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Itraconazol AL 100 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
30 St
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Nicht im Sortiment
    • PZN / EAN
      06829679 / 4150068296795
    • Darreichung
      Hartkapseln
    • Marke
      Itraconazol
    • Hersteller
      ALIUD Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 100 mg Itraconazol

    Hilfsstoffe

    • Hypromellose
    • Eisen(III)-oxid, rot
    • Siliciumdioxid, hochdisperses
    • Zucker-Stärke-Pellets
    • Gelatine
    • Sorbitan stearat
    • Titandioxid

    Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

    • Das Präparat enthält den Wirkstoff Itraconazol. Der Wirkstoff kann Ihre Symptome verbessern. Itraconazol gehört zur Stoffgruppe der Triazol-Derivate gegen Pilzerkrankungen.
    • Itraconazol wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze und Hefen ausgelöst werden. Fußpilz ist eine der häufigsten Pilzinfektionen. Eine der häufigsten Infektionen, die durch Hefen ausgelöst werden, ist Soor (Candidose). Er wird durch Candida verursacht.
    • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von
      • vaginalen Pilzinfektionen (vulvovaginale Candidose),
      • Pilzinfektionen der Mundschleimhaut (orale Candidose),
      • Pilzinfektionen der Haut (Dermatomykosen wie z. B. Ringelflechte, Fußpilz, Pilzinfektion der Leistengegend oder der Hände),
      • durch Dermatophyten und Hefen verursachte Pilzerkrankungen der Nägel (Onychomykosen),
      • Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor),
      • einer Pilzinfektion, die üblicherweise die Haut betrifft, die aber auch andere Körperregionen befallen kann (lymphokutane Sporotrichose),
      • einer Pilzinfektion, die Mundschleimhaut, Lungenschleimhaut, Schleimhäuteder Genitalen und des Verdauungssystems, außerdem Knochen und Lungebeeinträchtigen kann (Parakokzidioidomykose),
      • einer Pilzinfektion, die viele Körperregionen befallen kann, insbesondereLunge, Haut und Knochen (Blastomykose),
      • einer Pilzinfektion, die üblicherweise die Lunge, aber auch andere innere Organe befallen kann (Histoplasmose),
      • Schimmelpilzinfektionen mit Befall innerer Organe (invasiver Aspergillose), wenn:
        • Sie auf die Behandlung mit dem Pilzmittel Amphotericin B nicht angesprochen haben oder
        • Sie Amphotericin B nicht vertragen haben
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Itraconazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sollten Sie Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie Ihr Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff des Präprates noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper bleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung mit diesem Präparat einsetzt.
      • wenn Sie Zeichen einer schweren Herzfunktionsstörung (ventrikuläre Dysfunktion, Herzinsuffizienz) haben oder eine Herzschwäche haben oder hatten.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Arzneimittel Sie einnehmen/anwenden, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.
    • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie derzeit eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. Sie dürfen die folgenden Arzneimittel erst zwei Wochen nach Absetzen des Präparates einnehmen/anwenden:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
      • Aliskiren, Eplerenon, Lercanidipin oder Nisoldipin (gegen hohen Blutdruck)
      • Bepridil, Ivabradin oder Ranolazin (gegen Brustenge)
      • Dabigatran oder Ticagrelor (gegen Blutgerinnsel)
      • Disopyramid, Dofetilid, Dronedaron oder Chinidin (gegen Herzrhythmusstörungen)
      • Lomitapid, Lovastatin oder Simvastatin (zur Cholesterinsenkung)
      • Sildenafil (gegen Lungenhochdruck)
    • Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen und Verstopfung
      • Cisaprid (gegen Magenverstimmung)
      • Domperidon (gegen Übelkeit und Erbrechen)
      • Naloxegol (gegen Verstopfung bei Anwendung von opioiden Schmerzmitteln)
    • Arzneimittel zur Behandlung von Kopfschmerzen, Schlaf- oder psychischen Störungen
      • Dihydroergotamin oder Ergotamin (Mutterkornalkaloide gegen Migräne)
      • Midazolam (zum Einnehmen) oder Triazolam (zur Beruhigung oder als Schlafmittel)
      • Lurasidon, Pimozid, Quetiapin oder Sertindol (gegen Störungen, die Gedanken, Gefühle und/oder Verhalten betreffen)
    • Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
      • Darifenacin (gegen Blasenschwäche)
      • Fesoterodin oder Solifenacin (gegen Reizblase) zur Anwendung bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Leberproblemen
    • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien
      • Astemizol, Mizolastin oder Terfenadin (gegen Allergien)
    • Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
      • Avanafil (gegen Erektionsstörungen)
      • Dapoxetin (gegen vorzeitigen Samenerguss)
      • Vardenafil (gegen Erektionsstörungen) zur Anwendung bei Männern über 75 Jahre
    • Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
      • Colchicin (gegen Gicht) zur Anwendung bei Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
      • Ergometrin (Ergonovin) oder Methylergometrin (Methylergonovin), Mutterkornalkaloide zur Anwendung nach einer Entbindung
      • Eliglustat (gegen Morbus Gaucher) zur Anwendung bei Patienten, deren Körper bestimmte Arzneimittel nicht abbauen kann
      • Halofantrin (gegen Malaria)
      • Irinotecan (gegen Krebs)
      • Isavuconazol (gegen Pilzbefall)
      • Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir, Ritonavir/Dasabuvir (gegen Hepatitis C)
    • Hinweis:
      • Auch nach Beendigung Ihrer Behandlung mit diesem Präparat dürfen Sie 2 Wochen lang keines der oben genannten Arzneimittel anwenden.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Erwachsene und Jugendliche
        • Vaginale Pilzinfektionen (vulvovaginale Candidose)
          • 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) morgens und 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) abends für einen Tag.
        • Pilzinfektionen der Mundschleimhaut (orale Candidose)
          • 1 Kapsel 100 mg (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 2 Wochen.
        • Pilzerkrankungen der Haut an Rumpf oder Schenkeln (Tinea Corporis/Tinea Cruris)
          • 1 Kapsel (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 2 Wochen.
        • Pilzerkrankungen der Füße und Hände (Tinea Pedis/Tinea Manus)
          • 1 Kapsel (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 4 Wochen.
        • Kleienpilzflechten (Pityriasis Versicolor)
          • 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 1 Woche.
        • Pilzerkrankungen der Nägel (Onychomykosen)
          • Intervallbehandlung:
            • Zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel kann eine Intervalltherapie durchgeführt werden. Ein Behandlungszyklus besteht aus 2 Kapseln 2-mal täglich (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) über 1 Woche, gefolgt von einer Einnahmepause von 3 Wochen. Bei Infektionen der Fußnägel werden insgesamt 3 Behandlungszyklen angewendet, bei Infektionen der Fingernägel werden 2 Behandlungszyklen empfohlen.
          • Kontinuierliche Behandlung:
            • Zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel kann auch eine kontinuierliche Behandlung durchgeführt werden. Bei der kontinuierlichen Behandlung sollten Sie 2 Kapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag) 1-mal täglich über 3 Monate einnehmen.
          • Das Behandlungsergebnis wird sich auch nach Beendigung der Behandlung fortsetzen, wenn der Nagel nachwächst.
        • Pilzerkrankungen der Haut und anderer Körperpartien (Lymphokutane Sporotrichose)
          • 1 Kapsel (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 3 Monate.
        • Pilzerkrankung der Schleimhäute, Knochen und Lunge (Parakokzidioidomykose)
          • 1 Kapsel (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 6 Monate.
        • Pilzerkrankung der Lunge, Haut und Knochen (Blastomykose)
          • 1 Kapsel (entspr. 100 mg Itraconazol) 1-mal täglich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt auf 2 Kapseln (entspr. 200 mg Itraconazol) 2-mal täglich über 6 Monate erhöht werden.
        • Pilzerkrankung der Lunge und anderer Körperteile (Histoplasmose)
          • 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) 1-mal täglich über 8 Monate. Die Dosis kann von Ihrem Arzt auf 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) 2-mal täglich erhöht werden.
        • Pilzerkrankung der Lunge (invasive Aspergillose)
          • Die Behandlung beginnt mit einer Dosierung von 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) 3-mal täglich über 4 Tage und wird mit einer Dosierung von 2 Kapseln 100mg (entspr. 200 mg Itraconazol) 2-mal täglich so lange fortgesetzt, bis:
            • der Erreger nicht mehr in den angelegten Kulturen zu finden ist oder
            • die Schädigungen (Läsionen) abgeheilt sind (nach 2 - 5 Monaten) oder
            • sich die Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (neutrophile Granulozyten normalisiert hat.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Die angegebenen Behandlungszeiten sind Durchschnittswerte. Die Dauer der Anwendung ist von Ihrer Pilzerkrankung abhängig. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Itraconazol nehmen müssen.
      • Da Itraconazol für einen langen Zeitraum in der Haut und in den Nägeln verbleibt, macht sich ein optimaler Behandlungserfolg bei Infektionen der Haut 1 - 4 Wochen und bei Nagelinfektionen 6 - 9 Monate nach Abschluss der Behandlung bemerkbar.
      • Kinder, Jugendliche und ältere Patienten
        • Sie sollten das nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes einnehmen. Ihr Arzt kann Ihnen die Einnahme empfehlen, wenn der Nutzen nach seiner Einschätzung die Risiken rechtfertigt.
      • Leber- und Nierenfunktionsstörungen
        • Ihr Arzt wird Ihre Leber- und Nierenfunktion prüfen. Wenn Sie an einer Nieren oder Lebererkrankung leiden, wird Ihr Arzt die Blutspiegel von Itraconazol überwachen. Möglicherweise muss Ihre Dosis angepasst werden.


    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Ihnen gesagt wurde, nehmen Sie unverzüglich Verbindung mit Ihrem Arzt oder einem Krankenhaus in der Nähe auf. Zur Überdosierung stehen bisher keine Daten zur Verfügung. Es sollten unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden. Itraconazol kann nicht durch Blutwäsche entfernt werden. Spezielle Gegenmaßnahmen sind nicht bekannt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein und setzen Sie die Einnahme entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Sie sollten die Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt vorzeitig abbrechen. Die Wirksamkeit des Arzneimittels könnte bei vorzeitigem Abbrechen der Behandlung gemindert sein.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Arzneimittel können schwere allergische Reaktionen auslösen. Nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie folgende Symptome bemerken:
      • plötzlich auftretende Atembeschwerden, Schwierigkeiten beim Atmen, Schwellungen im Gesicht, Ausschlag, Juckreiz (besonders, wenn er den ganzen Körper betrifft) oder schwerwiegende Hautveränderungen (großflächiger Hautausschlag mit Abschälen der Haut und Blasenbildung im Mund, an den Augen und Genitalien oder Hautausschlag mit kleinen Pusteln oder Bläschen).
      • starke Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauch(Magen)schmerzen, ungewöhnlich dunkel gefärbter Urin oder heller Stuhl. Dies könnten Symptome ernsthafter Leberprobleme sein.
    • Sie sollten Ihren Arzt auch sofort wissen lassen, wenn bei Ihnen eine der unten aufgeführten Nebenwirkungen auftritt:
      • Symptome, die einer Herzinsuffizienz ähneln, wie Kurzatmigkeit, unerwartete Gewichtszunahme, Anschwellen der Beine, ungewöhnliche Erschöpfung, wiederholtes Aufwachen in der Nacht,
      • Kribbelgefühl, Lichtempfindlichkeit, Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Gliedmaßen,
      • Verschwommensehen/Doppeltsehen, Ohrgeräusche, Verlust der Fähigkeit, die Blase zu kontrollieren oder verstärkter Drang Wasser zu lassen,
      • wenn Sie Symptome eines Hörverlustes bei sich beobachten,
      • starke Schmerzen im Oberbauch, oft einhergehend mit Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).
    • Andere Nebenwirkungen umfassen:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen,
        • Bauchschmerzen,
        • Übelkeit.
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Entzündung der Nase, Infektion der oberen Atemwege, Entzündung der Nasennebenhöhlen,
        • Überempfindlichkeit,
        • Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen,
        • anomale Leberfunktion,
        • Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, Juckreiz,
        • gestörte Regelblutung.
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
        • bestimmte Blutbildungsstörung (Leukopenie),
        • Serumkrankheit, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut (angioneurotisches Ödem), Überempfindlichkeitserscheinungen (anaphylaktische Reaktion),
        • Überschuss an Triglyzeriden (Fetten) im Blut,
        • Kribbelgefühl oder Schwäche in Ihren Händen oder Füßen (Parästhesie), vermindertes Schmerzempfinden (Hypästhesie), unangenehmer Geschmack (Dysgeusie),
        • Sehstörungen einschließlich Verschwommensehen und Doppeltsehen,
        • vorübergehender oder dauerhafter Hörverlust, Ohrgeräusche (Tinnitus), Herzschwäche mit Anzeichen wie Kurzatmigkeit, unerwarteter Gewichtszunahme, geschwollenen Beinen oder geschwollenem Bauch, ungewöhnlicher Erschöpfung oder neu auftretenden Durchschlafstörungen (kongestive Herzinsuffizienz),
        • Atemnot (Dyspnoe)
        • starke Schmerzen im Oberbauch, oft einhergehend mit Übelkeit und Erbrechen (Pankreatitis),
        • schwere Lebervergiftung (Hepatotoxizität einschließlich plötzlichem Leberversagen), Erhöhung des Bilirubins im Blut,
        • schwere arzneimittelallergische Hautreaktionen (wie toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, akute generalisierte exanthematöse Pustulose, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis oder leukozytoklastische Vaskulitis) einhergehend mit unterschiedlichen Hautveränderungen, Haarausfall, Lichtempfindlichkeit,
        • häufiges Wasserlassen (Pollakisurie),
        • Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion),
        • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme),
        • Erhöhung des Kreatinphosphokinasespiegels im Blut.
      • Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten berichtet, die andere itraconazolhaltige Darreichungsformen eingenommen haben:
        • bestimmte Blutbildungsstörungen (Granulozytopenie, Thrombozytopenie),
        • Überempfindlichkeitserscheinungen (anaphylaktoide Reaktion),
        • hohe Blutzuckerspiegel,
        • Muskelkrämpfe oder unregelmäßiger Herzschlag (mögliche Symptome eines hohen oder niedrigen Kaliumspiegels im Blut),
        • Muskelkrämpfe oder unregelmäßiger Herzschlag (mögliche Symptome eines niedrigen Magnesiumspiegels im Blut),
        • Verwirrtheit,
        • periphere Neuropathie, Schwindel, Schläfrigkeit, Zittern,
        • Herzversagen, erhöhter Herzschlag (Tachykardie),
        • Bluthochdruck, niedriger Blutdruck,
        • Flüssigkeit in der Lunge, Schwierigkeiten beim Sprechen, Husten,
        • gastrointestinale Störung,
        • Leberversagen, Leberentzündung (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht),
        • erythematöser Hautausschlag, übermäßiges Schwitzen,
        • Muskelschmerzen (Myalgie), Gelenkschmerzen (Arthralgie),
        • Nierenprobleme, unwillkürliches Wasserlassen (Harninkontinenz),
        • allgemeine Schwellung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber,
        • Schmerzen, Erschöpfung, Schüttelfrost,
        • auffällige Harn- und Blutbefunde, Erhöhungen bei speziellen Leberfunktionstests (erhöhte Leberenzymwerte).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    Patientenhinweise
    Itraconazol AL 100 mg
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    Itraconazol AL 100 mg
    Dieses Arzneimittel ist nach den Mahlzeiten einzunehmen.
    Itraconazol AL 100 mg
    Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
    Itraconazol AL 100 mg
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    Itraconazol AL 100 mg
    Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
    Itraconazol AL 100 mg
    Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
      • Nehmen Sie das Präparat nicht mehr ein und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome eines schweren Leberproblems während Ihrer Behandlung auftritt:
        • starke Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkel gefärbter Urin oder heller Stuhl.
      • Verständigen Sie sofort Ihren Arzt,
        • wenn Sie während der Einnahme des Präparates ungewöhnliche Empfindungen in Ihren Händen oder Füßen haben wie Kribbeln,Taubheitsgefühl oder Schwäche.
        • wenn Sie Symptome eines Hörverlustes bei sich bemerken. In sehr seltenen Fällen haben Patienten, die ein itraconazolhaltiges Arzneimittel eingenommen haben, über vorübergehenden oder dauerhaften Hörverlust berichtet.
      • Sie müssen Ihren Arzt vor der Einnahme des Arzneimittels informieren, wenn Sie unter Folgendem leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben:
        • eine allergische Reaktion gegen ein anderes Arzneimittel zur Pilzbehandlung.
        • ein Herzproblem einschließlich einer Herzfunktionsstörung (auch Herzinsuffizienz genannt). Das Präparat könnte es verschlimmern. Wenn Ihr Arzt sich entschieden hat, Ihnen dieses Arzneimittel zu geben, sollten Ihnen die unten aufgelisteten Beschwerden, auf die Sie achten müssen, beschrieben werden. Wenn Sie eine davon bekommen, hören Sie mit der Einnahme des Präparates auf und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt darüber. Folgendes können Zeichen einer Herzfunktionsstörung sein:
          • Kurzatmigkeit
          • unerwartete Gewichtszunahme
          • Anschwellen Ihrer Beine oder Ihres Bauchs
          • Gefühl ungewöhnlicher Müdigkeit
          • nächtliches Aufwachen mit Kurzatmigkeit
        • ein Leberproblem wie Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut), weil Ihre Dosierung dann eventuell geändert werden muss. Ihr Arzt sollte Ihnen die Symptome, auf die Sie achten müssen, beschreiben. Hierzu zählen:
          • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkler Urin.
          • Wenn Sie das Präparat ununterbrochen über mehr als einen Monat einnehmen müssen, könnte es sein, dass Ihr Arzt Ihre Leberfunktion mittels eines Bluttests prüfen möchte. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
        • eine Nierenfunktionsstörung, weil Ihre Dosierung dann eventuell geändert werden muss. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
        • wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, z. B. bei Neutropenie (verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen), AIDS oder nach einer Organtransplantation. Die Dosierung des Präparates muss dann eventuell erhöht werden.
        • wenn Sie zu wenig Magensäure haben. Die Aufnahme von Itraconazol aus den Kapseln in den Körper wird dadurch beeinträchtigt. Wenn Sie säureneutralisierende Arzneimittel (z. B. Aluminiumhydroxid) einnehmen müssen, sollten Sie diese mindestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach der Einnahme des Präparates einnehmen. Patienten mit Magensaftmangel (Achlorhydrie), bestimmte AIDS-Patienten oder Patienten, die Arzneimittel zur Verminderung der Magensekretion (z. B. H2-Antagonisten, Protonenpumpenhemmer) einnehmen, sollten das Präparat mit einem nicht-diätetischen Cola-Getränk einnehmen.
        • Ihr behandelnder Arzt wird gegebenenfalls prüfen, ob die Dosierung des Präparates erhöht werden muss.
      • Langzeitbehandlung (Kontinuirlich über mehr als 6 Monate oder über insgesamt mehr als 6 Monate)
        • Sie sollten Itraconazol nicht als Langzeitbehandlung anwenden, außer wenn Ihr Arzt es anordnet.
      • Patienten mit unmittelbar lebensbedrohlichen, systemischen Pilzerkrankungen
        • Das Präparat wird nicht empfohlen zur Einleitung der Behandlung von Patienten mit einer unmittelbar lebensbedrohlichen, systemischen Pilzerkrankung.
      • Kinder und Jugendliche
        • Da zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Itraconazol nur begrenzt Erfahrungen vorliegen, wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, es sei denn, dass der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Präparat kann gelegentlich Schwindelgefühl, Verschwommensehen/ Doppeltsehen oder Hörverlust hervorrufen. Fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie diese Beschwerden haben.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Ihr Arzt hat Ihnen dazu geraten, weil Sie eine lebenserhaltende Therapie benötigen und der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
      • Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie sollten wirksame Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper bleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung mit diesem Präparat einsetzt.
      • Falls Sie bemerken sollten, dass Sie nach Behandlungsbeginn mit diesem Arzneimittel schwanger geworden sind, beenden Sie die Einnahme und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
      • Über die Anwendung von itraconazolhaltigen Kapseln während der Schwangerschaft liegen nur im begrenzten Umfang Informationen vor. In Erfahrungen nach Markteinführung wurde über Fälle von angeborenen Missbildungen berichtet. Dazu gehören Missbildungen des Skeletts, des Urogenitaltrakts, des Herz-Kreislauf-Systems, des Auges, der Chromosomen sowie Mehrfach-Missbildungen. Bisher wurde nicht festgestellt, dass Itraconazol die Ursache dafür war.
      • Epidemiologische Daten hinsichtlich der Einnahme von Itraconazol während der ersten drei Monate der Schwangerschaft - meistens mit nur einer kurzzeitigen Therapiedauer - zeigten kein erhöhtes Missbildungsrisiko.
    • Stillzeit
      • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie stillen, da geringe Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch ausgeschieden werden.
    • Sie sollten die Kapseln im Ganzen direkt nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1/2 Glas Wasser) einnehmen, um eine maximale Aufnahme in den Körper zu erreichen.
    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie während der Einnahme des Präparates nicht einnehmen/anwenden sollten.
      • Wenn Sie das Präparat einnehmen, wird von der Anwendung bestimmter Arzneimittel abgeraten. Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie einige Arzneimittel nicht zeitgleich mit oder in den 2 Wochen nach dem Absetzen des Präparates anwenden sollten.
      • Beispiele für diese Arzneimittel sind:
        • Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
          • Apixaban, Rivaroxaban oder Vorapaxar (gegen Blutgerinnsel)
          • Atorvastatin (zur Cholesterinsenkung)
          • Felodipin (gegen Bluthochdruck)
          • Riociguat oder Tadalafil (gegen Lungenhochdruck)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, Kopfschmerzen oder psychischen Störungen
          • Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital (gegen Krampfanfälle)
          • Eletriptan (gegen Migräne)
          • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (ein pflanzliches Arzneimittel gegen psychische Störungen)
        • Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
          • Tamsulosin (gegen Blasenschwäche beim Mann)
          • Tolterodin (gegen Reizblase)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs
          • Axitinib, Bosutinib, Cabazitaxel, Cabozantinib, Ceritinib, Cobimetinib, Crizotinib, Dabrafenib, Dasatinib, Docetaxel, Ibrutinib, Lapatinib, Nilotinib, Olaparib, Pazopanib, Regorafenib, Sunitinib, Trabectedin, TrastuzumabEmtansin oder Vinca-Alkaloide (z. B. Vinflunin,Vinorelbin)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose
          • Bedaquilin, Isoniazid, Rifabutin oder Rifampicin (gegen Tuberkulose)
        • Arzneimittel zur Behandlung des humanen Immundefizienzvirus (HIV) oder Hepatitis
          • Efavirenz oder Nevirapin (gegen HIV/AIDS)
          • Ebasvir/Grazoprevir, Simeprevir, Tenofoviralafenamidfumarat (TAF), Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) (gegen HIV oder Hepatitis)
        • Arzneimittel, die nach einer Organtransplantation angewendet werden
          • Everolimus, Rapamycin (auch als Sirolimus bekannt), Temsirolimus
        • Arzneimittel zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung
          • Alfuzosin, Silodosin
        • Arzneimittel zur Behandlung der Lunge oder von Allergien
          • Ciclesonid (gegen Entzündungen, Asthma und Allergien)
          • Ebastin (gegen Allergien)
          • Salmeterol (gegen Asthma und chronische obstruktive Lungenkrankheit [COPD])
        • Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
          • Tadalafil oder Vardenafil (bei Männern bis 75 Jahre und jünger) (gegen Erektionsstörungen
        • Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
          • Colchicin (gegen Gicht)
          • Fentanyl (gegen Schmerzen)
          • Lumacaftor/Ivacaftor (gegen zystische Fibrose)
        • Hinweis: Auch nach Beendigung Ihrer Behandlung mit diesem Arzneimittel dürfen Sie 2 Wochen lang keines der oben genannten Arzneimittel einnehmen/ anwenden.
        • Dies ist keine vollständige Liste. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden oder beabsichtigen, eines dieser Arzneimittel oder ein anderes Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Bei der Einnahme des Präparates mit bestimmten anderen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten.
        • Möglicherweise ist bei Ihnen das Auftreten von Nebenwirkungen wahrscheinlicher oder die Dosis des Präparates oder des anderen Arzneimittels muss eventuell angepasst werden. Beispiele für diese Arzneimittel sind:
          • Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
            • Bosentan (gegen Lungenhochdruck)
            • Calciumkanalblocker wie Dihydropyridine, z. B. Amlodipin, Isradipin, Nifedipin, Nimodipin oder Diltiazem (gegen Bluthochdruck)
            • Verapamil (gegen Bluthochdruck)
            • Cilostazol (gegen Kreislaufprobleme)
            • Cumarine wie Warfarin (gegen Blutgerinnsel)
            • Digoxin (gegen Vorhofflimmern)
            • Nadolol (gegen Lungenhochdruck oder Brustenge)
          • Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen oder Durchfall
            • Aprepitant oder Netupitant (gegen Übelkeit und Erbrechen während der Krebsbehandlung)
            • Loperamid (gegen Durchfall)
            • Antacida wie Aluminium-, Calcium-, Magnesium- oder Natriumhydrogencarbonat; H2-Rezeptorantagonisten z. B. Cimetidin, Ranitidin und Protonenpumpen-Inhibitoren z. B. Lansoprazol, Omeprazol, Rabeprazol (gegen Magenübersäuerung)
          • Arzneimittel zur Behandlung von Schlaf- oder psychischen Störungen
            • Alprazolam, Brotizolam, Buspiron oder Midazolam (bei Injektion in eine Vene) (gegen Angstzustände oder als Schlafmittel)
            • Zopiclon (Schlafmittel)
            • Reboxetin oder Venlafaxin (gegen Depression und Angstzustände)
            • Aripiprazol, Cariprazin, Haloperidol oder Risperidon (gegen Störungen, die Gedanken, Gefühle und/oder Verhalten betreffen)
            • Galantamin (gegen Alzheimer-Krankheit)
            • Guanfacin (gegen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen)
          • Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
            • Imidafenacin, Fesoterodin, Oxybutynin, Solifenacin (gegen Reizblase)
          • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs
            • Bortezomib, Brentuximab Vedotin, Busulfan, Erlotinib, Gefitinib, Idelalisib, Imatinib, Nintedanib, Panobinostat, Ponatinib, Ruxolitinib oder Sonidegib
          • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen
            • Ciprofloxacin, Clarithromycin oder Erythromycin (gegen bakterielle Infektionen)
            • Delamanid (gegen Tuberkulose)
            • Artemether/Lumefantrin oder Chinin (gegen Malaria)
            • Praziquantel (gegen Saug- und Bandwurmbefall)
          • Arzneimittel zur Behandlung des humanen Immundefizienzvirus (HIV) oder Hepatitis
            • Cobicistat, verstärktes Elvitegravir, Maraviroc, Ritonavir, Ritonavir/Darunavir, Ritonavir/Fosamprenavir, Indinavir oder Saquinavir (gegen HIV/AIDS)
            • Glecaprevir/Pibrentasvir (gegen Hepatitis)
          • Arzneimittel, die nach einer Organtransplantation angewendet werden
            • Ciclosporin oder Tacrolimus
          • Arzneimittel zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung
            • Dutasterid
          • Arzneimittel zur Behandlung der Lunge, von Allergien und Entzündungskrankheiten
            • Bilastin oder Rupatadin (gegen Allergien)
            • Methylprednisolon oder Dexamethason (gegen Asthma, Allergien und Entzündungskrankheiten zur Einnahme oder als Injektion)
            • Budesonid oder Fluticason (gegen Asthma, Allergien)
          • Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
            • Sildenafil (gegen Erektionsstörungen)
          • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen
            • Alfentanil, Buprenorphin, Oxycodon oder Sufentanil (gegen Schmerzen)
            • Meloxicam (gegen Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken)
        • Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
          • Alitretinoin (zum Einnehmen) (gegen Ekzeme)
          • Cabergolin (gegen Parkinson-Krankheit)
          • Cannabis-basierte Präparate einschließlich Arzneimittel (z. B. gegen Übelkeit und Erbrechen oder Muskelkrämpfe bei Patienten mit multipler Sklerose)
          • Cinacalcet (gegen eine überaktive Nebenschilddrüse)
          • Dienogest oder Ulipristal (Verhütungsmittel)
          • Eliglustat (gegen Morbus Gaucher) zur Anwendung bei Patienten, deren Körper bestimmte Arzneimittel nicht abbauen kann
          • Ivacaftor (gegen zystische Fibrose)
          • Methadon (bei Drogenabhängigkeit)
          • Repaglinid oder Saxagliptin (gegen Diabetes)
        • Dies ist keine vollständige Liste. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden oder beabsichtigen eines dieser Arzneimittel oder ein anderes Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Patienten mit Magensaftmangel (Achlorhydrie), bestimmte AIDS-Patienten oder Patienten, die Arzneimittel zur Verminderung der Magensekretion (z. B. H2-Antagonisten, Protonenpumpenhemmer) einnehmen, sollten das Präparat mit einem säurehaltigen Getränk, wie ein nicht-diätetisches Cola-Getränk, einnehmen.

    Fragen und Antworten zu Itraconazol AL 100 mg

    Wofür wird Itraconazol AL 100 mg eingesetzt?

    Frage von Marta O.

    Itraconazol AL 100 mg ist ein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, das von einem Arzt bei den folgenden Krankheitsbildern verordnet werden kann:

    • Hautinfektionen
    • Nagelinfektionen
    • Infektionen der Mundhöhle (dies wird Soor genannt)
    • Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane

    Bitte lesen Sie sämtliche Informationen in der jeweils aktuellen Packungsbeilage durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Wie ist Itraconazol AL 100 mg einzunehmen?

    Frage von Zoe A.

    Itraconazol AL 100 mg wenden Sie bitte grundsätzlich so an, wie es Ihnen Ihr behandelnder Arzt nahegelegt hat. Sollten Sie Ihre Dosierung oder die Anwendungshinweise vergessen haben, fragen Sie bitte bei Ihrem Arzt oder einem Apotheker nach.

    In der Packungsbeilage wird die folgende Anwendung für Erwachsene empfohlen:

    Pilzinfektionen der weiblichen Geschlechtsorgane:

    • 2 Kapseln morgens und 2 Kapseln abends für einen Tag.

    Mundsoor:

    • 1-mal täglich 1 Kapsel für 2 Wochen

    Hefepilzinfektionen der Haut:

    • 1-mal täglich 2 Kapseln für 1 Woche

    Pilzinfektionen der Haut an Rumpf oder Schenkeln

    • 1-mal täglich 1 Kapsel für 2 Wochen

    Pilzinfektionen der Haut an Füßen oder Händen

    • 2-mal täglich 1 Kapsel für 4 Wochen

    Pilzinfektionen der Nägel - Hier erfolgt meist eine Intervallbehandlung:

    • 2-mal täglich 2 Kapseln über 7 Tage
    • Anschließend 3 Wochen Behandlungspause
    • Bei Infektionen der Zehennägel sollte dieses Schema 3-mal durchlaufen werden
    • Bei Infektionen der Fingernägel sollte dieses Schema 2-mal wiederholt werden.

    Als kontinuierliche Therapie bei Nagelinfektionen wird die folgende kontinuierliche Dosierung angewandt:

    • 1-mal täglich 2 Kapseln einnehmen für 3 Monate

    Bitte lesen Sie die Behandlungsdauer in der Packungsbeilage nach.

    Nehmen Sie die Kapseln im Ganzen und unzerkaut ein. Die Kapsel soll unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

    Bitte lesen Sie die vollständigen Informationen zur korrekten Anwendung in der jeweils aktuellen Packungsbeilage nach.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Wie lange sollte eine Behandlung mit Itraconazol AL 100 mg dauern?

    Frage von Willy I.

    Ihr Arzt wird Ihnen bei der Diagnose Ihrer Pilzerkrankung und beim Verordnen dieses Arzneimittels eine individuelle Dosierung und Behandlungsdauer nennen.

    Bei Hautinfektionen wird die maximale Wirkung nach 1 bis 4 Wochen erreicht.

    Bei Nagelinfektionen dauert es zwischen 6 und 9 Monaten nach dem Ende der Behandlung, bis der Wirkstoff, der sich in Nägeln und Haut angereichert hat, die maximale Wirkung entfaltet hat.

    Bitte befragen Sie Ihren Arzt, wie lange Sie das Arzneimittel anwenden sollen.

    Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Wie schnell kann mit Hilfe von Itraconazol AL 100 mg eine Besserung der Erkrankung erreicht werden?

    Frage von Giulia M.

    Mit Itraconazol AL 100 mg werden Sie behandelt, wenn Ihr Arzt bei Ihnen eine Pilzerkrankung diagnostiziert hat.

    Eine Besserung der Beschwerden tritt während der verordneten Behandlungsdauer ein. Die maximale Wirkung wird durch Itraconazol AL 100 mg bei Hautinfektionen nach 1 bis 4 Wochen und bei Nagelinfektionen etwa 6 bis 9 Monaten nach dem Ende der Behandlung erreicht. Dies basiert darauf, dass der Wirkstoff nach der Einnahme noch lange in der Haut und den Nägeln verbleibt.

    Wichtig ist, dass Sie die Behandlung so lange fortführen, wie Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel verordnet hat. Auch wenn sich die Beschwerden spürbar verbessern, brechen Sie die Behandlung bitte nicht ab, da es bei einer zu kurzen Behandlungsdauer zu einem Wiederaufflammen der Infektion kommen kann.

    Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

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