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Captopril AL 12,5

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
100 St
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Derzeit nicht lieferbar
    • PZN / EAN
      06899183 / 4150068991836
    • Darreichung
      Tabletten
    • Marke
      Captopril
    • Hersteller
      ALIUD Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 12.5 mg Captopril

    Hilfsstoffe

    • Stearinsäure
    • Maisstärke, vorverkleistert
    • Cellulose, mikrokristalline
    • 32.5 mg Lactose-1-Wasser
    • Das Präparat gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-Conversions-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) bekannt sind. Diese hemmen ACE, das Enzym, das an der Umwandlung von Angiotensin-I in Angiotensin-II beteiligt ist. Angiotensin-II ist eine körpereigene Substanz, die sich an die Rezeptoren der Blutgefäße bindet und so zu einer Gefäßverengung führt. Das Ergebnis ist ein Blutdruckanstieg. Captopril verhindert die Bildung von Angiotensin-II und bewirkt so eine Entspannung der Blutgefäße und eine Senkung des Blutdrucks.
    • Es wird angewendet zur Behandlung:
      • eines hohen Blutdrucks (Hypertonie),
      • der chronischen Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz).
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Captopril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie in der Vergangenheit in Folge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer eine Gewebeschwellung (Angioödem) hatten,
      • wenn Sie zu Gewebeschwellung (Angioödem) neigen,
      • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind (es wird empfohlen Captopril auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweise"),
      • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden,
      • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z.B. im Rachenbereich) erhöht.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Es ist sehr wichtig, dass Sie es einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis
      • Bluthochdruck
        • Üblicherweise beträgt die Anfangsdosis 25 - 50 mg Captopril pro Tag, auf 2 Gaben verteilt.
        • Um den angestrebten Blutdruck zu erreichen, kann die Dosis unter Einhaltung eines Intervalles von mindestens 2 Wochen je nach Notwendigkeit schrittweise auf 100 - 150 mg Captopril pro Tag, auf 2 Gaben verteilt, angehoben werden. Dafür stehen Darreichungsformen mit höherer Dosisstärke zur Verfügung.
        • Wenn Ihr Blutdruck mit Captopril nicht ausreichend gesenkt wird, ist es möglich, dass Ihr Arzt ein weiteres Arzneimittel verordnet.
      • Chronische Herzleistungsschwäche
        • Die Anfangsdosis beträgt normalerweise 2- oder 3-mal täglich je 6,25 mg - 12,5 mg Captopril.
        • Eine Erhöhung der Dosierung darf nur schrittweise, in Abhängigkeit vom individuellen Ansprechen des Patienten auf die Therapie erfolgen. Die Erhaltungsdosis beträgt 75 - 150 mg Captopril pro Tag, verteilt auf mehrere Gaben. Die Maximaldosis beträgt 150 mg Captopril pro Tag, auf mehrere Gaben verteilt. Dafür stehen Darreichungsformen mit höherer Dosisstärke zur Verfügung.
      • Die Dosis sollte schrittweise angehoben werden, wobei ein Intervall von mindestens 2 Wochen gewählt werden sollte, um das Ansprechen der Patienten zu ermitteln.
      • Der Arzt kann Patienten, die eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen, sowie bei älteren Patienten eine niedrigere Dosis - insbesondere bei Behandlungsbeginn - empfehlen.
      • Die Einnahme von Captopril von Kindern und Jugendlichen soll nur unter sorgfältiger medizinischer Überwachung begonnen werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
      • In Abhängigkeit von dem Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: Starker Blutdruckabfall, Schock, Reglosigkeit, verlangsamte Herzschlagfolge, Nierenversagen. Bei dringendem Verdacht auf eine Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!
      • Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie versehentlich vergessen haben, die tägliche Dosis einzunehmen, sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • Nebenwirkungen, die bei Captopril und/oder einer Behandlung mit einem anderen ACE-Hemmer berichtet wurden, sind:
        • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
          • Geschmacksstörung
          • Schwindel.
          • trockener, irritierender (nicht produktiver) Husten,
          • Atemnot,
          • Übelkeit,
          • Erbrechen,
          • Magenverstimmung,
          • Bauchschmerzen,
          • Durchfall,
          • Verstopfung,
          • Mundtrockenheit,
          • Juckreiz mit oder ohne Ausschlag,
          • Ausschlag,
          • Haarausfall.
          • Schlafstörungen.
        • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
          • Anstieg der Herzfrequenz,
          • Herzrhythmusstörung,
          • Angina pectoris,
          • Herzklopfen,
          • niedriger Blutdruck,
          • Raynaud-Syndrom (durch Gefäßkrämpfe bedingte, anfallsweise auftretende Durchblutungsstörungen, meist an den Blutgefäßen der Finger),
          • Gesichtsrötung,
          • Blässe,
          • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Hände und Füße,
          • Brustschmerzen,
          • Erschöpfung,
          • Unwohlsein.
        • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
          • Benommenheit,
          • Kopfschmerzen,
          • Empfindungsstörungen,
          • Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung/Aphthen,
          • Nierenfunktionsstörungen einschließlich Nierenversagen, erhöhte Harnausscheidung, verminderte Harnausscheidung, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens,
          • Appetitlosigkeit.
        • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
          • Veränderung einzelner Laborparameter,
          • Herzstillstand,
          • Schock,
          • Veränderungen des Blutbildes, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunkrankheiten,
          • Durchblutungsstörungen des Gehirns, einschließlich Schlaganfall und Ohnmacht,
          • verschwommenes Sehen,
          • krampfartige Verengung der Bronchien,
          • Schnupfen,
          • allergische Entzündung der Lungenbläschen/Lungenentzündung,
          • Entzündung der Zunge, Magengeschwür, Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
          • nephrotisches Syndrom,
          • Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit und schwere Hautreaktionen.
          • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen,
          • Absinken des Blutzuckerspiegels, Ansteigen des Kaliumspiegels im Blut,
          • Fieber,
          • Beeinträchtigung der Leberfunktion und Gallenstauung (einschließlich Gelbsucht),
          • Hepatitis (Leberentzündung) einschließlich Nekrose (Gewebeschaden), erhöhte Leberenzyme und Bilirubin-Werte,
          • Impotenz, Brustvergrößerung beim Mann,
          • Verwirrung, Depression.
      • Gegenmaßnahmen
        • Durch ACE-Hemmer ausgelöste plötzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (angioneurotische Ödeme) müssen sofort ärztlich behandelt werden. Sie müssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang überwacht werden.
        • Übermäßiger Blutdruckabfall, Gelbsucht oder Überempfindlichkeitsreaktionen können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie das Mittel auf keinen Fall ohne ärztliche Aufsicht weiter.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Patientenhinweise
    Captopril AL 12,5
    Diese Tablette ist teilbar.
    Captopril AL 12,5
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    Captopril AL 12,5
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    Captopril AL 12,5
    Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
    Captopril AL 12,5
    Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bestimmte Erkrankungen, an denen Sie möglicherweise leiden oder gelitten haben, erfordern eine spezielle Behandlung vor oder während der Einnahme von Captopril. Deshalb sollten Sie, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, Ihren Arzt informieren, wenn Sie unter folgenden gesundheitlichen Problemen leiden:
        • Starkes Erbrechen oder Durchfall,
        • regelmäßige Blutwäsche (Hämodialyse),
        • Einschränkungen der Leberfunktion,
        • Einschränkungen der Nierenfunktion,
        • Nierenarterienverengung (beidseitig oder bei Einzelniere),
        • Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz),
        • Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße,
        • Durchblutungsstörungen der das Gehirn versorgenden Gefäße (zerebrovaskuläre Erkrankung),
        • den Blutstrom beeinträchtigende erhebliche Aorten- oder Mitralklappenverengung (Stenose) bzw. andere Ausflussbehinderungen der Herzkammer (hypertrophe Kardiomyopathie),
        • Blutbildveränderungen,
        • Diabetes mellitus,
        • bestimmte Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen).
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
        • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
          • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
          • Aliskiren.
        • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
      • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems erhöht sein:
        • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall,
        • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus),
        • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Captopril in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Captopril darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Captopril in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis").
      • Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie eine salzarme Diät machen oder eine Desensibilisierungstherapie gegen Bienen- oder Wespengift erhalten.
      • Es dürfen bestimmte Membranen bei der Durchführung einer Blutwäsche (Dialyse) nicht angewendet werden, da es ansonsten zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kommen kann. Falls bei Ihnen eine Blutwäsche durchgeführt werden muss, informieren Sie bitte unbedingt den behandelnden Arzt über die Einnahme von Captopril.
      • Informieren Sie den Arzt darüber, dass Sie Captopril einnehmen, wenn Sie vor einer Operation stehen oder Narkosemittel erhalten sollen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Bei Kindern und Jugendlichen sollte die Einnahme von Captopril nur unter sorgfältiger medizinischer Überwachung erfolgen. Die Anfangsdosis von Captopril sollte ca. 0,3 mg/kg Körpergewicht betragen. Bei Kindern mit Nierenschwäche, frühgeborenen Säuglingen, Neugeborenen und Säuglingen sollte die Anfangsdosis nur 0,15 mg Captopril/kg Körpergewicht betragen.
        • Im Allgemeinen sollte Captopril Kindern 3-mal täglich verabreicht werden.
      • Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
        • Bei älteren Patienten und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Dosis reduziert werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Wie bei anderen Arzneimitteln gegen Bluthochdruck kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung, aber auch in Verbindung mit Alkohol. Diese Wirkungen hängen jedoch von der individuellen Anfälligkeit ab.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Captopril vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Captopril in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Captopril darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Captopril in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
    • Stillzeit
      • Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Captopril einnehmen.
      • Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung von Captopril in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.
    • Zum Einnehmen.
    • Captopril kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) eingenommen werden.
    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Dies gilt insbesondere, wenn Sie zudem Folgendes anwenden:
        • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören).
        • Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen können (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von Blutgerinnseln).
      • Captopril ist sicher zusammen mit anderen häufig verwendeten Mitteln gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva wie z.B. Betablockern und Calciumkanalblockern mit Langzeitwirkung) verabreicht worden. Die gleichzeitige Anwendung dieser Substanzen kann die blutdrucksenkende Wirkung von Captopril verstärken.
      • Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
        • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen.
      • Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Gicht oder Diabetes mellitus (orale Antidiabetika oder Insulin) anwenden.
      • Es ist für Ihren Arzt auch wichtig zu wissen, wenn Sie andere blutdrucksenkende Arzneimittel, Sympathomimetika, Arzneimittel gegen Krebs, gegen psychische Störungen oder Depressionen, schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel (z.B. Arzneimittel gegen Gelenkentzündung) anwenden.
      • Lithiumhaltige Arzneimittel dürfen zusammen mit Captopril nicht ohne engmaschige ärztliche Überwachung angewendet werden.
      • Captopril kann einen falsch positiven Urintest auf Aceton bewirken.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

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