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Clindamycin ratiopharm 600 Injektionsloesung

Clindamycin ratiopharm 600 Injektionsloesung
PZN: 02922560
Menge: 5 St
Darreichung: Ampullen
Marke:
Hersteller: ratiopharm GmbH
außer Handel
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Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 600 mg Clindamycin
  • Clindamycin dihydrogenphosphat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (Antibiotikum).
  • Es ist wirksam gegen bestimmte Bakterien und wird angewendet zur Behandlung von schweren Infektionen (Erkrankungen durch Ansteckung), wie:
    • Infektionen
      • des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs
      • der unteren Atemwege
      • der weiblichen Geschlechtsorgane
      • der Knochen und Gelenke
      • des Zahn- und Kieferbereichs
      • der Bauchhöhle und des Bauchfelles
      • der Haut und Weichteile
    • Blutvergiftung (Septikämie)
    • Bakteriell bedingte Entzündung der Herzklappen
    • Scharlach
Dosierung
  • Wenden Sie das Arzneiittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre erhalten
      • je nach Schwere der Infektion täglich 8 - 18 ml
      • die maximale Tagesdosis beträgt 32 ml
    • jeweils in 2 bis 4 Einzeldosen.
    • Säuglinge (über 4 Wochen), Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre erhalten
      • abhängig von Ort und Schweregrad der Infektion 20 bis 40 mg Clindamycin pro kg Körpergewicht in 3 bis 4 Einzeldosen.
    • Patienten mit Lebererkrankungen
      • Ihr Arzt wird entsprechend der Schwere Ihrer Leberschädigung entscheiden, welche Dosierung und in welchen Zeitabständen Sie diese Dosierung erhalten sollen.
    • Patienten mit Nierenerkrankungen
      • Ihr Arzt wird entsprechend der Schwere der Einschränkung Ihrer Nierenfunktion entscheiden, welche Dosierung und in welchen Zeitabständen Sie diese Dosierung erhalten sollen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Grunderkrankung und dem Krankheitsverlauf und wird vom Arzt festgelegt.

 

  • Wenn Sie eine zu große Menge angewendet haben
    • Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie zu viel erhalten haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

 

  • Wenn die Anwendung vergessen wurde
    • Das Arzneimittel kann nur sicher und ausreichend wirken, wenn es regelmäßig angewendet wird! Wenn eine Anwendung vergessen wurde, informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

 

  • Wenn Sie die Anwendung unterbrechen oder abbrechen
    • Bitte unterbrechen Sie keinesfalls die Behandlung mit diesem Arzneimittel ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie Nebenwirkungen haben, informieren Sie Ihren Arzt. Er wird über eine Weiterbehandlung entscheiden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird in einen Muskel eingespritzt (intramuskulär) oder nach Verdünnung durch Einfließenlassen in eine Vene (intravenöse Infusion) verabreicht.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Folgende schwere Nebenwirkungen treten selten bzw. sehr selten auf.
  • Informieren Sie auf jeden Fall unverzüglich einen Arzt, wenn Sie davon betroffen sind:
    • Lebensbedrohliche Erkrankungen der Haut, z. T. mit Blasenbildung oder großflächiger Abhebung der Haut; allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Blutbildveränderungen und Beteiligung innerer Organe (DRESS); pustulöser Hautausschlag, häufig mit Fieber (AEGP).
    • Schwere, anhaltende Durchfälle während oder nach Behandlung (pseudomembranöse Enterokolitis).
    • Lebensbedrohliches Kreislaufversagen infolge einer schweren allergischen Reaktion (anaphylaktischer Schock) mit folgenden Anzeichen: u. a. starker Blutdruckabfall, Blässe, schwacher, schneller Puls, feuchtkalte Haut, vermindertes Bewusstsein, Schwellungen von Gesicht und Hals (Atemprobleme).
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Nach zu schneller Verabreichung in eine Vene können folgende Nebenwirkungen auftreten:
      • Häufig: Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Hitzegefühl, Brechreiz
      • Gelegentlich: Schmerzen, ernsthafte Herz-Kreislauf-Störungen z. B. Blutdruckabfall und Herzstillstand
  • Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):
    • Weiche Stühle und Durchfälle, manchmal verbunden mit Übelkeit, Erbrechen oder
      Bauchschmerzen Diese Beschwerden sind meist leichter Natur und klingen oft während der Behandlung, ansonsten nach Absetzen, ab.
    • Lokale Reizungen, Schmerzen, Verhärtungen und sterile Abszesse (Gewebseinschmelzung) am Ort der Einspritzung in den Muskel.
    • Venenentzündung mit Ausbildung eines Blutgerinnsels nach Gabe in eine Vene
    • Fleckiger oder pickeliger Ausschlag
    • Leichte, vorübergehende Erhöhung von Labormesswerten, die bestimmte Leberfunktionen anzeigen
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen)
    • Allergien in Form von scheibenförmigen Hautentzündungen mit Blasenbildung sowie Juckreiz und Nesselsucht
    • Vorübergehende Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen
    • Blockade der Übertragung von Nervenreizen auf den Muskel
    • Beeinträchtigung des Geschmacksinnes
  • Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen)
    • Schwellungen der Haut, Schleimhäute und Gelenke, Arzneimittelfieber
    • Ausfluss aus der Scheide
    • Überempfindlichkeitsreaktionen durch Benzylalkohol
  • Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)
    • Vorübergehende Leberentzündung mit durch einen Gallestau verursachter Gelbsucht
    • Gelenkentzündungen Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Masernähnlicher Ausschlag, Scheidenentzündung
    • Vorübergehende Auswirkungen auf das Blutbild in Form von Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen bzw. der Blutplättchen oder Erhöhung bestimmter weißer Blutkörperchen
    • Gelbsucht
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • In einigen Fällen können Arzneimittel die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
      • Dies kann der Fall sein, wenn das Arzneimittel zusammen mit folgenden Arzneimitteln angewendet wird:
        • Erythromycinhaltige Antibiotika, da hierbei eine gegenseitige Wirkungsverminderung nicht auszuschließen ist
        • Lincomycinhaltige Antibiotika, da es hier zu einer Kreuzresistenz von Clindamycin, dem Wirkstoff, und Lincomycin kommen kann
        • Arzneimittel zur Erschlaffung der Muskulatur im Rahmen einer Narkose (z. B. Ether, Tubocurarin, Pancuronium, Halogenide) Aufgrund seiner neuromuskulär-blockierenden Eigenschaften kann das Arzneimittel die Wirkung von diesen Arzneimitteln verstärken und es kann zu unerwarteten lebensbedrohlichen Zwischenfällen während einer Operation kommen
        • Warfarin und gleichartige Medikamente zur Blutverdünnung: Die Wahrscheinlichkeit von Blutungen kann erhöht sein. Regelmäßige Blutuntersuchungen können erforderlich sein, um die Blutgerinnung zu überprüfen.
        • Orale Kontrazeptiva („Pille"). Die Sicherheit der empfängnisverhütenden Wirkung ist bei gleichzeitiger Anwendung in Frage gestellt. Daher sollten während der Behandlung mit dem Präparat andere empfängnisverhütende Maßnahmen zusätzlich angewendet werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine gleichzeitige Allergie gegen beide Stoffe) oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • bei Frühgeborenen oder Neugeborenen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko einer Behandlung in der Schwangerschaft entscheiden, wie das Arzneimittel bei Ihnen angewendet werden soll.
  • Stillzeit
    • Dieses Arzneimittel sollte von stillenden Müttern nur nach sorgfältiger Nutzen- Risiko-Abwägung angewendet werden, da Clindamycin, der arzneilich wirksame Bestandteil des Arzneimittels, in der Muttermilch ausgeschieden wird.
    • Beim gestillten Säugling können allergische Reaktionen, Durchfälle und Sprosspilzbesiedelungen der Schleimhäute vorkommen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn
      • Sie eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben
      • Sie Störungen der Übertragung der Nervenimpulse auf die Muskulatur haben (z. B. Myasthenia gravis: krankhafte Muskelschwäche; Parkinson-Krankheit: sog. Schüttellähmung)
      • bei Ihnen in der Vorgeschichte Magen-Darm-Erkrankungen aufgetreten sind (z. B. frühere Entzündungen des Dickdarms)
      • Sie zu allergischen Reaktionen oder Asthma neigen oder dies in der Vergangenheit auftrat
      • Sie allergisch gegen Penicillin sind. Eine Behandlung ist eine mögliche Behandlungsalternative bei Penicillin-Allergie. Eine Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin ist nicht bekannt und auch nicht zu erwarten. Es gibt jedoch Informationen über allergische Reaktionen auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie.
    • Beim Auftreten schwerer, akuter allergischer Allgemeinreaktionen und Reaktionen der Haut muss die Behandlung sofort abgebrochen werden und entsprechende Notfallmaßnahmen durch einen Arzt eingeleitet werden.
    • Wenn während der Behandlung oder bis zu mehrere Wochen danach schwere und lang andauernder Durchfälle auftreten, könnte dies ein Zeichen für eine schwere Darmerkrankung (pseudomembranöse Kolitis) sein. Informieren Sie Ihren Arzt, denn diese Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige angemessene Behandlung. Nehmen Sie keine Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen ein, die die Darmbewegung hemmen.
    • Bei Langzeitbehandlung (länger als 3 Wochen) wird Ihr Arzt in regelmäßigen Abständen das Blutbild sowie die Leber- und Nierenfunktion kontrollieren.
    • Langfristige und wiederholte Anwendung kann auf Haut und Schleimhäuten sowohl zu einer Ansteckung mit Erregern führen, gegen die das Arzneimittel unwirksam ist, als auch zu einer Besiedlung mit Sprosspilzen. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

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