Shop Apotheke

Nasengel AL bei Schnupfen

Abbildung ähnlich
Ihr Preis
Ersparnis2
10 g
262,00 € / 1 kg
€ 2,62
-42%
AVP/UVP1€ 4,49
Verfügbar
Kostenloser ab 19 €
  • PZN / EAN
    03929328 / 4150039293280
  • Darreichung
    Gel
  • Marke
    Aliud
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen
Werbebild. Roter Hintergrund, Nasengel AL, Herz, Text.

NASENGEL AL
Frau mit geschlossenen Augen, hält eine Tasse. Sonnenlicht.
Abschwellendes Nasengel bei Schnupfen
• Mit dem bewährten Wirkstoff Xylometazolin
• Kann helfen, die verstopfte Nase zu befreien
• Kann das Abfließen von festsitzendem Schleim unterstützen
• Kann anhaltend wirken
• Bei Erkältungsschnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung und allergischem Schnupfen
• Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Kann bei einer verstopften Nase helfen

Häufig erwischt uns in der kalten Jahreszeit gleich mehrmals eine Erkältung, die mit einem lästigen Schnupfen einhergeht. Aber auch Allergien wie z.B. Heuschnupfen oder gegen Tierhaare und Hausstaub, können dazu führen, dass die Nase verstopft und das Atmen zunehmend schwerer fällt. Jetzt ist effiziente Hilfe gefragt. Bei einer verstopften Nase kann das NASENGEL AL mit dem bewährten Wirkstoff Xylometazolin die unangenehmen Beschwerden anhaltend lindern. Der Inhaltsstoff bewirkt ein Abschwellen der Nasenschleimhaut. So wird die Nase schneller wieder frei und man kann befreit durchatmen. NASENGEL AL lässt sich dank der praktischen Tube ganz einfach anwenden: Mit einem leichten Druck auf die Tube wird eine etwa erbsengroße Menge direkt in die Nase gedrückt. Sprühen oder Tropfen fällt somit komplett weg. Eine gute Alternative zu Nasenspray oder Nasentropfen.
Abschwellendes Nasengel mit Xylometazolin
Der Wirkstoff Xylometazolin ist gut erforscht und hat sich zur Linderung der Beschwerden bei einer verstopften Nase vielfach bewährt – bei Erkältungsschnupfen ebenso wie bei allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) oder bei einer Nasennebenhöhlenentzündung. Xylometazolin bewirkt, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut verengen. Dadurch kann die Schleimhaut abschwellen, der festsitzende Schleim leichter abfließen und die Nase wieder frei werden. NASENGEL AL ist zur kurzfristigen Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren geeignet.

ANWENDUNGSHINWEISE
Wenden Sie das Arzneimittel immer genau an, wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Überschreiten Sie
nicht die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer.

DOSIERUNG
Falls ärztlich nicht anders verordnet, wird bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren nach Bedarf bis zu 3-mal täglich 1 Tropfen NASENGEL AL in jede Nasenöffnung
eingebracht.

DAUER DER ANWENDUNG
• NASENGEL AL darf nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
• Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
• Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schrumpfens der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
• Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von NASENGEL AL zu stark oder schwach ist.

ART DER ANWENDUNG

NASENGEL AL ist zur Anwendung in der Nase (nasale Anwendung) bestimmt.
Durch leichten Druck auf die Tube wird die etwa 1 Tropfen entsprechende Menge Gel auf die Nasenschleimhaut aufgebracht. Wischen Sie die Dosierspitze nach Gebrauch
mit einem sauberen Papiertaschentuch sorgfältig von außen ab und setzen Sie die Schutzkappe wieder auf.
Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen sollte das Nasengel immer nur von ein und derselben Person verwendet werden.
Frau berührt ihre Nase. Innenraum, Pflanzen im Hintergrund.
Bei allergischem Schnupfen
Nicht nur Erkältungen und grippale Infekte, auch Allergien wie Heuschnupfen, eine Hausstaub- oder Tierhaarallergie können lästige Beschwerden wie eine laufende oder verstopfte Nase hervorrufen. NASENGEL AL kann auch bei einem allergischen Schnupfen (Rhinitis allergica) für eine anhaltende Linderung der Beschwerden sorgen.
Frau niest in ein Taschentuch. Katze und Blumen auf dem Tisch.
Bei Nasennebenhöhlenentzündungen
Aus einem Erkältungsschnupfen entwickelt sich nicht selten auch eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Bei einer akuten Sinusitis kann ein Arzneimittel mit Xylometazolin wie NASENGEL AL helfen. Der Wirkstoff lässt die Schleimhaut abschwellen und das festsitzende Sekret in den Nebenhöhlen kann abfließen.

Mann und Kind putzen sich die Nase mit einem Taschentuch.
Für Kinder ab 6 Jahren
Kinder sind häufig von grippalen Infekten betroffen. Durch den engen Kontakt in Schule und KiTa werden Erkältungsviren schnell übertragen. Am besten sind jetzt viel Ruhe, liebevolle Zuwendung und ausreichend Flüssigkeit. Bei einer verstopften Nase kann NASENGEL AL Erleichterung bringen. Das Arzneimittel ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Häufige Fragen & Antworten
Wie oft darf NASENGEL AL angewendet werden?

Bei Bedarf kann bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 6 Jahren bis zu 3-mal täglich jeweils 1 Tropfen NASENGEL AL in jede Nasenöffnung eingebracht werden. Wenden Sie das Nasengel nicht länger als 7 Tage an, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Legen Sie eine Pause von mehreren Tagen ein, bevor Sie das Nasengel erneut anwenden. Bei chronischem Schnupfen darf die Anwendung des Nasengels wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt, falls Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von NASENGEL AL zu stark oder zu schwach ist.

Ist NASENGEL AL auch für Kleinkinder geeignet?
NASENGEL AL ist nur zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren bestimmt. Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren steht mit dem NASENSPRAY sine AL 0,5 mg/ml ein Präparat mit dem Wirkstoff Xylometazolin in einer niedrigeren Dosierung zur Verfügung. Dieses Arzneimittel enthält keine Konservierungsstoffe und ist daher besonders gut verträglic.

Wie lange ist NASENGEL AL nach Anbruch haltbar?
Nach Anbruch der Tube ist das NASENGEL AL bei sachgerechter Aufbewahrung noch 6 Monate haltbar. Verwenden Sie das Nasengel nicht mehr nach Ablauf dieses Zeitraums bzw. bei Überschreitung des Verfallsdatums, das auf der Verpackung und der Tube angegeben ist. Bitte bewahren Sie das Nasengel unzugänglich für Kinder auf. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Welche Inhaltsstoffe sind im NASENGEL AL enthalten?
1 g Gel enthält Xylometazolinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind Benzalkoniumchlorid, Citronensäure-Monohydrat, Glycerol, Hypromellose, Natriumcitrat 2 H2O und gereinigtes Wasser.

Was ist bei der Anwendung von NASENGEL AL zu beachten?

NASENGEL AL darf nicht angewendet werden,
• wenn Sie allergisch gegen Xylometazolinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
• bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca)
• nach operativer Entfernung der Hirnanhangdrüse durch die Nase (transsphenoidale Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen
• bei Kindern unter 6 Jahren.

Pflichttext
Nasengel AL
Xylometazolinhydrochlorid 1,0 mg/g Gel
Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen.
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen.
Hinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: März 2021

Wirkstoffe

  • 1 mg Xylometazolin hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Hypromellose
  • 0.2 mg Benzalkonium chlorid
  • Wasser, gereinigtes
  • Natriumcitrat-2-Wasser
  • Citronensäure monohydrat
  • Glycerol
Indikation
  • Was ist das Arzneimittel und wofür wird es angewendet?
    • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin.
    • Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung.
  • Es wird angewendet
    • zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica).
    • zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen.
  • Das Arzneimittel ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren bestimmt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Xylometazolinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca).
    • bei Zustand nach operativer Entfernung der Hirnanhangsdrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen.
    • bei Kindern unter 6 Jahren.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren wird nach Bedarf bis zu 3-mal täglich 1 Tropfen Nasengel in jede Nasenöffnung eingebracht.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel darf nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
    • Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
    • Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren.
    • Das klinische Bild einer Vergiftung mit dem Arzneimittel kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln können.
    • Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdruckes, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann.
    • Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzinationen und Krämpfe. Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma.
    • Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.
    • Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren. Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosieranleitung fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Nach Abklingen der Wirkung verstärktes Gefühl einer „verstopften" Nase, Nasenbluten.
    • Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung.
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:
    • Herzrhythmusstörungen.
    • Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern).
    • Atemstillstand bei jungen Säuglingen und Neugeborenen.
    • Krämpfe (insbesondere bei Kindern).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Es gibt einzelne Berichte zu schweren Nebenwirkungen (insbesondere Atemstillstand) bei Anwendung der empfohlenen Dosis. Dosisüberschreitungen sind unbedingt zu vermeiden.
    • Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie das Nasengel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:
      • bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom.
      • bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheit, Long-QT-Syndrom) und Bluthochdruck (Hypertonie).
      • wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
      • bei Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom).
      • bei Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
      • bei Prostatavergrößerung.
      • bei der Stoffwechselerkrankung Porphyrie.
    • Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellendem Nasengel kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Da die Sicherheit einer Anwendung von diesem Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie das Präparat nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung vorgenommen hat.
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.
  • Das Nasengel ist für die nasale Anwendung bestimmt.
  • Durch leichten Druck auf die Tube wird die etwa einem Tropfen entsprechende Menge Gel auf die Nasenschleimhaut aufgebracht.
  • Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen sollten die Arzneimittel jeweils nur von demselben Patienten angewendet werden.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von diesem Nasengel und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Fragen und Antworten zu Nasengel AL bei Schnupfen

Kann man Nasengel AL auch in der Schwangerschaft anwenden?

Frage von Thomas Z.

Nein, da die Sicherheit einer Anwendung von Nasengel AL in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist. Eine Ausnahme ist, wenn die Anwendung nach einer sorgfältigen Nutzen/Risiko-Abwägung auf Anraten Ihres Arztes erfolgt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden. Eine Überdosierung könnte sonst die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was ist Nasengel AL?

Frage von Emin R.

Nasengel AL ist ein Gel, das bei einer verstopften Nase angewendet wird. Es enthält den Wirkstoff Xylometazolin aus der Wirkstoffgruppe der Alpha-Sympathomimetika. Xylometazolin verengt die Gefäße in der Nase. Dadurch schwillt die Schleimhaut ab, so dass wieder leichter geatmet werden kann.

Das Nasengel wird von Erwachsenen oder Schulkindern bei Schnupfen, Fließschnupfen, allergischem Schnupfen, zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, sowie bei einem Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen angewendet.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie wendet man Nasengel AL an?

Frage von Liara J.

Das Nasengel sollte vorrangig so wie mit dem Arzt besprochen oder nach den Dosierungsangaben dieser Packungsbeilage angewendet werden.

• Bei Erwachsenen und Schulkindern wird nach Bedarf bis zu 3-mal täglich 1 Tropfen Nasengel AL in jede Nasenöffnung eingebracht. Der Tropfen entsteht durch einen leichten Druck auf die Tube und wird auf die Nasenschleimhaut aufgebracht. • Die Tube sollte aus hygienischen Gründen nur von einer Person angewendet werden. • Das Nasengel darf nicht länger als 7 Tage angewendet werden, außer es wurde mit dem Arzt besprochen. • Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. • Eine Daueranwendung (chronischer Schnupfen) sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da es zu Nasenschleimhautschwund kommen kann.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was sind die Nebenwirkungen von Nasengel AL?

Frage von Ronja J.

In der aktuellen Packungsbeilage (Stand Oktober 2014) werden folgende mögliche Nebenwirkungen angegeben, die aber nicht bei jedem Anwender auftreten müssen.

Herzerkrankungen • Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung. • Sehr selten: Herzrhythmusstörungen.

Erkrankungen des Nervensystems • Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern).

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraumes • Häufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen. • Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung verstärktes Gefühl einer „verstopften“ Nase, Nasenbluten. • Sehr selten: Atemstillstand bei jungen Säuglingen und Neugeborenen.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen • Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern).

Erkrankungen des Immunsystems • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Ab welchem Alter soll man Nasengel AL anwenden?

Frage von Tim A.

Nasengel AL darf bei Schulkindern, also ab dem 6. Lebensjahr, angewendet werden.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
Keine passende Antwort gefunden?