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MEPTID Injektionslösung

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
10x1 ml
4.011,00 € / 1 l
€ 5,00
AVP1€ 40,11
Verfügbar
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2,50 €
  • PZN
    05964300
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Hersteller
    biosyn Arzneimittel GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 115.62 mg Meptazinol hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Glucose, wasserfrei zur parenteralen Anwendung
  • Dieses Präparat ist ein starkes Schmerzmittel (Analgetikum) aus der Stoffgruppe der Hexahydroazepine.
  • Dieses Präparat wird angewendet bei mäßig starken bis starken Schmerzen verschiedener Ursachen.
Gegenanzeigen
  • Dieses Präparat darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Meptazinol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dieses Arzneimittel wird ausschließlich durch den Arzt oder von ihm beauftragtes medizinisch geschultes Personal angewendet. Die Dosierung wird durch den Arzt individuell festgelegt.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Erwachsene:
        • i.v.: 50-100 mg Meptazinol (= 0,5 bis 1 ml). Im Bedarfsfall Nachinjektion der gleichen Dosis alle 2-4 Stunden.
        • i.m.: 75-100 mg Meptazinol (= 0,75 bis 1 ml). Im Bedarfsfall Nachinjektion der gleichen Dosis alle 2-4 Stunden.
        • Während des ersten Abschnittes der Geburt
          • Zur Schmerzbekämpfung im ersten Abschnitt der Geburt je nach Körpergewicht:
            • Gewicht in kg: 38 - 50 kg
              • Dosierung Meptazinol [mg] (dieses Präparat [ml]): 75 mg (0,75 ml)
            • Gewicht in kg: 51 - 69 kg
              • Dosierung Meptazinol [mg] (dieses Präparat [ml]): 100 mg (1,0 ml)
            • Gewicht in kg: 70 - 85 kg
              • Dosierung Meptazinol [mg] (dieses Präparat [ml]): 150 mg (1,5 ml)
            • Gewicht in kg: 86 - 100 kg
              • Dosierung Meptazinol [mg] (dieses Präparat [ml]): 175 mg (1,75 ml)
            • Gewicht in kg: 101 - 120 kg
              • Dosierung Meptazinol [mg] (dieses Präparat [ml]): 200 mg (2,0 ml)
          • Bei genauer Dosierung pro kg Körpergewicht sind bis zu 2 mg/kg Körpergewicht möglich.
          • Im Bedarfsfall Nachinjektion der gleichen Dosis alle 2-4 Stunden.
      • Anwendung bei Kindern ab 2 Jahren und Jugendlichen
        • Siehe Fachinformation.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Anwendung muss der Arzt entscheiden, sie richtet sich nach der Schmerzursache bzw. der Art der Erkrankung.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Erfahrungen über Vergiftungen infolge erheblicher Überdosierungen beim Menschen liegen bislang nicht vor. Im Falle einer Überdosierung ist der kardiale (das Herz betreffende) und respiratorische (die Atmung betreffende) Zustand des Patienten engmaschig zu überwachen und es sind entsprechende unterstützende Maßnahmen einzuleiten. Ein spezifischer Opioidantagonist wie Naloxon kann die Wirkungen von Meptazinol teilweise aufheben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Sehr häufig
    • Übelkeit, Erbrechen, Euphorie, Dysphorie
  • Häufig
    • Müdigkeit, Schwindel, Schwitzen
  • Gelegentlich
    • Magen- und Darmstörungen (Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall), Benommenheit, Kopfschmerzen oder Halluzinationen (Wahrnehmung von nicht vorhandenen Gegenständen oder Geräuschen)
  • Sehr selten
    • Atemdämpfung, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag [Exanthem], Juckreiz)
  • Nicht bekannt
    • Bei Neugeborenen kann es zu einer Atemdämpfung kommen, wenn die Mutter während der Geburt dieses Arzneimittel erhalten hat, jedoch trat diese seltener und weniger ausgeprägt ein als nach anderen, in der Geburtshilfe gebräuchlichen Schmerzmitteln vom Opiattyp.
    • Nach Injektion von Meptazinol wurde in Einzelfällen über eine Veränderung des Blutdrucks berichtet. Beobachtet wurde sowohl eine Blutdruckabnahme als auch, jedoch seltener, ein leichter Anstieg des Blutdrucks.
Patientenhinweise
MEPTID Injektionslösung
Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
MEPTID Injektionslösung
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
MEPTID Injektionslösung
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
MEPTID Injektionslösung
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
MEPTID Injektionslösung
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
MEPTID Injektionslösung
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Präparat anwenden.
    • Bei Patienten mit erheblichen Störungen der Leber- oder der Nierenfunktion sowie bei Patienten mit beeinträchtigter Atemfunktion (obwohl in der bisherigen klinischen Prüfung dieses Präparat keine klinisch bedeutende atemdämpfende Wirkung zeigte) ist besondere Vorsicht bei der Anwendung von diesem Präparat geboten. Diese Vorsicht ist insbesondere geboten bei Patienten mit verminderter Atemreserve (Bronchialasthma, Emphysem [ungewöhnliche Luftansammlungen im Bereich der Lunge], verändertes Herz [Cor pulmonale] infolge chronischer Überlastung des Lungenkreislaufs, Brustkorbverletzungen) sowie bei Patienten mit Myxödem (bestimmte Erkrankungen der Schilddrüse), Schädel-Hirn-Verletzung, Drucksteigerung in der Schädelhöhle und bei Allergieneigung.
    • Auch bei Patienten mit Herzinfarkt ist erhöhte Vorsicht geboten, da noch nicht genügend Erkenntnisse vorliegen.
    • Hinweise:
      • Obwohl nach bisheriger Erfahrung die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass eine körperliche oder psychische Abhängigkeit entsteht, sollte dieses Präparat Patienten, die zu Medikamentenmissbrauch neigen, nur mit Vorsicht verordnet werden. Nach bisheriger Kenntnis ist dieses Präparat kein geeigneter Ersatz für Opiate bei abhängigen Personen. Bei Patienten, die zuvor längerfristig Betäubungsmittel eingenommen haben, können nach deren Ersatz durch dieses Präparat Opiat-Entzugserscheinungen auftreten.
    • Kinder unter 2 Jahren
      • Bislang liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren vor. Kinder unter 2 Jahren sollten daher nicht mit diesem Präparat behandelt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell genug und gezielt reagieren.
    • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob und unter welchen Voraussetzungen Sie z. B. Auto fahren können. Eine verstärkte Beeinträchtigung ist insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol oder der Einnahme von Beruhigungsmitteln und Schlafmitteln zu erwarten. Nehmen Sie dann nicht aktiv am Straßenverkehr teil! Bedienen Sie dann keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen!
    • Arbeiten Sie dann nicht ohne sicheren Halt!
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Für dieses Präparat liegen keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Jedoch liegen Daten zur Anwendung während der Geburt vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes schließen.
    • Dieses Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft mit Vorsicht verabreicht werden. Bei Ihrem Neugeborenen kann es zu einer Atemdämpfung kommen, wenn Sie während der Geburt dieses Präparat erhalten haben.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Meptazinol, der in diesem Präparat enthaltene Wirkstoff, über die Muttermilch ausgeschieden wird. Eine Entscheidung darüber, ob Sie während der Stillzeit mit diesem Präparat behandelt werden dürfen oder ob Sie das Stillen unterbrechen sollten, ist vom behandelnden Arzt zu treffen. Bei nur einmaliger Anwendung von Meptazinol ist ein Abstillen in der Regel nicht erforderlich.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Es liegen keine Daten zum Einfluss von Meptazinol auf die Fortpflanzungsfähigkeit vor.
  • Die Injektion erfolgt in den Muskel (intramuskulär) oder langsam in die Vene (intravenös).
  • Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden.
    • Durch die gleichzeitige Anwendung von diesem Präparat und den nachfolgend aufgeführten Arzneimitteln kann es zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen von diesem Arzneimittel, insbesondere zu einer Verstärkung der Müdigkeit kommen:
      • zentral (d.h. auf die Gehirnfunktion) dämpfend wirkende Arzneimittel (wie z. B. Beruhigungsmittel),
      • Arzneimittel gegen Angststörungen (Tranquilizer),
      • Arzneimittel gegen psychische Störungen (Neuroleptika).
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die in der Leber abgebaut werden und dort eine so genannte Enzyminduktion bewirken (u.a. Prednisolon, Diphenhydramin) kann die schmerzlindernde Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise abgeschwächt werden.
  • Anwendung zusammen mit Alkohol
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von diesem Arzneimittel und Alkohol kann es zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen von diesem Arzneimittel insbesondere zu einer Verstärkung der Müdigkeit kommen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

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