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Lopacut 2 mg

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  • PZN
    03031544
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    Blanco Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zur Linderung akuter Symptome bei kurzem Durchfall

Wirkstoffe

  • 2 mg Loperamid hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Croscarmellose natrium
  • Hypromellose
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Polydextrose
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Stärke, vorverkleistert
  • Macrogol
  • Titandioxid
Indikation
  • Das Arzneimittel enthält Loperamidhydrochlorid. Es gehört zu der Arzneimittelgruppe, die als Durchfallmittel bekannt sind.
  • Es wir angewendet:
    • Zur Linderung akuter Symptome bei kurzem Durchfall (akutem Durchfall) bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren.
  • Das Arzneimittel festigt den Stuhl und schränkt die Stuhlhäufigkeit ein.
  • Der Arzt kann dieses Arzneimittel auch für andere Zwecke verordnen.
  • Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Loperamid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Ihr Stuhl blutig ist oder wenn Sie Durchfall mit hohem Fieber haben.
    • wenn Sie eine Entzündung im Dickdarm (Colitis ulcerosa oder pseudomembranöse Colitis nach der Einnahme von Antibiotika) haben.
    • wenn Sie eine Darmentzündung haben, die durch angreifende Organismen wie Salmonella, Shigella und Campylobacter hervorgerufen wurden.
    • wenn Sie eine Darmentzündung haben, die durch angreifende Organismen wie Salmonella, Shigella und Campylobacter hervorgerufen wurden
    • wenn die Nahrungspassage durch den Darm schon verlangsamt ist, z. B. wenn Sie an Verstopfung oder Anschwillen des Bauches leiden.
    • wenn Sie seit längerer Zeit Durchfall (chronischer Durchfall) haben.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre
    • Zuerst 2 Tabletten, danach 1 Tablette nach jedem losen Stuhlgang, aber nicht früher als 2-3 Stunden nach der Anfangsdosis. Die tägliche Höchstdosis sollte bei Erwachsenen 6 Tabletten (tägliche Dosis von maximal 12 mg) und 4 Tabletten bei Jugendlichen (tägliche Dosis von maximal 8 mg) nicht überschreiten. Ohne ärztliche Rücksprache sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel des Arzneimittels eingenommen haben, holen Sie bitte umgehend den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus. Folgende Symptome können auftreten: erhöhte Herzfrequenz, unregelmäßiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome können potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben), Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegungsabläufe, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder schwache Atmung.
    • Kinder reagieren stärker auf große Mengen des Arzneimittels als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Stoppen Sie die Einnahme und benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie folgende Symptome haben:
    • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Schluck- und Atmungsprobleme (Angioödem) und/oder Nesselsucht (auch als Nesselfieber oder Urtikaria bekannt)
    • Schwere Reizung, Rötung oder Blasenbildung Ihrer Haut, Mund, Augen und Geschlechtsorganen (blasenförmiger Ausbruch, einschließlich Stevens-Johnson Syndrom, Erythema multiforme und toxischer Nekrolyse).
  • Die folgende Aufstellung nach Häufigkeit, deckt die Nebenwirkungen, über die bis heute berichtet wurden:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):
      • Verstopfung
      • Blähungen
      • Magen-Darm-Krämpfe und Kolik
      • Übelkeit
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):
      • Schläfrigkeit
      • Mundtrockenheit
      • Magen-Darm-Schmerzen
      • Magenbeschwerden
      • Oberbauchbeschwerden
      • Erbrechen
      • Verdauungsprobleme (Dyspepsie)
      • Hautausschlag
    • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen):
      • Bewusstseinsverlust
      • Mangel an kritischen kognitiven Funktionen und Bewusstseinsniveau (Stupor)
      • Einschränkung des Bewusstseins
      • Unnormal erhöhter Muskeltonus (Hypertonus)
      • Koordinationsstörungen
      • Pupillenverengung im Auge (Miosis)
      • Erschwertes Wasserlassen (Harnverhalt)
      • Darmverschluss (Ileus)
      • Ausdehnung des Bauches (abdominale Blähung)
      • Colonerweiterung (Megacolon einschließlich toxisches Megacolon)
      • Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen
      • Nesselfieber (Urtikaria)
      • Juckreiz der Haut (Pruritus)
      • Schnelle Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens (Angioödem)
      • Schwere Haut- und Schleimhautveränderungen (blasenförmiger Ausbruch)
      • Müdigkeit.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Benommenheit.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für
    Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann Symptome auf eine plötzliche Verschlechterung einer langwierigen Entzündung des Magens und des Darms (chronische entzündliche Darmerkrankungen) verschleiern.
    • Eine Behandlung mit diesem Arzneimittel lindert Symptome, aber heilt nicht die Ursache. Deshalb sollte die zugrundeliegende Krankheit als erstes und vor einer Langzeitbehandlung untersucht und behandelt werden.
    • Wenn akuter Durchfall nach 2 Behandlungstagen nicht aufgehört hat, stoppen Sie die Behandlung und benachrichtigen Sie Ihren Arzt.
    • Wenn Symptome einer Verstopfung oder andere Symptome verringerter Darmbewegung auftreten, brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel ab und benachrichtigen Sie Ihren Arzt.
    • Wenn ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, sollten Sie vor einer Behandlung mit Loperamid Ihren Arzt benachrichtigen.
    • Bei Durchfall verlieren Sie viel Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass Sie den Flüssigkeitsverlust durch häufiges Trinken ausgleichen.
    • Wenn Sie AIDS haben, sollten Sie bei den ersten Anzeichen eines geschwollenen Bauches die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen.
    • Nehmen Sie dieses Produkt nicht für einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe Abschnitt 3) ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in diesem Arzneimittel, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) beobachtet.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während der Behandlung können Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit auftreten.
    • Sie sind verantwortlich für die Einschätzung, ob Sie fit genug sind, um ein Auto zu steuern oder Aufgaben durchzuführen, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Ein Grund, der Ihre Fähigkeit dieses durchzuführen beeinträchtigen kann, sind die Nebenwirkungen und/oder Nebenwirkungen anderer eingenommener Arzneimittel. Lesen Sie die ganze Information. Wenn Sie Nebenwirkungen erleben, die Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen, dürfen Sie kein Auto steuern oder Maschinen bedienen.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Loperamidhydrochlorid während der Schwangerschaft vor, deshalb sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche Rücksprache einnehmen.
  • Stillzeit
    • Loperamidhydrochlorid geht in die Muttermilch über, deshalb wird von der Anwendung in der Stillzeit abgeraten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Präparat in der Stillzeit einnehmen.
  • Zum Einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Gewisse Arzneimittel beeinflussen die Behandlung mit Loperamidhydrochlorid und Loperamidhydrochlorid kann gewisse Arzneimittel, bei gleichzeitiger Anwendung beeinflussen. Beispiele dieser Arzneimittel sind:
      • Cholestyramin (senkt den Cholesterolspiegel im Blut) kann die Aufnahme verringern
      • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
      • Verapamil (senkt den Blutdruck)
      • Ritonavir (gegen HIV/AIDS)
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung von Abwehrreaktionen).
      • Erythromycin und Clarithromycin (Antibiotika)
      • Itraconazol und Ketoconazol (gegen Pilzinfektionen)
      • Desmopressin (zur Anwendung bei einer Krankheit mit vermehrter Urinausscheidung - „Diabetes insipidus" - und Bettnässen)
      • Anticholinergika (zur Anwendung bei Parkinson Krankheit und Asthma) kann die Wirkung des Arzneimittels durch die verzögerte Magen- und Darmleerung verstärken.
    • Besuchen Sie Ihren Arzt vor der Behandlung mit Loperamidhydrochlorid, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.

Lopacut 2 mg

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