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Kaliumiodid Lannacher 65 mg

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Kaliumiodid Lannacher 65 mg
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  • PZN
    05556222Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Tabletten
  • Hersteller
    Lannacher Heilmittel Ges.m.b.H

Produktdetails & Pflichtangaben

Kaliumjodid bei radioaktiven Unfällen

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 65.41 mg Kaliumiodid

Hilfsstoffe

  • Cellulose, mikrokristalline
  • Butylmethacrylat-Copolymer, basisches
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Maisstärke
  • Lactose-1-Wasser

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Bei Unfällen in kerntechnischen Anlagen, insbesondere in Kernkraftwerken, kann es unter ungünstigen Umständen auch zur Freisetzung von radioaktivem Iod kommen. Radioaktives Iod hat die gleichen chemischen und biologischen Eigenschaften wie das in der Nahrung vorkommende natürliche Iod und wird deshalb wie normales, nicht radioaktives Iod in der Schilddrüse gespeichert.
  • Das Arzneimittel sättigt in der angegebenen Dosierung die Schilddrüse mit Iod. Damit wird die Aufnahme radioaktiven Iods in die Schilddrüse verhindert (so genannte Iodblockade). Diese Art von Iodtabletten ist nicht zum Ausgleich des in Deutschland herrschenden Iodmangels geeignet.
  • Es wird angewendet zur Iodblockade bei kerntechnischen Unfällen.
  • Bei einer Gefährdung durch radioaktives Iod informieren die zuständigen Behörden über die Medien sowohl über die Bereitstellung von Kaliumiodidtabletten als auch über die Einnahmedauer.

Dosierung

  • Bitte nehmen Sie das Arzneimittel nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die zuständigen Behörden ein.
  • Der Schutz ist am wirksamsten, wenn die Tabletten kurz vor oder gleichzeitig mit dem Einatmen von radioaktivem Iod eingenommen werden. Eine spätere Einnahme verringert den möglichen Schutz. Die erstmalige Einnahme des Präparates sollte jedoch nicht später als einen Tag nach der Aufnahme von radioaktivem Iod erfolgen, da eine so späte Anwendung eher schädlich ist.
  • Nehmen Sie des Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.

 

  • Dauer der Einnahme
    • Eine einmalige Einnahme ist in der Regel ausreichend. In Ausnahmefällen wird die zuständige Behörde bzw. der Arzt eine weitere Tabletteneinnahme empfehlen. Die Tabletteneinnahme ist jedoch bei Neugeborenen stets auf 1 Tag, bei Schwangeren und Stillenden auf 2 Tage zu beschränken.

 

  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich genau an die Anwendungsvorschriften, da es sonst nicht richtig wirken können.
  • Bevölkerungs-/Altersgruppe
    • Schwangere und Stillende: 2 Tabletten (entsprechend 100 mg Iodid)
    • < 1 Monat: ¼ Tablette (entsprechend 12,5 mg Iodid)
    • 1 bis unter 36 Monaten: ½ Tablette (entsprechend 25 mg Iodid)
    • 3 bis unter 13 Jahren: 1 Tablette (entsprechend 50 mg Iodid)
    • 13 bis unter 45 Jahren: 2 Tabletten (entsprechend 100 mg Iodid)
    • Personen über 45 Jahren: keine Tabletteneinnahme empfohlen

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von Kaliumiodid „Lannacher" 65 mg-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die Einnahme sehr großer Mengen Iodid kann zu Haut- und Schleimhautreizungen und Magenschmerzen führen. Bei starken Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Art und Weise

  • Arzneimittel zur Einnahme.
  • Die Tabletten können geschluckt oder in etwas Flüssigkeit gelöst eingenommen werden.
  • Mögliche Reizungen der Magenschleimhaut können durch zusätzliche reichliche Flüssigkeitsaufnahme vermieden werden.
  • Teilung der Tablette
    • Um die Dosierung für Kinder bis zu 36 Monaten zu erhalten, sind die Tabletten mit Hilfe der Bruchkerben zu teilen.
    • Die Tablette mit der nach außen gewölbten Seite auf eine harte Unterlage legen (kantig strukturierte Seite weist nach oben).
    • Halbierung: Tablette mit 2 Fingern an den Rändern niederdrücken.
    • Viertelung: Mit einem Finger auf die Mitte der Tablette drücken.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die Nebenwirkungen können sein:
    • sehr häufig (sie treten bei mehr als 1 von 10 Patienten auf)
    • häufig (sie treten bei mehr als 1 von 100, aber weniger als 1 von 10 Patienten auf)
    • gelegentlich (sie treten bei mehr als 1 von 1.000, aber weniger als 1 von 100 Patienten auf)
    • selten (sie treten bei mehr als 1 von 10.000, aber weniger als 1 von 1.000 Patienten auf)
    • sehr selten (sie treten bei weniger als 1 von 10.000 Patienten auf)
  • Magen-Darm-Trakt
    • Eine Reizung der Magenschleimhaut kann insbesondere bei Einnahme des Präparates auf nüchternen Magen auftreten.
  • Hormonelle Erkrankungen
    • Sehr selten: iodbedingte Schilddrüsenüberfunktion. Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion können Beschwerden wie erhöhter Puls, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Zittrigkeit, Durchfall und Gewichtsabnahme trotz gesteigerten Appetits sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • Gefäße
    • Selten: Gefäßentzündungen (z. B. Periarteriitis nodosa).
  • Immunsystem
    • Selten: eine nicht bekannte Iodallergie kann erstmals in Erscheinung treten. Dabei können allergische Erscheinungen wie z.B. Hautrötung, Jucken und Brennen in den Augen, Schnupfen, Reizhusten, Durchfall, Kopfschmerzen und ähnliche Symptome auftreten. Besonders bei vorbestehender Dermatitis herpetiformis Duhring (eine Erkrankung, bei der Bläschen, Hautrötungen und Ekzeme auftreten, bevorzugt an den Ellbogen oder den Knien) sind lebensbedrohliche Reaktionen möglich.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der angeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich dabei um nicht verschreibungspflichtige (selbst gekaufte) Arzneimittel handelt.
    • Arzneimittel, die die Wirkung des Präparates beeinflussen:
      • Arzneimittel, die den Schilddrüsenstoffwechsel beeinflussen (z. B. Perchlorat, Thiocyanat in Konzentrationen über 5 mg/dl) hemmen die Iodaufnahme der Schilddrüse.
    • Arzneimittel deren Wirkung des Präparates beeinflusst wird:
      • Das Präparat vermindert die Wirksamkeit von Schilddrüsenhemmstoffen (Thyreostatika).
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für Arzneimittel gelten können, die Sie vor kurzem eingenommen/angewendet haben.
    • Bei Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Kaliumiodid.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Iod sind. Das ist sehr selten und darf nicht mit der häufigen Allergie gegen so genannte Röntgenkontrastmittel (Arzneimittel, die Strukturen und Funktionen im Körper verdeutlichen, damit sie z. B. beim Röntgen besser gesehen werden können) verwechselt werden.
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn Sie unter einer Erkrankung leiden, bei der Bläschen, Hautrötungen und Ekzeme auftreten, bevorzugt an den Ellbogen oder den Knien (Dermatitis herpetiformis Duhring),
    • wenn Sie an allergisch bedingter Entzündung der Blutgefäßwände leiden (hypokomplementämische Vaskulitis).

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangere und Stillende erhalten die gleiche Dosis wie Jugendliche und Erwachsene. Die Dauer der Einnahme sollte sich bei Schwangeren und Stillenden auf 2 Tage beschränken.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Schwangerschaft Kaliumiodid einnehmen, da dieser dann die ohnehin erfolgende Schilddrüsenvorsorgeuntersuchung des Neugeborenen besonders beachten wird.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • wenn Sie älter als 45 Jahre sind. Die Durchführung der Iodblockade bei Personen, die über 45 Jahre alt sind, wird aus zwei Gründen nicht empfohlen:
      • Deutschland zählt zu den Iodmangelgebieten, wodurch mit zunehmendem Alter häufiger Stoffwechselstörungen in der Schilddrüse auftreten. Eine solche sogenannte funktionelle Autonomie erhöht das Risiko der Nebenwirkungen einer Iodblockade.
      • Mit steigendem Lebensalter nimmt das Risiko einer bösartigen Schilddrüsengeschwulst, die durch Strahlung verursacht wird, stark ab.
    • wenn Sie eine Erkrankung haben, die Ihre Luftröhre betrifft. Durch die Gabe von hohen Iodmengen kann eine Größenzunahme der Schilddrüse verursacht werden, die eine bereits bestehende Einengung der Luftröhre verschlimmert.
    • wenn Sie einen gutartigen Knoten in der Schilddrüse haben, der nicht behandelt wird.
    • Bei unbehandelten, unkontrolliert hormonbildenden Bezirken (sogenannten „heißen Knoten") besteht die Gefahr der massiven Überproduktion von Schilddrüsenhormonen, die schlimmstenfalls zu lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Reaktionen führen kann. Daher sollten Personen mit diesen Erkrankungen keine Kaliumiodid-Tabletten einnehmen.
    • wenn Sie Arzneimittel gegen Schilddrüsenüberfunktion einnehmen. Personen, die wegen einer Schilddrüsenüberfunktion mit Schilddrüsenhemmstoffen (Thyreostatika) behandelt werden, müssen diese Behandlung fortführen und in kurzen Abständen ärztlich untersucht werden.
    • wenn der Verdacht besteht, dass Sie einen bösartigen Tumor der Schilddrüse haben.
    • Die Gabe von Iodiod in so großen Mengen kann eine geplante Radiotherapie unmöglich machen. Ebenso kann die Schilddrüsendiagnostik beeinflusst werden und so zu Irrtümern führen. Dies gilt besonders für so genannte Schilddrüsenszintigramme (Untersuchung der Schilddrüse mittels radioaktiv markierten Stoffen) und für Iodstoffwechselstudien, aber auch für den TRH-Test (Bluttest zur Bestimmung der Schilddrüsentätigkeit).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Eine Beeinträchtigung der Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit durch Kaliumiodid ist nicht zu erwarten.

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