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Baymycard Rr 30 Manteltabletten

Baymycard Rr 30 Manteltabletten
PZN: 07358348
Menge: 100 St
Darreichung: Retard-Tabletten
Marke:
Hersteller: Bayer Vital GmbH GB Pharma
€ 57,08 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 30 mg Nisoldipin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks. Ein erhöhter Blutdruck wird normalisiert.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Behandlung der essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck).
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Dosierung
    • Die Dosierung wird von Ihrem Arzt je nach Schweregrad der Erkrankung entsprechend Ihrem Bedarf und Ihrem Ansprechen auf die Behandlung angepasst.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: 1 x täglich 1 Retardtablette (entspricht 30 mg Nisoldipin), sofern mit einer niedrigeren Dosis keine ausreichende Wirksamkeit erzielt werden kann.
    • Diese Tagesdosis ist einschleichend zu erreichen (Beginn der Behandlung zunächst mit 1 x täglich 1 Retardtablette zu 10 mg Nisoldipin; danach stufenweise Steigerung der Tagesdosis).
    • In Abhängigkeit vom jeweiligen Krankheitsbild kann die Dosis stufenweise (üblicherweise in wöchentlichen Zeitabständen) auf maximal 1 x täglich 40 mg Nisoldipin (Retardtabletten) erhöht werden.
    • Für die individuelle Dosierungsanpassung stehen zusätzlich zu dem Arzneimittel geeignete Dosisstärken von 10 und 20 mg Nisoldipinhaltigen Retardtabletten zur Verfügung.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, die ein bestimmtes Enzymsystem (Cytochrom P450 3A4) hemmen oder verstärken, kann eine Anpassung der Dosis des Arzneimittels erforderlich sein.
  • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten die Behandlung mit der niedrigsten Dosis 1 x täglich 1 Retardtablette (entspricht 10 mg Nisoldipin).beginnen. Ihr Arzt wird die Behandlung sorgfältig überwachen.
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
    • Für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Anpassung der Dosis erforderlich.
  • Ältere Patienten:
    • Die Behandlung sollte mit der niedrigsten Dosis 1 x täglich 1 Retardtablette (entspricht 10 mg Nisoldipin) begonnen werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlung des Bluthochdrucks erfordert in der Regel eine Langzeitanwendung. Über die Dauer der Einnahme im Einzelnen entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei akuten Überdosierungen können Blutdruckabfall, Herz-Kreislauf-Schock und verlangsamte oder beschleunigte Herzschlagfolge auftreten.
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann!

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Retardtabletten zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie die Retardtabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit auf nüchternen Magen ein.
  • Die Einnahme soll einmal täglich immer zur selben Tageszeit - vorzugsweise morgens vor dem Frühstück - erfolgen, damit zwischen zwei Einnahmezeitpunkten immer 24 Stunden liegen.
  • Sie sollen die Retardtabletten unbedingt ungeteilt, unzerbissen und unzerkaut einnehmen, damit erhöhte Blutspiegel von Nisoldipin vermieden werden und die Wirkung des Arzneimittels über 24 Stunden gewährleistet bleibt.
  • Die Einnahme darf nicht zusammen mit Grapefruit-Saft erfolgen, da dies eine verstärkte und verlängerte Wirkung des Arzneimittels zur Folge haben kann. Der Konsum von Grapefruit / -Saft sollte spätestens 4 Tage vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel eingestellt werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben.
  • Bei der Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • Begleiterscheinungen treten vorzugsweise zu Beginn der Behandlung oder bei hoher Dosierung auf. Sie sind meist leichter und vorübergehender Natur.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen:
    • Kopfschmerzen (insbesondere zu Beginn der Behandlung und meist vorübergehend), Flüssigkeitsansammlungen, besonders in Händen und Füßen (Ödeme) (bilden sich spätestens nach Absetzen des Arzneimittels zurück).
  • Häufige Nebenwirkungen:
    • Schwächegefühl, Müdigkeit, Benommenheit, Übelkeit, Völlegefühl, Atembeschwerden (Dyspnoe), Gesichtsrötung (Flush), Wärmegefühl, Erweiterung der Blutgefäße, Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigter Puls (Tachykardie) und Schmerzen im Brustkorb.
    • Weiterhin kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zum Auftreten von Angina pectoris-Anfällen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle kommen.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen:
    • Unwohlsein, Schmerzen (Arme, Beine), Nervosität, Hautkribbeln (Parästhesien), herabgesetzte Empfindlichkeit für Berührungsreize (Hypästhesien), Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Zittern (Tremor), Erbrechen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen, Leberfunktionsstörungen (Anstieg der Leberenzyme), Nasenbluten (Epistaxis), Blutdrucksenkungen unter die Norm (hypotone Kreislaufreaktionen) eventuell mit kurzdauernder Ohnmacht, Migräne, EKG-Veränderungen, Muskelschmerzen (Myalgie), Wadenkrämpfe, Muskelschwäche (Myasthenie), Gelenkschmerzen (Arthralgie), allergische Hautreaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht), Schwellungen im Gesicht (Gesichtsödem), vermehrtes Schwitzen (im Rahmen der Blutdrucksenkung), Sehstörungen, Sehschwäche (Amblyopie), vermehrter Harndrang.
  • Seltene Nebenwirkungen:
    • Allergische Reaktionen, Unruhe (Agitiertheit), Alpträume, erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämien), Zahnfleischveränderungen (Gingiva-Hyperplasie, bildet sich in der Regel nach Absetzen der Behandlung zurück), Herzrhythmusstörungen, verlangsamter Herzschlag, verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie), punktförmige Hautblutungen (Petechien), Hautreaktionen [schwerwiegende Hautablösung (exfoliative Dermatitis), fleckige Knötchenbildung, Bläschenbildung], Augenschmerzen, Doppelsehen (Diplopie), Nierenfunktionsstörungen, erschwerte Harnentleerung (Dysurie), vermehrtes nächtliches Wasserlassen (Nykturie), vermehrte Harnausscheidung (Polyurie).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen:
    • Herzinfarkt, Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie, bildet sich in der Regel nach Absetzen der Behandlung zurück).
    • In einem Einzelfall wurde das Auftreten eines anaphylaktischen Schocks, Angioödems / Lungenödems berichtet.
  • Gegenmaßnahmen
    • Die Mehrzahl der oben genannten Nebenwirkungen ist nur vorübergehend und bedarf keiner besonderen Gegenmaßnahmen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt, damit er über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Einfluss anderer Arzneimittel auf das Arzneimittel
      • Der Wirkstoff des Arzneimittels, Nisoldipin, wird unter Beteiligung eines bestimmten Enzymsystems (Cytochrom P450 3A4) abgebaut. Daher kann die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die dieses Enzymsystem beeinflussen, grundsätzlich zu Wechselwirkungen dieser Arzneimittel mit dem Arzneimittel führen.
      • Sowohl das Ausmaß wie auch die Dauer der Wechselwirkungen sollten in Betracht gezogen werden, wenn das Arzneimittel zusammen mit den nachfolgend aufgeführten Arzneimitteln eingenommen werden soll.
    • Abschwächung des Arzneimittels durch andere Arzneimittel:
      • 1. Wenden Sie das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln an:
        • Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Epilepsie)
        • Carbamazepin, Phenobarbital (Wirkstoffe zur Behandlung der Epilepsie)
        • Rifampicin (Mittel gegen Tuberkulose)
      • 2. Wenn Sie gleichzeitig das Arzneimittel mit Chinidin (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) anwenden, sollte der Blutdruck überwacht und, falls erforderlich, eine Erhöhung der Dosis in Betracht gezogen werden. Die Abschwächung des Arzneimittel Wirkung muss jedoch klinisch nicht bedeutsam sein.
    • Verstärkung Arzneimittel-Wirkungen und -Nebenwirkungen durch andere Arzneimittel:
      • 1. Wenden Sie das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln an:
        • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (z. B. Ketoconazol)
        • bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin)
        • bestimmte Anti-HIV-Arzneimittel (z. B. Ritonavir)
        • Nefazodon (Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung, Antidepressivum)
      • 2. Wenn Sie gleichzeitig mit dem Arzneimittel folgende andere Arzneimittel anwenden, sollte der Blutdruck überwacht und, falls erforderlich, eine Verringerung der Dosis in Betracht gezogen werden:
        • Fluoxetin (Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung, Antidepressivum). Wirkung und Nebenwirkungen von Fluoxetin können ebenfalls verändert sein.
        • Quinupristin / Dalfopristin (Antibiotika)
        • Valproinsäure (Mittel zur Behandlung der Epilepsie)
        • Cimetidin (Mittel gegen Magen- und Darmgeschwüre)
        • Blutdrucksenkende Arzneimittel
    • Beeinflussung der Wirkung anderer Arzneimittel durch das Arzneimittel
      • Blutdrucksenkende Arzneimittel:
        • Die blutdrucksenkende Wirkung anderer Arzneimittel verschiedener Wirkstoffgruppen kann durch das Arzneimittel verstärkt werden, z. B. von:
          • Diuretika (harntreibende Mittel)
          • Beta-Rezeptorenblockern (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit)
          • ACE-Hemmern (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
          • Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
          • anderen Calciumantagonisten (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
          • Alpha-Rezeptorenblockern (Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche)
          • PDE 5 Inhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen)
          • Alpha-Methyldopa (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
          • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern (Wirkstoffgruppe zur Behandlung von Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit) können in Einzelfällen Zeichen einer Herzleistungsschwäche auftreten. Ihr Arzt wird in diesen Fällen den Behandlungsverlauf sorgfältig überwachen.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Grapefruitsaft
      • Grapefruit-Saft hemmt den Abbau von Nisoldipin im Körper. Die sich daraus ergebende erhöhte Wirkstoffmenge im Blut kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen. Der Konsum von Grapefruit / -Saft sollte daher spätestens 4 Tage vor Beginn der Therapie mit dem Arzneimittel eingestellt werden .
    • Andere Nahrungsmittel
      • Durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme kann die Aufnahme des Wirkstoffs Nisoldipin ins Blut verändert werden (Erhöhung des Blutspiegels, schnellerer Abbau). Daher wird empfohlen, das Arzneimittel auf nüchternen Magen vor einer Mahlzeit, vorzugsweise morgens vor dem Frühstück, einzunehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimit darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Nisoldipin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • im Herz-Kreislauf-Schock
    • bei instabiler Angina pectoris
    • bei akutem Myokardinfarkt (Herzinfarkt) (innerhalb der ersten 12 Tage)
    • bei höhergradiger Aortenstenose (stärkere Verengung der zur Hauptschlagader führenden Herzklappe)
    • von Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose)
    • bei gleichzeitiger Anwendung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Pilzerkrankungen (z. B. Ketoconazol), bestimmten Antibiotika (z. B. Erythromycin), Nefazodon (Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung, Antidepressivum) und bestimmten Anti-HIV-Arzneimitteln (z. B. Ritonavir)
    • bei gleichzeitiger, länger dauernder Anwendung von Rifampicin (Wirkstoff gegen Tuberkulose) sowie länger dauernder Einnahme von Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital (Wirkstoffe zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Epilepsie)
    • während der Schwangerschaft und Stillzeit.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel während der gesamten Schwangerschaft nicht einnehmen, da experimentelle Studien mit dem Wirkstoff Nisoldipin Hinweise auf Fetusschädigungen (Missbildungen) ergeben haben und die Sicherheit des Arzneimittels für die Anwendung während der Schwangerschaft nicht nachgewiesen wurde.
    • Der Wirkstoff des Arzneimittels, Nisoldipin, geht möglicherweise in die Muttermilch über.
    • Deshalb darf das Arzneimittel nicht in der Stillzeit angewendet werden. Da keine ausreichenden Erfahrungen über mögliche Auswirkungen auf den Säugling vorliegen, sollten Sie abstillen, wenn eine Behandlung mit dem Arzneimittel notwendig ist.
  • In-vitro-Fertilisation
    • In Einzelfällen wurde bei der künstlichen Befruchtung unter Rückübertragung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter eine Beeinträchtigung der Spermienfunktion mit der Anwendung des wirkstoffähnlichen Arzneistoffs Nifedipin in Verbindung gebracht. In Fällen, bei denen wiederholte künstliche Befruchtungen erfolglos blieben und bei denen keine andere Erklärung dafür gefunden werden kann, sollte eine Behandlung des Mannes mit dem Arzneimittel als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Sie sollen die Retardtabletten unbedingt ungeteilt, unzerbissen und unzerkaut einnehmen.
    • Gelegentlich kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zum Auftreten von Angina pectoris-Anfällen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle kommen. Vereinzelt ist das Auftreten eines Herzinfarktes beschrieben worden.
    • Vorsicht ist geboten:
      • bei dekompensierter Herzinsuffizienz (schwerste Form der Herzmuskelschwäche) oder eingeschränkter Herzkammerfunktion, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Beta-Rezeptorenblockern (Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit).
      • Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion kann die Wirkung des Arzneimittels verstärkt oder verlängert sein. Der Arzt wird daher den Behandlungsverlauf sorgfältig überwachen und gegebenenfalls die Dosis verringern.
      • Der Wirkstoff in dem Arzneimittel, Nisoldipin, wird unter Beteiligung eines bestimmten Enzymsystems (Cytochrom P450 3A4) abgebaut. Durch andere Arzneimittel kann dieses Enzymsystem gehemmt oder verstärkt werden. Hierdurch können die Wirkungen und Nebenwirkungen des Arzneimittel verändert werden.
    • Wenn Sie das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, die dieses Enzymsystem hemmen, einnehmen, kann dies gesteigerte Wirkungen, aber auch verstärkt auftretende Nebenwirkungen des Arzneimittels zur Folge haben. Hierzu zählen z. B. folgende Arzneimittel:
      • Quinupristin / Dalfopristin (Antibiotika)
      • Fluoxetin (Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung, Antidepressivum)
      • Valproinsäure (Mittel gegen Epilepsie)
      • Cimetidin (Mittel gegen Magen- und Darmgeschwüre)
    • Wenn das Arzneimittel zusammen mit einem dieser Arzneimittel angewendet wird, sollte der Blutdruck überwacht werden und, falls erforderlich, eine Verringerung der Dosis in Betracht gezogen werden.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel soll nicht an Kinder gegeben werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung für diese Altersgruppe vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf dieses Arzneimittel (wie z. B. einen verstärkten Blutdruckabfall) können Sie möglicherweise auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Bitte beachten Sie, dass Ihre Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen sowie zum Arbeiten ohne sicheren Halt eingeschränkt sein kann.
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