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JARSIN RX 300 mg

Abbildung ähnlich
PZN: 07287714
Menge: 100 St
Darreichung: Überzogene Tabletten
Marke:
Hersteller: MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Alternative Packungsgrößen:

60 St

100 St

€ 32,74 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 300 mg Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Methanol 80% (V/V)
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiven Verstimmungen.
  • Es wird angewendet bei mittelschweren vorübergehenden depressiven Störungen (depressiven Episoden).
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre 3-mal täglich eine überzogene Tablette ein.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Erfahrungsgemäß ist eine Einnahmedauer von 4 - 6 Wochen bis zur deutlichen Besserung der Symptome erforderlich. Wenn die Krankheitssymptome nach 4 Wochen unverändert fortbestehen oder sich trotz vorschriftsmäßiger Einnahme noch verstärken, sollten Sie erneut Ihren Arzt aufsuchen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten:
    • Über akute Vergiftungen durch Johanniskraut-Zubereitungen beim Menschen ist bisher nicht berichtet worden.
    • Bei der Einnahme erheblicher Überdosen sollten die betroffenen Patienten umgehend für die Dauer von 1 - 2 Wochen vor Sonnenlicht und vor sonstiger UV-Bestrahlung geschützt werden. (Aufenthalt im Freien einschränken, Sonnenschutz durch bedeckende Kleidung und Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor, sog. „Sonnenblocker").
    • Die beschriebenen Nebenwirkungen können verstärkt auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Setzen Sie die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
    • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) morgens, mittags und abends, am besten zu den Mahlzeiten ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Unter der Anwendung kann es, vor allem bei hellhäutigen Personen, durch starke Sonnenbestrahlung zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Haut kommen.
  • Selten können Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen der Haut (Hautrötungen, Juckreiz), Müdigkeit oder Unruhe auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • In Einzelfällen wurden Wechselwirkungen, die zu einer Abschwächung der Wirksamkeit führen können, mit folgenden Mitteln festgestellt:
      • blutgerinnungshemmende Mittel vom Cumarintyp (z. B. Phenprocoumon, Warfarin)
      • Ciclosporin
      • Tacrolimus
      • Digoxin
      • Indinavir und andere Protease-Hemmstoffe in der Anti-HIV („AIDS")-Behandlung
      • Irinotecan und andere zellwachstumshemmende Medikamente in der Krebsbehandlung
      • Amitriptylin, Nortriptylin
      • Midazolam
      • Theophyllin
      • Arzneimittel zur hormonellen Empfängnisverhütung
    • Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Wirkstoffe zur Depressionsbehandlung (Nefazodon, Paroxetin, Sertralin) kann deren Wirksamkeit verstärkt sein. In Einzelfällen können unerwünschte Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit und Verwirrtheit verstärkt auftreten.
    • Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel und gleichzeitig das Präparat einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten.
    • Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, ist eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen an der Haut möglich.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Johanniskraut oder einen der sonstigen Bestandteile sind, bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut sowie bei schweren vorübergehenden depressiven Störungen.
    • Das Präparat darf nicht zusammen mit folgenden Wirkstoffen angewendet werden:
      • Ciclosporin
      • Tacrolimus
      • Indinavir und andere Protease-Hemmstoffe in der Anti-HIV („AIDS")-Behandlung
      • Irinotecan und andere zellwachstumshemmende Medikamente in der Krebsbehandlung
      • andere Antidepressiva
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei Schwangeren und stillenden Müttern vor. Daher sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn der Arzt es für unbedingt notwendig erachtet.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • bei Kindern:
      • Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Wirksamkeit von blutgerinnungshemmenden Mitteln vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin), Theophyllin, Ciclosporin, Digoxin und einigen Antidepressiva abgeschwächt sein. Deshalb kann es notwendig sein, dass die Dosierung dieser Arzneimittel angepasst werden muss. Patienten, die das Präparat und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten daher den Rat ihres behandelnden Arztes einholen.
    • Welche weiteren Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten?
      • Während der Anwendung soll eine intensive UV-Bestrahlung (lange Sonnenbäder, Höhensonne, Solarien) vermieden werden.
      • Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel und gleichzeitig das Arzneimittel einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten. Sie sollten zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen ergreifen, da die Sicherheit der „Pille" als Empfängnisverhütung herabgesetzt sein kann.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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