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Helmex Kautabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 03259460
Menge: 4 St
Darreichung: Kautabletten
Marke:
Hersteller: INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
€ 27,69 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 250 mg Pyrantel
  • 720.62 mg Pyrantel embonat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Wurmmittel (Anthelmintikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Infektionen mit einer oder mehreren der folgenden Wurmarten bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren:
    • Madenwurm (Enterobius vermicularis/Oxyuren)
    • Spulwurm (Ascaris lumbricoides)
    • Hakenwurm (Ancylostoma duodenale)
    • Amerikanischer Hakenwurm (Necator americanus)
    • Fadenwurm (Trichostrongylus colubriformis und orientalis)
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Kinder ab 2 Jahre, Jugendliche und Erwachsene: einmalig 10 mg Pyrantel pro kg Körpergewicht (maximale Dosis 1 g).
    • Körpergewicht (kg): < 12
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): --*)
    • Körpergewicht (kg): 12 bis < 16
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 1/2
    • Körpergewicht (kg): 16 bis < 26
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 1
    • Körpergewicht (kg): 26 bis < 38
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 1 1/2
    • Körpergewicht (kg): 38 bis < 51
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 2
    • Körpergewicht (kg): 51 bis < 63
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 2 1/2
    • Körpergewicht (kg): 63 bis </= 75
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 3
    • Körpergewicht (kg): > 75
      • Anzahl Kautabletten (à 250 mg): 4
    • *) Für Kinder unter 2 Jahren und unter 12 kg Körpergewicht steht das Arzneimittel als orale Suspension zur Verfügung. Das Arzneimittel sollte jedoch bei Säuglingen unter 6 Monaten nicht angewendet werden, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen sind.
  • Spezielle Dosierungsempfehlungen und Anwendungsdauer bei bestimmten Wurmerkrankungen
    • Bei Infektionen mit bestimmten Würmern kann ein anderes Dosierungsschema erforderlich sein. Ihr Arzt wird für Sie die entsprechende Dosierung und Dauer festlegen.
    • Infektionen mit dem Amerikanischen Hakenwurm
      • Bei schweren Infektionen mit dem Amerikanischen Hakenwurm wird die Dosis (s. oben) jeweils an drei aufeinander folgenden Tagen eingenommen oder die o. g. Dosis verdoppelt (20 mg Pyrantel pro kg Körpergewicht) und jeweils an zwei aufeinander folgenden Tagen eingenommen.
    • Infektionen mit Spulwürmern
      • Falls sicher nachgewiesen ist, dass ausschließlich eine Infektion mit Spulwürmern vorliegt, kann die genannte Dosis halbiert werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die empfohlene Gesamtdosis des Arzneimittels wird in der Regel auf einmal eingenommen. Bei schweren Infektionen mit dem Amerikanischen Hakenwurm wird bis zu 3 Tage behandelt. Nach maximal 6 Monaten sollte eine Kontrolluntersuchung durchgeführt und, falls erforderlich, die Behandlung wiederholt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Vergiftungen mit dem Arzneimittel wurden bisher nicht beobachtet. Ein spezielles Gegenmittel gegen Pyrantel ist nicht bekannt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie zu wenig von dem Arzneimittel eingenommen haben, können Sie die fehlende Menge ohne weiteres noch am gleichen Tag einnehmen. In jedem Fall sollten Sie aber die vom Arzt verordnete Gesamtmenge einnehmen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bei bestimmten Wurminfektionen ist die Einnahme an jeweils zwei oder drei aufeinander folgenden Tagen erforderlich. Ein vorzeitiger Behandlungsabbruch kann zu einem Fortbestehen der Wurminfektion führen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Das Arzneimittel kann unabhängig von Nahrungsaufnahme und Tageszeit eingenommen werden. Abführen vor oder während der Behandlung ist nicht notwendig. Die Kautabletten sollen vor dem Schlucken zerkaut werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
    • Die häufigsten Nebenwirkungen von dem Arzneimittel betreffen den Magen-Darm-Trakt. Bei stärkeren Beeinträchtigungen sollten Sie Ihren Arzt benachrichtigen.
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Gelegentlich: Appetitlosigkeit
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Gelegentlich: Schlaflosigkeit
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig: Kopfschmerzen
    • Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsorgans
      • Häufig: Schwindel
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Darmkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich: Hauterscheinungen (Hautausschläge)
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Gelegentlich: Müdigkeit
    • Untersuchungen
      • Häufig: Anstieg von Leberenzymen (Transaminasen) im Blut
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Der enthaltene Wirkstoff Pyrantel und gleichzeitig eingenommenes Piperazin können sich in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigen. Pyrantel und Piperazin sollten daher nicht gleichzeitig angewendet werden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Theophyllin (Medikament zur Behandlung von Asthma) kann es zu einer Erhöhung des Theophyllinspiegels im Blut kommen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pyrantelembonat oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind.
    • bei vorbestehender Leberschädigung
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine Erfahrungen mit einer Anwendung des Arzneimittels an Schwangeren vor.
    • Tierstudien haben schädliche Auswirkungen von Pyrantel, dem Wirkstoff aus dem Arzneimittel, auf die Nachkommen gezeigt. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
    • Daher dürfen Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn Ihr Arzt dies unter Berücksichtigung des Risikos für Mutter und Kind für zwingend erforderlich hält.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Pyrantelembonat, der Wirkstoff aus dem Arzneimittel, beim Menschen in die Milch übergeht. In Tierstudien wurde der Übergang eines verwandten Wirkstoffes in die Milch gezeigt.
    • Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie während der Stillzeit mit dem Arzneimittel behandelt werden müssen, sollen Sie die Milch während dieser Zeit abpumpen und entsorgen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Liegt bei einem Familienmitglied oder einer mit anderen Menschen in engem Kontakt stehenden Person ein Befall mit einem der genannten Wurmparasiten vor, so kann auch bei den betreffenden Kontaktpersonen ein nicht erkannter Wurmbefall bestehen.
    • Eine gründliche Reinigung der Lebensbereiche (Wohnung, Arbeitsstätte) und der Kleidung soll die Wurmeier vernichten und einer erneuten Wurminfektion vorbeugen.
    • Kinder
      • Für Kinder unter 2 Jahren und unter 12 kg Körpergewicht steht das Arzneimittel als orale Suspension zur Verfügung. Das Arzneimittel sollte jedoch bei Säuglingen unter 6 Monaten nicht angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Einnahme von dem Arzneimittel die Teilnahme am Straßenverkehr, die Bedienung von Maschinen oder die Arbeit ohne sicheren Halt beeinflussen kann.
    • Jedoch kann das Präparat Nebenwirkungen verursachen (z. B. Schwindel und Kopfschmerzen), welche die Reaktionsfähigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.

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