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Viani 50 ug/250 ug Diskus Inh.Pulver

Abbildung ähnlich
PZN: 03180793
Menge: 3X60 St
Darreichung: Pulver
Marke:
Hersteller: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Alternative Packungsgrößen:

60 St

3X60 St

€ 102,74 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 250 µg Fluticason 17-propionat
  • 50 µg Salmeterol
  • 72.64 µg Salmeterol xinafoat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält zwei Wirkstoffe, Salmeterol und Fluticasonpropionat:
    • Salmeterol ist ein langwirksames bronchienerweiterndes Arzneimittel. Diese Arzneimittel helfen, die Atemwege in der Lunge offen zu halten. So kann die Luft leichter ein- und ausgeatmet werden. Die Wirkdauer beträgt mindestens 12 Stunden.
    • Fluticasonpropionat ist ein Kortikoid, das Schwellung und Reizung in den Lungen reduziert.
    • Der Arzt hat Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben, um Atembeschwerden zu vermeiden, wie:
      • Asthma bronchiale
      • Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD). Das Arzneimittel reduziert die Phasen mit akuter Verschlechterung der COPD Symptome.
  • Es ist notwendig, dass Sie das Arzneimittel täglich gemäß der Anweisung Ihres Arztes anwenden.
  • Dadurch wird sichergestellt, dass eine Kontrolle Ihres Asthma oder Ihrer COPD gewährleistet ist.
  • Das Arzneimittel hilft gegen das Auftreten von Atemnot und Pfeifgeräuschen. Es wirkt aber nicht, wenn bereits Atemnot oder Pfeifgeräusche auftreten. Wenn das passiert, müssen Sie Ihre schnell wirksame Akutmedikation, wie z. B. Salbutamol, anwenden
Dosierung
  • Wenden Sie das Arzneimittel täglich an, solange Ihnen Ihr Arzt nicht rät, die Anwendung zu beenden.
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Überschreiten Sie die empfohlene Dosierung nicht. Wenn Sie unsicher sind, überprüfen Sie diese mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bei Asthma bronchiale
      • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
        • 2-mal täglich 1 Inhalation
      • Kinder von 4 bis 12 Jahren
        • 2-mal täglich 1 Inhalation
        • Das Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren empfohlen.
      • Bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD)
        • 2-mal täglich 1 Inhalation
        • Ihre Symptome können bei einer zweimal täglichen Anwendung gut kontrolliert werden. Wenn dies der Fall ist, kann Ihr Arzt entscheiden, Ihre Dosierung auf eine einmal tägliche Anwendung zu reduzieren. Die Dosierung kann sich wie folgt ändern:
          • einmal abends, wenn Sie nächtliche Symptome haben
          • einmal morgens, wenn Sie tagsüber Symptome haben
        • Es ist sehr wichtig, den Anweisungen Ihres Arztes zu folgen, wie viele Inhalationen Sie brauchen und wie oft Sie Ihr Arzneimittel anwenden sollen.
        • Wenn Sie das Arzneimittel zur Behandlung von Asthma anwenden, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig auf Ihre Symptome hin untersuchen.
        • Wenn sich Ihr Asthma oder Ihre Atmung verschlechtert, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt. Möglicherweise treten bei der Ausatmung vermehrt Pfeifgeräusche auf, Sie verspüren öfter eine Verengung im Brustraum als zuvor oder Sie benötigen mehr von Ihren Arzneimitteln zur Akutbehandlung. Wenn einer dieser Fälle eintritt, sollten Sie weiterhin dieses Präparat anwenden, aber ohne die Anzahl der Inhalationen zu erhöhen. Die Verengung im Brustraum kann sich verstärken und Sie können ernsthaft krank werden. Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, da Sie möglicherweise eine zusätzliche Behandlung benötigen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Es ist wichtig, das Präparat so anzuwenden, wie es Ihnen gezeigt wurde. Wenn Sie aus Versehen eine höhere Dosierung als empfohlen anwenden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie können z. B. einen schnelleren Herzschlag als sonst üblich haben und etwas zittrig sein. Sie können auch Kopfschmerzen, eine Muskelschwäche und Gelenkschmerzen haben.
    • Wenn Sie jedoch über einen längeren Zeitraum größere Dosierungen angewendet haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Denn höhere Dosierungen können die Menge an Steroidhormonen vermindern, die von der Nebenniere produziert werden.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen haben, Ihr Inhalationsgerät anzuwenden, dann tun Sie es bitte zum nächsten fälligen Anwendungszeitpunkt. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, um die Dosis, die Sie vergessen haben, zu ersetzen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Es ist sehr wichtig, dass Sie das Arzneimittel so anwenden, wie Ihr Arzt es verordnet hat.
    • Nehmen Sie es weiter, bis er Ihnen rät, die Anwendung zu beenden. Beenden Sie die Anwendung oder reduzieren Sie die Dosis nicht plötzlich. Dann könnten sich Ihre Atembeschwerden verschlimmern und es könnten sehr seltene Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören:
      • Magenschmerzen
      • Müdigkeit und Appetitlosigkeit
      • Übelkeit und Durchfall
      • Gewichtsverlust
      • Kopfschmerzen oder Benommenheit
      • ein niedriger Kaliumgehalt in Ihrem Blut
      • niedriger Blutdruck und Krampfanfälle
    • In sehr seltenen Fällen, wenn Sie eine Infektion bekommen oder in Zeiten von extremem Stress sind (wie z. B. nach einem schweren Unfall oder wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen), können Sie ähnliche Nebenwirkungen bekommen.
    • Um zu verhindern, dass diese Symptome auftreten, kann Ihr Arzt Ihnen zusätzlich Kortikoide (wie Prednisolon) verschreiben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Inhalationsgeräts haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zur Inhalation.
  • Ihr Arzt, Ihre Krankenschwester oder Ihr Apotheker wird Ihnen zeigen, wie Ihr Inhalationsgerät anzuwenden ist. Diese sollten von Zeit zu Zeit überprüfen, wie Sie es anwenden. Wenn Sie das Arzneimittel nicht richtig oder nicht wie verschrieben anwenden, kann es bedeuten, dass es Ihnen bei Asthma oder COPD nicht so hilft, wie es eigentlich sollte.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Anwender auftreten müssen. Um das Auftreten möglicher Nebenwirkungen zu reduzieren, wird Ihr Arzt die niedrigste Dosierung verschreiben, die Ihr Asthma oder Ihre COPD unter Kontrolle hält.
  • Allergische Reaktionen: Sie können bemerken, dass Ihre Atmung plötzlich schlechter wird, nachdem Sie das Präparat angewendet haben. Möglicherweise müssen Sie sehr stark keuchen und husten. Sie können auch ein Jucken oder eine Schwellung bemerken (typischerweise des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens). Wenn Sie diese Nebenwirkungen bekommen oder wenn sie unmittelbar nach der Anwendung auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Allergische Reaktionen treten gelegentlich auf (sie betreffen weniger als 1 Behandelten von 100).
  • Andere Nebenwirkungen sind im Folgenden aufgeführt:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)
      • Kopfschmerzen - diese bessern sich normalerweise im Laufe der weiteren Behandlung.
      • Eine erhöhte Anzahl an Erkältungen wurde bei Patienten mit COPD berichtet.
    • Häufig (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10)
      • Soorbefall (schmerzhafte, cremig-gelbe, erhabene Beläge) im Mund- und Rachenraum. Ebenso schmerzhafte Zunge und Heiserkeit und Reizung der Rachenschleimhaut. Es kann helfen, wenn Sie unmittelbar nach jeder Inhalation Ihren Mund mit Wasser ausspülen und dieses dann ausspucken. Ihr Arzt kann Ihnen ein Arzneimittel verschreiben, um diese Pilzerkrankung zu behandeln.
      • Schmerzende, geschwollene Gelenke und Muskelschmerzen.
      • Muskelkrämpfe
    • Die folgenden Nebenwirkungen sind auch bei Patienten mit chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) berichtet worden:
      • Pneumonie und Bronchitis (Lungeninfektion). Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie eins der folgenden Symptome bemerken: vermehrter Auswurf, Farbänderung des Auswurfs, Fieber, Schüttelfrost, stärkerer Husten, stärkere Atembeschwerden.
      • Blutergüsse und Knochenbrüche.
      • Entzündung der Nebenhöhlen (Symptome einer verstopften Nase, Spannungsgefühl im Bereich der Wangen und Augen, teilweise verbunden mit einem pulsierenden Schmerz).
      • eine Erniedrigung des Kaliumgehalts im Blut (Sie können einen unregelmäßigen Herzschlag bekommen, Muskelschwäche, Krämpfe)
    • Gelegentlich (betrifft weniger als 1 Behandelten von 100)
      • Blutzuckeranstieg (Glucoseanstieg/ Hyperglykämie) im Blut. Wenn Sie Diabetiker sind, kann eine häufigere Blutzuckerkontrolle und ggf. eine Anpassung Ihrer bisherigen Diabetesbehandlung erforderlich sein.
      • Linsentrübung („grauer Star")
      • Sehr schneller Herzschlag (Tachykardie)
      • Zittrigkeit und schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen) - dies ist normalerweise harmlos und geht im Laufe der weiteren Behandlung zurück.
      • Brustenge/Brustschmerzen
      • Ängstlichkeit (tritt vor allem bei Kindern auf).
      • Schlafstörungen
      • Hautausschlag
    • Selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 1.000)
      • Atembeschwerden oder Auftreten von Pfeifgeräuschen, die unmittelbar nach Anwendung schlimmer werden. Wenn dies passiert, beenden Sie die Anwendung. Wenden Sie Ihre schnell wirksame Akutmedikation an, um das Atmen zu erleichtern, und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
      • Das Arzneimittel kann die normale Produktion von körpereigenen Steroidhormonen beeinflussen, insbesondere, wenn Sie höhere Dosierungen über einen längeren Zeitraum angewendet haben. Die Folgen schließen ein:
        • Wachstumsverlangsamung bei Kindern und Jugendlichen
        • Verminderung der Knochendichte
        • Glaukom (erhöhter Augeninnendruck, „grüner Star")
        • Gewichtszunahme
        • Rundliches Gesicht („Vollmondgesicht", Cushing Syndrom)
      • Ihr Arzt wird Sie regelmäßig auf diese Nebenwirkungen hin untersuchen und sicherstellen, dass Sie die niedrigste Dosierung anwenden, um Ihr Asthma zu kontrollieren.
      • Verhaltensänderungen, wie z. B. eine ungewöhnliche Aktivitätssteigerung und Reizbarkeit (treten vor allem bei Kindern auf).
      • Unregelmäßiger Herzschlag oder Extraschläge (Arrhythmie). Bitte informieren Sie Ihren Arzt, aber hören Sie nicht mit der Anwendung auf, bevor Ihr Arzt es Ihnen nicht geraten hat.
    • Häufigkeit nicht bekannt, kann aber auch auftreten:
      • Depression oder Aggression. Dies tritt eher bei Kindern auf.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind oder wenn Sie Erfahrungen gemacht haben mit einer der aufgeführten Nebenwirkungen, die schwerwiegend ist.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies schließt Arzneimittel zur Anwendung bei Atemwegserkrankungen mit ein. In einigen Fällen soll das Arzneimittel nämlich nicht mit anderen Arzneimitteln angewendet werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, bevor Sie mit der Anwendung beginnen:
      • Beta-Blocker (z. B. Atenolol, Propranolol, Sotalol). Beta-Blocker werden meistens bei Bluthochdruck oder anderen Herzerkrankungen angewendet.
      • Arzneimittel gegen Virus- oder Pilzinfektionen (wie z. B. Ritonavir, Ketoconazol und Itraconazol). Einige dieser Arzneimittel können die Menge an Fluticasonpropionat oder Salmeterol in Ihrem Körper erhöhen. Dadurch kann sich das Risiko des möglichen Auftretens von Nebenwirkungen, einschließlich unregelmäßiger Herzschläge, unter gleichzeitiger Anwendung von Viani erhöhen oder Nebenwirkungen können verstärkt auftreten.
      • Kortikoide (zum Einnehmen oder intravenös). Wenn Sie vor kurzem mit diesen Arzneimitteln behandelt worden sind, könnte dies das Risiko erhöhen, dass Ihre Nebenniere beeinflusst wird.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind gegen Salmeterolxinafoat, Fluticasonpropionat oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt um Rat, wenn Sie schwanger sind, planen, schwanger zu werden, oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie während dieser Zeit das Arzneimittel anwenden können.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Ihr Arzt wird Ihre Behandlung bei einigen Vorerkrankungen engmaschiger überwachen, z. B. bei
      • einer Herzerkrankung einschließlich unregelmäßigem oder schnellem Herzschlag
      • Schilddrüsenüberfunktion
      • Bluthochdruck
      • Diabetes mellitus (das Präparat kann den Blutzuckerspiegel erhöhen)
      • einem niedrigen Kaliumgehalt in Ihrem Blut
      • Tuberkulose (TB), aktuell oder früher unter Behandlung
    • Wenn Sie jemals eine dieser Erkrankungen gehabt haben, informieren Sie vor der Anwendung Ihren Arzt.
    • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durch die Anwendung beeinflusst werden.

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