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FLEXBUMIN 200 g/l Infusionslösung

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
12x100 ml
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Außer Handel
    • PZN
      04793517
    • Darreichung
      Infusionslösung
    • Hersteller
      Shire Deutschland GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    FLEXBUMIN 200 g/l Infusionslösung
    • Dieses Produkt ist eine Lösung aus Plasmaprotein und gehört zur pharmakotherapeutischen Gruppe der Blutersatzmittel und Plasmaproteinfraktionen. Plasma ist die Flüssigkeit, in der die Blutzellen gelöst sind.
    • Dieses Arzneimittel dient zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des zirkulierenden Blutvolumens, wenn ein Volumenmangel vorliegt.
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Albumin vom Menschen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • Das Arzneimittel wird im Krankenhaus angewendet. Es wird Ihnen durch geeignetes Krankenhauspersonal verabreicht. Ihr Arzt bestimmt nach Ihrem individuellen Bedarf, die für Sie erforderliche Dosis, Häufigkeit der Verabreichung und Behandlungsdauer.

     

    • Wenn eine größere Menge des Arzneimittels angewendet wurde,
      • Wenn Sie möglicherweise eine größere Menge des Arzneimittels erhalten haben, als Sie sollten, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker.

     

    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
      • sehr häufig: bei mehr als 1 von 10 behandelten Patienten
      • häufig: bei weniger als 1 von 10, aber bei mehr als 1 von 100 behandelten Patienten
      • gelegentlich: bei weniger als 1 von 100, aber bei mehr als 1 von 1.000 behandelten Patienten
      • selten: bei weniger als 1 von 1.000, aber bei mehr als 1 von 10.000 behandelten Patienten
      • sehr selten: Bei weniger als 1 von 10.000 behandelten Patienten, einschließlich der Einzelfälle
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • sehr selten: anaphylaktischer Schock
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • selten: Übelkeit
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • selten: flüchtige Hautrötungen, Rötungen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • selten: Fieber
    • Die seltenen Nebenwirkungen verschwinden schnell, wenn die Infusionsgeschwindigkeit vermindert oder die Infusion abgebrochen wird.
    • Wenn ein anaphylaktischer Schock (schwere allergische Reaktion) auftritt, sollte die Infusion sofort abgebrochen und mit entsprechenden Maßnahmen begonnen werden.
    • Wenn eine der Nebenwirkungen schwerwiegend wird, oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Andere Nebenwirkungen, die beobachtet wurden seit Humanalbumin auf dem Markt ist, sind:
      • Überempfindlichkeit/Allergische Reaktion, Kopfschmerzen, beschleunigter Herzschlag, abnormal niedriger Blutdruck, Atemlosigkeit oder Atembeschwerden, Erbrechen, fehlende Geschmacksempfindungen, Schüttelfrost, Juckreiz, Frösteln, Herzattacken, unregelmäßiger Herzschlag und Flüssigkeitsansammlung in der Lunge.
    Patientenhinweise
    FLEXBUMIN 200 g/l Infusionslösung
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
      • wenn Sie während der Behandlung Kopfschmerzen, Schwierigkeiten zu atmen oder Unwohlsein verspüren. In diesem Falle informieren Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal. Es könnte sich um eine allergische Reaktion handeln.
      • falls Sie an folgenden Erkrankungen leiden:
        • dekompensierte Herzleistungsschwäche
        • Bluthochdruck
        • Ösophagusvarizen (Erweiterung der Venen in der Speiseröhre)
        • Lungenödem (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge)
        • einer Neigung zu Spontanblutungen
        • schwerer Anämie (verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen)
        • reduzierte Harnproduktion
      • informieren Sie bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin, so dass er/sie geeignete Vorsichtsmaßnahmen ergreifen kann.
    • Bei der Herstellung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Blutplasma werden bestimmte Maßnahmen durchgeführt, um einer Übertragung von Infektionen auf Patienten vorzubeugen. Dazu gehören die sorgfältige Auswahl der Blut- und Plasmaspender - um sicherzustellen, dass Personen mit Infektionsrisiko ausgeschlossen werden - sowie die Testung jeder einzelnen Spende und der Plasmapools auf Virus- und Infektionsmarker. Die Hersteller dieser Produkte führen während der Verarbeitung von Blut oder Plasma auch Schritte zur Inaktivierung oder Entfernung von Viren durch. Trotzdem kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln, die aus menschlichem Blut oder Plasma hergestellt werden, das Risiko von Infektionskrankheiten durch Übertragung von infektiösen Erregern, auch bislang unbekannter Natur, nicht völlig ausgeschlossen werden.
    • Es gibt keine Berichte zur Übertragung von Virusinfektionen durch ein, mit etablierten Verfahren gemäß den Bestimmungen der Europäischen Pharmakopoe hergestelltes, Albumin.
    • Im Interesse des Patienten wird dringend empfohlen, jede Verabreichung des Arzneimittels mit Produktnamen und Chargennummer zu dokumentieren um die Verbindung zwischen Patient und Produktcharge herstellen zu können.

     

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Es gibt keinen Hinweis darauf, dass dieses Arzneimittel Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.
    • Bitte informieren Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten oder wenn Sie stillen. Ihr Arzt entscheidet, ob das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden darf.
    • Das Arzneimittel wird im Krankenhaus angewendet. Es wird Ihnen durch geeignetes Krankenhauspersonal verabreicht.
    • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gebrauchsinformation.
    • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.