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CIL 160 mg Kapseln

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    • Arzneimittel

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  • PZN
    03073028Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Hartkapseln
  • Hersteller
    Zentiva Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

CIL 160 mg Hartkapseln

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 160 mg Fenofibrat, mikronisiert, supra-bioverfügbar

Hilfsstoffe

  • Hyprolose
  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Eisen(II,III)-oxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • PEG glycerol laurat
  • Gelatine
  • Macrogol 20000
  • Titandioxid
  • Indigocarmin

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Das Arzneimittel gehört zu den so genannten Fibraten, einer Medikamentengruppe, die zur Senkung von Blutfettwerten (Lipiden) verwendet wird. Eine dieser Fettarten sind die Triglyceride.
  • Fenofibrat wird neben fettarmer Diät und anderen nicht medikamentösen Therapien (z. B. sportlicher Betätigung, Gewichtsabnahme) dazu verwendet, den Blutfettspiegel zu senken.
  • Fenofibrat kann unter bestimmten Umständen zusätzlich zu anderen Arzneimitteln (Statinen) verwendet werden, wenn sich die Konzentrationen der Blutfette mit einem Statin allein nicht einstellen lassen.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Stärke in Abhängigkeit von Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer momentanen Behandlung und Ihrem persönlichen Risikostatus bestimmen.
  • Übliche Dosis
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist eine Hartkapsel pro Tag. Wenn Sie gegenwärtig 200 mg Fenofibrat (mikronisiert) einnehmen, kann ohne weitere Dosisanpassung auf eine Hartkapsel umgestellt werden.
  • Patienten mit Nierenproblemen
    • Wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verordnen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Anwendung des Arzneimittels wird unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosis dieses Arzneimittels kann gefährlich sein. Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten oder eine andere Person Ihr Arzneimittel eingenommen hat, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an das nächste Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt ein.
    • Setzen Sie die Einnahme der Hartkapseln danach zur gewohnten Zeit fort.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine ausgelassene Dosis auszugleichen.
  • Wenn Ihnen dies Sorge bereitet, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nur ab, wenn Ihr Arzt es Ihnen mitteilt oder wenn die Hartkapseln bei Ihnen Unwohlsein hervorrufen. Der Grund hierfür ist, dass abnorme Blutfettwerte eine Langzeitbehandlung erfordern.
  • Denken Sie daran, dass es neben der Einnahme des Arzneimittels auch wichtig ist, dass Sie
    • eine fettarme Diät einhalten,
    • regelmäßig einer sportlichen Betätigung nachgehen.
    • Wenn Ihr Arzt dieses Arzneimittel bei Ihnen absetzt, bewahren Sie - außer auf Anweisung Ihres Arztes - keine übrig gebliebenen Hartkapseln auf.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Schlucken Sie die Hartkapsel als Ganzes mit einem Glas Wasser.
  • Die Hartkapsel darf nicht geöffnet oder zerkaut werden.
  • Nehmen Sie die Hartkapsel zusammen mit einer Mahlzeit ein, da sie bei leerem Magen nicht gut wirkt.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken - möglicherweise brauchen Sie dringend eine medizinische Behandlung
    • allergische Reaktion - die sich in einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens äußern kann, was möglicherweise Schwierigkeiten beim Atmen hervorruft,
    • Krämpfe oder schmerzende, empfindliche oder schwache Muskeln - ein mögliches Anzeichen für eine Entzündung oder einen Zerfall von Muskeln, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann,
    • Bauchschmerzen - was ein Anzeichen für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein könnte,
    • Brustschmerzen und Atemnot - mögliche Hinweise auf ein Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie),
    • Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen des Beins - mögliche Hinweise auf Blutgerinnsel im Bein (tiefe Beinvenenthrombose),
    • Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht) oder ein Anstieg der Leberenzyme - was auf eine Entzündung der Leber (Hepatitis) hindeuten könnte.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der genannten Nebenwirkungen bei sich bemerken.
  • Häufige Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10 Behandelten)
    • Durchfall
    • Bauchschmerzen
    • Blähungen
    • Übelkeit (Nausea)
    • Erbrechen
    • Anstieg der Leberenzyme im Blut - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (weniger als 1 von 100 Behandelten)
    • Kopfschmerzen
    • Gallensteine
    • Potenzstörungen
    • Juckreiz oder rote Flecken auf der Haut
    • Anstieg von Kreatinin (Substanz, die über die Nieren ausgeschieden wird) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
    • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu Bauchschmerzen führt)
    • thromboembolische Ereignisse: Blutgerinnsel in der Lunge, die Brustschmerzen und Atemnot verursachen (Lungenembolie), Blutgerinnsel im Bein, die Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen hervorrufen (tiefe Beinvenenthrombose)
    • Muskelschmerzen, Muskelentzündung, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche
  • Seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 von 1.000 Behandelten)
    • Haarausfall
    • Schwindel (Vertigo)
    • Erschöpfung (Fatigue)
    • Anstieg von Harnstoff (Substanz, die über die Nieren ausgeschieden wird) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
    • erhöhte Hautempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Höhensonne und Sonnenbänken
    • Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie)
    • Abnahme von Hämoglobin (welches Sauerstoff im Blut transportiert) und von weißen Blutzellen - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
  • Nebenwirkung mit unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • schwere Form von Hautausschlag mit Rötung, Abschälung und Schwellung der Haut, die schweren Verbrennungen ähnelt
    • Komplikationen durch Gallensteine
    • Lungenprobleme über einen langen Zeitraum
    • Wenn Sie ungewöhnliche Atembeschwerden bekommen, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie bereits folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden:
      • Gerinnungshemmer zur Verdünnung Ihres Blutes (so wie Warfarin),
      • andere Arzneimittel, die zur Kontrolle der Blutfettwerte verwendet werden (so wie Statine oder Fibrate). Die gleichzeitige Einnahme eines Statins mit diesem Arzneimittel könnte das Risiko von Muskelproblemen erhöhen,
      • eine bestimmte Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes (so wie Rosiglitazon oder Pioglitazon),
      • Ciclosporin (ein Immunsuppressivum).
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Fenofibrat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie während der Therapie mit anderen Arzneimitteln eine allergische Reaktion oder Hautschäden durch Sonnenlicht oder UV-Licht erlitten haben (zu diesen Medikamenten gehören Fibrate und anti-entzündlich wirkende Arzneimittel wie Ketoprofen),
    • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben,
    • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung oder einer Erkrankung der Gallenblase leiden,
    • wenn Sie an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leiden, welche Bauchschmerzen hervorruft, die nicht durch hohe Blutfettwerte verursacht wird.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Da keine ausreichenden Informationen über das Risiko einer Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollten Sie das Präparat in dieser Zeit nicht einnehmen. Falls Sie unter der Behandlung mit dem Arzneimittel schwanger werden, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen,
      • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben,
      • wenn Sie Leberprobleme haben,
      • wenn Sie an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die Bauchschmerzen verursacht, leiden (Pankreatitis),
      • falls Sie möglicherweise an einer entzündeten Leber (Hepatitis) leiden. Zeichen dafür können eine Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht), ein Anstieg der Leberenzyme (nachgewiesen durch Blutuntersuchungen) sowie Bauchschmerzen und Juckreiz sein,
      • falls Sie an einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) leiden,
      • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Muskeleffekte
      • Brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie unerklärliche Krämpfe oder Schmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskeln während der Behandlung bemerken.
        • Dieses Arzneimittel kann schwerwiegende Muskelprobleme verursachen.
        • Diese Probleme treten zwar nur selten auf, können aber zu einer Entzündung und einem Zerfall der Muskulatur führen, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann.
      • Ihr Arzt führt vor und nach Behandlungsbeginn möglicherweise eine Blutuntersuchung durch, um Ihre Muskeln zu überprüfen.
      • Das Risiko des Muskelzerfalls ist bei einigen Patienten erhöht. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie
        • älter als 70 Jahre sind,
        • Nierenprobleme haben,
        • Probleme mit Ihrer Schilddrüse haben,
        • oder ein naher Familienangehöriger unter Muskelproblemen leiden, die in der Familie liegen,
        • große Mengen Alkohol trinken,
        • Arzneimittel zur Cholesterinsenkung einnehmen, die als Statine bezeichnet werden, so wie Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Fluvastatin,
        • unter der Behandlung mit Statinen oder Fibraten wie z. B. Fenofibrat, Bezafibrat oder Gemfibrozil jemals Muskelprobleme hatten.
      • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht hinreichend nachgewiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.
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  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Geräten und Maschinen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.