schilddrüse stimulierendes Hormon) angeregt.
    • Gleichzeitige Behandlung mit hohen Ioddosen, die die Hormonausschüttung aus der Schilddrüse hemmen, und Lithiumsalzen (Arzneimittel vorwiegend zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen) kann die Entstehung eines Kropfes und einer Schilddrüsenunterfunktion begünstigen.
    • Höhere Dosen Kaliumiodid in Verbindung mit kaliumsparenden, harntreibenden Mitteln können zu einem erhöhten Kaliumspiegel führen.

Jodinat® 1 x wöchentlich 1530 Mikrogramm Tabletten - Bei Jodmangel und Schilddrüsenerkrankungen

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