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BREVACTID® 1500 I.E.

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  • PZN / EAN
    06090843 / 4150060908436
  • Darreichung
    Pulver und Lösungsm. z. Herst. e. Injektionslösung
  • Marke
    BREVACTID
  • Hersteller
    Ferring GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 1500 I.E. Choriongonadotropin

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke (Lösungsmittelampulle)
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung (Lösungsmittelampulle)
  • Natriumchlorid (Lösungsmittelampulle)
  • Lactose
  • Der Wirkstoff des Arzneimittels gehört zur Gruppe der Gonadotropine (Sexualhormone), die bei Frauen die Freisetzung von Eizellen aus dem Eierstock und bei Männern die Produktion des männlichen Hormons Testosteron regulieren.
  • Es enthält als Wirkstoff humanes Choriongonadotropin (hCG) - ein Eiweißhormon, das aus dem Urin schwangerer Frauen gewonnen wird. Gonadotropine spielen eine wichtige Rolle bei der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung.
  • Männer
    • Das Präparat wird angewendet bei Männern zur Behandlung einer zu geringen Spermienzahl. Es wird entweder allein oder zusammen mit anderen Gonadotropinen (hMG, FSH) angewendet.
  • Kinder
    • Das Präparat wird angewendet bei Jungen, bei denen die Hoden nicht oder nicht vollständig in den Hodensack gewandert sind.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Choriongonadotropin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei Tumoren des Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) oder der Hypophyse (Hirnanhangdrüse)
    • wenn Sie an schwerwiegenden Venenentzündungen (Phlebitis) oder an Blutgerinnseln in den Venen (aktiven thromboembolischen Erkrankungen) leiden
    • wenn bei Ihnen sexualhormon-abhängige Tumoren, wie z.B. Prostatakrebs oder Brustkrebs (beim Mann) bekannt sind oder vermutet werden
    • wenn bekannt ist, dass die Ursache für einen Hodenhochstand nicht durch Hormone behoben werden kann (Leistenbruch, Zustand nach Operationen im Leistenbereich, Fehllage des Hodens).
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis für Männer beträgt 1500 I.E. Choriongonadotropin zweimal pro Woche (entsprechend 3000 I.E.). Da die Entwicklung der Spermienzellen ca. 74 Tage dauert, sollte die Behandlung für mindestens 3 Monate fortgesetzt werden, bevor eine Besserung erwartet werden kann. Während der Behandlung wird Ihr Arzt Ihre Testosteronspiegel regelmäßig überwachen. Es kann eine Erhöhung der Dosis erforderlich sein.
  • Wenn das Ansprechen auf eine alleinige Behandlung mit dem Präparat unzureichend ist, kann die zusätzliche Anwendung von anderen Arzneimitteln erforderlich sein. Sobald unter der Kombinationsbehandlung eine Verbesserung erreicht wurde, kann diese in einigen Fällen durch alleinige Gabe des Präparates beibehalten werden.
  • Kinder
    • Die Behandlung des Hodenhochstands sollte bis zum Ende des ersten Lebensjahres abgeschlossen sein.
    • Die empfohlene Dosis beträgt: 250 I.E./Dosis. Dieses Arzneimittel wird jungen Kleinkindern zweimal wöchentlich über fünf Wochen gegeben.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Es wurden bisher keine Fälle von Überdosierung berichtet.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abgebrochen haben
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) können im Zusammenhang mit der Anwendung des Präparates auftreten. Zu den Symptomen können Hautausschlag, Jucken, Schwellungen des Halses und erschwerte Atmung gehören. Wenn Sie diese Symptome bei sich bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
  • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen (Gynäkomastie)
    • Kopfschmerzen
    • Reaktionen und Schmerzen an der Einstichstelle
  • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen
    • Schwellung der Brust, Hodenschmerz
    • Hitzewallungen (nur bei Männern beobachtet)
    • Ausschlag, Talgdrüsenentzündung (Akne vulgaris)
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Durchfall
    • Störung der Ausscheidung von Salzen und Wasser
    • Depression, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen)
    • Ausschlag, juckende Quaddeln (Nesselsucht), Jucken
    • Empfindlichkeit und Schmerzen in der Brust
    • Fieber, Müdigkeit (Fatigue), Schwäche (Asthenie)
  • Es wurden Größenzunahme des männlichen Gliedes mit Versteifungsneigung bzw. Vergrößerungen der Vorsteherdrüse (Prostata) beobachtet.
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Gelegentlich treten bei Jungen für die Zeit der Behandlung leichte psychische Veränderungen auf, wie man sie zu Beginn der Pubertät beobachten kann (pubertäres Verhalten).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
BREVACTID® 1500 I.E.
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder in der Vergangenheit einmal hatten, da es durch die Anwendung zu einer Verschlechterung kommen kann:
      • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
      • Nierenerkrankungen
      • Epilepsie (Fallsucht)
      • migräneartige Kopfschmerzen
    • Die Behandlung mit dem Arzneimittel kann das Risiko einer Thrombose erhöhen. Unter einer Thrombose versteht man die Bildung eines Blutgerinnsels in einem Blutgefäß, meistens in den Venen der Beine oder der Lunge. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt hierauf an, bevor Sie die Behandlung beginnen, wenn
      • Sie bereits wissen, dass Sie ein erhöhtes Thromboserisiko haben
      • Sie oder jemand aus Ihrer nahen Verwandtschaft bereits eine Thrombose hatte
      • Sie stark übergewichtig sind
    • Kinder
      • Zur Vermeidung von Problemen mit den Knochen oder einer vorzeitigen Pubertät sollte das Präparat bei Jungen vor der Pubertät mit Vorsicht angewendet werden. Die Skelettentwicklung sollte regelmäßig überwacht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Es ist anzunehmen, dass das Präparat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es wird zur Behandlung der Unfruchtbarkeit angewendet
  • Es darf in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden.
  • Dieses Arzneimittel wird Ihnen von einem in der Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen erfahrenen Arzt in einen Muskel gespritzt.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.

Fragen und Antworten zu BREVACTID® 1500 I.E.

Wann und in welcher Dosierung wird BREVACTID® 1500 I.E. angewendet oder gegeben?

Frage von Joleen A.

Bitte wenden Sie BREVACTID® 1500 I.E so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Das Arzneimittel wird entweder zur Kinderwunschbehandlung oder bei einem Kind unter einem Jahr zur Behandlung des Hodenhochstands verwendet.

Die Lösung wird vom medizinischen Fachpersonal injiziert.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss BREVACTID® 1500 I.E. angewendet werden?

Frage von Enes S.

Die Dauer der Behandlung mit BREVACTID® 1500 I.E. wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von BREVACTID® 1500 I.E. vorkommen?

Frage von David D.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Für BREVACTID® 1500 I.E. wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von BREVACTID® 1500 I.E. auftreten?

Frage von Lotta H.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von BREVACTID® 1500 I.E. Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: (kann mehr als 1 von 10 Anwendern betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Vergrößerung der männlichen Brust
  • Reaktionen an der Einstichstelle

Häufige Nebenwirkungen: (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen)

  • Hitzewallungen
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • Exanthem (Hautveränderung), Akne

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihren Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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