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Lasix® 20 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
4x2 ml
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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

    • PZN / EAN
      04686276 / 4150046862769
    • Darreichung
      Ampullen
    • Hersteller
      Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel
    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 21.33 mg Furosemid natrium

    Hilfsstoffe

    • Wasser für Injektionszwecke
    • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
    • Natriumchlorid
    Weitere Produktinformationen

    Was ist Lasix 20 mg Injektionslösung und wofür wird sie angewendet?
    Lasix 20 mg Injektionslösung ist ein harntreibendes Mittel (Diuretikum).
    Lasix 20 mg Injektionslösung ist angezeigt, wenn bei oraler Gabe von Furosemid keine ausreichende
    Harnausscheidung erreicht wird oder wenn eine orale Anwendung nicht möglich ist.

    Lasix 20 mg Injektionslösung wird angewendet:
    - bei Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) und/oder „Bauchwassersucht“ (Aszites)
    infolge Erkrankungen des Herzens oder der Leber,
    - bei Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) infolge Erkrankungen der Nieren,
    - bei Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) infolge Verbrennungen,
    - bei Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe (Lungenödem) (z. B. bei akut auftretender
    Herzmuskelschwäche [akute Herzinsuffizienz]),
    - als unterstützende Maßnahme bei Flüssigkeitsansammlung im Hirngewebe (Hirnödem),
    - bei verminderter Harnproduktion (Oligurie) infolge Schwangerschaftskomplikationen (Gestosen),
    ggf. nach Beseitigung eines Volumenmangelzustandes (Ödeme und/oder Bluthochdruck bei
    Gestosen sind keine Indikation!),
    - bei krisenhaftem Blutdruckanstieg (hypertensive Krise) neben anderen therapeutischen
    Maßnahmen.

    Wie ist Lasix 20 mg Injektionslösung anzuwenden?
    Wenden Sie Lasix 20 mg Injektionslösung immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen
    Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
     

    Dosierung
    Die Dosierung sollte individuell – vor allem nach dem Behandlungserfolg – festgelegt werden. Es ist
    stets die niedrigste Dosis anzuwenden, mit der der gewünschte Effekt erzielt wird.
    Soweit nicht anders verordnet, gelten für Erwachsene folgende Dosierungsrichtlinien:

    Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) und/oder „Bauchwassersucht“ (Aszites) infolge
    Erkrankungen des Herzens oder der Leber:
    Zu Beginn der Behandlung 2–4 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 20–40 mg Furosemid)
    i. v. Bei schwer mobilisierbaren Ödemen in entsprechenden Zeitabständen ggf. wiederholte Gabe
    dieser Dosis bis zum Eintritt der Harnausscheidung.

    Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) infolge Erkrankungen der Nieren:
    Initialdosis 2–4 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 20–40 mg Furosemid) i. v. Bei schwer
    mobilisierbaren Ödemen in entsprechenden Zeitabständen ggf. wiederholte Gabe dieser Dosis bis zum
    Eintritt der Harnausscheidung.
    Beim nephrotischen Syndrom muss wegen der Gefahr vermehrt auftretender Nebenwirkungen
    vorsichtig dosiert werden.

    Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) infolge Verbrennungen:
    Die Tages- und/oder Einzeldosis kann zwischen 4 und 10 ml Lasix 20 mg Injektionslösung
    (entsprechend 40–100 mg Furosemid) liegen, in Ausnahmefällen bei eingeschränkter Nierenfunktion
    bis zu 25 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 250 mg Furosemid) betragen.
    Ein intravasaler Volumenmangel muss vor der Anwendung von Lasix 20 mg Injektionslösung
    ausgeglichen werden.

    Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe (Lungenödem) (z. B. bei akut auftretender
    Herzmuskelschwäche [akute Herzinsuffizienz]):
    Anwendung in Verbindung mit anderen therapeutischen Maßnahmen.
    Initialdosis 2–4 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 20–40 mg Furosemid) i. v. Bei
    ausbleibender Harnausscheidungssteigerung Wiederholung nach 30–60 Minuten, ggf. mit doppelter
    Dosis.
    Als unterstützende Maßnahme bei Flüssigkeitsansammlung im Hirngewebe (Hirnödem):
    Die Tages- und/oder Einzeldosis kann zwischen 4 und 10 ml Lasix 20 mg Injektionslösung
    (entsprechend 40–100 mg Furosemid) liegen, in Ausnahmefällen bei eingeschränkter Nierenfunktion
    bis zu 25 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 250 mg Furosemid) betragen.
    Verminderte Harnproduktion (Oligurie) infolge Schwangerschaftskomplikationen (Gestosen):
    Strengste Indikationsstellung!
    Ein intravasaler Volumenmangel muss vor der Anwendung von Lasix 20 mg Injektionslösung
    ausgeglichen werden.

    Die Dosierung kann zwischen 1 und 10 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 10–100 mg
    Furosemid) täglich liegen.
    Ödeme und/oder Hypertonie bei Gestosen sind keine Indikation für Lasix 20 mg Injektionslösung!
    Krisenhafter Blutdruckanstieg (hypertensive Krise):
    2–4 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 20–40 mg Furosemid) neben anderen
    therapeutischen Maßnahmen.

    Anwendung bei Kindern:
    Soweit nicht anders verordnet, sollte Lasix 20 mg Injektionslösung Säuglingen und Kindern unter 15
    Jahren parenteral nur ausnahmsweise bei bedrohlichen Zuständen gegeben werden. Die mittlere
    Tagesdosis beträgt 0,5 mg Furosemid/kg Körpergewicht. Ausnahmsweise können bis zu 1 mg
    Furosemid/kg Körpergewicht i. v. injiziert werden.

    Art und Dauer der Anwendung
    In der Regel wird Lasix 20 mg Injektionslösung in eine Vene (i. v.) gespritzt. Dies soll langsam
    erfolgen. Die Injektionsgeschwindigkeit darf 0,4 ml Lasix 20 mg Injektionslösung (entsprechend 4 mg
    Furosemid) pro Minute nicht überschreiten. Bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz
    (Serumkreatinin > 5 mg/dl) sollte die Injektionsgeschwindigkeit 0,25 ml Lasix 20 mg Injektionslösung
    pro Minute (entsprechend 2,5 mg Furosemid pro Minute) nicht überschreiten. Bei Dosiserhöhung auf
    25 ml (entsprechend 250 mg Furosemid) soll ein Perfusor (Dosierapparat) benutzt werden. Bei Bedarf
    kann die Injektionslösung mit isotonischer Natriumchloridlösung verdünnt werden.

    Die intramuskuläre (i. m.) Anwendung, d. h. Spritzen in einen Muskel, darf nur in Ausnahmefällen
    erfolgen, wenn weder eine orale noch eine i. v. Gabe in Betracht kommt. Sie eignet sich jedoch nicht
    zur Behandlung akuter Situationen (z. B. nicht beim Lungenödem).
    Die Injektionslösung darf nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in der „Mischspritze“ injiziert
    werden.

    Es ist darauf zu achten, dass der pH-Wert der gebrauchsfertigen Injektionslösung im schwach
    alkalischen bis neutralen Bereich (pH-Wert nicht unter 7) liegt. Saure Lösungen dürfen nicht
    verwendet werden, da eine Ausfällung des Wirkstoffs eintreten kann.
    Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für 24 Stunden
    bei 25 °C nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung sofort
    verwendet werden.

    Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer
    und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich.
    Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen und eine Gegenregulation zu unterdrücken, ist eine
    kontinuierliche Furosemid-Infusion der wiederholten Gabe von Injektionen vorzuziehen.
    Furosemid wird nur dann intravenös gegeben, wenn eine orale Anwendung nicht möglich oder
    unwirksam (z. B. bei schlechter intestinaler Resorption) oder eine schnelle Wirkung erforderlich ist.
    Die parenterale Anwendung von Lasix sollte, sobald es die Behandlung erlaubt, auf orale Gabe
    umgestellt werden.

    Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und
    Schwere der Erkrankung.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lasix zu stark
    oder zu schwach ist.

    Wenn Sie eine größere Menge Lasix 20 mg Injektionslösung angewendet haben, als Sie sollten
    Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit größeren Mengen von Lasix 20 mg Injektionslösung ist
    sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung über die
    gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
    Die Anzeichen einer akuten oder chronischen Überdosierung sind vom Ausmaß des Salz- und
    Flüssigkeitsverlustes abhängig.

    Überdosierung kann zu vermindertem Blutdruck und Kreislaufstörungen beim Wechsel vom Liegen
    zum Stehen, Elektrolytstörungen (erniedrigte Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel) oder Anstieg des
    pH-Wertes im Blut (Alkalose) führen.

    Bei stärkeren Flüssigkeitsverlusten kann es zu einem Mangel an Körperwasser und als Folge einer
    verminderten zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung
    (Hämokonzentration) mit Thromboseneigung kommen.
    Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten.
    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt
    oder Apotheker

    Inhalt der Packung und weitere Informationen
    Was Lasix 20 mg Injektionslösung enthält

    Der Wirkstoff ist Furosemid-Natrium.
    1 Ampulle mit 2 ml Injektionslösung enthält 21,3 mg Furosemid-Natrium (entsprechend 20 mg
    Furosemid).
    Die sonstigen Bestandteile sind:
    Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.