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Profact® pro injectione 1,05 mg/ml

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
2x5,5 ml
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht lieferbar
    • PZN / EAN
      07267545 / 4150072675456
    • Darreichung
      Injektionslösung
    • Marke
      Profact
    • Hersteller
      Cheplapharm Arzneimittel GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 5.78 mg Buserelin acetat

    Hilfsstoffe

    • 55 mg Benzylalkohol
    • Wasser für Injektionszwecke
    • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
    • Natriumchlorid
    • Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser
    Indikation
    • Was ist das Präparat?
      • Das Arzneimittel enthält einen Wirkstoff mit der Bezeichnung Buserelin. Buserelin ähnelt einem natürlichen Hormon, das vom Gehirn freigesetzt wird, und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als „luteinisierende Hormon-Releasing-Hormon-Analoga" (LHRH-Analoga) bezeichnet werden.
    • Wie wirkt es?
      • Es bewirkt eine Unterdrückung der Hormone, die das Wachstum von Prostatakrebs fördern. Die Prostata ist eine Drüse, die unterhalb der Harnblase bei Männern liegt.
    • Wofür wird das Präparat angewendet?
      • Das Präparat wird zur Einleitung der hormonunterdrückenden Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakrebses angewendet. Eine Weiterführung der Behandlung sollte mit dem in der Gebrauchsinformation genannten Präparat erfolgen.
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Buserelin, andere LHRH-Analoga (z. B. Leuprorelin, Goserelin, Triptorelin) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
        • Anzeichen einer allergischen Reaktion sind: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen von Lippen, Gesicht, Hals oder Zunge.
    • Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht erhalten, wenn eine der oben aufgeführten Aussagen auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte vor dem Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Dosierung
      • Die empfohlene Tagesdosis beträgt - unabhängig vom Körpergewicht - 1,5 mg Buserelin (entsprechend 1,5 ml).
      • Die Tagesdosis wird Ihnen in drei Einzeldosen von je 0,5 ml gegeben. Es ist sehr wichtig, annähernd gleiche Zeitabstände zwischen den einzelnen Gaben einzuhalten.
      • Die Zeitabstände müssen gewissenhaft eingehalten werden.
    • Blutuntersuchungen
      • Ihr Arzt wird bei Ihnen regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen, um zu überprüfen, ob dieses Arzneimittel wirkt.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Befolgen Sie die Anweisung Ihres Arztes, wann und in welchen Zeitabständen Sie das Arzneimittel erhalten sollen.
      • Das Präparat dient zur Einleitung der hormonunterdrückenden Behandlung. Es sollte über einen Zeitraum von 7 Tagen gegeben werden. Ab dem 8. Behandlungstag sollte die Behandlung mit dem in der Gebrauchsinformation genannten Arzneimittel fortgesetzt werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
      • Eine Überdosierung kann bei Ihnen zu Schwäche, Nervosität, Schwindel oder Übelkeit sowie zu Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Bauchschmerzen, Schwellungen (Ödeme) an den Knöcheln und Unterschenkeln, Brustschmerzen oder Reaktionen an der Injektionsstelle führen.
      • Ihr Arzt kann diese Nebenwirkungen entsprechend behandeln.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Wenden Sie nicht die doppelte Menge ein an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wenn bei Ihnen eine der aufgeführten Nebenwirkungen auftritt, ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt vor der nächsten Behandlung darüber informieren.
    • Wenn bei Ihnen schwere allergische Reaktionen auftreten wie Kurzatmigkeit oder Schock, kontaktieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.
    • Nebenwirkungen, die zu Beginn der Behandlung auftreten können.
      • Zu Beginn der Behandlung kann die Menge an Sexualhormonen, die Ihr Körper produziert, ansteigen und Sie können eine vorübergehende Verschlechterung der Symptome bemerken. Sie können z. B. unter Knochenschmerzen, Muskelschwäche in den Beinen, Problemen beim Wasserlassen, Flüssigkeitsansammlungen oder Blutgerinnsel in einem Lungengefäß leiden. Normalerweise erhalten Sie zusätzliche Arzneimittel, z. B. Cyproteronacetat, um dies zu verhindern. Die Einnahme dieser zusätzlichen Arzneimittel muss über 3 - 4 Wochen fortgesetzt werden, nachdem Sie das Arzneimittel erhalten haben. Nach dieser Zeit ist die Testosteronkonzentration, als Reaktion auf das Arzneimittel, gewöhnlich in den gewünschten Bereich gesunken.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder länger als ein paar Tage andauert:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Verlust des Sexualtriebs (Libido),
        • Unfähigkeit, eine Erektion aufrechtzuerhalten,
        • Kopfschmerzen,
        • Hitzewallungen,
        • Schrumpfen der Hoden (sogenannte Hodenatrophie),
        • Stimmungsschwankungen, Depressionen (Langzeitbehandlung).
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschläge, die rot und juckend sein können (einschließlich Nesselsucht),
        • Benommenheit oder Müdigkeit,
        • Schwindelgefühl,
        • Verstopfung,
        • Brustvergrößerung,
        • Ansammlung von Flüssigkeit (Ödeme) an Knöcheln und Unterschenkeln,
        • Erhöhung von Leberenzymwerten, die bei bestimmten Blutuntersuchungen ersichtlich wird,
        • Veränderung des Körpergewichts,
        • Stimmungsschwankungen, Depressionen (Kurzzeitbehandlung).
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
        • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie Kurzatmigkeit,
        • Nervosität, Stress und Gefühlsschwankungen, auch Schlafstörungen und Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen,
        • schnelle oder ungleichmäßige Herzschläge (Herzklopfen), Erhöhung des Blutdrucks bei Patienten, die bereits an Bluthochdruck (Hypertonie) leiden,
        • Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall,
        • Zu- oder Abnahme der Kopf- oder Körperbehaarung,
        • Veränderungen der Blutfettwerte und Erhöhung des Serum-Bilirubinwertes, die bei bestimmten Blutuntersuchungen ersichtlich werden,
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
        • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schock,
        • verstärkter Durst, veränderter Appetit, Abnahme der Glukosetoleranz (bei Diabetikern kann dies zu einem Verlust der Einstellung des Blutzuckerspiegels führen),
        • Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen,
        • Sehstörungen (z. B. Verschwommensehen) und Druckgefühl hinter den Augen,
        • Beschwerden oder Schmerzen in den Muskeln oder im Bewegungsapparat,
        • Verschlechterung des Allgemeinbefindens,
        • Verminderung der Blutzellen, was zu Auffälligkeiten bei Blutuntersuchungen und/oder zu Blutergüssen führen kann,
        • Vergrößerung von gutartigen Tumoren in der Hirnanhangsdrüse oder vorübergehende Zunahme von Tumorschmerzen.
      • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Veränderungen im EKG (QT-Verlängerung).
    • Ungewöhnliche Hautempfindungen wie Kribbeln wurden bei anderen Darreichungsformen von Buserelin beobachtet.
    • Schmerzen und/oder lokale Reaktionen an der Injektionsstelle sind möglich.
    • Diese Gruppe von Arzneimitteln (sogenannte LHRH-Analoga) kann zu einer Abnahme der Knochendichte, Osteoporose sowie einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führen. Das Risiko von Knochenbrüchen steigt mit zunehmender Behandlungsdauer. LHRH-Analoga können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall), Diabetes oder Anämie (Verringerung der Zahl der roten Blutkörperchen, wodurch Sie sich müde fühlen) erhöhen.
    • Sonstige Bestandteile können allergische Reaktionen hervorrufen, s. Gebrauchsinformation.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • Dies gilt insbesondere:
        • wenn Ihnen Ihre Hoden entfernt wurden.
        • wenn sich der Krebs ausgebreitet hat (metastasenbildender Krebs). Zunächst ist es wichtig für Sie, ein anderes Arzneimittel zur Absenkung bestimmter Hormone einzunehmen, was zu Tumorschmerzen führen kann. Sollte dies eintreten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
        • wenn Sie Probleme beim Wasserlassen (Urinieren) haben.
        • wenn bei Ihnen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes vorliegen.
        • wenn Sie Herz- oder Gefäßerkrankungen, einschließlich Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), haben oder wenn Sie Arzneimittel dagegen erhalten. Bei der Anwendung kann das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöht sein.
        • wenn Sie Diabetes haben. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Blutzuckerspiegel, da das Arzneimittel Ihren Stoffwechsel und somit Ihre Blutzuckerspiegel beeinflussen kann.
        • wenn Sie hohen Blutdruck haben. Sie sollten Ihren Blutdruck regelmäßig durch Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal kontrollieren lassen, da dieser durch das Arzneimittel beeinflusst werden kann.
        • wenn Sie eine Depression haben oder jemals hatten, sollten Sie sorgfältig Ihren Gemütszustand beobachten, da die Gefahr besteht, dass Ihre Depression wieder auftritt oder sich verschlechtert.
        • wenn Sie eine verminderte Zahl der roten Blutkörperchen haben oder an erhöhter Müdigkeit leiden (Anämie).
      • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine der oben aufgeführten Aussagen auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
      • Ihr Arzt sollte sicherstellen, dass Ihre Knochendichte kontrolliert wird, und kann eine geeignete Behandlung veranlassen. Die Anwendung von LHRH-Analoga kann zu einer Abnahme der Knochendichte, zu Osteoporose (Verminderung der Knochenmasse) und zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führen, insbesondere wenn bei Ihnen Risikofaktoren für Osteoporose vorliegen, wie z. B. dauerhafter Alkoholmissbrauch, Rauchen, Auftreten von Osteoporose in der Familie oder eine langfristige Behandlung mit Antikonvulsiva (Arzneimittel zur Behandlung oder Verhinderung von epileptischen Anfällen) oder Kortikosteroiden (Substanzen mit der Wirkung von Nebennierenhormonen, die u. a. entzündungshemmend wirken).
      • Es gibt Berichte, dass bei Patienten, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, Depressionen, die schwer sein können, auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden und niedergeschlagene Stimmungen entwickeln.
      • Kinder und Jugendliche
        • Das Arzneimittel sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre) angewendet werden.
        • Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.

     

    • Anti-Doping-Hinweis
      • Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Zudem kann es bei Missbrauch als Dopingmittel zu einer Gefährdung der Gesundheit kommen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Nach Anwendung dieses Arzneimittels können bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten. Einige dieser Nebenwirkungen (wie z. B. Schwindel) können Ihre Konzentrationsfähigkeit und Ihre Reaktionsgeschwindigkeit beeinträchtigen. Wenn dies der Fall ist, seien Sie vorsichtig beimAutofahren, beim Bedienen von Werkzeugen und Maschinen oder bei Tätigkeiten, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern.
    • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das ausschließlich bei Männern angewendet wird. Es darf nicht bei Frauen angewendet werden.
    • Das Arzneimittel wird Ihnen unter die Haut (subkutan) injiziert.
    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Das Arzneimittel kann die Wirkungsweise einiger Arzneimittel beeinflussen. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieses Arzneimittels beeinflussen.
      • Sprechen Sie bitte insbesondere dann mit Ihrem Arzt,
        • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes einnehmen. Das Arzneimittel kann die Wirkungsweise dieser Arzneimittel beeinflussen, was zu einer Verschlechterung des Diabetes führen kann.
        • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron und Sotalol) anwenden.
        • wenn Sie andere Arzneimittel (z. B. Methadon [Anwendung als Schmerzmittel und bei der Entgiftung von Drogenabhängigen], Moxifloxacin [ein Antibiotikum], Antipsychotika, die bei schweren psychischen Erkrankungen eingesetzt werden) anwenden, die das Risiko von Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitiger Anwendung mit diesem Arzneimittel erhöhen können.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.