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Flecainidacetat AL 50 mg Tabletten

Flecainidacetat AL 50 mg Tabletten
PZN: 07026793
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

20 St

100 St

€ 34,72 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Flecainidacetat AL 50 mg Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 43.67 mg Flecainid
  • 50 mg Flecainid acetat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (diese Mittel werden Antiarrhythmika genannt). Es hemmt die Reizweiterleitung im Herzen und verlängert die Ruhephase des Herzens, was dazu führt, dass das Herz wieder normal schlägt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • zur Behandlung von bestimmten ernsthaften Herzrhythmusstörungen, die sich häufig als schwerwiegendes starkes und beschleunigtes Herzklopfen oder Herzrasen äußern.
    • zur Behandlung von ernsthaften Herzrhythmusstörungen, bei denen andere Arzneimittel nicht gut gewirkt haben oder wenn andere Behandlungen nicht vertragen werden.
Dosierung
  • Ihr Arzt wird Ihnen eine für Sie persönlich bestimmte Dosis verordnen, die auf Ihre Beschwerden abgestimmt ist. Die Behandlung mit dem Arzneimittel wird normalerweise im Krankenhaus begonnen.
  • Nehmen Sie das Arzneimitel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die übliche Dosis ist nur eine Orientierung und beträgt
    • Die übliche Anfangsdosis liegt zwischen 50 mg und 200 mg Flecainidacetat. Ihr Arzt kann die Dosis auf maximal 400 mg Flecainidacetat pro Tag anheben.
    • Ältere Patienten
      • Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere Dosis verschreiben.
      • Die Dosis für ältere Patienten sollte 300 mg Flecainidacetat pro Tag (oder zweimal täglich 150 mg) nicht überschreiten.
    • Kinder
      • Kinder unter 12 Jahren sollten diese Tabletten nicht einnehmen.
    • Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
      • Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere Dosis verschreiben.
    • Patieneten mit dauerhaftem Herzschrittmacher
      • Die Tagesdosis darf zweimal täglich 100 mg Flecainidacetat nicht überschreiten.
    • Patienten, die gleichzeitig Cimetidin (Arzneimittel gegen Magenbeschwerden) oder Amiodaron (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) anwenden
      • Ihr Arzt wird Sie regelmäßig untersuchen. Einige Patienten werden eine niedrigere Dosis verschrieben bekommen.
    • Während der Behandlung wird Ihr Arzt regelmäßig die Flecainidacetat-Konzentration in Ihrem Blut bestimmen und ein Elektrokardiogramm (EKG) Ihres Herzens anfertigen.
    • Einmal pro Monat muss ein einfaches EKG und alle 3 Monate ein umfangreicheres EKG angefertigt werden. Zu Beginn der Behandlung und wenn die Dosis angehoben wird, wird alle 2 bis 4 Tage ein EKG angefertigt.
    • Bei Patienten, die eine niedrigere als die üblicherweise verordnete Dosis erhalten, muss häufiger ein EKG angefertigt werden. Der Arzt kann die Dosis in Abständen von 6 bis 8 Tagen anpassen. Bei diesen Patienten wird in den Wochen 2 und 3 nach Beginn der Behandlung ein EKG angefertigt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung müssen Sie unverzüglich einen Arzt in Kenntnis setzen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie bemerken, dass Sie die Einnahme vergessen haben - es sei denn, Sie stellen dies fest, wenn es fast Zeit für die nächste Dosis ist. In diesem Fall dürfen Sie die vergessene Dosis nicht zusätzlich einnehmen, sondern sollten Ihr Einnahmeschema
      fortsetzen. Es ist wichtig, dass Sie die Tabletten wie im Einnahmeschema vorgesehen einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Einnahme plötzlich beenden, werden Sie keine Entzugssymptome haben. Allerdings werden Ihre Herzrhythmusstörungen nicht mehr wie vorgesehen unter Kontrolle gehalten werden. Beenden Sie die Einnahme daher nie, ohne Ihren Arzt davon in Kenntnis zu setzen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. Wasser) ein. Die Tagesdosis wird in der Regel über den Tag verteilt auf nüchternen Magen oder mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich Einzelfälle
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Gelegentlich: Abnahme der roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Sehr selten: Anstieg der Konzentrationen bestimmter Antikörper.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Häufig: Schwere Depression, Angst.
      • Gelegentlich: Verwirrtheit, „Sehen von Dingen, die nicht da sind" (Halluzinationen), Gedächtnisverlust.
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Sehr häufig: Benommenheit, Schwindel.
      • Häufig: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwäche, Müdigkeit (Abgeschlagenheit), „Gefühl, dass sich alles dreht" (schwerer Schwindel), Zittern.
      • Gelegentlich: Nervenstörungen, z. B. in den Armen und Beinen.
    • Augenerkrankungen
      • Sehr häufig: Sehstörungen wie Doppeltsehen, verschwommenes Sehen und Fokussierungsprobleme.
    • Erkrankungen des Ohrs und des Innnenohrs
      • Häufig: Klingeln im Ohr.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mittelfellraums
      • Sehr häufig: Kurzatmigkeit.
      • Gelegentlich: Lungenentzündung (Pneumonie).
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schmerzen im Bauchraum, Appetitlosigkeit, Durchfall, Dyspepsie (Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl).
      • Gelegentlich: Blähungen.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Selten: Anstieg der Leberenzyme, der bei Beendigung der Behandlung reversibel ist.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufig: Kribbeln auf der Haut („als würden Ameisen über die Haut laufen"), plötzliche Hautrötung und Wärmegefühl (Flushing).
      • Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen, wie Hautausschlag, Haarausfall und Quaddelbildung.
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Häufig: Bewegungsstörungen (Muskelzucken).
      • Gelegentlich: Krampfanfälle.
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Häufig: Koordinationsstörungen, Abnahme der Empfindlichkeit (Hypästhesie), vermehrtes Schwitzen, vorübergehender Bewusstseinsverlust, Fieber, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme) und Unwohlsein.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel oder Naturprodukte handelt.
    • Wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel gemeinsam mit diesem Präparat anwenden, können sich die Arzneimittel gelegentlich gegenseitig in ihrer Wirkung und/oder ihren Nebenwirkungen beeinflussen (d. h. es kann zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen)
    • Wechselwirkungen sind möglich, wenn Sie dieses Arzneimittel zum Beispiel mit einem der folgenden Arzneimittel anwenden:
      • Digoxin (ein Arzneimittel, das das Herz stimuliert): Flecainidacetat kann die Digoxin-Konzentration in Ihrem Blut anheben.
      • Arzneimittel, die die Pumpfunktion des Herzens abschwächen, wie die so genannten Betablocker.
      • Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (z. B. Phenytoin, Phenobarbital und Carbamazepin): Diese Substanzen können den Abbau von Flecainidacetat beschleunigen.
      • Cimetidin (ein Magensäurehemmer): Cimetidin kann die Wirkung von Flecainidacetat verstärken.
      • Amiodaron (ein Herzmittel): Bei einigen Patienten muss die Flecainidacetat-Dosis reduziert werden.
      • Arzneimittel gegen Depressionen (Paroxetin, Fluoxetin und einige andere Antidepressiva).
      • Astemizol und Terfenadin (Arzneimittel gegen Allergien).
      • Chinin und Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria).
      • Verapamil (Arzneimittel zur Blutdrucksenkung).
      • Chinidin.
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (Ritonavir, Lopinavir und Indinavir).
      • Thiazide und Schleifendiuretika.
      • Disopyramid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen): Wenden Sie Flecainidacetat nicht an, wenn Sie auch Disopyramid anwenden.
      • Terbinafin (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen).
      • Bupropion (Arzneimittel zur Raucherentwöhnung).
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Flecainidacetat oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn Sie an einer anderen Herzerkrankung leiden als der, für die Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind oder wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (so genannte Natriumkanalblocker) anwenden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Die Tabletten sollten in der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes eingenommen werden. Es wurde gezeigt, dass Flecainidacetat, während der Schwangerschaft angewendet, über die Plazenta zum Fetus gelangt.
      • Wenn das Arzneimittel während der Schwangerschaft einnehmen müssen, wird Ihr Arzt die Blutspiegel von Flecainidacetat regelmäßig kontrollieren. Sie müssen Ihren Arzt informieren, sobald Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein oder wenn Sie Kinder haben möchten.
    • Stillzeit
      • Flecainidacetat geht in die Muttermilch über. Sie sollten während der Behandlung mit dem Arzneimittel nicht stillen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion,
    • da die Flecainidacetat-Konzentration im Blut ansteigen kann. In diesem Fall kann es sein, dass Ihr Arzt regelmäßig die Blutspiegel von Flecainidacetat kontrolliert.
    • bei Patienten mit dauerhaftem Herzschrittmacher oder vorübergehenden Schrittmacherelektroden.
    • bei Patienten, die nach einer Herzoperation an Herzrhythmusstörungen gelitten haben.
    • Eine zu niedrige oder zu hohe Kaliumkonzentration im Blut kann die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen. Diuretika (Entwässerungsmittel), Abführmittel und Nebennierenrindenhormone (Kortikosteroide) können die Kaliumkonzentration im Blut senken. In diesem Fall kann es sein, dass Ihr Arzt die Kaliumkonzentration in Ihrem Blut kontrolliert.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Wenn Sie an Nebenwirkungen wie Benommenheit, Doppeltsehen oder verschwommenem Sehen leiden oder wenn Ihnen schwindelig ist, kann Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein. Das kann in Situationen, die Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern, wie der Benutzung der Straße, der Bedienung gefährlicher Maschinen oder bei Arbeiten mit unsicherem Halt, gefährlich sein.
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit negativ beeinflusst, sprechen Sie mir Ihrem Arzt.

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