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Glaupax® 250 mg

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  • PZN / EAN
    01995930 / 4150019959304
  • Darreichung
    Tabletten
  • Marke
    Glaupax
  • Hersteller
    OmniVision GmbH (D)

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 250 mg Acetazolamid

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Alginsäure
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Povidon K30
  • Gelatine
  • Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
  • Maisstärke
  • Glycerol 85%
  • Talkum
  • Das Präparat ist ein Glaukommittel, das einen Carboanhydrase-Hemmstoff enthält.
  • Es wird angewendet:
    • 1. Es wird als zusätzliches Arzneimittel in Kombination mit anderen Augeninnendruck senkenden, lokal angewendeten Arzneimitteln (außer Carboanhydrase-Hemmern) empfohlen, wenn die Monotherapie mit diesen Arzneimitteln oder eine andere nebenwirkungsärmere lokale Therapie keine ausreichende Senkung des Augeninnendrucks erzielt hat, oder wenn eine lokale Therapie nicht durchführbar ist.
    • 2. In diesen Fällen ist das Arzneimittel zur Behandlung des primären chronischen Weitwinkelglaukoms (Offenwinkelglaukoms), zur präoperativen Kurzzeitbehandlung des akuten Winkelblockglaukoms zusammen mit Miotika und Osmotika, zur Behandlung von Sekundärglaukom, sowie nach Katarakt- und Glaukomoperationen zu empfehlen, um einem Anstieg des Augeninnendrucks vorzubeugen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Acetazolamid (Sulfonamidallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei erniedrigtem Natrium- und Kaliumspiegel im Serum
    • bei Übersäuerung des Blutes (Azidose) aufgrund einer erhöhten Chloridkonzentration
    • bei schweren Nieren- und Lebererkrankungen einschließlich Zirrhose
    • bei Nebenniereninsuffizienz
    • bei Hyperkalziurie (gesteigerter Kalziumausscheidung)
    • bei Nephrokalzinose (Ablagerung von Kalksalzen im Nierengewebe)
    • wenn Sie eine Langzeitbehandlung für eine spezielle Form des Glaukoms (chronisches nichtkongestives Glaukom mit geschlossenem Kammerwinkel) erhalten, weil eine Verschlechterung dieses Glaukoms durch den erniedrigten Augeninnendruck möglicherweise nicht zu erkennen ist
    • bei Schwangerschaft und während der Stillzeit
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bei primärem chronischem Weitwinkelglaukom, Sekundärglaukom und nach Katarakt- und Glaukomoperation 1/2 bis 1 Tablette (125 - 250 mg) ein- bis zweimal täglich einnehmen.
    • Bei einem akuten Glaukomanfall mit 2 Tabletten (500 mg) beginnen und dann alle 4 Stunden 1/2 bis 1 Tablette einnehmen. Die Dosis wird entsprechend dem intraokularen Druckverlauf allmählich reduziert.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wurde die Einnahme einmal vergessen, holen Sie diese so bald wie möglich nach und halten Sie sich dann wieder an Ihr reguläres Dosierschema. Wird es nicht entsprechend der Dosierungsanleitung eingenommen oder häufiger vergessen, ist der Behandlungserfolg in Frage gestellt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Alle Arzneimittel können allergische Reaktionen hervorrufen, aber schwerwiegende allergische Reaktionen sind sehr selten. Falls es zu einem plötzlichen Auftreten von pfeifender Atmung (Giemen), Atembeschwerden, Schwellungen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (besonders am ganzen Körper) kommt, sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden.
  • Mögliche Nebenwirkungen können sein:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Nebenwirkungen den ganzen Körper betreffend:
        • Nebenwirkungen, die aber in den meisten Fällen nach mehrtägiger Behandlung wieder abklingen wie Hautkribbeln und Taubheitsgefühl (Parästhesien), Appetitlosigkeit, Leistungsabfall, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen. Übersäuerung (metabolische Azidose), Störung der Bewegungskoordination (Ataxie), Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdrucksenkung, Mundtrockenheit, Muskelverspannungen, Wadenkrämpfe, vermehrter Harndrang
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Nebenwirkungen am Auge:
        • Vorübergehende Kurzsichtigkeit.
      • Nebenwirkungen den ganzen Körper betreffend:
        • Störungen des Elektrolythaushaltes (Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium, Chlorid), Hyperkalziurie, nach längerer Behandlungsdauer Verwirrtheit und Depressionen, Ohrgeräusche und Hörstörungen. Abnormale Leberfunktionswerte, Vergrößerung der Leber (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut und der Augen, dunkler Urin und heller Stuhl (Gelbsucht), Nesselsucht (Urtikaria), Blut oder Blutzucker im Urin
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Nebenwirkungen den ganzen Körper betreffend:
        • Kalziumphosphat-Steinbildung (Nephrolithiasis), vermehrte Atembeschwerden bei Patienten mit Herz- oder Lungenkrankheiten, Zersetzung von Lebergewebe
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Nebenwirkungen den ganzen Körper betreffend:
        • Sulfonamidnebenwirkungen wie Hautausschlag (Exanthem), typische Zeichen oder erhabene Läsionen auf der Haut (Erythema multiforme), Störungen des Blutflusses der kleinsten Blutgefäßsysteme (thrombozytopenische Purpura), Blasenbildung der Haut um Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien, grippeartige Symptome und Fieber. Dabei könnte es sich um das sogenannte StevensJohnson-Syndrom handeln. Bei schweren Formen der toxisch epidermalen Nekrolyse können sich Hautschichten lösen und große Bereiche an roher, ungeschützter Haut am ganzen Körper entstehen. Fieber, erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung), allergische (anaphylaktische) Sofortreaktion bis hin zum Schock.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion auftritt: ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose)
      • Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn Sie Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln. Dies können Symptome einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge sein (Lungenödem). Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden (nicht bekannt).
      • Allgemeine Apathie, Müdigkeit und Blässe, möglicherweise Entzündungen (Infektionen), insbesondere Halsschmerzen und Fieber durch die Veränderungen des Blutbildes (zu wenig weiße Blutkörperchen oder ausgeprägte Anämie). Kontaktieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt.
      • Das Präparat kann auch zu Nebenwirkungen führen, die Sie normalerweise nicht bemerken. Zu diesen Nebenwirkungen zählen Veränderungen der Elektrolyte (Salze) und der Harnsäuremenge im Blut. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Wenn Sie dieses Arzneimittel längere Zeit anwenden, sollte Ihr Blut regelmäßig untersucht werden. Sie können auch Nierensteine bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Ihr Blutzuckerspiegel kann sich auch ändern.
      • Verwirrung, Depression, Reizbarkeit, Unruhe, Benommenheit, Mundtrockenheit, Leistungsverlust, Schwindel, Kopfschmerzen
      • Krampfanfälle
      • Koordinationsstörungen der Muskelbewegungen (Ataxie)
      • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in der Haut, in den Fingern oder in den Zehen
      • Muskelschwäche oder Lähmung
      • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Geschmacksstörungen, Durchfall, Erbrechen, krampfartige Schmerzen
      • Stuhl kann schwarz oder teerartig sein
      • Rote, druckempfindliche, heiße, geschwollene Gelenke (Gicht)
      • Reduzierter Sexualtrieb
      • Hitzewallungen, Durst
      • Erhöhter Druck im Auge (durch ein so genanntes Engwinkelglaukom)
      • Verminderung des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss oder Aderhautabhebung)
      • Nierenschädigung, Nierenversagen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Glaupax® 250 mg
Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Glaupax® 250 mg
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Glaupax® 250 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Glaupax® 250 mg
Vermeiden Sie UV-Strahlung während der Anwendung des Arzneimittels.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen. Sie müssen alle von Ihrem Arzt angeordneten Kontrolltermine für Blutuntersuchungen und andere Untersuchungen unter allen Umständen einhalten.
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist geboten, wenn Sie
      • Probleme mit den Nieren, wie z.B. Nierensteine, haben oder hatten
      • Lungenprobleme, wie z.B. chronische Bronchitis oder Emphysem, die Atembeschwerden verursachen, haben
      • Diabetes oder Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben
      • schon etwas älter sind
      • an Gicht leiden
      • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Acetazolamid Lungen- oder Atembeschwerden (Flüssigkeit in der Lunge) aufgetreten sind
    • Eine Verminderung des Sehvermögens oder Augenschmerzen können Symptome einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss oder Aderhautabhebung) sein. Dies kann innerhalb von Stunden nach der Einnahme eintreten. Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten.
    • Bei einer geringen Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Acetazolamid behandelt wurden, traten Gedanken über Selbstverletzung oder Suizid auf. Bitte kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken bemerken.
    • Wenn bei Ihnen nach der Einnahme Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
    • Beachten Sie bitte:
      • Zur Verhinderung einer Schwangerschaft müssen Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel angemessene Schwangerschaftsverhütungsmethoden anwenden.
      • Während der Behandlung sollte regelmäßig die Salzkonzentration im Blut überprüft werden.
      • Während der Behandlung sollten regelmäßig Ihre Leber- und Nierenwerte überprüft werden.
      • Wenn Sie Blut- oder Urinproben abgeben, müssen Sie jedes Mal angeben, dass Ihnen dieses Präparat verschrieben wurde. Es könnte einen Einfluss auf die Testergebnisse haben.
    • Bei Langzeittherapie mit Acetazolamid ist der Kaliumspiegel zu kontrollieren.
    • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
    • Kinder und ältere Menschen
      • Eine Behandlung ist bei Kindern und älteren Patienten (ab 65 Jahren) sorgfältig abzuwägen, da bisher noch keine spezifischen Erfahrungen mit diesen Patienten vorliegen. Eine Anwendung von Acetazolamid bei Kindern kann Wachstumsverzögerungen hervorrufen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Kommt es infolge von Blutdrucksenkung zu Durchblutungsstörungen im Gehirn sowie zu Müdigkeit bzw. Sehstörungen, so kann Ihr Reaktionsvermögen soweit verändert werden, dass die Fähigkeit der aktiven Teilnahme im Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
    • Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wegen keimschädigender Wirkung im Tierversuch (Ratte, Maus, Hamster) soll Acetazolamid in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • Während Sie mit des Präparat behandelt werden, müssen Sie geeignete Verhütungsmaßnahmen anwenden.
  • Zum Einnehmen.
  • Die Tabletten werden mit Flüssigkeit in der Regel zu den Mahlzeiten eingenommen.
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel gegen Gicht (Probenecid und Sulfinpyrazon)
      • Steroide wie z.B. Prednisolon zur Behandlung von Asthma oder Arthritis
      • Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (insbesondere Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin, Primidon oder Valproinsäure)
      • Antidiabetika zur Senkung des Blutzuckerspiegels (z.B. Metformin, Insulin)
      • andere Diuretika wie Furosemid
      • Amphotericin B zur Behandlung von Pilzinfektionen
      • trizyklische Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen
      • Aspirin und verwandte Arzneimittel, z.B. Salicylsäure
      • Arzneimittel für Ihr Herz, wie beispielsweise Herzglykoside (z.B. Digoxin)
      • Arzneimittel gegen Harnwegsinfektionen (Methenamin)
      • Arzneimittel, die Amphetamin (ein Stimulans) oder Lithium enthalten (für die Behandlung von schweren psychischen Störungen)
      • Ephedrin als ein abschwellendes Mittel (Dekongestivum)
      • Chinidin, Mexiletin oder Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
      • Natriumbikarbonat-Therapie (zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen ein Säureüberschuss in Ihrem Körper vorliegt)
      • antineoplastische Arzneimittel (zur Behandlung von Krebs, z.B. Methotrexat)
      • andere Arzneimittel aus der Wirkstoffklasse der Carboanhydrase-Hemmer (zur Behandlung von erhöhtem Augeninnendruck)
      • Arzneimittel, die mit Folsäure interferieren (z.B. Pyrimethamin oder Trimethoprim)
      • Arzneimittel zur Blutverdünnung, (z.B. Warfarin)
      • Arzneimittel, um den Blutdruck zu senken (z.B. Propranolol)
      • Cyclosporin (wird nach Transplantationen zur Unterdrückung des Immunsystems verwendet)
    • Das Arzneimittel kann Resultate von bestimmten medizinischen Tests beeinflussen. Falls Sie ein Krankenhaus oder eine Ambulanz für die Durchführung von medizinischen Tests aufsuchen, informieren Sie den behandelnden Arzt, dass Sie dieses Präparat einnehmen und kontaktieren Sie zusätzlich Ihren Arzt. Möglicherweise muss die Dosis angepasst werden.
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen benötigen.

Fragen und Antworten zu Glaupax® 250 mg

Wie sind die Glaupax 250 mg Tabletten einzunehmen?

Frage von Thomas Z.

Bitte wenden Sie die Glaupax 250 mg Tabletten so an, wie es Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde. Fragen Sie bitte in der Arztpraxis nach, wenn Sie den Dosierungshinweis vergessen haben, oder sich bei der Einnahme unsicher sind.

Die Dosierung richtet sich beispielsweise danach, ob ein akuter Druckanstieg zu behandeln ist, oder ob es sich um eine Langzeitbehandlung handelt, um den Druckanstieg unter Kontrolle zu halten.

Der Hersteller empfiehlt die folgende allgemein übliche Anwendung:

  • Bitte nehmen Sie die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis ein
  • Nehmen Sie die Dosis zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit ein
  • Die Anwendungsdauer wird vom Arzt festgelegt

Bitte lesen Sie die vollständigen Angaben in der jeweils aktuellen Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie wirkt Glaupax 250 mg Tabletten?

Frage von Justin L.

Glaupax 250 mg Tabletten sind ein verschreibungspflichtiges Präparat, ein sogenanntes Glaukommittel, das Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Glaupax 250 mg Tabletten wird bei einem krankhaft erhöhtem Augeninnendruck angewendet. Dieser Augeninnendruck entsteht aufgrund von einer Abflussstörung des Augenkammerwassers.

Der Wirkstoff Acetazolamid senkt über die Hemmung bestimmter Körpersubstanzen den Augeninnendruck.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch. Sollten Sie weitere Medikamente einnehmen, lassen Sie bitte von Ihrem Arzt oder Apotheker prüfen, ob die Medikamente bei einem erhöhten Augeninnendruck geeignet sind.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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