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QUINAPLUS AL 20 mg/12,5 mg

Abbildung ähnlich
PZN: 00715035
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
€ 24,42 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel QUINAPLUS AL 20 mg/12,5 mg

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 20 mg Quinapril
  • 21.66 mg Quinapril hydrochlorid
  • 12.5 mg Hydrochlorothiazid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat enthält 2 Wirkstoffe zur Besserung Ihrer Beschwerden:
    • Quinapril
    • Hydrochlorothiazid.
  • Quinapril gehört zur Arzneimittelgruppe der Antihypertensiva. Als Antihypertensiva werden Arzneimittel bezeichnet, die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden.
  • Innerhalb der Antihypertensiva gehört Quinapril zur Untergruppe der so genannten Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. ACE-Hemmer senken den Blutdruck, indem sie die Bildung einer körpereigenen Substanz (Angiotensin II) verhindern, die bewirkt, dass die Blutgefäße sich zusammenziehen. Durch die Hemmung der Bildung von Angiotensin entspannen sich die Blutgefäße, wodurch wiederum der Blutdruck gesenkt wird.
  • Hydrochlorothiazid gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Thiazid-Diuretika. Diuretika, auch als harntreibende Arzneimittel bezeichnet, bewirken eine Zunahme der Urinausscheidung.
  • Dies trägt dazu bei, dass Ihr Blutdruck gesenkt wird.
  • Die beiden Wirkstoffe tragen gemeinsam zur Senkung Ihres Blutdrucks bei. In Kombination wirken Sie stärker auf Ihren Blutdruck, als bei alleiniger Anwendung der Einzelwirkstoffe.
  • Es wird angewendet
    • zur Behandlung von nicht organbedingtem Bluthochdruck (so genannte essentielle Hypertonie).
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht als erstes Mittel zur Behandlung Ihrer essentiellen Hypertonie anwenden. Es sollte erst dann angewendet werden, wenn eine Behandlung mit Quinapril allein nicht ausreichend wirksam war.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Nehmen Sie das Arzneimittel 1-mal täglich morgens ein.
  • Behandlung des essentiellen Bluthochdrucks
    • Sie sollten das Präparat nicht als erstes Mittel gegen Ihren Bluthochdruck einsetzen.
    • Zunächst wird der Arzt Ihnen in der Regel die beiden Wirkstoffe (Quinapril und Hydrochlorothiazid) getrennt verabreichen, um festzustellen, welche Dosis Sie benötigen. Anschließend kann Ihre Behandlung auf dieses Präparat umgestellt werden.
    • Wenn Sie eine Nierenfunktionsstörung haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben. Im Fall einer stark beeinträchtigten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) dürfen Sie das Präparat nicht einnehmen.
    • Wenn Sie schon älter sind, sollten Sie das Arzneimittel mit besonderer Vorsicht anwenden. Ihr Arzt wird Ihnen die niedrigstmögliche wirksame Dosis verschreiben.
    • Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel nicht anwenden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf
      • wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben
      • wenn Sie eine Überdosierung vermuten (z. B. wenn Sie sich unwohl fühlen, nachdem Sie zu viele Tabletten eingenommen haben).
    • Denken Sie daran, die Packung und die restlichen Tabletten zum Arzt mitzunehmen.
    • Folgende Beschwerden können bei einer Überdosierung auftreten:
      • verstärkte Urinausscheidung (Diurese)
      • Elektrolytstörungen (Störung des Salzhaushalts im Körper)
      • starker Blutdruckabfall (schwere Hypotonie)
      • Bewusstseinstrübung bis hin zum Koma (einem Zustand der Bewusstlosigkeit, aus dem Sie nicht erweckt werden können)
      • Krampfanfälle (epileptische Anfälle)
      • Bewegungsunfähigkeit/Lähmung
      • unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie) einschließlich verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)
      • Nierenversagen.
    • Ihr Arzt wird die Symptome der Überdosierung behandeln. Möglicherweise fordert er Sie auf, Aktivkohle einzunehmen, denn Aktivkohle hemmt die weitere Aufnahme des Arzneimittels aus dem Darm ins Blut. Möglicherweise fordert er Sie außerdem auf, Natriumsulfat einzunehmen, ein Abführmittel, das die Magen- und Darmentleerung beschleunigt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen. Nehmen Sie einfach Ihre normale Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenn Sie die Einnahme der Tabletten plötzlich abbrechen, können sich Ihre Beschwerden verschlimmern. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, wie Sie die Dosis des Arzneimittels verringern und dann die Einnahme beenden können.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Wenn Ihr Arzt Ihnen eine halbe Tablette verordnet hat, müssen Sie die Tabletten an der Bruchrille in zwei Hälften teilen.
  • Nehmen Sie die Tabletten bzw. Tablettenhälften im Ganzen und unzerkaut mit 1 Glas Wasser ein.
  • Sie können die Tabletten vor, während oder nach einer Mahlzeit einnehmen. Bitte vermeiden Sie es aber, das Präparat zusammen mit sehr fettreichen Mahlzeiten einzunehmen, da Quinapril dann schlechter aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut aufgenommen wird.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, müssen Sie die Einnahme beenden und sich umgehend an Ihren Arzt oder an die nächstgelegene Notaufnahme wenden:
    • Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (Angioödem), wie z. B.
    • Schwellung von Haut, Gesicht und Lippen oder Kehlkopf
    • Schwellung von Zunge und Rachen, wodurch Atemprobleme oder Schluckbeschwerden auftreten können
  • schwere Hautreaktionen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Behandelten
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000 Behandelten
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Behandelten
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Häufig:
    • Schlafstörungen/Müdigkeit, Benommenheit, Schlafschwierigkeiten, Schläfrigkeit
    • Schwermut oder Traurigkeit (Depressionen)
    • Schwindelgefühl
    • Gleichgewichtsstörungen
    • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
    • Husten
    • Magenbeschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
    • Kopfschmerzen
    • Brustschmerzen
    • Störungen des Salzhaushalts (der Elektrolyte) im Blut:
      • erniedrigte Natrium- und Kalium-Blutspiegel (Hyponatriämie und Hypokaliämie)
      • erhöhter Harnsäure-Blutspiegel (Hyperurikämie)
      • erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
    • Zuckerausscheidung im Urin (Glukosurie)
    • Anstieg von Cholesterol und Triglyceriden im Blut (Blutfette).
  • Gelegentlich:
    • Verminderung der Blutplättchen mit erhöhtem Risiko für Blutungen oder blaue Flecken (Thrombozytopenie)
    • Nervosität
    • Missempfindungen (Parästhesien), Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, entzündete und schuppende Haut, Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht (Photosensitivität)
    • Ohnmacht
    • Herzbeschwerden: Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), unregelmäßiger Herzschlag, plötzliches Aussetzen des Herzschlags (Asystolie)
    • Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris)
    • Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation)
    • Bauchbeschwerden: Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verdauungsstörungen, Magenverstimmung (Reizmagen), Verstopfung
    • Mundtrockenheit
    • Übermäßiges Schwitzen
    • Haarausfall (Alopezie)
    • Ausbleibende Erektion (Impotenz)
    • Schwächgefühl (Asthenie)
    • Entzündung der Speicheldrüsen (Sialadenitis)
    • Drehschwindel (Vertigo)
    • Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindelgefühl, Benommenheit oder Ohnmacht führen kann (orthostatische Hypotonie)
    • Plötzlicher Muskelkrampf.
  • Selten:
    • Verwirrtheit
    • Schädigung der Nerven in den Gliedmaßen mit Beschwerden wie Taubheit oder Kribbeln (Neuropathie)
    • Augenerkrankungen: Sehschwäche, Sehstörungen, vorübergehendes Verschwommensehen, Gelbsehen (Xanthopsie)
    • Ohrgeräusche (Tinnitus)
    • Verengung der Atemwege (Bronchospasmus), erschwerte Atmung/Atemnot einschließlich Lungenentzündung und Schwellungen in der Lunge (Pneumonitis, Lungenödem)
    • Verstärkung von Asthma-Beschwerden
    • Laufende, juckende Nase (Rhinitis)
    • Geschmacksveränderungen
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
    • Störungen der Leberfunktion
    • Blasenbildung auf der Haut (Pemphigus), schwere, unter Umständen lebensbedrohende Hautreaktion (toxische epidermale Nekrolyse)
    • Schmerzen in Muskeln, Gelenken und Rücken
    • Nierenfunktionsstörung, Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
    • Erhöhter Kalium-Blutspiegel (Hyperkaliämie)
    • Eine bestimmte Überempfindlichkeitsreaktion (Angioödem). Wenn Sie eine schwarze Hautfarbe haben, ist für Sie das Risiko eines Angioödems erhöht
    • Verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
    • Verminderte Zellzahl im Blut (durch Störung der Knochenmarkfunktion)
    • Unruhe
    • Benommenheit
    • Entzündung der Blutgefäße, die zum Absterben des Gefäßgewebes führt (nekrotisierende Angiitis)
    • Gelbfärbung der Haut und der Bindehaut im Auge (Gelbsucht; verursacht durch eine Störung des Gallenflusses)
    • Allergische (anaphylaktische) Reaktionen
    • Fieber
    • Starke Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen mit erhöhtem Infektionsrisiko (Agranulozytose)
    • Ein Krankheitsbild mit Fieber, Gewebeentzündungen (Serositis), Blutgefäßentzündungen (Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie), Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen (Arthralgie/Arthritis) sowie Veränderungen verschiedener Laborwerte.
  • Sehr selten:
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Durchblutungsstörung, die zu tauben, blassen Fingern und Zehen führt (Raynaud-Syndrom)
    • Darmverschluss
    • Leberentzündung (Hepatitis)
    • Roter, fleckiger Hautausschlag (Erythema multiforme)
    • Nagelentzündung
    • Verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie)
    • Unzureichende Bildung roter Blutzellen im Körper (aplastische Anämie)
    • Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen, unter Umständen mit blassgelber Haut und Schwäche oder Kurzatmigkeit (hämolytische Anämie)
    • Schädigung der Haut durch das körpereigene Immunsystem (Lupus-erythematodes-artige Hautreaktionen) und Wiederaufflammen eines die Haut betreffenden (kutanen) Lupus erythematodes
    • Gewebeschwellung im Darm (intestinales Angioödem).
  • Häufigkeit nicht bekannt:
    • Vorübergehender Anstieg der Blutspiegel von Kreatinin und Harnstoff (Messwerte für die Nierenfunktion).
    • Einige ACE-Hemmer können auch folgende Nebenwirkungen haben:
      • Brustwachstum bei Männern (Gynäkomastie)
      • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis)
      • Eine leichte Abnahme des Eiweißstoffs Hämoglobin im Blut (Anämie)
      • Eine leichte Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen.
    • Es ist nicht auszuschließen, dass dies auch bei einer Behandlung mit diesem Präparat auftreten kann.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung kann durch folgende Arzneimittel beeinflusst werden und/oder das Präparat kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel verändern:
      • Tetracycline, Trimethoprim (Antibiotika)
      • Arzneimittel, die den Kalium-Blutspiegel anheben können
      • blutverdünnende Arzneimittel (z. B. Heparin)
      • kaliumhaltige Nahrungsergänzungsmittel oder Salzersatzstoffe
      • Diuretika (harntreibende Arzneimittel wie Furosemid, Thiazid-Diuretika, Amilorid, Spironolacton, Triamteren und Sulfonamid-Diuretika)
      • Antihypertensiva (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck z. B. Beta-Blocker oder ACE-Hemmer)
      • Nitrate (zur Behandlung von Brustschmerzen [Angina pectoris] z. B. Glyceroltrinitrat)
      • Vasodilatatoren (Arzneimittel, die die Blutgefäße erweitern)
      • Lithium (zur Behandlung von geistig-seelischen Erkrankungen wie der bipolaren Störung)
      • tricyclische Antidepressiva (zur Behandlung von depressiven Erkrankungen z. B. Amitriptylin, Trimipramin)
      • Barbiturate (Schlaf- und Narkosemittel z. B. Phenobarbital)
      • Phenothiazine (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen z. B. Chlorpromazin, Thioridazin)
      • Betäubungsmittel (starke Schmerzmittel)
      • nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR; z. B. Indometacin, Ibuprofen) oder Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von 3 Gramm pro Tag oder mehr
      • Sympathomimetika (Arzneimittel, wie z. B. Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, deren Wirkungen denen des so genannten sympathischen Nervensystems gleichen)
      • Insulin (gegen Diabetes), orale Antidiabetika (zum Einnehmen bestimmte Arzneimittel, die zur Regulierung des Blutzuckerspiegels dienen)
      • Antazida (Arzneimittel zur Behandlung von Magenverstimmung/übersäuertem Magen)
      • Amphotericin B (gegen Pilzinfektionen)
      • Carbenoxolon (z. B. bei Magengeschwüren), Glukokortikoide (Arzneimittel gegen Entzündungen; Kortisonpräparate)
      • ACTH (adrenocorticotropes Hormon; ein Hormon, das z. B. die Glukokortikoidbildung im Körper anregt)
      • Abführmittel (zur Förderung der Darmtätigkeit)
      • Calcium-Salze
      • Herzglykoside (zur Behandlung von Herzkrankheiten z. B. Digoxin)
      • Colestyramin oder Colestipol (zu Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
      • Muskelrelaxanzien vom Curare-Typ (Arzneimittel, die bei Operationen angewendet werden, wie z. B. Tubocurarinchlorid)
      • Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können (verlängern das so genannte QT-Intervall im EKG) und dadurch bestimmte Herzrhythmusstörungen hervorrufen können, wie z. B. bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
    • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Das Arzneimittel kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
      • Sie sollten keinen Alkohol trinken, da Alkohol die Wirkung des Arzneimittels verstärken kann, so dass Ihr Blutdruck zu stark absinkt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind gegen
      • Quinapril
      • einen anderen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Ramipril, Lisinopril)
      • Hydrochlorothiazid
      • Arzneimittel, die Sulfonamide enthalten
      • oder einen der sonstigen Bestandteile
    • wenn Sie bei einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Angioödem) entwickelt haben. Eine solche Überempfindlichkeitsreaktion geht mit Schwellungen von Gesicht, Händen oder Füßen, Lippen, Zunge oder Rachen einher, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden auftreten können
    • wenn Sie unter erblich bedingten oder ursächlich nicht geklärten Hautschwellungen (Angioödem) leiden
    • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
    • wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind (es ist außerdem besser, die Einnahme in der frühen Schwangerschaft zu vermeiden).
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind und Ihnen raten, ein anderes Medikament als dieses Präparat einzunehmen. Die Einnahme während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da die Einnahme zu diesem Zeitpunkt Ihr ungeborenes Kind schädigen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Die Einnahme wird stillenden Müttern nicht empfohlen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Informieren Sie Ihren Arzt über derzeit bestehende und in der Vergangenheit aufgetretene Erkrankungen. Dies gilt insbesondere, wenn eine der folgenden Bedingungen auf Sie zutrifft bzw. Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden bzw. gelitten haben:
      • leichte bis mittelschwere Nierenerkrankungen: Ihr Arzt muss Ihnen in diesem Fall unter Umständen eine andere Dosis verschreiben, da dieses Präparat Ihnen möglicherweise schaden kann, wenn bei Ihnen Nierenfunktionsstörungen bestehen
      • Verengung der Blutgefäße, die die Nieren versorgen (Nierenarterienstenose)
      • Verengung der Herzklappen
      • obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie. Es handelt sich dabei um eine Verdickung des Herzmuskels, die den Blutfluss aus dem Herzen behindert
      • eingeschränkte Blutversorgung des Herzens (koronare Herzkrankheit)
      • eingeschränkte Blutversorgung des Gehirns (ischämische zerebrovaskuläre Erkrankung)
      • schwerer reninabhängiger Bluthochdruck (eine besondere Art von hohem Blutdruck)
      • Leberfunktionsstörungen
      • Störung des Salz- (Elektrolyt-) und Flüssigkeitshaushalts im Körper. Dazu gehören vor allem:
        • eine zu geringe Menge an Flüssigkeit im Körper
        • niedrige Blutspiegel von Natrium, Kalium, Magnesium oder Chlorid oder hohe Blutspiegel von Kalium und Calcium.
        • Wenn bei Ihnen Störungen des Elektrolyt- oder Flüssigkeitshaushalts vorliegen, wird Ihr Arzt diese vor Beginn der Behandlung ausgleichen. Solche Störungen können entstehen, wenn Sie stark erbrochen haben oder längere Zeit Durchfall hatten. Zeichen einer Störung im Salz- und Wasserhaushalt sind z. B. Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Schwindel, Unruhe, Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe, leichte Ermüdbarkeit der Muskeln, niedriger Blutdruck, verringerte Urinausscheidung und schneller Herzschlag
      • stark erniedrigte Anzahl der weißen Blutzellen (Neutropenie, Agranulozytose)
      • Gicht (eine Erkrankung, die mit sehr schmerzhaften Gelenkentzündungen einhergeht)
      • Diabetes mellitus (hoher Blutzucker)
      • schwere Herzinsuffizienz (Herzschwäche, die eine engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt erfordert). Wenn Sie unter einer Herzschwäche leiden, wird Ihr Arzt Ihnen mitteilen, ob dieses Arzneimittel für Sie geeignet ist
      • andauernder trockener Husten
      • Kollagenkrankheit (es handelt sich dabei um systemische Autoimmunerkrankungen, wie z. B. Lupus erythematodes). Bei systemischen Autoimmunerkrankungen greift das Immunsystem viele verschiedene Organe, Gewebe und Zellen des Körpers an
      • eine schwere allergische Reaktion mit Schwellung der Haut oder der Mundschleimhaut (Angioödem).
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
      • Schwellung des Gesichts, der Arme/Beine, der Lippen, der Schleimhäute, der Zunge und/oder des Kehlkopfs mit Atem- und Schluckenbeschwerden
      • gelbliche Färbung von Haut und Schleimhäuten
      • Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentzündung
      • schwere Hautreaktion (z. B. Blasenbildung oder schuppender Hautausschlag) während der Behandlung.
    • In diesen Fällen müssen Sie die Einnahme abbrechen. Ihr Arzt wird geeignete Maßnahmen ergreifen.
    • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen und zurzeit eine der folgenden Behandlungen bzw. folgende Arzneimittel erhalten, ist besondere Vorsicht geboten:
      • eine (erfolgte) Nierentransplantation
      • eine Hämodialyse (Blutwäsche mithilfe einer Dialysemembran)
      • ein chirurgischer Eingriffe oder eine Narkose (durch Verwendung von Arzneimitteln, die bei einer Operation eingesetzt werden, um Ihr Bewusstsein zu mindern und Ihr Schmerzempfinden auszuschalten)
      • eine Apherese (ein Verfahren zur Entfernung von Blutfetten)
      • eine Behandlung mit Immunsuppressiva (Arzneimittel, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken z. B. Ciclosporin). Diese Arzneimittel werden angewendet, um eine Abstoßung eines transplantierten Organs zu verhindern
      • eine Hyposensibilisierungsbehandlung (um Allergien, z. B. gegen Wespengift, abzuschwächen)
      • Kalium-haltige Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin- oder Mineralstoffpräparate, die Kalium enthalten) oder Kalium-haltige Salzersatzstoffe
      • kaliumsparende Diuretika (Arzneimittel zur Steigerung der Urinausscheidung)
      • alle Arzneimittel, die eine Erhöhung des Kalium-Blutspiegels bewirken können (z. B. Heparin)
      • Allopurinol (ein Arzneimittel gegen Gicht)
      • Procainamid (ein Arzneimittel, das den Herzschlag beeinflusst)
      • Lithium (ein Arzneimittel, das bei geistig-seelischen Erkrankungen eingesetzt wird).
    • Mit Beschwerden einhergehender, zu niedriger Blutdruck
      • Unter Umständen kann die Einnahme dazu führen, dass Ihr Blutdruck zu stark absinkt.
      • Die Gefahr hierfür ist erhöht, wenn Sie eine der oben aufgeführten Krankheiten haben. Ihr Arzt wird in diesem Fall Maßnahmen ergreifen, die Ihren Blutdruck wieder auf ein sicheres Niveau anheben.
    • Ethnische Unterschiede
      • Wenn Sie eine schwarze Hautfarbe haben, senkt das Arzneimittel Ihren Blutdruck möglicherweise weniger wirksam.
    • Schwangerschaft
      • Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Arzneimittels in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie bereits länger als 3 Monate schwanger sind, da die Einnahme zu diesem Zeitpunkt Ihr ungeborenes Kind schädigen kann.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Bei der Anwendung können mitunter Schwindelgefühl oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie diese Symptome bemerken, dürfen Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

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