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Eryhexal forte Saft

Eryhexal forte Saft
PZN: 00506343
Menge: 100 ml
Darreichung: Granulat zur Herstellung einer Susp. zum Einnehmen
Marke:
Hersteller: Hexal AG
€ 16,35 19

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 400 mg Erythromycin
  • 469.83 mg Erythromycin ethylsuccinat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Makrolid-Antibiotikum.
  • Der Saft wird angewendet
    • zur Therapie der folgenden Infektionen, die durch Erythromycin-empfindliche Krankheitserreger verursacht werden und einer oralen Behandlung zugänglich sind:
      • Entzündungen der tiefen Atemwege:
        • akute bakterielle Verschlechterung einer chronischen Entzündung der Bronchien (akute bakterielle Exazerbation der chronischen Bronchitis)
        • Entzündungen der Lunge (Pneumonie), insbesondere durch atypische Erreger wie Legionellen und Mykoplasmen
        • Keuchhusten und Keuchhustenprophylaxe
      • Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereichs:
        • akute bakterielle Entzündungen des Mittelohres (akute bakterielle Otitis media) - adäquat diagnostiziert, akute bakterielle Entzündung der Nasennebenhöhlen (akute bakterielle Sinusitis) - adäquat diagnostiziert, akute bakterielle Entzündung des Rachenraumes (Pharyngitis) - als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie, akute bakterielle Entzündung der Rachenmandeln (Tonsillitis) - als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie
      • schwere Formen der Acne vulgaris (Entzündung der Haut im Bereich der Talgdrüsen)
      • Erysipel (Wundrose), als Alternative zu Penicillin bei Penicillinallergie
      • Scharlach, als Alternative zu Penicillin bei Penicillinallergie
      • Bindehautentzündung (Einschlusskörperchen-Konjunktivitis) und Körnerkrankheit (Trachom), verursacht durch Chlamydia trachomatis
      • Diphtherie (auch zur Sanierung von Diphtheriebakterienträgern oder -ausscheidern)
      • Harnröhrenentzündung (Urethritis), verursacht durch Chlamydia trachomatis oder Ureaplasma urealyticum
      • Syphilis (Lues) im frühen Stadium, wenn andere, besser wirksame Antibiotika nicht gegeben werden können (z. B. Alternative bei Penicillinallergie)
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da der Saft sonst nicht richtig wirken kann!
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Kinder bis zu 8 Jahren
      • Die Tagesdosis beträgt für Säuglinge und Kinder bis zu 8 Jahren (bis 30 kg Körpergewicht) 30 (-50) mg Erythromycin pro kg Körpergewicht (KG), aufgeteilt in 3 oder 4 Einzelgaben
    • Kinder von 8 bis 14 Jahren
      • Die Tagesdosis für Kinder von 8 bis 14 Jahren (von 30 kg bis 50 kg KG) beträgt 1 - 2 g Erythromycin, aufgeteilt in 3 oder 4 Einzelgaben.
    • Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene mit einem Körpergewicht über 50 kg
      • Bei Jugendlichen über 14 Jahre und bei Erwachsenen (über 50 kg KG) beträgt die Tagesdosis 1,5 - 2 g Erythromycin, aufgeteilt in 3 oder 4 Einzelgaben.
    • Bei schweren Erkrankungen oder mäßig empfindlichen Keimen kann die Tagesdosis für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene auf ärztliche Anweisung bis auf das Doppelte erhöht werden.
    • Die maximale Tagesdosis für Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene (über 50 kg KG) beträgt 4 g Erythromycin, aufgeteilt in 3 oder 4 Einzelgaben.
  • Übersicht zur Dosierung nach Altersgruppen auf der Basis der entsprechenden Körpergewichte
    • Kleinkinder; Mittlerer Bereich des Körpergewichts (kg): 15,0
      • Tagesdosis Erythromycin in (mg) : 600
      • Tagesdosis in Milliliter (ml): 3-mal 2,5 ml
    • Schulkinder; Mittlerer Bereich des Körpergewichts (kg): 20,0 - 30,0
      • Tagesdosis Erythromycin in (mg): 800 - 1200
      • Tagesdosis in Milliliter (ml): 3-mal 3,3 ml bis 3-mal 5 ml
    • ältere Schulkinder; Mittlerer Bereich des Körpergewichts (kg): 30,0 - 40,0
      • Tagesdosis Erythromycin in (mg): 1200 - 1600
      • Tagesdosis in Milliliter (ml): 3-mal 5 ml bis 4-mal 5 ml
    • Jugendliche; Mittlerer Bereich des Körpergewichts (kg) : 40,0 - 50,0
      • Tagesdosis Erythromycin in (mg) : 1600 - 2000
      • Tagesdosis in Milliliter (ml): 4-mal 5 ml bis 4-mal 6,25 ml
    • ältere Jugendliche und Erwachsene; Mittlerer Bereich des Körpergewichts (kg): über 50
      • Tagesdosis Erythromycin in (mg) : 2000 - (4000)
      • Tagesdosis in Milliliter (ml): 4-mal 6,25 ml bis (4-mal 12,5 ml)
  • Spezielle Dosierungsempfehlungen
    • Syphilis (Lues) im frühen (primären) Stadium
      • Die Tagesdosis beträgt mindestens 3 g Erythromycin, entsprechend 37,5 ml pro Tag, aufgeteilt in 3 Einzelgaben, über einen Zeitraum von 15 Tagen. Die Gesamtdosis sollte 45 g, entsprechend 3 g Erythromycin pro Tag, nicht unterschreiten. Sie kann bis auf 60 g, entsprechend 4 g Erythromycin pro Tag, erhöht werden.
    • Urethritis (Harnröhrenentzündung), verursacht durch Chlamydia trachomatis oder Ureaplasma urealyticum
      • Die Tagesdosis beträgt 2,5 - 3 g Erythromycin, entsprechend 31,25 - 37,5 ml pro Tag, aufgeteilt in 3 Einzelgaben, über einen Zeitraum von 7 Tagen.
    • Hinweise zur Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit mäßiger Einschränkung der Nierenfunktion (ab einem Kreatininwert von 2 mg/dl) bis zum Nierenversagen mit völlig gehemmter Harnproduktion (Anurie) sollte eine Tagesmaximaldosis von 2 g Erythromycin, entsprechend 25 ml Saft pro Tag, für Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene (mit einem Körpergewicht über 50 kg), nicht überschritten werden.
  • Erythromycin ist nicht hämodialysierbar. Bei Patienten, die regelmäßig dialysiert werden, ist eine zusätzliche Dosis daher nicht erforderlich.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt festgelegt.
    • Bei bakteriellen Infektionskrankheiten richtet sich die Behandlungsdauer nach dem Verlauf der Erkrankung. Normalerweise ist eine Behandlungsdauer von 7 - 8 Tagen ausreichend. Im Interesse eines nachhaltigen Behandlungserfolges sollte das Arzneimittel auch nach Abklingen der Krankheitserscheinungen unbedingt noch 2 - 3 Tage länger eingenommen werden.
    • Bei der Behandlung von Infektionen mit Streptococcus pyogenes (z. B. Mandel- und Rachenentzündung, Wundrose, Scharlach) ist vorsorglich eine Mindestbehandlungsdauer von 10 Tagen angezeigt, um Spätkomplikationen (z. B. rheumatisches Fieber, rheumatische Herzentzündung, Glomerulonephritis [Nierenerkrankung]) vorzubeugen.
    • Eine länger dauernde Behandlung oder Wiederholungsbehandlungen (siehe Kategorie "Patientenhinweise") sollten nur nach strenger Indikationsstellung (Grund für die Arzneimittelanwendung) und unter fortlaufender Überwachung durch Ihren Arzt erfolgen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Bei einer geringen Überdosierung des Arzneimittels ist kaum mit Vergiftungserscheinungen zu rechnen (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Es können Magen-Darm-Störungen in Form von Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, weichen Stühlen oder Durchfall sowie Hörverlust und Tinnitus auftreten.
    • Berichte über Vergiftungsfälle mit Erythromycin liegen bisher nicht vor.
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung dennoch einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Er wird sich bei der Behandlung einer Überdosierung am Krankheitsbild orientieren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Wenn Sie Ihr Versehen noch am gleichen Tag bemerken, nehmen Sie die zu wenig eingenommene Arzneimenge noch am selben Tag nachträglich ein. Bemerken Sie Ihr Versehen erst am nächsten Tag, so nehmen Sie nicht mehr Saft ein, sondern setzen die Einnahme der gleichen Menge des Arzneimittels wie verordnet fort. Es kann erforderlich sein, die Behandlung dann um einen Tag zu verlängern. Sprechen Sie in solch einem Fall bitte mit Ihrem Arzt. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt sollten Sie auch führen, wenn Sie mehrfach die Einnahme vergessen oder zu wenig eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Behandlung vorzeitig beenden oder sie zeitweise unterbrechen, gefährden Sie den Behandlungserfolg.
    • Selbst bei einer spürbaren Besserung Ihres Befindens ist die Behandlung mit dem Arzneimittel unbedingt zu Ende zu führen, da nur so eine vollständige Beseitigung der Krankheitserreger gewährleistet ist. Sprechen Sie daher auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie eigenmächtig die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
Art und Weise
  • Zum Einnehmen
  • Die Einnahme während der Mahlzeiten beeinträchtigt die Aufnahme des Erythromycins. Deshalb sollte das Arzneimittel möglichst 1 - 2 Stunden vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Wegen der möglichen besseren Einnahmeakzeptanz erscheint es gerechtfertigt, dass Kinder den Saft auch während der Mahlzeiten einnehmen.
  • Informationen für die Zubereitung entnehmen Sie bitte der Gebrauchsinformation
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Folgende seltene bis sehr seltene Nebenwirkungen können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein. Darum ist sofort ein Arzt oder Notarzt zu informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
      • Schleimhautentzündung des Darmes
        • mit Symptomen wie schweren, anhaltenden, manchmal blutig-schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen während oder nach der Behandlung mit dem Arzneimittel. Dahinter kann sich eine ernst zu nehmende schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis)- meist verursacht durch Clostridium difficile - verbergen, die sofort mit speziellen Antibiotika behandelt werden muss. Ihr Arzt wird eine Beendigung der Behandlung mit dem Präparat in Abhängigkeit von dem Grund der Arzneimittelanwendung (Indikation) erwägen. Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
      • schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung der Atemwege)
      • schwere allergische Hauterscheinungen mit Blasenbildung
      • unerklärliche Muskelschmerzen oder -schwäche oder dunkel gefärbter Urin, wenn Sie gleichzeitig ein Mittel zur Senkung der Blutfette einnehmen
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Häufig
    • Magen-Darm-Störungen meist leichter Natur in Form von Appetitlosigkeit, Brechreiz, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Krämpfen, weichen Stühlen oder Durchfall. Bei empfindlichen Patienten können besonders nach höheren Einzelgaben Übelkeit und Erbrechen auftreten.
  • Gelegentlich
    • Infektionen der Schleimhäute durch resistente Bakterien oder Pilze (z. B. orale und vaginale Candidose)
    • allergische Reaktionen
    • Anstieg bestimmter Leberenzyme (Eiweißstoffe, die Stoffwechselvorgänge beschleunigen als Ausdruck einer leichten Leberzellschädigung
    • Hautrötung, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung sowie Juckreiz (urtikarielles Exanthem), Pruritus
  • Selten
    • Schwellung als Folge einer allergischen Reaktion (allergisches Ödem/Angioödem), z. B. Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung der Atemwege
    • Gallenstau in der Leber (intrahepatische Cholestase) und Gelbsucht (cholestatischer Ikterus) mit zum Teil kolikartigen Leibschmerzen, insbesondere bei länger dauernder Therapie (2 - 3 Wochen) und besonders bei schon vorher bestehender Leberschädigung sowie bei Wiederholungs-behandlungen und bei Allergikern
    • Gelenkschwellungen
    • Arzneimittelfieber
  • Sehr selten
    • schwere akute Überempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische Reaktion) bis hin zum lebensbedrohlichen Schock (anaphylaktischer Schock)
    • Demaskierung bzw. Verschlimmerung einer Myasthenia gravis, einer seltenen Erkrankung, die eine Muskelschwäche verursacht
    • Ohrensausen (Tinnitus) und meist vorübergehender Hörverlust bzw. Taubheit. (Diese Störungen sind konzentrationsabhängig und treten eher bei Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion oder bei hoher Dosierung oder bei Überdosierung auf.)
    • spastisch-hypertrophische Pylorusstenose bei Kindern (Einengung des Magenausganges), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
    • Leberentzündung (Hepatitis), Lebervergößerung (Hepatomegalie) und Leberversagen
    • schwere allergische Hauterscheinungen mit Blasenbildung (Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom) oder toxische epidermale Nekrolyse (schwere allergische Reaktion mit entzündlichen Veränderungen der Haut sowie Bläschenbildung der Schleimhäute des Mundes und der Geschlechtsorgane [vor allem bei Kindern aller Altersstufen])
    • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
  • Häufigkeit nicht bekannt
    • vorübergehende zentralnervöse Störungen wie Verwirrtheitszustände, Schüttelkrämpfe (Konvulsionen), Halluzinationen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Schwindelgefühl
    • Sehstörungen inklusive Doppeltsehen und verschwommenes Sehen
    • QT-Intervall-Verlängerung, gefährliche Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlag, ventrikuläre Arrhythmien [Torsade de pointes]) und Herzjagen (ventrikuläre Tachykardien), insbesondere bei Patienten, die ein verlängertes QT-Intervall im EKG haben, oder bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln mit möglicher Auslösung von unregelmäßigem Herzschlag oder das QT-Intervall beeinflussenden Substanzen
    • Atemnot (inklusive asthmatischer Zustände)
    • schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis)
  • Informieren Sie bitte ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

 

Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkungen mancher Arzneimittel können durch gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel beeinflusst werden. Fragen Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel ständig anwenden, bis vor kurzem angewendet haben oder gleichzeitig mit dem hier vorliegenden Arzneimittel anwenden wollen. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeit zu rechnen ist, oder ob besondere Maßnahmen erforderlich sind, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden.
    • Die Wechselwirkungen von Erythromycin mit anderen Arzneistoffen basieren hauptsächlich auf einer Beeinflussung des Stoffwechsels in der Leber. Häufiger Mechanismus ist hierbei die Blockierung des Multienzymsystems P-450 (spezielles Stoffwechselsystem) durch die Bildung einer stabilen chemischen Verbindung von Erythromycin mit diesem Enzymsystem.
  • Arzneimittel, die Sie nicht gleichzeitig einnehmen dürfen
    • Antiarrhythmika der Klasse Ia und III; Neuroleptika (Mittel zur Behandlung zerebraler Krämpfe); tri- und tetrazyklische Antidepressiva ; Antibiotika (bestimmte Fluorchinolone, Imidazol-Antimykotika und Antimalariamittel); einige Mittel gegen Krebserkrankungen (z. B. Arsentrioxid); einige nichtsedierende Antihistaminika (Mittel zur Behandlung von Allergien), z. B. Astemizol, Terfenadin, Ebastin; sonstige, z. B. Methadon, Budipin, Cisaprid (Mittel, das die Darmbewegung anregt), Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen); Pentamidin (i.v. = intravenös) (Arzneimittel z. B. gegen spezielle Form der Lungenentzündung)/ Erythromycin (i.v.)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Kardiale Reizleitungsstörungen und bestimmte Formen von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Torsade de pointes und andere ventrikuläre Arrhythmien), Herzstillstand, Tod.
        • Daher dürfen Medikamente mit diesen Wirkstoffen während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht angewendet werden.
    • Ergotamin-Präparate (Mittel, die Blutgefäße verengen)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Erhöhtes Risiko eines Vasospasmus und von Ischämien in den Extremitäten (gefäßverengende Wirkung mit Durchblutungsstörungen, besonders an Fingern und Zehen und anderen Geweben einschließlich des Zentralnervensystems.
        • Daher dürfen Medikamente mit diesen Wirkstoffen während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht angewendet werden.
    • Folgende Statine: Lovastatin, Atorvastatin oder Simvastatin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Auflösung quergestreifter Muskelfasern (Rhabdomyolyse). Simvastatin, Lovastatin oder Atorvastatin dürfen während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht angewendet werden.
  • Arzneimittel, deren Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss
    • Alfentanil (Narkosemittel); Alprazolam, Midazolam, Triazolam (Beruhigungs-/Schlafmittel); Bromocriptin (Mittel zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung); Carbamazepin (Mittel zur Behandlung von epileptischen Krampfleiden); Chinidin und Disopyramid (Arzneistoffe zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen);Ciclosporin A, Sirolimus und Tacrolimus (Arzneistoffe zur Unterdrückung der körpereigenen Immunabwehr); Cilostazol (Mittel zur Behandlung der Schaufensterkrankheit/peripheren arteriellen Verschlusskrankheit); Clozapin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen); Colchicin (Mittel zur Behandlung des akuten Gichtanfalls und zur Vorbeugung von den wiederkehrenden Attacken des Mittelmeerfiebers); Digoxin (Arzneistoff zur Behandlung der Herzschwäche); gerinnungshemmende Arzneistoffe vom Cumarintyp (z. B. Warfarin); Felodipin und Verapamil (Calciumantagonisten [Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck]); Methylprednisolon (entzündungshemmender Wirkstoff); Phenytoin und Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von epileptischen Krampfleiden); Sildenafil, Tardanafil, Vardenafil (Mittel zur Behandlung von Erektionsstörungen); Vinblastin (Mittel zur Tumorbehandlung); Zopiclon (Schlafmittel)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Verstärkung der Wirkung und der Nebenwirkungen dieser Medikamente. Auftreten von toxischen Nebenwirkungen (z. B. nierenschädigende Wirkung von Ciclosporin A - vor allem bei Nierenfunktionsschwäche).
        • Gegebenenfalls sollte die Konzentration im Blut kontrolliert und eine Dosisanpassung vorgenommen werden; dies gilt insbesondere für Carbamazepin, Clozapin, Phenytoin oder Valproinsäure.
    • Theophyllin (Asthmamittel)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Wirkungsverstärkung bzw. Auftreten toxischer Nebenwirkungen durch Theophyllin (ggf. sollte die Theophyllin-Konzentration im Blut kontrolliert und eine Dosisanpassung vorgenommen werden)
        • Verringerung der Erythromycinwirkung
    • Statine (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Muskelabbau
        • Die oben unter "Arzneimittel, die Sie nicht gleichzeitg einnehmen dürfen" genannten Statine Lovastatin, Atorvastatin und Simvastatin dürfen während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht angewendet werden.
  • Andere Wechselwirkungen
    • Protease-Inhibitoren (Wirkstoffe gegen das AIDS-Virus) wie z. B. Ritonavir; Cimetidin (Arzneistoff zur Senkung der Magensäureproduktion)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Hemmung des Abbaus von Erythromycin. Hierdurch erhöht sich die Gefahr von schweren Nebenwirkungen.
    • Omeprazol (Arzneistoff zur Senkung der Magensäureproduktion)
      • Folge der Wechselwirkung
        • Deutliche Erhöhung der Arzneimittelkonzentration von Erythromycin und Omeprazol im Körper. Hierdurch erhöht sich die Gefahr von schweren Nebenwirkungen.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die Einnahme während der Mahlzeiten beeinträchtigt die Resorption von Erythromycin. Deshalb sollte der Saft möglichst vor oder nach (ca. 1 - 2 Stunden) den Mahlzeiten eingenommen werden.
    • Wegen der möglichen besseren Einnahmeakzeptanz erscheint es gerechtfertigt, dass Kinder den Saft auch während der Mahlzeiten einnehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie bereits früher mit Erythromycin oder mit anderen Makrolid-Antibiotika behandelt wurden und dabei Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten
    • bei Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
    • wenn Sie unter einer starken Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Ergotamin oder Dihydroergotamin (Mittel, die Blutgefäße verengen)
    • bei einer angeborenen oder erworbenen QT-Intervallverlängerung
    • bei Störungen des Elektrolythaushaltes und hier besonders bei einer Hypokaliämie und Hypomagnesiämie
    • bei klinisch relevanten Herzrhythmusstörungen (z. B. ventrikuläre Arrhythmie) oder bei schwerer Herzinsuffizienz (NYHA IV)
    • bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates und bestimmten Arzneimitteln, da es zu QT Intervallverlängerungen im EKG und unter Umständen zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Arrhythmien [Torsade de pointes]) kommen kann. Zu diesen Arzneimitteln zählen z. B.:
      • Antihistaminika (Mittel zur Behandlung von Allergien) wie Terfenadin oder Astemizol
      • Wirkstoffe wie Cisaprid (Mittel zur Anregung der Darmbewegung)
      • Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen)
      • bestimmte Neuroleptika (Mittel zur Behandlung zerebraler Krämpfe)
      • Antiarrhythmika der Klassen IA und III
      • tri- und tetrazyklische Antidepressiva (Mittel gegen Stimmungsschwankungen)
      • Antibiotika (einige Fluorchinolone, Imidazol-Antimykotika und Antimalariamittel)
      • einige Mittel gegen Krebserkrankungen (z. B. Arsentrioxid)
      • sonstige (z. B. Methadon und Budipin)
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Simvastatin, Lovastatin oder Atorvastatin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette). Die Behandlung mit diesen Arzneimitteln muss während der Einnahme dieses Präparates unterbrochen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • In Tierversuchen rief Erythromycin keine Missbildungen hervor. Es gibt keine entsprechenden kontrollierten Studien an Schwangeren. Nach Beobachtungsstudien am Menschen wurde jedoch über Fehlbildungen des Herz-Kreislauf-Systems berichtet, wenn die Schwangeren während der Frühschwangerschaft Erythromycin-haltige Arzneimittel eingenommen hatten.
    • Bei Anwendung in der Schwangerschaft müssen Nutzen und Risiko sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über und kann beim Säugling Magen-Darm-Störungen wie z. B. Durchfälle, aber möglicherweise auch die Ausbildung einer Einengung des Magenausgangs (Pylorusstenose) verursachen.
    • Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Antikörperbildung nach Kontakt mit dem Arzneistoff (Sensibilisierung) oder einer Sprosspilzbesiedlung (Hefen und hefeähnliche Pilze) nicht auszuschließen. Sie sollten daher den Saft in der Stillzeit nur einnehmen, wenn Ihr Arzt eine Behandlung für unbedingt notwendig erachtet.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Herzrhythmusstörungen
      • Das Arzneimittel kann vorübergehend eine bestimmte Veränderung des EKGs verursachen, die sehr selten zu einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung führen kann. Wenn Sie eine Frau oder ein älterer Patient sind, sind Sie möglicherweise empfindlicher für EKG-Veränderungen. Wenn die Durchblutung Ihres Herzmuskels beeinträchtigt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat anwenden, da dies das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann.
      • Treten unter der Therapie Symptome wie Herzklopfen oder Herzrasen, Schwindel oder kurze Bewusstlosigkeit auf, die Zeichen von Herzrhythmusstörungen sein können, suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt auf, der entsprechende Untersuchungen (z. B. EKG und Bestimmung des QTc-Intervalls) durchführen wird.
      • Bei Risikofaktoren für Elektrolytstörungen wie Diuretika-/Laxantienmedikation, Erbrechen, Durchfall, Anwendung von Insulin in Notfallsituationen, Nierenerkrankungen oder anorektischen Zuständen sind adäquate Laborkontrollen und gegebenenfalls ein entsprechender Elektrolytausgleich durchzuführen.
    • Allergische Reaktionen
      • Überempfindlichkeit und allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag) können schon nach der ersten Anwendung des Arzneimittels auftreten. Schwere allergische Sofortreaktionen mit Gesichts-, Gefäß- und Kehlkopfschwellungen (Ödeme) und Atemnot können sich sehr selten bis hin zum lebensbedrohlichen Schock (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen) entwickeln. In diesen Fällen muss das Arzneimittel sofort abgesetzt und eine ärztliche oder notärztliche Behandlung (z. B. Schocktherapie) begonnen werden.
    • Erbrechen und Durchfall
      • Dieses Arzneimittel kann zu Erbrechen und Durchfall führen. In diesem Fall kann die Wirksamkeit des Präparates und/oder anderen von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimittel (wie z. B. der sogenannten "Pille") beeinträchtigt werden. Fragen Sie hierzu bei Bedarf Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Schwere Durchfälle
      • Bei Auftreten von schweren, anhaltenden, manchmal blutig-schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen während oder bis zu 10 Wochen nach der Therapie suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt auf, weil sich dahinter eine ernst zu nehmende schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis) verbergen kann, die sofort behandelt werden muss. Präparate, die die Darmbewegung (Darmperistaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion/Leberschäden
      • Der Saft darf bei Erkrankungen der Leber nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Leberfunktionsstörungen vorliegen oder früher einmal vorlagen. Gelegentlich wurden erhöhte Leberenzymwerte beobachtet. Sehr selten wurden auch Hepatitis, Hepatomegalie und Leberversagen beschrieben. Die Behandlung ist abzubrechen und ärztlicher Rat einzuholen, wenn sich Anzeichen und Symptome einer Lebererkrankung wie Inappetenz, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder Druckempfindlichkeit des Bauches entwickeln.
      • Die längerdauernde Behandlung (2 - 3 Wochen) kann selten infolge einer Sensibilisierung (Antikörperbildung nach Kontakt mit dem Arzneistoff) zu einem Gallenstau in der Leber (intrahepatische Cholestase) bzw. zu einer Gelbsucht (cholestatischer Ikterus) mit z. T. kolikartigen Leibschmerzen, besonders bei schon vorher bestehender Leberschädigung, bei Wiederholungsbehandlungen und bei Allergikern, führen. Begleitsymptome eines Gallenstaus (Cholestase) können u. a. Brechreiz, Erbrechen, Hautreaktionen (Nesselsucht [Urtikaria]), Erhöhung bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie), Fieber und Bauchkrämpfe sein.
      • Diese Reaktionen können schon bei Erstanwendung auftreten. Die Gefahr des Auftretens steigt durch eine wiederholte Anwendung bzw. bei einer länger als 10 Tage andauernden Therapie.
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Zur Anwendung und Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion siehe Kategorie "Dosierung".
    • Entzündungen der Lunge (Pneumonie)
      • Bei der nicht im Krankenhaus erworbenen Pneumonie ist das Arzneimittel wegen der häufigen Resistenz des Haupterregers nicht das Mittel der Wahl. Bei im Krankenhaus erworbenen Pneumonien sollte das Präparat nur in Kombination mit anderen Antibiotika verwendet werden. Fragen Sie hierzu bei Bedarf Ihren Arzt.
    • Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern
      • Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte der empfohlene Dosisbereich, abhängig vom Krankheitsbild und -verlauf, genau eingehalten werden, damit keine Leberschädigung durch eine Überdosierung auftreten kann.
      • Es liegen Hinweise auf ein mögliches Risiko für die Ausbildung einer Einengung des Magenausgangs (Pylorusstenose) bei Säuglingen vor, die in den ersten Lebenswochen mit Erythromycin, dem Wirkstoff dieses Präparates, behandelt wurden. Die Eltern sollten vom Arzt über die klinischen Anzeichen einer Pylorusstenose informiert werden.
    • Langzeitanwendung oder Verwendung hoher Dosen
      • Bei einer Behandlungsdauer länger als 3 Wochen wird eine regelmäßige Kontrolle des Blutbildes, der Leber- und Nierenfunktionswerte empfohlen.
      • Eine längerfristige und/oder wiederholte Anwendung des Arzneimittels kann zu einer Neu- oder Zweitinfektion mit Erythromycin-unempfindlichen (resistenten) Bakterien oder Sprosspilzen führen.
      • Auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern ist zu achten (Pilzbefall der Schleimhäute mit Rötung und weißlichen Belägen der Schleimhäute). Folgeinfektionen müssen entsprechend behandelt werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt,
      • wenn die Durchblutung Ihres Herzmuskels beeinträchtigt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat anwenden, da dies das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann.
      • wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, einer seltenen Erkrankung, die eine Muskelschwäche verursacht.
      • wenn Sie unter der Behandlung irgendeine Verstärkung der Krankheitszeichen Ihrer Myasthenia gravis bemerken. Sie müssen das Präparat sofort absetzen und sich in ärztliche Behandlung begeben.
      • wenn Sie gleichzeitig Statine (Arzneimittel zur Senkung Ihrer Blutfette) einnehmen, da es bei gleichzeitiger Einnahme mit dem Saft möglicherweise zu einem verstärkten Muskelabbau kommt. Bei gleichzeitiger Einnahme der Statine Simvastatin, Lovastatin oder Atorvastatin muss die Behandlung mit diesen Arzneimitteln während der Einnahme des Präparates unterbrochen werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nach den bisherigen Erfahrungen hat das Arzneimittel einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Jedoch kann das Auftreten von Nebenwirkungen die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen negativ beeinflussen.

 

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