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Naropin® 7,5 mg/ml Amp.

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
5x20 ml
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Nicht im Sortiment
    • PZN
      07592185
    • Darreichung
      Injektionslösung
    • Hersteller
      Aspen Germany GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 158.69 mg Ropivacain hydrochlorid-1-Wasser

    Hilfsstoffe

    • Wasser für Injektionszwecke
    • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
    • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
    • Natriumchlorid
    • Das Arzneimittel enthält einen Wirkstoff, der Ropivacainhydrochlorid heißt.
    • Es gehört zu einer Wirkstoffgruppe, die als Lokalanästhetika bezeichnet wird.
    • Das Präparat wird entweder als Injektion oder als Infusion bei Ihnen angewendet, je nachdem, für welchen Zweck es vorgesehen ist.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren zur Betäubung (Anästhesie) bestimmter Körperteile angewendet. Es hemmt die Schmerzentstehung oder lindert Schmerzen. Es wird angewendet, um:
      • bestimmte Körperteile während einer Operation zu betäuben, z. B. auch bei einer Entbindung mit einem Kaiserschnitt.
      • Schmerzen bei einer Geburt, nach einer Operation oder nach einem Unfall zu lindern.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Kindern in jedem Alter zur akuten Schmerzbehandlung angewendet. Es betäubt (anästhesiert) bestimmte Körperteile, z. B. nach einer Operation
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ropivacainhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber anderen Lokalanästhetika desselben Typs sind (wie zum Beispiel Lidocain oder Bupivacain).
      • wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihr Blutvolumen vermindert ist (Hypovolämie).
      • zur Verabreichung in ein Blutgefäß, um bestimmte Gebiete Ihres Körpers zu betäuben, oder in den Gebärmutterhals, um Geburtsschmerzen zu lindern.
    • Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird.
    • Das Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt verabreicht. Die Dosis, die Ihr Arzt für Sie wählt, hängt von der Schmerzlinderung ab, die erreicht werden soll. Außerdem ist die Dosis von Ihrer Körpergröße, Ihrem Alter und Ihrer gesundheitlichen Verfassung abhängig.

     

    • Wenn bei Ihnen eine zu große Menge angewendet wurde
      • Schwerwiegende Nebenwirkungen bei einer Überdosierung bedürfen einer speziellen Behandlung, für die Ihr behandelnder Arzt ausgebildet ist. Die ersten Anzeichen einer Überdosierung sind folgende:
        • Benommenheit oder Schwindel,
        • Taubheitsgefühl in den Lippen und um den Mund,
        • Taubheitsgefühl der Zunge,
        • Beeinträchtigungen des Hörens,
        • Beeinträchtigungen des Sehens.
      • Um das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen zu vermindern, wird der Arzt die Verabreichung abbrechen, sobald eine dieser Beschwerden auftritt. Sagen Sie dem Arzt sofort, wenn eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftritt oder Sie glauben, dass Sie zu viel des Arzneimittels erhalten haben.
      • Weitere schwere Nebenwirkungen, die durch eine Überdosierung verursacht werden können, sind Probleme beim Sprechen, Muskelzuckungen, Zittern (Tremor), Krampfanfälle und Bewusstseinsverlust.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wichtige Nebenwirkungen, auf die besonders geachtet werden muss:
      • Plötzliche lebensgefährliche allergische Reaktionen (wie Anaphylaxie, einschließlich anaphylaktischem Schock) sind selten und betreffen bis zu 1 von 1.000 Behandelten. Mögliche Anzeichen sind eine plötzliche Rötung der Haut, Jucken oder Nesselsucht, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen; Kurzatmigkeit, Keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen; Gefühl, das Bewusstsein zu verlieren. Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Arzneimittel eine allergische Reaktion hervorruft, sagen Sie dies sofort Ihrem Arzt.
    • Andere mögliche Nebenwirkungen:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Niedriger Blutdruck (Hypotension). Sie können sich schwindelig oder benommen fühlen.
        • Übelkeit (Nausea)
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Kribbeln
        • Schwindelgefühl
        • Kopfschmerzen
        • Langsamer oder schneller Herzschlag (Bradykardie, Tachykardie)
        • Hoher Blutdruck (Hypertension)
        • Erbrechen
        • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
        • Hohe Körpertemperatur (Fieber) oder Zittern (Schüttelfrost)
        • Rückenschmerzen
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Angstzustände
        • Herabgesetzte Empfindlichkeit der Haut
        • Ohnmacht
        • Atemnot
        • Erniedrigte Körpertemperatur (Hypothermie)
        • Bestimmte Symptome können auftreten, wenn das Präparat versehentlich in ein Blutgefäß gespritzt wurde oder Ihnen zu viel verabreicht wurde. Dazu gehören Krampfanfälle, Benommenheit oder Schwindelgefühl, Taubheit der Lippen und des Mundbereichs, Taubheit der Zunge, beeinträchtigtes Hören, beeinträchtigtes Sehen, Probleme beim Sprechen, Muskelsteifigkeit und Zittern.
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
        • Herzanfall (Herzstillstand)
        • Ungleichmäßiger Herzschlag (Arrhythmien)
      • Nicht Bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Horner-Syndrom
    • Andere mögliche Nebenwirkungen sind:
      • Taubheitsgefühle aufgrund einer Nervenreizung, die durch die Injektionsnadel verursacht wurde. Diese geht normalerweise schnell vorüber.
      • Ungewollte Muskelbewegungen (Dyskinesie).
    • Mögliche Nebenwirkungen, die bei anderen Lokalanästhetika beobachtet wurden und möglicherweise auch bei diesem Arzneimittel auftreten können, sind:
      • Nervenschäden. Diese können selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen) dauerhafte Probleme verursachen.
      • Wenn zu viel des Präparates in die Rückenmarksflüssigkeit gegeben wird, kann der ganze Körper betäubt (anästhesiert) werden.
      • Eine epidurale Injektion (Injektion in den Raum um Ihre Rückenmarksnerven) kann insbesondere bei schwangeren Frauen eine Unterbrechung der Nervenleitung vom Gehirn zum Kopf und Nacken verursachen, was gelegentlich zu einem Zustand namens Horner-Syndrom führen kann. Dieses ist gekennzeichnet durch eine Verkleinerung der Pupille, ein Herabhängen des oberen Augenlids und das Versagen der Schweißdrüsen, Schweiß zu produzieren. Diese Symptome verschwinden von selbst, sobald die Behandlung beendet wird.
    • Kinder
      • Bei Kindern können die gleichen Nebenwirkungen auftreten wie bei Erwachsenen. Ausnahmen sind ein niedriger Blutdruck, der bei Kindern seltener auftritt (betrifft 1 bis 10 behandelte Kinder von 100), und Erbrechen, was bei Kindern häufiger vorkommt (betrifft mehr als 1 von 10 behandelten Kindern).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    Patientenhinweise
    Naropin® 7,5 mg/ml Amp.
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    Naropin® 7,5 mg/ml Amp.
    Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
    Naropin® 7,5 mg/ml Amp.
    Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen vor einer Anwendung mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal:
        • wenn Sie Probleme mit dem Herz, der Leber oder den Nieren haben. Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis anpassen.
        • wenn Ihnen gesagt wurde, dass Sie oder jemand in Ihrer Familie an einer seltenen Erkrankung des Blutfarbstoffs leidet, die Porphyrie heißt. Möglicherweise muss ihr Arzt ein anderes betäubendes Arzneimittel anwenden.
        • über alle Ihre Krankheiten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
      • Besondere Vorsicht ist zudem geboten:
        • bei Neugeborenen, da sie empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren.
        • bei Kindern bis einschließlich 12 Jahren, da die Sicherheit und Unbedenklichkeit für einige Anwendungen des Arzneimittels zur Betäubung bestimmter Körperteile bei jüngeren Kindern nicht belegt sind.
        • bei Kindern bis einschließlich 12 Jahren, da die Sicherheit und Unbedenklichkeit von 7,5 mg und 10 mg/ml Injektionslösung zur Betäubung bestimmter Körperteile nicht belegt sind. Die Stärken 2 mg/ml und 5 mg/ml sind möglicherweise geeigneter.
      • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel kann Sie schläfrig machen und die Geschwindigkeit Ihrer Reaktionen beeinflussen. Nach der Anwendung des Arzneimittels sollten Sie bis zum nächsten Tag weder Auto fahren noch Maschinen bedienen.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Es ist nicht bekannt, ob Ropivacainhydrochlorid einen Einfluss auf die Schwangerschaft hat oder in die Muttermilch übergeht. Wenn Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft erhalten, kann es die Herzfrequenz Ihres Babys (als fötale Herzfrequenz bezeichnet) verringern und Ihr Arzt sollte die fötale Herzfrequenz überwachen.
    • Das Arzneimittel wird Ihnen als Injektion oder als Infusion verabreicht. An welcher Stelle Ihres Körpers es angewendet wird, hängt davon ab, aus welchem Grund Ihnen das Präparat verabreicht wird. Ihr Arzt wird Ihnen das Arzneimittel in eine der folgenden Körperstellen verabreichen:
      • in den Körperteil, der betäubt werden soll.
      • in die Nähe des Körperteils, der betäubt werden soll.
      • in einen Bereich, der vom zu betäubenden Körperteil entfernt liegt. Dies ist der Fall, wenn Ihnen eine epidurale (rückenmarksnahe) Injektion oder Infusion gegeben werden muss.
    • Wenn das Präparat auf einem dieser Wege verabreicht wird, ist die Schmerzweiterleitung zum Gehirn über die betroffenen Nervenbahnen unterbrochen. Dadurch wird verhindert, dass Sie dort, wo das Präparat verabreicht wurde, Schmerzen, Hitze oder Kälte empfinden. Sie können jedoch weiterhin andere Empfindungen wie Druck oder Berührung spüren.
    • Ihr Arzt weiß, wie er dieses Arzneimittel richtig anwendet.
    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben. Dies gilt auch für Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind, und für pflanzliche Arzneimittel. Dies ist notwendig, da Ropivacainhydrochlorid die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und manche Arzneimittel einen Einfluss auf die Wirkung von Ropivacainhydrochlorid haben können.
      • Sagen Sie Ihrem Arzt vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel benötigen:
        • Andere Lokalanästhetika.
        • Starke Schmerzmittel, wie Morphium oder Codein.
        • Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag (Arrhythmien), wie z. B. Lidocain oder Mexiletin.
      • Es ist wichtig, dass Ihr Arzt dies weiß, damit er die richtige Dosis für Sie berechnen kann.
      • Sagen Sie Ihrem Arzt auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Arzneimittel gegen Depressionen (wie z. B. Fluvoxamin).
        • Antibiotika zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien (wie z. B. Enoxacin).
      • Diese Information ist wichtig für Ihren Arzt, da Ihr Körper längere Zeit für die Ausscheidung von Ropivacainhydrochlorid benötigt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, sollte eine längere Anwendung von Ropivacainhydrochlorid vermieden werden.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.