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Gilenya 0,5 mg Kapseln

Abbildung ähnlich
PZN: 06839695
Menge: 28 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: NOVARTIS Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

28 St

98 St

€ 1.773,30 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Gilenya 0,5 mg Kapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.5 mg Fingolimod
  • 0.56 mg Fingolimod hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff ist Fingolimod.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (MS) bei Erwachsenen angewendet, und zwar bei:
    • Patienten, die auf eine Behandlung mit Beta-Interferonen (eine andere MS-Behandlung) nicht ansprechen.
  • oder
    • Patienten, die an einer schnell fortschreitenden schweren Form der MS leiden.
  • Das Präparat kann MS nicht heilen, es hilft jedoch, die Anzahl der Schübe zu verringern und die Verschlechterung der durch MS hervorgerufenen körperlichen Behinderung zu verzögern.
  • Was ist Multiple Sklerose?
    • MS ist eine chronische Erkrankung, die das Zentralnervensystem (ZNS), bestehend aus dem Gehirn und dem Rückenmark, beeinträchtigt. Bei MS zerstört eine Entzündung die schützende Hülle (das sogenannte Myelin) der Nervenfasern im ZNS, wodurch die Nerven nicht mehr richtig funktionieren. Dieser Vorgang wird als Demyelinisierung bezeichnet.
    • Die schubförmig-remittierend verlaufende MS ist durch wiederholt auftretende Schübe von neurologischen Symptomen gekennzeichnet, die Anzeichen einer Entzündung innerhalb des ZNS sind. Die Symptome sind von Patient zu Patient verschieden, typisch sind jedoch Probleme beim Gehen, Taubheitsgefühl, Seh- oder Gleichgewichtsstörungen. Die bei einem Schub auftretenden Beschwerden können vollständig verschwinden, sobald der Schub vorüber ist, einige Beschwerden können jedoch bestehen bleiben.
  • Das Präparat hilft, das ZNS gegen Angriffe des Immunsystems zu schützen, indem es bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) daran hindert, sich frei im Körper zu bewegen, und diese vom Gehirn und vom Rückenmark fernhält. Auf diese Weise wird die durch MS verursachte Nervenschädigung begrenzt.
Dosierung
  • Die Behandlung mit dem Arzneimittel wird von einem Arzt überwacht, der Erfahrung mit der Behandlung von Multipler Sklerose hat.
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosis ist eine Kapsel pro Tag.
  • Sie dürfen die empfohlene Dosis nicht überschreiten.
  • Ihr Arzt wird Sie möglicherweise direkt von Beta-Interferon auf Fingolimod umstellen, sofern keine Hinweise auf Auffälligkeiten aufgrund Ihrer vorhergehenden Behandlung bestehen. Ihr Arzt wird möglicherweise eine Blutuntersuchung durchführen, um solche Auffälligkeiten auszuschließen. Nach der Behandlung mit Natalizumab müssen Sie eventuell 2 - 3 Monate warten, bevor Sie mit der Behandlung mit Fingolimod beginnen können.
  • Wenn Sie wissen möchten, wie lange das Präparat eingenommen werden soll, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel eingenommen haben, verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis wie geplant ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme beenden
    • Beenden Sie nicht die Einnahme oder ändern Sie nicht die Dosis, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
    • Nach Beendigung der Einnahme kann das Arzneimittel noch bis zu zwei Monate in Ihrem Körper nachgewiesen werden. Die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen (Lymphozytenzahl) kann während dieser Zeit ebenfalls niedrig bleiben, und die in der Kategorie "Nebenwirkungen" beschriebenen Nebenwirkungen können weiterhin auftreten. Nach der Beendigung der Fingolimod-Therapie werden Sie eventuell 6 - 8 Wochen warten müssen, bevor Sie eine andere MS-Therapie beginnen können.
    • Wenn Sie die Einnahme nach einer Pause von mehr als zwei Wochen wieder fortsetzen wollen, kann der Effekt auf die Herzfrequenz, der normalerweise beim ersten Behandlungsbeginn beobachtet wird, wieder auftreten. Klären Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie die erste Kapsel in seiner Praxis oder im Krankenhaus einnehmen müssen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Kapsel einmal täglich mit einem Glas Wasser ein. Das Präparat kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • Wenn Sie die Kapsel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen, wird Ihnen das helfen, sich an die Einnahme zu erinnern.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nebenwirkungen können mit bestimmten Häufigkeiten auftreten, die wie folgt definiert werden:
    • Sehr häufig: Betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: Betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: Betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: Betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: Betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein
    • Häufig:
      • Husten mit Schleimauswurf, Beschwerden in der Brust, Fieber (Anzeichen einer Lungenerkrankung)
      • Unwohlsein mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, (Anzeichen einer Darmerkrankung)
      • Herpesvirus-Infektion (Herpes simplex oder Herpes zoster) mit Symptomen wie Bläschenbildung, Brennen, Juckreiz oder Schmerzen im Mund- oder Genitalbereich. Andere Symptome können Fieber und Schwächegefühl in den frühen Stadien der Infektion sein, gefolgt von Taubheitsgefühl, Juckreiz und roten Flecken oder Bläschenbildung im Gesicht oder am Rumpf
      • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), unregelmäßiger Herzrhythmus
    • Gelegentlich:
      • Lungenentzündung mit Symptomen wie Fieber, Husten, Schwierigkeiten beim Atmen
      • Makulaödem (Schwellung im zentralen Sehbereich der Netzhaut am Augenhintergrund) mit Symptomen wie Schattenbildung oder einem „blinden Fleck" im zentralen Sehbereich, verschwommenes Sehen, Problemen bei der Erkennung von Farben oder Details
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
  • Andere Nebenwirkungen
    • Sehr häufig
      • Influenzavirus-Infektionen mit Symptomen wie Müdigkeit, Schüttelfrost, Halsentzündung, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Fieber
      • Kopfschmerzen
      • Durchfall
      • Rückenschmerzen
      • Husten
      • Erhöhung der Blutspiegel eines Leberenzyms (ALT)
    • Häufig
      • Druckgefühl oder Schmerzen in Wangen und Stirn (Sinusitis)
      • Pilzinfektionen der Haut, der Haare oder der Nägel (Ringelflechte)
      • Schwindelanfälle
      • Kribbeln oder Taubheitsgefühl
      • Starke Kopfschmerzen, oftmals mit Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit (Anzeichen einer Migräne)
      • Niedrige Werte der weißen Blutkörperchen (Lymphozyten, Leukozyten)
      • Schwächegefühl
      • Juckender, roter, brennender Hautausschlag (Anzeichen eines Ekzems)
      • Haarausfall
      • Juckreiz
      • Gewichtsverlust
      • Atemnot
      • Depressionen
      • Augenschmerzen
      • Verschwommenes Sehen (siehe auch Absatz zum Makulaödem unter „Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein oder werden")
      • Hypertonie (das Präparat kann einen leichten Blutdruckanstieg verursachen)
      • Erhöhung der Blutspiegel von Leberenzymen
      • Erhöhung der Blutspiegel bestimmter Blutfette (Triglyzeride)
    • Gelegentlich
      • Niedrige Werte bestimmter weißer Blukörperchen (Neutrophile)
      • Depressive Stimmung
    • Selten
      • Erkrankungen der Blutgefäße
      • Erkrankungen des Nervensystems
      • Krebserkrankung des lymphatischen Systems (Lymphome)
    • Wenn eines dieser Symptome Sie erheblich beeinträchtigt, informieren Sie Ihren Arzt.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken oder modulieren, darunter andere Arzneimittel zur Behandlung von MS, wie z. B. Interferon beta, Glatirameracetat, Natalizumab oder Mitoxantron. Sie dürfen das Präparat nicht zusammen mit solchen Arzneimitteln einnehmen, da dies den Effekt auf das Immunsystem verstärken könnte.
      • Impfstoffe. Während und bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel dürfen Sie nicht mit bestimmten Impfstoffen (abgeschwächten Lebendimpfstoffen) geimpft werden, da diese die Infektion auslösen könnten, die sie eigentlich verhindern sollen. Andere Impfstoffen wirken möglicherweise nicht so gut wie sonst, wenn sie während dieser Phase verabreicht werden.
      • Arzneimittel, die die Herzfrequenz verlangsamen (z. B. Beta-Blocker, wie Atenolol). Durch Einnahme des Präparates zusammen mit solchen Arzneimitteln könnte der Effekt auf den Herzschlag in den ersten Tagen nach Beginn der Behandlung verstärkt werden.
      • Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, wie Chinidin, Disopyramid, Amiodaron oder Sotalol. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise dieses Arzneimittel nicht verschreiben, wenn Sie ein derartiges Arzneimittel einnehmen, da es die Wirkung auf den unregelmäßigen Herzschlag verstärken könnte.
      • Andere Arzneimittel: Proteaseinhibitoren, Antiinfektiva wie Ketoconazol, Azol-Antimykotika, Clarithromycin oder Telithromycin.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Ihre Immunabwehr geschwächt ist (durch ein Immunschwächesyndrom, eine Erkrankung oder durch Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken).
    • wenn Sie eine schwere aktive Infektion oder aktive chronische Infektion wie Hepatitis oder Tuberkulose haben.
    • wenn Sie eine aktive Krebserkrankung haben (außer, es handelt sich um eine Hautkrebsart Basalzellkarzinom genannt wird).
    • wenn Sie schwerwiegende Leberprobleme haben.
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Fingolimod oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
  • Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Vor dem Behandlungsbeginn mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt Sie möglicherweise bitten, einen Schwangerschaftstest durchzuführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht schwanger sind. Sie sollten während der Behandlung mit dem Präparat und zwei Monate nach Beendigung der Einnahme nicht schwanger werden, da für das Baby ein gesundheitliches Risiko besteht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über zuverlässige Verhütungsmethoden, die Sie während der Behandlung und für zwei Monate nach Ende der Behandlung anwenden sollten.
    • Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, beenden Sie die Einnahme und benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt. Sie können zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden, was für Sie und Ihr Baby das Beste ist.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel dürfen Sie nicht stillen. Das Präparat kann in die Muttermilch übertreten, und es besteht das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen für das Baby.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich.
    • Sprechen Sie vor der Einnahme des Präparates mit Ihrem Arzt,
      • wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen, z. B. Chinidin, Disopyramid, Amiodaron oder Sotalol.
      • wenn Sie in Ruhe eine niedrige Herzfrequenz haben (weniger als 55 Schläge pro Minute), Arzneimittel einnehmen, die Ihre Herzfrequenz verlangsamen (z. B. Beta-Blocker), oder einen unregelmäßigen oder anormalen Herzrhythmus haben oder wenn Sie an plötzlichen Ohnmachtsanfällen leiden.
      • wenn Sie ein Herzproblem haben.
      • wenn Sie sich impfen lassen wollen.
      • wenn Sie noch nicht an Windpocken erkrankt waren.
      • wenn Sie an Sehstörungen oder anderen Anzeichen einer Schwellung im zentralen Sehbereich (Makula) am Augenhintergrund (eine als Makulaödem bezeichnete Erkrankung, siehe unten), an Augenentzündungen oder -infektionen (Uveitis) leiden oder gelitten haben oder wenn Sie Diabetes (was Probleme mit den Augen verursachen kann) haben.
      • wenn Sie Leberprobleme haben.
      • wenn Sie hohen Blutdruck haben, der nicht mit Medikamenten kontrolliert werden kann.
      • wenn Sie schwerwiegende Lungenprobleme oder Raucherhusten haben.
    • Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Niedrige Herzfrequenz (Bradykardie) und unregelmäßiger Herzschlag:
      • Zu Behandlungsbeginn verlangsamt das Arzneimittel die Herzfrequenz. Als Folge können Sie sich schwindlig oder müde fühlen oder Ihren Herzschlag bewusster wahrnehmen. Auch Ihr Blutdruck kann absinken. Wenn diese Effekte ausgeprägt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, weil möglicherweise eine sofortige Behandlung erforderlich ist. Das Präparat kann auch einen unregelmäßigen Herzschlag verursachen, insbesondere nach Einnahme der ersten Dosis. Ein unregelmäßiger Herzschlag normalisiert sich für gewöhnlich innerhalb eines Tages. Eine niedrige Herzfrequenz normalisiert sich in der Regel innerhalb eines Monats.
      • Ihr Arzt wird Sie darum bitten, nach der ersten Einnahme für 6 Stunden in der Praxis oder Klinik zu bleiben, um im Falle einer Nebenwirkung, die zu Beginn der Behandlung auftreten kann, erforderliche Maßnahmen einleiten zu können. Das Gleiche gilt, wenn Sie die Behandlung nach einer Unterbrechung von mehr als zwei Wochen wieder aufnehmen.
      • Wenn Sie einen unregelmäßigen oder anormalen Herzschlag haben oder in der Vergangenheit an plötzlichen Ohnmachtsanfällen gelitten haben, könnte sich Ihr Zustand mit dem Präparat vorübergehend verschlechtern. Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt möglicherweise vor Beginn der Behandlung Ihr Herz untersuchen.
      • Dies gilt auch dann, wenn Sie eine niedrige Herzfrequenz (weniger als 55 Schläge pro Minute) haben oder wenn Sie sogenannte Beta-Blocker einnehmen, die Ihren Herzschlag verlangsamen.
    • Wenn Sie noch nicht an Windpocken erkrankt waren:
      • Wenn Sie noch nicht an Windpocken erkrankt waren, kann es sein, dass Ihr Arzt möglicherweise Ihren Immunstatus gegen das verursachende Virus (Varicella-Zoster-Virus) prüfen möchte. Wenn Sie nicht gegen das Virus geschützt sind, müssen Sie unter Umständen eine Impfung erhalten, bevor Sie mit der Fingolimod-Therapie beginnen. In diesem Fall wird Ihr Arzt den Beginn der Fingolimod-Behandlung um einen Monat verschieben.
    • Infektionen:
      • Das Präparat senkt die Anzahl der weißen Blutkörperchen (insbesondere die Lymphozytenzahl). Weiße Blutkörperchen bekämpfen Infektionen. Während Sie das Arzneimittel einnehmen (und bis zu 2 Monate nach Beendigung der Einnahme), können Sie anfälliger für Infektionen sein. Eine bereits bestehende Infektion kann sich verschlechtern. Infektionen könnten schwer und lebensbedrohend verlaufen. Wenn Sie glauben, an einer Infektion zu leiden, Fieber haben oder sich fühlen, als ob Sie Grippe hätten, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt.
    • Makulaödem:
      • Wenn Sie an Sehstörungen oder anderen Anzeichen einer Schwellung im zentralen Sehbereich (Makula) am Augenhintergrund, an Augenentzündungen oder -infektionen (Uveitis) leiden oder gelitten haben oder wenn Sie Diabetes haben, bittet Ihr Arzt Sie vielleicht, vor dem Beginn der Behandlung eine Augenuntersuchung vornehmen zu lassen.
      • Möglicherweise wird Sie Ihr Arzt drei bis vier Monate nach Beginn der Fingolimod-Therapie bitten, eine Augenuntersuchung vornehmen zu lassen.
      • Die Makula ist ein kleiner Bereich der Netzhaut am Augenhintergrund, mit dem Sie Umrisse, Farben und Details klar und scharf sehen können. Das Präparat könnte eine Schwellung in der Makula, ein so genanntes Makulaödem, verursachen. Die Schwellung tritt für gewöhnlich in den ersten vier Monaten nach Beginn der Behandlung auf.
      • Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Makulaödem entwickelt, ist höher, wenn Sie Diabetes haben oder bereits an einer als Uveitis bezeichneten Augenentzündung erkrankt waren. In diesen Fällen wird Ihr Arzt Sie zu regelmäßigen Augenuntersuchungen auffordern, um ein eventuelles Makulaödem zu erkennen.
      • Wenn Sie bereits ein Makulaödem hatten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie wieder mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
      • Ein Makulaödem kann die gleichen Sehstörungen verursachen wie ein MS-Schub (Optikusneuritis). Im Frühstadium sind manchmal keine Symptome vorhanden. Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt über alle Veränderungen Ihrer Sehkraft. Ihr Arzt bittet Sie vielleicht, eine Augenuntersuchung vornehmen zu lassen, insbesondere wenn
        • das Zentrum Ihres Blickfeldes verschwommen ist oder Schatten aufweist;
        • sich ein „blinder Fleck" im Zentrum Ihres Blickfeldes entwickelt;
        • Sie Probleme mit der Wahrnehmung von Farben oder feinen Details haben.
    • Leberfunktionstests:
      • Wenn Sie schwere Leberprobleme haben, sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Das Präparat könnte die Ergebnisse der Leberfunktionstests beeinflussen. Sie werden vermutlich keine Symptome bemerken, wenn sich jedoch Ihre Haut oder das Weiße in Ihren Augen gelb verfärbt, der Urin ungewöhnlich dunkel ist oder unerklärliche Übelkeit und Erbrechen auftreten, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt.
      • Wenn eines dieser Symptome nach Beginn der Behandlung mit dem Präparat bei Ihnen auftritt, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt.
      • Während der ersten sechs Behandlungsmonate wird Ihr Arzt Bluttests zur Kontrolle Ihrer Leberfunktion anordnen. Falls diese Testergebnisse ein Leberproblem aufzeigen, sollte die Behandlung unterbrochen werden.
    • Bluthochdruck:
      • Da das Arzneimittel eine leichte Erhöhung des Blutdrucks verursachen kann, wird Ihr Arzt möglicherweise regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren.
    • Lungenprobleme:
      • Das Präparat wirkt sich geringfügig auf die Lungenfunktion aus. Bei Patienten mit einer schweren Lungenerkrankung oder mit Raucherhusten ist möglicherweise die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöht.
    • Blutbild:
      • Die gewünschte Wirkung der Fingolimod-Behandlung ist eine Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen in Ihrem Blut. Der Normalwert wird üblicherweise innerhalb von 2 Monaten nach Beendigung der Therapie wieder erreicht. Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll, informieren Sie bitte den Arzt, dass Sie das Präparat einnehmen. Andernfalls könnte der Arzt vielleicht die Testergebnisse nicht richtig interpretieren. Darüber hinaus müsste für bestimmte Blutuntersuchungen eventuell mehr Blut als üblich entnommen werden.
      • Bevor Sie mit der Einnahme beginnen, wird Ihr Arzt überprüfen, ob Sie genügend weiße Blutkörperchen im Blut haben, und er wird dies möglicherweise regelmäßig kontrollieren. Falls Sie nicht genügend weiße Blutkörperchen haben, müssen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel unter Umständen unterbrechen.
    • Ältere Patienten:
      • Die Erfahrungen mit dem Präparat bei älteren Patienten (über 65 Jahren) sind begrenzt. Wenn Sie irgendwelche Bedenken haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
      • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt, da für MS-Patienten unter 18 Jahren keine Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Ihre Erkrankung das sichere Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen erlaubt. Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst.
    • Allerdings werden Sie zu Beginn der Therapie für 6 Stunden in der Arztpraxis bzw. im Krankenhaus bleiben müssen, nachdem Sie die erste Dosis des Präparates eingenommen haben. Ihre Fähigkeit, aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen und Maschinen zu bedienen, ist während und eventuell nach diesem Zeitraum möglicherweise beeinträchtigt.

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