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Vepesid K 100 mg Kapseln

Vepesid K 100 mg Kapseln
PZN: 02257401
Menge: 10 St
Darreichung: Kapseln
Marke:
Hersteller: Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
€ 498,32 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 100 mg Etoposid
Indikation/Anwendung
  • Etoposid, der Wirkstoff des Arzneimittels, gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die hemmend in die Zellteilung eingreifen. Dies bewirkt, dass die Zellen sich nicht mehr vermehren und absterben. Da Tumorzellen eine erhöhte Zellteilungsrate und eine eingeschränkte Erneuerungsfähigkeit haben, sind sie zellteilungshemmenden Substanzen (wie Etoposid) gegenüber empfindlicher als gesunde Zellen.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen angewendet.
  • In Kombination zusammen mit anderen Arzneimitteln:
    • Palliative Therapie (lindernde Behandlung) von fortgeschrittenem, kleinzelligem und nichtkleinzelligem Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
    • Morbus Hodgkin (bösartige Erkrankung der Lymphknoten)
    • Nicht-Hodgkin-Lymphome (bösartige Erkrankung des Lymphsystems)
  • In Kombination oder als Monotherapie:
    • Akute myeloischen Leukämie (bösartige Erkrankung weißer Blutzellen im Knochenmark)
  • Zur Monotherapie:
    • Hodenkrebs
    • Palliative Therapie (lindernde Behandlung) einer fortgeschrittenem Krebserkrankung der Eierstöcke (Ovarialkarzinom)
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Dosierung
      • Ihre Dosierung wird individuell durch Ihren behandelnden Arzt festgelegt und orientiert sich an der Art der Krebserkrankung, Ihrer Körperoberfläche, am Therapieerfolg und an Ihren Laborwerten.
      • Die Anwendung des Arzneimittels erfolgt in sogenannten Therapiezyklen; das heißt, das Medikament wird eine bestimmte Zeit lang angewendet, danach erfolgt jeweils eine Pause (Intervall). Die Länge dieser Pause ist von den Laborwerten abhängig.
      • Kinder und Erwachsene erhalten Etoposid in Dosierungen im Bereich von täglich 100 - 200 mg Etoposid/m2 Körperoberfläche an 5 aufeinander folgenden Tagen (entsprechend 2 - 4 Kapseln täglich).

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Fragen Sie umgehend Ihren Arzt um Rat, wenn Sie versehentlich zu viele Kapseln oder eine höhere Dosis als benötigt eingenommen haben. Zeigen Sie nach Möglichkeit dem Arzt die Packung oder diese Packungsbeilage. Sie benötigen unter Umständen eine ärztliche Behandlung.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Kapseln sollten auf nüchternen Magen mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die wichtigste Nebenwirkung, die tödlich verlaufen kann, ist die reversible (rückbildungsfähige) Knochenmarkhemmung, d. h. das Knochenmark, das Blutzellen produziert, verliert an Funktionsfähigkeit, und die Anzahl der Blutzellen im Körper sinkt vorübergehend ab. Nach etwa 20 Tagen hat sich das Blutbild im Allgemeinen wieder normalisiert. Eine schwerwiegende Knochenmarkhemmung kann zu Infektionen oder Blutungen führen.
  • Folgende Nebenwirkungen traten unter Anwendung von Etoposid auf:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):
      • Knochenmarkhemmung (Todesfälle wurden berichtet), insbesondere mit Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie; dadurch evtl. erhöhte Infektanfälligkeit), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Blutarmut (Anämie; verminderte Anzahl der roten Blutkörperchen; evtl. verbunden mit Schwächegefühl)
      • Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit
      • Leberschädigung
      • Haarausfall, manchmal mit Verlust der gesamten Körperbehaarung (nach Abschluss der Therapie reversibel), Hautverfärbungen (Pigmentierung)
      • Schwächegefühl, Unwohlsein, Schüttelfrost, Fieber
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):
      • schwere Infektionen (z. B. Lungenentzündung, Blutvergiftung)
      • akute Leukämie (Blutkrebs)
      • Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen
      • Benommenheit
      • zu hoher oder zu niedriger Blutdruck
      • vorübergehende Atemnot
      • Schleimhautentzündung (z. B. Mundschleimhaut - besondere Mundhygiene erforderlich - oder Speiseröhre), Durchfall
      • Hautausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz
      • Schwindel, Kopfschmerzen
      • starke Erhöhung einzelner Leberwerte
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):
      • Störungen des peripheren Nervensystems (periphere Neuropathie), z. B. Taubheit, Kribbeln oder Brennen in Händen und Füßen
      • Husten mit blutigem Auswurf
      • Brustschmerzen
      • starke Erhöhung der Harnsäurewerte (durch Gabe von Allopurinol behandelbar)
    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000):
      • Akute allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen; können tödlich sein), d. h. Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schüttelfrost, Fieber, Herzrasen, Verkrampfung der Atemmuskulatur, Schwitzen, Juckreiz, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckanstieg bzw. -abfall, Bewusstlosigkeit oder Hautrötungen
      • Krampfanfälle, Sehnerventzündung, vorübergehender Sehverlust, zentralnervöse Nebenwirkungen (Schläfrigkeit (Somnolenz), Müdigkeit), Nervosität, Verwirrtheit, unwillkürliche, unvorhersehbare Extrabewegungen (Hyperkinesie), Bewegungsarmut (Akinesie)
      • Lungenschäden (Lungenfibrose), Lungenentzündung (interstitielle Pneumonie)
      • Schluckstörung (Dysphagie), Geschmacksstörung (Dysgeusie)
      • entzündliche, juckende Hautrötung und Ekzem (Dermatitis) im Bestrahlungsfeld nach Strahlentherapie und nachfolgender Behandlung mit Etoposid; schwere allergische Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse; die Symptome beinhalten Fieber, Schwächegefühl, Kribbeln der Haut, schwerwiegenden Hautausschlag, Blasenbildung und Abschälung der Haut).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Tumor-Lyse-Syndrom: lebensbedrohlicher Zustand aufgrund Anhäufung von Abbauprodukten aus zerstörten Krebszellen nach der Krebstherapie
    • Aufgrund sonstiger möglicherweise enthaltener Bestandteile kann bei Anwendung dieses Arzneimittels Urtikaria (Nesselsucht) auftreten. Möglich sind auch Spätreaktionen wie Kontaktdermatitis (Hautentzündung). Selten sind Sofortreaktionen mit Urtikaria und Bronchospasmus (Bronchialkrampf).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die gleichzeitige Gabe von Phenytoin (Antiepileptikum) oder anderen Mitteln zur Behandlung von Epilepsie kann zu einer verminderten Wirksamkeit dieses Arzneimittels führen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von diesem Arzneimittel mit Antiepileptika kann aufgrund dieser Wechselwirkung die Kontrolle der Krampfanfälle vermindert sein.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Warfarin (Arzneimittel zur Blutverdünnung) kann die Wirkung von Warfarin vermindert sein, Ihr Arzt muss unter Umständen die Warfarin-Dosis anpassen.
    • Die Anwendung von Phenylbutazon, Natriumsalicylat und Acetylsalicylsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber) kann die Wirkung und Nebenwirkungen von Etoposid verändern.
    • Bei der Anwendung von Anthracyclinen (bestimmte Antibiotika und Krebstherapeutika) zusammen mit diesem Arzneimittel kann sich die Wirksamkeit sowohl des Anthracyclins wie auch von diesem Arzneimittel.
    • Durch eine gleichzeitige Strahlentherapie oder eine zusätzliche Anwendung von anderen Arzneimitteln zur Krebsbehandlung - wie z. B. Cyclophosphamid, Carmustin, Lomustin, 5-Fluorouracil, Vinblastin, Adriamycin, Cisplatin u. a. - kann die Wirkung dieses Arzneimittels und/oder der zusätzlich verordneten Medikamente auf das Knochenmark verstärkt werden.
    • Wenn Sie Ciclosporin einnehmen, das z. B. bei Transplantatempfängern zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen eingesetzt wird, kann sich die toxische Wirkung dieses Arzneimittels auf das Knochenmark verstärken, da es langsamer aus dem Körper ausgeschieden wird.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Etoposid und dem Zytostatikum Cisplatin ist die Ausscheidung von Etoposid aus dem Körper reduziert.
    • Während der Anwendung dieses Arzneimittels sollten Sie keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen, z. B. gegen Gelbfieber, erhalten.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Etoposid, Podophyllotoxin und Podophyllotoxin-Derivate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie an schweren Leber- und/oder Nierenschäden leiden,
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen,
    • wenn Sie vor kurzem eine Impfung mit einem sog. „Lebendimpfstoff" (z. B. gegen Masern oder Gelbfieber) erhalten haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da der Verdacht besteht, dass es beim ungeborenen Kind schwerwiegende Schäden verursachen kann.
    • Bei lebensnotwendiger Behandlung einer schwangeren Patientin wird Ihr Arzt dies bei Bedarf ausführlich mit Ihnen besprechen.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
    • Es ist nicht bekannt, ob Etoposid in die Muttermilch übergeht. Da dies jedoch bei vielen Arzneistoffen der Fall ist und aufgrund der möglicherweise schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen auf den Säugling, sollten Sie vor Behandlungsbeginn unbedingt abstillen.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Das Arzneimittel kann erbgutschädigend wirken.
    • Daher sollten sowohl weibliche als auch männliche Patienten während und bis zu 6 Monate nach der Therapie mit dem Arzneimittel eine zuverlässige Empfängnisverhütung anwenden.
    • Männern, die mit diesem Präparat behandelt werden, wird empfohlen, sich vor Therapiebeginn wegen der Möglichkeit einer dauerhaften Unfruchtbarkeit durch die Therapie mit diesem Arzneimittel über eine Spermakonservierung beraten zu lassen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • wenn Sie Blutbildveränderungen (herabgesetzte Blutbildung im Knochenmark) aufgrund einer Knochenmarkhemmung haben,
    • wenn Sie herzinfarktgefährdet sind,
    • wenn Sie einen niedrigem Serumalbuminspiegel haben.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Leber- und Nierenfunktion zu überprüfen und die Funktionen der Nervenbahnen (neurologische Funktionen) zu untersuchen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt oder bei Ihnen ein Risiko für einen Herzinfarkt vorliegt, damit dieser über die Behandlung mit dem Arzneimittel entscheiden kann.
    • Wenn Sie zur Krebsbehandlung vor kurzem bestrahlt worden sind oder eine Chemotherapie erhalten haben, sollte die Behandlung erst begonnen werden, wenn Ihr Knochenmark sich regeneriert hat und genügend Blutzellen produziert.
    • Sowohl Männer als auch Frauen müssen während und bis zu 6 Monate nach der Therapie mit diesem Arzneimittel eine zuverlässige Empfängnisverhütung anwenden.
    • Bei Männern kann es zu einer nicht umkehrbaren Unfruchtbarkeit kommen: Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Spermakonservierung beraten.
    • Es können allergische Reaktionen mit Schüttelfrost, Fieber, Herzrasen, Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus), Atemnot und Blutdruckabfall auftreten, bei denen Ihr Arzt die Infusion sofort absetzen und entsprechende medizinische Gegenmaßnahmen einleiten muss.
    • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen (z. B. gegen Gelbfieber oder Masern) erhalten, da dies zu schweren Infektionen führen kann.
    • Es kann zu einer schweren Knochenmarkhemmung mit nachfolgender Infektion oder Blutungen kommen.
    • Bestehende Infektionen sollten vor Beginn einer Therapie mit diesem Arzneimittel behandelt werden.
    • Durch eine wirksame Krebstherapie, insbesondere bei Kombination mehrerer Chemotherapeutika, können Krebszellen rasch in großer Zahl zerstört werden. In sehr seltenen Fällen kann dies dazu führen, dass aus den Krebszellen Substanzen in schädlichem Umfang ins Blut abgegeben werden (Tumor-Lyse-Syndrom). Wenn dies geschieht, kann es zu Problemen mit der Leber, den Nieren, dem Herzen oder dem Blut kommen, die unbehandelt zum Tode führen können.
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung dieses Arzneimittels ist bei Kindern nicht systematisch untersucht worden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei der Behandlung mit diesem Präparat kann es zu Müdigkeit, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen und zu akuten Überempfindlichkeitsreaktionen mit Blutdruckabfall kommen und damit indirekt zu einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit oder der Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen. Fahren Sie dann nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

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