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Meropenem 500 mg
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- PZN / EAN
- 07402701 / 9088883772482
- Darreichung
- Pulver z. Herst. e. Injektions- oder Infusionslös.
- Hersteller
- Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 570.47 mg Meropenem-3-Wasser
Hilfsstoffe
- Natriumcarbonat
Indikation
- Das Präparat enthält den Wirkstoff Meropenem. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Carbapenem-Antibiotikagenannt werden. Es wirkt, indem es Bakterien abtötet, die schwere Infektionen verursachen können.
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden Krankheiten bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Monaten angewendet:
- Lungenentzündung (Pneumonie);
- Infektion der Lunge und der Bronchien bei Patienten mit zystischer Fibrose;
- Komplizierte Harnwegsinfektionen;
- Komplizierte Infektionen im Bauchraum;
- Infektionen, die Sie sich bei oder während einer Geburt zuziehen können;
- Komplizierte Infektionen der Haut und der Weichteile;
- Akute bakterielle Infektion des Gehirns (Meningitis).
- Das Arzneimittel kann zur Behandlung von Patienten mit einer niedrigen Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutrophile) und Fieber angewendet werden, das vermutlich durch eine bakterielle Infektion ausgelöst wurde.
- Das Arzneimittel kann zur Behandlung von bakteriellen Infektionen des Blutes angewendet werden, die mit einer der oben genannten Infektionsarten zusammenhängen, angewendet werden.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
- Sie allergisch (überempfindlich) gegen Meropenem oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Sie allergisch (überempfindlich) gegen andere Antibiotika wie Penicilline, Cephalosporine oder Carbapeneme sind. Sie sind dann möglicherweise auch allergisch gegen dieses Arzneimittel.
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Anwendung bei Erwachsenen
- Die Dosierung ist abhängig von der Art Ihrer Infektion, dem betroffenen Körperteil und dem Schweregrad der Infektion. Ihr Arzt wird die für Sie notwendige Dosierung festlegen.
- Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt üblicherweise zwischen 500 mg (Milligramm) und 2 g (Gramm), abhängig von der Art der Infektion. Sie erhalten diese Dosis üblicherweise alle 8 Stunden. Möglicherweise erhalten Sie diese Dosierung nicht so häufig, wenn Ihre Nieren nicht gut arbeiten (je nach Schwere der Nierenfunktionsstörung erhalten Sie eine Dosis alle 12 Stunden oder alle 24 Stunden).
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die Dosierung für Kinder über 3 Monate und bis zu 12 Jahren wird anhand des Alters und des Gewichts des Kindes bestimmt.die Die übliche Dosis beträgt zwischen 10 mg und 40 mg Meropenem pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Kindes. Normalerweise wird alle 8 Stunden eine Dosis verabreicht.
- Kinder, die mehr als 50 kg wiegen, erhalten eine Erwachsenendosis.
- Anwendung bei Erwachsenen
- Die Injektion kann etwa 5 Minuten dauern oder zwischen 15 und 30 Minuten. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie das Arzneimittel angewendet wird.
- Normalerweise erhalten Sie Ihre Injektionen t‰glich zur gleichen Tageszeit.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie versehentlich mehr als Ihre verschriebene Dosis angewendet haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie eine Injektion verpassen, müssen Sie sie so schnell wie möglich nachholen. Wenn es allerdings schon beinaheZeit für Ihre nächste Injektion sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an (zwei Injektionen gleichzeitig) an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels nicht ab, bevor Ihr Arzt es Ihnen sagt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwere allergische Reaktionen (gelegentlich)
- Wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben, brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels sofort ab und wenden Sie sich an einen Arzt. Sie benötigen möglicherweise dringend eine ärztliche Behandlung. Als Anzeichen können unter anderem plötzlich folgende Beschwerden auftreten:
- Schwerer Hautausschlag, Jucken oder Quaddeln auf der Haut
- Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderer Körperteile
- Kurzatmigkeit, pfeifende oder erschwerte Atmung
- Wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben, brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels sofort ab und wenden Sie sich an einen Arzt. Sie benötigen möglicherweise dringend eine ärztliche Behandlung. Als Anzeichen können unter anderem plötzlich folgende Beschwerden auftreten:
- Schwere Hautreaktionenn sind
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die mit Fieber, Hautausschlag und Veränderungen in Bluttests zur Überprüfung der Leberfunktion einhergehen (erhöhte Leberenzymspiegel) und eine Erhöhung einer Art von weißen Blutzellen (Eosinophilie) sowie vergrößerte Lymphknoten. Dies können Anzeichen für eine mehrere Organe betreffende Empfindlichkeitsstörung sein, bekannt als DRESS-Syndrom (Häufigkeit nicht bekannt).
- Eine Hautreaktion (akut generalisierendes pustulöses Exanthem) die von Fieber begleitet wird, bei der zahlreiche kleine mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf großen Flächen, geschwollener und geröteter Haut auftreten (Häufigkeit auf nicht bekannt).
- Schwerer roter, schuppiger Hautausschlag, mit Eiter gefüllte Quaddeln auf der Haut, Blasenbildung oder Abschälen der Haut, was zusammen mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen auftreten kann (gelegentlich).
- Schwerwiegende Hautausschläge, die als rötliche, kreisförmige Flecken am Körperstamm, oft mit einer Blase in der Mitte, Ablösung der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, im Genitalbereich und an den Augen auftreten können; es können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson Syndrom) oder eine schwerere Form (toxisch epidermale Nekrolyse) (gelegentlich).
- Schädigung der roten Blutkörperchen (gelegentlich) Die Anzwichen umfassen:
- Unerwartete Atemnot
- Roter oder brauner Urin
- Wenn Sie eines der oben aufgeführten Anzeichen bemerken, wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
- Andere mögliche Nebenwirkungen:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhhö
- Kopfschmerzen
- Hautausschlag, juckende Haut
- Schmerzen und Entzündungen
- Erhöhte Anzahl von Blutplättchen in Ihrem Blut (nachgewiesen mit einem Bluttest)
- Veränderungen bei Bluttests, einschließlich Tests, die zeigen wie gut Ihre Leber arbeitet
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Veränderungen bei Bluttests, einschließlich Tests, die zeigen, wie gut Ihre Nieren arbeiten
- Kribbelgefühl (Ameisenlaufen)
- Infektionen von Mund oder Scheide, die durch Pilze hervorgerufen werden (Soor)
- Entzündung des Darms mit Durchfall
- Venenschmerzen an der Stelle, an der dieses Arzneimittel injiziert wurde
- Veränderungen Ihres Blutes. Hierzu zählen eine Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (bewirkt, dass Sie möglicherweise schneller blaue Flecken bekommen), eine Erhöhung der Anzahl bestimmter weißer Blutzellen, eine Abnahme der Anzahl anderer weißer Blutzellen und eine erhöhte Konzentration einer Substanz, die „Bilirubin" heißt. Ihr Arzt wird möglicherweise von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen.
- Andere Veränderungen Ihres Blutes. Zu den Symptomen zählen häufige Infektionen, Fieber und Halsschmerzen. Ihr Arzt wird möglicherweise von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen.
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Delirium
- Krampfanfälle
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schwere allergische Reaktionen (gelegentlich)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird, wenn Sie.
- gesundheitliche Probleme, wie Leber- oder Nierenbeschwerden, haben,
- schweren Durchfall (Diarrhö) nach der Einnahme anderer Antibiotika hatten.
- Es entwickelt sich bei Ihnen möglicherweise ein positiver Test (Coombs-Test), der das Vorhandensein von Antikörpern zeigt, die Ihre roten Blutkörperchen zerstören können. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
- Es könnten sich bei Ihnen Anzeichen und Symptome schwerer Hautreaktionen entwickeln. Sprechen Sie in diesem Fall sofort mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, damit die Symptome behandelt werden können.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird, wenn Sie.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Meropenem wurde mit Kopfschmerzen und kribbelnder oder stechender Haut (Parästhesie) in Verbindung gebracht. Jede dieser Nebenwirkungen kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Alle diese Nebenwirkungen können Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
- Dieses Arzneimittel kann unwillkürliche Muskelbewegungen verursachen, die zu schnellen und unkontrollierbaren Schütteln des Körpers (Krämpfe) führen können. Dies geht in der Regel mit Ohnmacht einher. Führen Sie keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, wenn diese Nebenwirkung bei Ihnen auftritt.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Es ist besser, während der Schwangerschaft auf die Anwendung des Arzneimittels zu verzichten. Ihr Arzt wird entscheiden, ob das Präparat bei Ihnen angewendet werden soll.
- Stillzeit
- Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt vor der Anwendung des Arzneimittels mitteilen, ob Sie stillen oder ob Sie vorhaben zu stillen. Geringe Mengen dieses Arzneimittels können in die Muttermilch übertreten und eine Wirkung auf das Baby haben. Ihr Arzt wird daher darüber entscheiden, ob Sie das Präparat während der Stillzeit anwenden sollten.
Anwendung
- Das Arzneimittel wird Ihnen als Injektion oder Infusion in eine große Vene verabreicht.
- Normalerweise werden Ihnen Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal dieses Arzneimittel verabreichen.
- Manche Patienten, Eltern und Pfleger werden geschult, dieses Arzneimittel zu Hause zu verabreichen. Anweisungen dazu finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Ihre Injektion darf nicht mit Lösungen, die andere Arzneimittel enthalten, gemischt oder solchen zugesetzt werden.
- Die Injektion kann etwa 5 Minuten oder zwischen 15 und 30 Minuten dauern. Ihr Arzt wird Ihnen erklären, wie das Arzneimittel zu verabreichen ist.
- Normalerweise erhalten Sie Ihre Injektionen täglich zur gleichen Tageszeit.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Der Grund hierfür ist, dass dieses Arzneimittel die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Umgekehrt können auch einige andere Arzneimittel die Wirkungsweise von Meropenem beeinflussen
- Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- Probenecid (zur Behandlung von Gicht)
- Valproinsäure/Natriumvalproat/Valpromid (zur Behandlung von Epilepsie). Meropenem sollte dann nicht angewendet werden, da es die Wirkung von Natriumvalproat herabsetzen kann;
- Gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen (zur Behandlung oder Vorbeugung von Blutgerinnseln).
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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