HomeDysurgal® 0,5 mg
Dysurgal® 0,5 mg
Abbildung ähnlich
Zuzahlung
Zuzahlung
Ihre Zuzahlung
€ 5,03
0,50 € / 1 St.
AVP€ 50,28
100 St
0,50 € / 1 St.
€ 5,03
AVP€ 50,28
Packungsgröße: 100 St
Verfügbar
VersandkostenfreiIn folgenden Packungsgrößen erhältlich
- 20 St1,28 € / 1 St.€ 5,00AVP€ 25,62
- 50 St0,70 € / 1 St.€ 5,00AVP€ 34,97
- 100 St0,50 € / 1 St.€ 5,03AVP€ 50,28
Rezept einlösen und Rabatt für dieses Medikament sichern.
2,50 €
- PZN / EAN
- 03203442 / 4150032034422
- Darreichung
- Tabletten
- Marke
- Dysurgal
- Hersteller
- MaxMedic Pharma GmbH (D)
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 0.5 mg Atropinsulfat-1-Wasser
Hilfsstoffe
- Magnesium stearat
- Copovidon
- Siliciumdioxid, hochdisperses
- Maisstärke
- Lactose-1-Wasser
Indikation
- Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Sekretion des Magens und der Bauchspeicheldrüse vermindert und die Harn und Gallenwege sowie den Magen-Darm-Trakt entkrampft.
- Anwendungsgebiet:
- Das Arzneimittel wird angewendet bei Erkrankungen, bei denen eine Hemmung der Sekretion des Magens und der Bauchspeicheldrüse erwünscht ist sowie bei der Behandlung von Krämpfen (Spasmen) der Harn- und Gallenwege und des Magen-Darm-Traktes sowie damit verbundener kolikartiger Schmerzen.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Atropinsulfat oder einen der sonstigen Bestandteile sind, oder bei
- Engwinkelglaukom (bestimmte Form des Grünen Stars)
- Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfolge (tachykarde Arrhythmie)
- mechanischen Verschlüssen im Bereich des Magen-Darm-Traktes (mechanische Stenosen, paralytischer Ileus)
- krankhafter Dickdarmerweiterung (Megacolon)
- krankhafter Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit (Myasthenia gravis)
- Blasenentleerungsstörungen mit Restharnbildung
- Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung
- akuter Gewebswasseransammlung in der Lunge (Lungenödem)
- schwangerschaftsspezifische Krankheiten als Ausdruck einer Stoffwechselstörung unter der Belastung der Schwangerschaft (Schwangerschaftstoxikose).
Dosierung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Kleinkinder (2 - 5 Jahre)
- Einzeldosis: 1/2 Tablette (entsprechend 0,25 mg Atropinsulfat)
- Tagesgesamtdosis: Bis zu 3 x 1/2 Tablette (entsprechend 0,75 mg Atropinsulfat)
- Schulkinder (6 - 14 Jahre)
- Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 0,5 mg Atropinsulfat)
- Tagesgesamtdosis: Schulkinder (6 - 14 Jahre)
- Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
- 1 - 2 Tabletten (entsprechend 0,5 - mg Atropinsulfat)
- Bis zu 3 x 1 - 2 Tabletten (entsprechend 1,5 - 3 mg Atropinsulfat)
- Für Kleinkinder und Schulkinder ist die Dosis vom Arzt im Einzelnen festzulegen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
- Kleinkinder (2 - 5 Jahre)
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten,
- ist in jedem Fall sofort ein Arzt zu verständigen. Die 4 typischen Hauptsymptome einer Atropinüberdosierung sind Rötung des Gesichtes, Trockenheit der Schleimhäute, Pulsbeschleunigung und Erweiterung der Pupillen (Mydriasis). Bei stärkerer Ausprägung kommt es zum Auftreten von schweren Bewusstseinstrübungen (Delirien) mit starker motorischer Unruhe, die nachfolgend in Erschöpfung, Schlaf und eventuell in ein tiefes Koma und Atemlähmung übergehen können.
- Therapie:
- Bis zum Eintreffen des Arztes sollte erstmal Erbrechen ausgelöst werden. Der Arzt entscheidet dann in Abhängigkeit von der Schwere der Vergiftung, welche weiteren Maßnahmen angewendet werden.
- Der Arzt kann evtl. eine Magenspülung durchführen und danach medizinische Kohle als Adsorbens und Natriumsulfat als Laxans geben.
- Bei Vorliegen schwerer Symptome können 1 - 4 mg Physiostigmin i.v. für Erwachsene und 0,5 mg i. v. oder i.m. für Kinder langsam gespritzt werden. Diese Dosis kann ggf. im Abstand von 1 - 2 Stunden wiederholt werden.
- Auch Pilocarpin, 5 bis 10 mg s.c. appliziert, wirkt als Antidot.
- Bei zentralen Krämpfen und Delirien können 10 - 20 mg Diazepam i. v. bei Erwachsenen und initial 1 - 2 mg i.v. bei Kindern verabreicht werden.
- Bei tiefem Koma sollte eine künstliche Beatmung durchgeführt werden.
- Bei Hyperthermie (hoher Körpertemperatur) sollen auf keinen Fall antipyretische (fiebersenkende) Arzneimittel gegeben werden, sondern die Wärmeabfuhr durch physikalische Maßnahmen (z. B. kaltes Bad, Wechselpackungen, kalte Wadenwickel) herbeigeführt werden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
- Eine Unterbrechung oder ein Beenden der Behandlung darf nur nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen. Bei plötzlichem Behandlungsabbruch kann es zu einer Verschlimmerung Ihres Krankheitsbildes kommen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- Häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
- Gelegentlich: mehr als 1 von 1000 Behandelten
- Selten: mehr als 1 von 10.000 Behandelten
- Sehr selten: 1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle
- Mögliche Nebenwirkungen
- Sehr häufige Nebenwirkungen:
- Mundtrockenheit; Sehstörungen (Akkommodationsstörungen), weite Pupillen (Mydriasis); Herzjagen (Tachykardie); Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden).
- Häufige Nebenwirkungen:
- Abnahme der Schweißsekretion (mögliche Folge: Wärmestau), gerötete und trockene Haut; Sprachstörungen; Unruhe, Erregungszustände, mit steigender Dosis auch Halluzinationen und schwere Bewusstseinstrübungen (Delirien) und bei sehr hohen Dosen Koma und Atemlähmung; Muskelschwäche, muskuläre Koordinationsstörungen; Störungen der Darmbewegung (Darmperistaltik), Schluckbeschwerden, gastroöphagealer Reflux (Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre).
- Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen können sich in Form von Augenbindehautentzündung (Konjunktivitis) und Hautausschlägen äußern. Nur in Einzelfällen kann es zu einem anaphylaktischen Schock (allergische Allgemeinreaktion) kommen.
- Das Präparat kann auch einen Glaukomanfall (grüner Star) auslösen.
- Bei länger dauernder Behandlung kann es zu einer Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis) kommen.
- Bei Patienten mit Down-Syndrom können schon bei niedrigen Dosen stark erweiterte Pupillen (Mydriasis) und starkes Herzjagen (Tachykardie) auftreten.
- Bei Patienten mit frischem Herzinfarkt können Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfolge (tachykarde Arrhythmie) bis zum Kammerflimmern auftreten.
- Gegenmaßnahmen:
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt über aufgetretene Nebenwirkungen, damit er die Dosis des Arzneimittels neu festsetzen, die Nebenwirkungen gegebenenfalls spezifisch behandeln oder ein anderes Arzneimittel verordnen kann.
- Sehr häufige Nebenwirkungen:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Diese Tablette ist teilbar.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei
- a) Kindern und älteren Menschen: Säuglinge und Kleinkinder bis zum 2. Lebensjahr sowie Erwachsene über 65 Jahre reagieren besonders empfindlich auf Atropinsulfat, daher ist in diesen Fällen auf eine vorsichtige Dosierung zu achten.
- b) Fieber; dabei kann es durch eine verringerte Schweißbildung möglicherweise zu einem Hitzschlag kommen. Da Atropinsulfat die Fähigkeit zur Temperaturregulation durch Hemmung der Schweißsekretion beeinträchtigt, soll das Arzneimittel bei fiebernden Patienten und bei hohen Lufttemperaturen nur mit besonderer Vorsicht und unter ständiger Kontrolle der Körpertemperatur angewandt werden. Saunabesuche und heiße Bäder sind nach der Einnahme zu vermeiden.
- c) Herzinsuffizienz (Herzleistungsschwäche) oder Mitralklappenstenose (Verengung einer Herzklappe): hier ist das Präparat vorsichtig zu dosieren, da Tachykardien (beschleunigte Herztätigkeit) vermieden werden sollen.
- d) Down-Syndrom
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Es muss für längere Zeit mit Sehstörungen (Störungen der Akkommodation) gerechnet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft:
- eine Anwendung sollte nur bei strengster Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Während des letzten Schwangerschaftsdrittels, bei der Geburt und beim Kaiserschnitt das Arzneimittel nicht angewendet werden, da Atropinsulfat zu Herzrhythmusstörungen (insbesondere mit erhöhter Herzschlagfolge) bei der Gebärenden und beim Kind führen kann.
- Stillzeit:
- hier sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden. Atropinsulfat geht in die Muttermilch über und kann in Abhängigkeit von Dosis, Art und Dauer der Anwendung zu einer Atropinvergiftung des gestillten Kindes führen. Atropinsulfat vermindert außerdem die Milchproduktion. Sollte während der Stillzeit eine Behandlung erforderlich sein, ist abzustillen.
Anwendung
- Die Tabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) einzunehmen.
Wechselwirkungen
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Präparat beeinflusst werden:
- Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Adrenalin oder Noradrenalin verabreicht werden.
- Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko bei anticholinerg wirkenden Arzneimitteln wie z. B.
- H1-Rezeptor-Antagonisten (Arzneimittel zur Behandlung von z. B. allergischen Erkrankungen)
- Neuroleptika, tri- und tetrazyklische Antidepressiva (Arzneimittel gegen Depressionen)
- Antiparkinsonmittel mit Ausnahme der Dopaminrezeptor-Agonisten, Amantadin, Chinidin, Disopyramid,
- Dopamin-Antagonisten (z. B. Metoclopramid, Arzneimittel zur Behandlung von Motilitätsstörungen des Magen-Darm-Trakts).
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
- Während der Anwendung des Präparates sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da ansonsten die Wirkung verstärkt werden kann.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?
Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.