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Potaba-Glenwood® 500 mg

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  • PZN / EAN
    00051109 / 4150000511092
  • Darreichung
    Hartkapseln
  • Hersteller
    Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel.

Wirkstoffe

  • 500 mg Kalium-4-aminobenzoat

Hilfsstoffe

  • Drucktinte
  • Gelatine
  • Wasser, gereinigtes
  • Titandioxid
  • Das Präparat ist ein Mittel gegen krankhafte Vermehrung von Bindegewebe (Antifibrotikum).
  • Es wird angewendet zur Verminderung des Fortschreitens der Penisverkrümmung bei noch aktiver Schwellkörperverhärtung des männlichen Gliedes (Induratio penis plastica, IPP) mit einer Erkrankungsdauer unter 2 Jahren, wenn Sie die Krümmung als behindernd empfinden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Präparates jemals ein schwerer Hautausschlag oder Schälen der Haut, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund aufgetreten sind.
    • wenn Sie allergisch gegen Kalium-4-aminobenzoat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonamiden.
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion (renale Insuffizienz).
    • bei krankhaft erhöhtem Kaliumspiegel (Hyperkaliämie).
    • bei schwerem Leberschaden und erhöhten Leberfunktionswerten (z. B. Transaminasen, Bilirubin).
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt als Einzeldosis für Erwachsene 6 Kapseln 4 x täglich, was einer maximalen Tagesdosis von 24 Kapseln (entsprechend 12 g Kalium-4-aminobenzoat) entspricht.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung soll 1 Jahr nicht überschreiten.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Gehen Sie beim nächsten Einnahmezeitpunkt zu der vom Arzt verordneten Menge über.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Gehen Sie beim nächsten Einnahmezeitpunkt zu der vom Arzt verordneten Menge über.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beenden Sie die Anwendung und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
    • Ausgedehnter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen: DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom).
    • Allergische Reaktionen, einschließlich schwerer Hautausschlag oder Hautausschlag begleitet von erhöhten Leberwerten, Fieber, allgemeinem Unwohlsein, Ermüdung, Muskelschmerzen, Blasen, oralen Läsionen, Schwellungen der Haut.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten treffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig:
      • Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Durchfall.
    • Gelegentlich:
      • Gelenk- und Muskelschmerzen, Erhöhung der Leberwerte bis hin zur Gelbsucht, vermutlich aufgrund einer Überempfindlichkeitsreaktion.
      • Hautausschlag (einschließlich ausgedehnter und/ oder allergischer Hautausschlag, Ekzem, Hautentzündungen, Schüttelfrost), Juckreiz
    • Selten:
      • Leberentzündung.
    • Sehr selten:
      • Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) oder Blutplättchen (Thrombopenie).
    • Nicht bekannt:
      • Arzneimittelinduzierter Leberschaden (inkl. Leberversagen), Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht), erhöhter Bilirubinspiegel im Blut (Hyperbilirubinämie), erhöhte Kaliumspiegel (Hyperkaliämie), erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie).
      • DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Potaba-Glenwood® 500 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Potaba-Glenwood® 500 mg
Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordnet.
Potaba-Glenwood® 500 mg
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Potaba-Glenwood® 500 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Besondere Vorsicht ist erforderlich,
      • wenn Sie eines der Symptome im Zusammenhang mit diesen in Kategorie "Nebenwirkungen" beschriebenen schweren Hautreaktionen bemerken. Beenden Sie die Anwendung und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
      • bei fortgesetzter Einnahme trotz Erbrechens oder unzureichender Nahrungsaufnahme kann ein Absinken des Blutzuckerspiegels die Folge sein. Dies ist besonders zu beachten, falls sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden.
      • bei allen Patienten, die das Präparat einnehmen, muss eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion mindestens alle 4 Wochen erfolgen. Bei Erhöhung der Leberfunktionswerte muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden. Wenn bei Ihnen während oder nach der Einnahme Symptome auftreten, die möglicherweise auf eine Lebererkrankung hinweisen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Zu diesen Symptomen gehören z. B. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber, eine Veränderung der Urinfarbe oder eine gelbliche oder grünliche Färbung der Haut und/oder Augen.
      • wenn bei Ihnen während oder nach der Einnahme Symptome auftreten, die möglicherweise auf einen erhöhten Kaliumspiegel in Ihrem Blut hinweisen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Zu diesen Symptomen gehören z. B. Muskelschmerzen und -verspannungen, schlaffe Lähmungen, Schwäche, ein prickelndes, stechendes, kaltes, brennendes oder taubes Gefühl auf Ihrer Haut, Übelkeit, Erbrechen, ein wahrnehmbar unregelmäßiger bzw. verlangsamter Herzschlag oder eine gesteigerte Atemfrequenz.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Das Arzneimittel ist für die Behandlung von Frauen nicht vorgesehen.
  • Zum Einnehmen
  • Nehmen Sie das Arzneimittel während einer Mahlzeit unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit ein. Falls es Ihnen einmal nicht möglich sein sollte, während der Einnahme zu essen, verschieben Sie die Einnahme bis zur nächsten Mahlzeit.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Die Wirkung nachfolgender Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Präparat beeinflusst werden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalium-4-aminobenzoat (K-PAB) und von Sulfonamiden wird die Wirkung letzterer beeinträchtigt, da von den Bakterien bevorzugt K-PAB anstatt der Sulfonamide aufgenommen wird.
    • K-PAB verdrängt Methotrexat aus der Plasmaeiweißbindung und kann so dessen biologische Verfügbarkeit steigern.
    • Aufgrund des zugeführten Kaliums kann sich die Wirkung gleichzeitig verabreichter Herzglykoside (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten) vermindern.
    • Außerdem kann sich ein erhöhter Kaliumspiegel ergeben, wenn gleichzeitig
      • Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptorblocker und Betablocker (zur Behandlung von Bluthochdruck),
      • NSAIDs, (nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel) wie z. B. Aspirin und Ibuprofen,
      • Calcineurin-Hemmer (Ciclosporin oder Tacrolimus, verwendet zur Unterdrückung des Immunsystems, z. B. nach Organtransplantation),
      • Penicilline, Pentamidin (zur Behandlung von Infektionen), Ketoconazol (zur Behandlung des Cushing-Syndroms),
      • Digoxin (zur Behandlung von Herzinsuffizienz)
      • Heparin (Medizin zur Blutverdünnung),
      • Kaliumpräparate oder andere Medikamente mit einem hohem Kaliumgehalt eingenommen werden.
    • Die gleichzeitige Einnahme von mit anderen Arzneimitteln, die bekanntermaßen die Leberfunktion beeinträchtigen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

Fragen und Antworten zu Potaba-Glenwood® 500 mg

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Potaba-Glenwood® 500 mg auftreten?

Frage von Marie H.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von Potaba-Glenwood® 500 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Häufige Nebenwirkungen: (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen)

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Magenbeschwerden
  • Durchfall

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihren Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss Potaba-Glenwood® 500 mg eingenommen werden?

Frage von Aria D.

Die Dauer der Behandlung mit Potaba-Glenwood® 500 mg wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte beenden Sie die Einnahme nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird Potaba-Glenwood® 500 mg eingenommen oder gegeben?

Frage von Jule L.

Bitte nehmen Sie Potaba-Glenwood® 500 mg so ein, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die empfohlene Dosis beträgt: Als Einzeldosis für Erwachsene 6 Kapseln 4 x täglich. Dies entspricht einer maximalen Tagesdosis von 24 Kapseln (entsprechend 12 g Kalium-4-aminobenzoat).

Nehmen Sie POTABA-GLENWOOD® Kapseln 500 mg wie folgt ein:

  • Während einer Mahlzeit
  • Unzerkaut
  • Mit reichlich Flüssigkeit

Falls es nicht möglich ist, während der Einnahme zu essen, verschieben Sie die Einnahme bis zur nächsten Mahlzeit.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Potaba-Glenwood® 500 mg vorkommen?

Frage von Valentin O.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Potaba-Glenwood® 500 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Sulfonamide (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen)
  • Methotrexat (gegen entzündliche Erkrankungen)
  • Herzglykoside (bei chronischer Herzinsuffizienz)
  • Aldosteronantagonisten (Diuretikum, entwässerndes Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
  • kaliumsparende Diuretika (entwässernde Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
  • ACE-Hemmer (zum Senken von Blutdruck)

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel ist für die Behandlung von Frauen nicht vorgesehen.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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