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Chloraldurat® 250 mg

Chloraldurat® 250 mg
PZN: 04778883
Menge: 30 St
Darreichung: Weichkapseln
Marke:
Hersteller: Desitin Arzneimittel GmbH
€ 18,69 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 250 mg Chloralhydrat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Schlaf- und Beruhigungsmittel.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen. Schlafmittel sollten nur zur Behandlung schwerer Schlafstörungen angewendet werden.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene:
      • Bei Schlafstörungen erhalten Erwachsene im Allgemeinen 1 bis 2 Weichkapseln (entsprechend 250 bis 500 mg Chloralhydrat). Wenn bei dieser Dosierung die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden kann, kann die Dosierung auf bis zu 4 Weichkapseln (entsprechend 1000 mg Chloralhydrat) gesteigert werden.
      • Eine Tagesdosis von 1500 mg sollte nicht überschritten werden.
    • Das Arzneimittel ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht vorgesehen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels richtet sich nach ärztlichem Ermessen.
    • Wie bei jedem Schlaf- bzw. Beruhigungsmittel sollte die Behandlung jedoch grundsätzlich auf eine kurze Zeit beschränkt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit dem Präparat ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z. B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen, der den Schweregrad der Vergiftung beurteilt und die erforderlichen Maßnahmen festlegt.
    • Anzeichen einer leichten Überdosierung können Kopfschmerzen, verminderte Aufmerksamkeit, verwaschene Sprache und Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen und Leibschmerzen sein. In schwereren Fällen kann es darüber hinaus zu Blutdrucksenkung, Beeinträchtigung der Atmung, Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit kommen. Nach mehrjähriger Einnahme hoher Dosierungen sind schleimig-blutige Durchfälle beobachtet worden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme des Arzneimittels vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
  • Die Weichkapseln sollen eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen mit reichlich Flüssigkeit (1 Glas Wasser oder mindestens 150 ml Wasser), jedoch nicht zusammen mit alkoholischen Getränken eingenommen werden. Um die Weichkapseln zur leichteren Einnahme besser gleitbar zu machen, kann man sie vorher in lauwarmes Wasser eintauchen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Sehr selten (treten bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten auf):
    • eine bestimmte Art von Herzrythmusstörung, die lebensbedrohlich sein kann (Torsades de Pointes)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Benommenheit
    • Schwindel
    • Kopfschmerzen
    • Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen, Druckgefühl, Übelkeit, Durchfall
    • Verwirrtheit, Ängstlichkeit, Unruhe und andere psychische Beeinträchtigungen
    • Müdigkeit am nächsten Morgen
    • allergische Reaktionen, vor allem an der Haut
    • Schlafstörungen
    • bestimmte Herzrythmusstörungen (Verlängerung des QT-Intervalls im EKG)
  • Bei längerem Gebrauch des Arzneimittels besteht das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung. Darüber hinaus kann es zu einer Abnahme der Wirkung (Toleranzentwicklung) kommen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Präparat beeinflusst werden.
    • Die schlaffördernde Wirkung wird durch Arzneimittel, die in der gleichen Weise auf das zentrale Nervensystem wirken, und durch Alkohol erhöht. Zu Beginn einer Behandlung mit Antikoagulantien vom Cumarin-Typ kann eventuell eine Verstärkung der gerinnungshemmenden Wirkung, bei länger dauernder Gabe möglicherweise Verminderung der gerinnungshemmenden Wirkung auftreten.
    • Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die
      • ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern (z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen [Antiarrhytmika Klasse IA oder III], einige Antibiotika wie z. B. Erythromycin, Malariamittel, Mittel gegen Allergien [Antihistaminika], Mittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen [Neuroleptika]) oder
      • zu einer Erniedrigung des Kaliumspiegels führen (z. B. bestimmte harntreibende Mittel),
    • ist zu vermeiden.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Behandlung mit dem Präparat sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Chloralhydrat in nicht vorhersehbarer Weise verändert oder verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen wird dadurch weiter beeinträchtigt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Chloralhydrat oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie einen schweren Leber- oder Nierenschaden haben
    • wenn Sie unter schwerer Herz-Kreislaufschwäche leiden
    • wenn Sie mit Antikoagulantien vom Cumarin-Typ (bestimmten Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung) behandelt werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Präparat nicht einnehmen.
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen nur sehr wenige Erfahrungen mit einer Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vor. Chloralhydrat, der Wirkstoff des Präparates, durchdringt die Plazenta, somit können unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind nicht ausgeschlossen werden. Deswegen dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen wenn Sie schwanger sind. Bitte setzen Sie sich daher umgehend mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind.
  • Stillzeit
    • Chloralhydrat, der Wirkstoff des Präparates, wird in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Da unerwünschte Wirkungen, wie z. B. Benommenheit, beim gestillten Säugling nicht ausgeschlossen werden können, dürfen Sie, wenn Sie stillen, das Arzneimittel nicht einnehmen. Falls Ihr behandelnder Arzt eine Behandlung mit dem Präparat für dringend erforderlich hält, müssen Sie abstillen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) haben
    • wenn Sie unter Atemstörungen im Allgemeinen oder schlafbezogenen Atemstörungen (sog. Schlafapnoe-Syndrom) leiden
    • wenn Sie unter Kaliummangel leiden
    • wenn Sie unter verlangsamtem Herzschlag leiden
    • wenn Sie bestimmte Herzerkrankungen haben (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Dieses Arzneimittel beeinträchtigt das Bewusstsein. Auch mehrere Stunden nach seiner Anwendung kann das Reaktionsvermögen noch deutlich eingeschränkt sein, sodass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein kann. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichendem Schlaf oder im Zusammenwirken mit Alkohol.

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