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Godamed® 500 Tabletten

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Abbildung ähnlich
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PZN: 07495938
Menge: 20 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: Dr.R.PFLEGER GmbH
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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Wichtige Hinweise zu Godamed® 500 Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 500 mg Acetylsalicylsäure
  • 250 mg Glycin
Indikation/Anwendung
  • Verhinderung thrombotischer Gefäßverschlüsse bei arterieller Verschlusskrankheit und Verminderung arterieller Thrombosen nach gefäßchirurgischen Eingriffen, transluminaler Katheterdilatation oder nach anderen arterieneröffnenden Maßnahmen.
  • Zur Vorbeugung von Schlaganfällen, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind; Verminderung der Gefahr weiterer Thrombosen der Herzkranzgefäße nach überstandenem Herzinfarkt. Verhütung eines Herzinfarktes bei instabiler Angina pectoris.
  • Entzündung oberflächlicher Venen (akute Thrombophlebitis).
  • Verminderung venöser Thrombosen und Embolien nach Operationen, wenn eine Antikoagulanzientherapie nicht möglich oder kontraindiziert ist.
  • Schmerzen, z.B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen, Muskel- und Nervenschmerzen, Entzündungen; Fieber. Rheumatische Erkrankungen: Gelenkrheuma (chronische Polyarthritis), akute Schübe arthrotischer Erkrankungen, Weichteilrheumatismus.
  • Hinweis: Das Arzneimittel soll jedoch bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
Dosierung
  • Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:
    • Zur Verhinderung thrombotischer Gefäßverschlüsse bei arterieller Verschlusskrankheit und Verminderung arterieller Thrombosen nach gefäßchirurgischen Eingriffen, transluminaler Katheterdilatation oder nach anderen arterieneröffnenden Maßnahmen, zur Vorbeugung von Schlaganfällen, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind, zur Verminderung der Gefahr weiterer Thrombosen der Herzkranzgefäße nach überstandenem Herzinfarkt sowie zur Verhütung eines Herzinfarktes bei instabiler Angina pectoris:
      • Erwachsene 2-3-mal täglich 1 Tablette.
    • Zur Therapie einer akuten Thrombophlebitis:
      • Erwachsene 3-mal täglich 2 Tabletten bis zum Abklingen der akuten Symptome, dann für 2-3 Wochen 3-mal täglich 1 Tablette.
    • Zur Verminderung venöser Thrombosen und Embolien nach Operationen, wenn eine Antikoagulanzientherapie nicht möglich oder kontraindiziert ist:
      • Erwachsene 2-3-mal täglich 1 Tablette.
    • Bei Schmerzen, Entzündungen und Fieber:
      • Erwachsene bis zu 3-mal täglich 1-2 Tabletten, Schulkinder bis zu 3-mal täglich ½ - 1 Tablette und Kinder im Alter von 3-5 Jahren bis zu 2-mal täglich ½ Tablette.
    • Bei rheumatischen Erkrankungen:
      • Erwachsene, je nach Schweregrad der Erkrankung, bis zu 10 Tabletten über den Tag verteilt (Einzeldosis: 2 Tabletten).
    • Hinweis: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel soll als Schmerzmittel weder über längere Zeit noch in höherer Dosierung ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat angewendet werden.
    • Hinweis: Das Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise
  • Die Tabletten können je nach Bedarf mit oder ohne Flüssigkeit eingenommen werden; sie sind auch zum Lutschen geeignet.
  • Die Behandlung zur Verminderung von arteriellen Thrombosen sollte, wenn möglich, vor dem Eingriff, spätestens jedoch am zweiten postoperativen Tag begonnen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 3 g Acetylsalicylsäure (= 6 Tabletten von dem Arzneimittel).
    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, wie Magenschmerzen, Sodbrennen, Mikroblutungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Bronchospasmus, Hautreaktionen).
    • Selten: Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darmulzerationen, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie Godamed 500 absetzen und sofort den Arzt informieren.
    • Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, evt. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem) vor allem bei Asthmatikern
    • Sehr selten: Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Erhöhung der Leberwerte, Verminderungen des Blutzuckers (Hypoglykämie), eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Agranulozytose, Panzytopenie, aplastische Anämie, besonders schwere Hautreaktionen wie Hautauschlag mit Rötung und Blasenbildung (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme/Stevens-Johnson-Syndrom).
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zu diesen gehört auch das Arzneimittel) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Wenn während der Anwendung von dem Arzneimittel Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
    • Bei länger dauernder oder chronischer Anwendung können Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen oder Schläfrigkeit auftreten.
    • Zu Störungen des Säure-Basen-Haushaltes sowie zur Natrium- und Wasserretention kann es bei Anwendung hoher Dosen und bei entsprechender Disposition kommen.
    • Die in dem Arzneimittel enthaltene Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei prädisponierten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
    • Hinweise: Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus)und geistige Verwirrung können besonders bei Kindern und älteren Patienten Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
    • Bei hochdosierter Dauertherapie ist die regelmäßige Kontrolle der Hämoglobin- und Leberwerte (Transaminasen) insbesondere bei Kindern erforderlich.
    • Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
    • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt/Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
    • Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
    • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Gehirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitigere Behandlung mit Antikoagulazien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.
Wechselwirkungen
  • Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
    • Das Arzneimittel verstärkt die Wirkung von: (dadurch kann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein):
      • Blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, z.B. Cumarin-Derivate, Warfarin und Heparin.
      • Thrombozytenaggregationshemmern (Mittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmung) erhöhen das Risiko für Blutungen und Bildung von Geschwüren im Magen-Darmtrakt.
      • Glukokortikoiden (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten) oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.
      • Gleichzeitigem Alkoholkonsum
      • die Plasma-Konzentration von Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft) oder Barbituraten sowie von Lithium
      • Methotrexat(Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
      • die Wirkung von oralen Antidiabetika (blutzuckersenkenden Arzneimitteln) (Sulfonylharnstoffen): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
      • die Wirkung von gegen bakterielle Infektionen wirksamen Sulfonamiden einschließlich Cotrimoxazol
      • die Wirkung von Trijodthyronin (einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion)
      • die Wirkung von Valproinsäure(einem Medikament gegen Krampfleiden (Epilepsie)).
    • Das Arzneimittel vermindert die Wirkungen von:
      • Aldosteronantagonisten (Spironolacton, Canrenoat)
      • Furosemid und bestimmten weiteren wassertreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika - Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen von dem Arzneimittel ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.
      • ACE-Hemmern (bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln bei Dosierungen von dem Arzneimittel ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 6 Tabletten) pro Tag und mehr.
      • harnsäureausscheidenden Gichtmitteln (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon, Benzbromaron).
    • Das Arzneimittel sollte daher nicht zusammen mit einem dieser Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
    • Hinweis: Einige Magenmittel (Antacida) können die für bestimmte Indikationen erforderlichen hohen, kontinuierlichen Salicylat-Blutspiegel beeinträchtigen.
  • Bei Einnahme von dem Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Anwendung von dem Arzneimittel sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Alkoholkonsum das Risiko des Auftretens von Magen- und Darmgeschwüren erhöhen kann.

 

Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen mit mindestens zwei unterschiedlichen Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutung
    • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
    • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel.
    • wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben.
    • bei Magen-Darm-Blutung (Perforation) oder -durchbruch in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
    • bei Leber- und Nierenversagen
    • bei schwerer Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz)
    • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
    • sowie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

 

Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Wird während der Anwendung von dem Arzneimittel eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen das Arzneimittel im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt nicht angewendet werden.
    • Acetylsalicylsäure und deren Abbauprodukte gehen in die Muttermilch über. Da bei gelegentlicher Einnahme nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei regelmäßiger Einnahme hoher Dosen in der Stillzeit sollte jedoch frühzeitig abgestillt werden.
    • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

 

Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Arzneimittel ist erforderlich
    • bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere Allergie auslösende Stoffe;
    • bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen;
    • bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
    • bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
    • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. der Ziehung eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben.
    • Das Arzneimittel sollte nur nach Befragen des Arztes angewendet werden bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarin-Derivate, Heparin mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie), Asthma bronchiale, Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe, chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, vorgeschädigter Niere, schweren Leberfunktionsstörungen sowie während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft und in der Stillzeit.
    • Hinweise: Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von dem Arzneimittel durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Solche Patienten sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
    • Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), die u. a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, ist zu vermeiden.
      • Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können.
      • Von Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüche (Perforationen) im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode führen können, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidaler Entzündungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko hierfür ist mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten erhöht. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Hier sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Dies empfiehlt sich auch für Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko einer Erkrankung des Magen-Darmtraktes erhöhen.
      • Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für die Bildung von Geschwüren oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortikoide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden oder Thrombozytenaggregationshemmer.
      • Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschwürbildung im Magen-Darmtrakt auftreten.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber u.U. lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
    • Sonstige Hinweise
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
      • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von dem Arzneimittel häufig unter Kopfschmerzen leiden!
      • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
      • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Da bei Einnahme von dem Arzneimittel in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen, wie Benommenheit, Schwindel oder Übelkeit auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen eingeschränkt sein.

 

Statistik zu Godamed® 500 Tabletten

Geschlecht

Durchschnittliches Geschlecht der Käufer von Godamed® 500 Tabletten von Dr.R.PFLEGER GmbH:

  • männlich
  • weiblich
Alter

Durchschnittliches Alter der Käufer:

46 Jahre
Altersverteilung

Die Käufer von Godamed® 500 Tabletten von Dr.R.PFLEGER GmbH verteilen sich auf die angegebenen Altersklassen wie folgt:

0% 18-29
64% 30-49
18% 50-59
18% 60+
Kaufmenge

Durchschnittliches Anzahl von Godamed® 500 Tabletten von Dr.R.PFLEGER GmbH, die pro Kauf im Warenkorb lagen:

Stückzahl

2

Die Stückzahl stimmt nicht immer mit der abgegebenen Menge überein, da wir aus pharmazeutischen Gründen auch Stückzahlen kürzen

Produktbewertungen zu Godamed® 500 Tabletten

  • Von einem Kunden
  • 07.12.2016
Das beste Prokukt auf ASS Basis

Mein Hausarzt hat mir Godamed schon vor 20 Jahren empfohlen. Er sagte: "Das … Lesen Sie weiter…

  • Von einem Kunden
  • 15.12.2009
Fit im Alter

Von allen blutverdünnungsmitteln die auf dem markt angeboten werden, vertrage ic … Lesen Sie weiter…

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