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Taloxa Saft

Taloxa Saft
PZN: 06159227
Menge: 230 ml
Darreichung: Suspension
Hersteller: MSD Sharp & Dohme GmbH
€ 179,43 19

inkl. MwSt. und Versand

(78,01 € / 100 ml)
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 600 mg Felbamat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen. Krampfanfälle sind auch bekannt als Epilepsie oder Fallsucht (Krämpfe).
  • Wofür wird das Präparat angewendet?
    • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren vorgesehen.
    • Es wird zur Behandlung des Lennox-Gastaut-Syndroms bei Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren empfohlen, deren Krampfanfälle mit allen bisher zur Verfügung stehenden relevanten Antiepileptika nicht ausreichend behandelbar waren. Das Präparat wird als Kombinationsbehandlung mit anderen Arzneimitteln angewendet, um die Krampfanfälle unter Kontrolle zu bringen.
Dosierung
  • Sie oder Ihr Kind sollten das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes einnehmen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Wieviel muss eingenommen werden?
    • Ihr Arzt wird die korrekte Dosis und den Rhythmus festlegen, mit dem Sie oder Ihr Kind dieses Arzneimittel einnehmen müssen.
    • Das Arzneimittel wird in 2 (alle 12 Stunden) oder 3 (alle 8 Stunden) Einzelgaben pro Tag mit Wasser eingenommen. Einige Patienten müssen unter Umständen 4 (alle 6 Stunden) Einzeldosen pro Tag einnehmen.
    • Ihr Arzt wird Ihnen und Ihrem Apotheker die Anzahl der Milliliter (ml) pro Einmalgabe mitteilen und wie viele Einmalgaben Sie oder Ihr Kind am Tag einnehmen sollten.
      • Während der ersten Wochen:
        • Ihre Dosis wird unter Umständen durch den Arzt angepasst.
      • Wenn die Dosis feststeht:
        • Achten Sie darauf, dass das Arzneimittel jeden Tag zur selben Tageszeit eingenommen wird.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind den Eindruck haben, dass die Dosis zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf.

 

  • Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie unverzüglich die versäumte Dosis ein, außer es ist bereits Zeit, die nächste Dosis einzunehmen.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Es ist wichtig, so bald als möglich zum üblichen Dosierungsschema zurückzukehren.

 

  • Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.
    • Das plötzliche Absetzen eines Antiepileptikums, einschließlich des Präparates, kann zu einer erhöhten Anfallshäufigkeit führen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Wie ist eine Dosis einzunehmen?
    • Achten Sie darauf, die Flasche ausreichend zu schütteln, bevor Sie die Dosis abmessen.
    • Die Dosis für Sie oder Ihr Kind sollte mit der der Packung beiliegenden Dosierspritze über den Mund verabreicht werden.
  • 1. Abmessen
    • Die Dosis wird mit der mitgelieferten Dosierspritze abgemessen.
      • A. Führen Sie die zusammengebaute Dosierspritze in die Flasche Saft ein.
      • B. Während Sie die Spritze in die Flüssigkeit halten, ziehen Sie die Stange heraus. Während sich die Spritze mit Flüssigkeit füllt, werden Sie die Zahlen auf der Stange ansteigen sehen.
      • C. Ziehen Sie die Stange so weit heraus, bis Sie die richtige Anzahl an Millilitern für die Dosis ablesen können, die Sie abmessen.
      • D. Nehmen Sie die Dosierspritze aus der Flasche. Kontrollieren Sie, ob Sie die richtige Menge am Boden der Spritze sehen können. Wenn Sie zu viel oder zu wenig haben, versuchen Sie es erneut, bis Sie die richtige Menge haben.
  • 2. Anwenden:
    • Halten Sie die Spritze an Ihren Mund bzw. den Mund Ihres Kindes und befördern Sie die Dosis durch Drücken der Stange in den Mund.
    • Schlucken Sie die Dosis.
  • 3. Spülen:
    • Nehmen Sie die Spritze nach jeder Anwendung auseinander und spülen Sie sie mit Wasser.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die Einnahme stand im Zusammenhang mit seltenen Fällen von schweren, möglicherweise lebensbedrohlichen Blutbild- und Leberfunktionsstörungen.
  • Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bemerken:
    • ungewöhnliche Symptome während der Einnahme des Präparates wie z. B. Blutungen, Blutergüsse, häufige Infektionen, Müdigkeit, Gelbsucht (gelbliche Verfärbung von Augen oder Haut, Gewichtsverlust, Erbrechen oder Schmerzen im Bauchraum.
    • Blasen am Mund, der Nase, den Augen oder Blasenbildung und Abschälen der Haut, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Fieber, Hautausschlag, unkontrolliertes Erbrechen, Völlegefühl oder Verstopfung.
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Anwender von 10 betreffen):
    • Gewichtsverlust, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Unsicherheit beim Gehen, Schwindel, Kopfschmerzen, Sehveränderungen wie Doppeltsehen oder Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Magenverstimmung, Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Müdigkeit.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Anwender von 100 betreffen):
    • abnormal niedriger Phosphatspiegel im Blut (Hypophosphatämie), Sprachstörungen, Depression, Benommenheit, Angstgefühl, Hautausschlag (Rash), Gangstörungen.
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Anwender von 1.000 betreffen):
    • Bluterkrankungen, einschließlich Thrombozytopenie (Verminderung der Thrombozytenzahl), Leukopenie (Verminderung der Leukozytenzahl), Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granulozytenzahl) und Anämie (Verminderung der Erythrozytenzahl). Eine Kombination mehrerer der genannten oder eine Verminderung aller drei Zelltypen zusammen sowie ein Versagen des Knochenmarks, diese Zelltypen zu bilden, ist möglich.
    • Erhöhte Krampfanfallshäufigkeit, anaphylaktischer Schock (schwere, ganzkörperliche, allergische Reaktion), andere schwere allergische Reaktionen einschließlich: Blasen am Mund, der Nase, den Augen oder anderen Schleimhäuten (Steven-Johnson-Syndrom, bullöser Hautausschlag), toxisch-epidermale Nekrolyse (Blasenbildung und Abschälen der Oberhaut), Muskel- oder Gelenkschmerzen, Fieber.
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Anwender von 10.000 betreffen):
    • Verstopfung, Leberfunktionsstörungen (die schwerwiegend sein und ein tödliches Leberversagen umfassen können), Kristalle im Urin.
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Bei Kindern zeigte sich ein ähnliches Nebenwirkungsprofil. Zusätzlich wurden bei Kindern häufig Infektionen der oberen Atemwege beobachtet. Ein Zusammenhang mit der Behandlung ist jedoch nicht wahrscheinlich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, um Ihre Anfälle zu kontrollieren, so dass Ihre Dosis Ihren Bedürfnissen entsprechend angepasst werden kann.
      • Das Präparat kann einen Einfluss auf die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, wenn Sie orale Kontrazeptiva einnehmen.
      • Wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen, kann es zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen kommen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine Nebenwirkung Sie erheblich beeinträchtigt.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Präparat wird durch Nahrungsmittel nicht beeinflusst und kann daher unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Felbamat, Methyl- oder Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vorgeschichte bekannte Bluterkrankungen (wie zum Beispiel Anämie [Blutarmut], niedrige Anzahl von Blutzellen, Blutungsstörungen, leichtes Auftreten von Blutergüssen, häufige Infekte) oder Leberfunktionsstörungen (wie zum Beispiel Gelbsucht [gelbliche Verfärbung von Augen oder Haut] oder Hepatitis) hatten. Sollten bei Ihnen Bluterkrankungen oder Leberfunktionsstörungen in der Vorgeschichte vorliegen, informieren Sie Ihren Arzt darüber, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
    • Sollten Sie schwanger sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, wird Ihr Arzt Sie beraten, ob Sie den Saft weiter einnehmen sollten.
  • Stillzeit
    • Das Präparat wird bei stillenden Müttern nicht empfohlen.
    • Sollten Sie stillen, wird Ihr Arzt Sie beraten, ob Sie den Saft weiter einnehmen sollten.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen,
      • wenn Sie irgendwelche ungewöhnlichen Reaktionen (wie z. B. nesselartiger Hautausschlag, keuchende Atmung oder Atemprobleme) auf den Saft oder einen der sonstigen Bestandteile entwickeln.
      • wenn Sie Hautausschlag, Fieber, Schwellungen an den Augen, der Nase oder im Hals oder nesselartigen Hautausschlag entwickeln, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
      • Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Flüssigkeit während der Einnahme des Arzneimittels zu sich nehmen, um Nierensteine in Ihrem Urin zu vermeiden und zu gewährleisten, dass diese aus Ihrem Organismus ausgespült werden.
      • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Felbamat behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
      • Wenn Sie das Präparat oder ein anderes Arzneimittel zur Kontrolle von Krampfanfällen regelmäßig eingenommen haben, so sollten Sie Ihre Arzneimittel ohne Anweisung durch Ihren Arzt nicht plötzlich absetzen.
    • Blutuntersuchungen
      • Während der Einnahme dieses Arzneimittels wird Ihr Arzt häufig Blutuntersuchungen durchführen (alle zwei Wochen), um Ihren Zustand zu überwachen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Bei der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am Straßenverkehr (z. B. beim Fahrradfahren) sollte beachtet werden, dass Schwindel und Schwäche auftreten können.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sie dürfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen. Tritt bei der Einnahme des Präparates Schwindel oder Benommenheit auf, so dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen. Wenn das Arzneimittel Kindern und Jugendlichen verabreicht wird, beachten Sie bitte, dass Schwindel und Schwäche auch bei der Teilnahme am Straßenverkehr (z. B. beim Fahrradfahren) auftreten können.

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