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Tepilta Btl. Susp.

Abbildung ähnlich
PZN: 03086456
Menge: 50X10 ml
Darreichung: Suspension
Marke:
Hersteller: MEDA Pharma GmbH & Co.KG
Alternative Packungsgrößen:

20X10 ml

50X10 ml

€ 84,92 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 196 mg Magnesiumhydroxid
  • 20 mg Oxetacain
  • 582 mg Aluminiumhydroxid
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
  • Es wird angewendet
    • bei schmerzhafter akuter und chronischer Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
    • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
    • Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut (Ösophagitis)
    • Schwangerschaftssodbrennen (nach dem 1. Schwangerschaftsdrittel)
    • strahlentherapeutisch bedingten Schmerzzuständen im oberen Verdauungstrakt
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da es sonst nicht richtig wirken kann.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Erwachsene nehmen 4-mal täglich 5 - 10 ml Suspension (½ - 1 Beutel). Diese Tagesdosis reicht im Allgemeinen aus und sollte nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung überschritten werden.
      • Bei Anwendung in der Schwangerschaft soll die angegebene Tageshöchstdosis von 40 ml Suspension (4 Beutel) nicht überschritten werden.
      • Der Zeitpunkt der jeweiligen Einnahme richtet sich nach der im Einzelfall vorliegenden Störung:
        • Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Magenschleimhautentzündung: 1 - 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen.
        • Bei Sodbrennen: Einnahme bei Bedarf.
        • Bei Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut, strahlenbedingten Schmerzzuständen im oberen Verdauungstrakt: Einnahme kurz (5 - 15 min) vor den Mahlzeiten sowie bei Bedarf.
      • Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 1 - 2 Stunden zwischen der Einnahme des Arzneimittels und anderen Medikamenten eingehalten werden.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Über die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt.
    • Bei länger dauernder kontinuierlicher Einnahme sollten die Phosphat- und, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion, die Magnesium- und Aluminiumblutspiegel in regelmäßigen Abständen vom Arzt geprüft werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Vergiftungsfälle durch eine versehentliche oder beabsichtigte Überdosierung sind bisher nicht bekannt geworden. Mit der Möglichkeit derartiger Vorkommnisse (z.B. Magnesiumvergiftung) ist nur bei extremer Überdosierung, insbesondere bei Kindern und Nierenkranken, zu rechnen.
    • Wenn nach Einnahme entsprechend großer Mengen ein Verdacht auf eine Vergiftung besteht, sollte umgehend ein Arzt informiert werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung bitte wie vom Arzt verordnet fort. Es ist nicht erforderlich, eine vergessene Einnahme nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sie sollten die Behandlung niemals eigenmächtig beenden, es sei denn, Sie vermuten eine schwerwiegende Nebenwirkung. In diesem Fall sollten Sie sofort Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt nehmen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird am besten unverdünnt eingenommen.
  • Es kann jedoch, außer bei Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut und strahlenbedingten Schmerzzuständen, ein Schluck Wasser nachgetrunken werden, um eine Geschmacksbeeinträchtigung zu vermeiden.
  • Die Suspension ist vor Gebrauch gründlich zu schütteln.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Das Arzneimittel ist bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung gut verträglich. Insbesondere bei hoher Dosierung kann bei entsprechend veranlagten Patienten Verstopfung auftreten, selten auch Stuhlverflüssigung, Blähungen und Völlegefühl.
    • In seltenen Fällen kann es nach Einnahme der Suspension vorübergehend zu einer Geschmacksbeeinträchtigung oder zu Mundtrockenheit kommen.
    • Aufgrund der phosphatbindenden Eigenschaft des Arzneimittels kann es bei hochdosierter Anwendung über einen längeren Zeitraum zur Phosphatverarmung kommen. Hinweise hierauf können allgemeine Krankheitssymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Beweglichkeitseinschränkungen (Paresen), Zittern und Krämpfe sein.
    • Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme zu hoher Dosen kann es zu einem erhöhten Magnesiumblutgehalt (Hypermagnesiämie) kommen mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen. Ebenso kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen. Eine solche Aluminiumvergiftung kann sich äußern in einer Enzephalopathie (Gehirnerkrankung) und in einer Osteopathie (Knochenerkrankung) bzw. Osteomalazie (Knochenerweichung).
    • Bei Überschreiten der empfohlenen Tagesdosis (bei mehr als 60 ml Suspension) kann es in Einzelfällen zu einem Benommenheitsgefühl kommen.
    • In Einzelfällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien, Hautausschlag) berichtet.
    • Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Menthol (Levomenthol, Pfefferminzöl) Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels mit anderen Medikamenten kann deren Aufnahme in den Blutkreislauf (Resorption) verändern. Bedeutende Resorptionsverminderungen (bis zu 90%) sind für Tetrazykline und die Chinolonderivate Ciprofloxacin, Ofloxacin, Enoxacin und Norfloxacin sowie für Levothyroxin, Chenodesoxycholsäure und Natriumfluorid beschrieben worden.
    • Geringere, klinisch unbedeutende Resorptionseinschränkungen finden sich für Digoxin, Captopril, Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Theophyllin, Propranolol, Atenolol, Eisenverbindungen, Isoniazid, Chlorpromazin und Cumarin-Derivate (Gerinnungshemmer).
    • Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 1 - 2 Stunden zwischen der Einnahme des Arzneimittels und anderen Medikamenten eingehalten werden.
    • Die Resorption von Metoprolol, Acetylsalicylsäure, Naproxen und Levodopa kann bei gleichzeitiger Gabe von Antazida etwas erhöht sein. Dies ist klinisch nicht von Bedeutung.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Aluminiumhaltige Antazida wie das Arzneimittel sollten nicht gleichzeitig mit säurehaltigen Getränken (Obstsäften, Wein u. a.) eingenommen werden, da sich hierdurch die Aufnahme von Aluminium aus dem Darm erhöht.
Gegenanzeigen
  • Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie das Arzneimittel nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie bitte hierzu Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
  • Das Arzneimittel sollte nicht oder nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Oxetacain, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Levomenthol, Pfefferminzöl oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • wenn Sie einen erhöhten Magnesiumgehalt im Blut haben (Hypermagnesiämie)
    • wenn Ihr Blut-Phosphatgehalt zu niedrig ist (Hypophosphatämie)
    • wenn Sie unter Verstopfung leiden
    • bei bekannten Dickdarmverengungen
    • bei akuter Blinddarmentzündung
  • Kinder: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr des Kehlkopfkrampfes).
    • Eine Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen, da entsprechende Untersuchungen nicht durchgeführt wurden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Obwohl Hinweise auf fruchtschädigende Wirkungen nicht vorliegen, sollte das Arzneimittel aus allgemeinen Vorsichtsgründen im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden.
  • Eine Anwendung im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel sowie auch eine Anwendung in der Stillzeit sollte in jedem Einzelfall abgewogen werden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Bei länger dauernder kontinuierlicher Einnahme sollten die Phosphat-, Magnesium- und Aluminiumblutspiegel in regelmäßigen Abständen vom Arzt geprüft werden.
  • Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion müssen die Aluminium- und Magnesiumgehalte im Blut in regelmäßigen Abständen vom Arzt kontrolliert werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

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