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Klacid Saft 125 mg/5 ml

Klacid Saft 125 mg/5 ml
PZN: 00776798
Menge: 100 ml
Darreichung: Granulat zur Herstellung einer Susp. zum Einnehmen
Marke:
Hersteller: Mylan Healthcare GmbH
Alternative Packungsgrößen:

60 ml

100 ml

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 125 mg Clarithromycin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum, das zur Gruppe der sogenannten Makrolid-Antibiotika gehört. Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien (Krankheitserreger), die Infektionen hervorrufen.
  • Das Arzneimittel ist angezeigt bei Infektionen, die durch Clarithromycin-empfindliche Erreger verursacht werden und einer oralen Behandlung zugänglich sind, wie z. B. Rachenentzündung (Pharyngitis), Mandelentzündung (Tonsillitis), akute Mittelohrentzündung (Otitis media), Entzündungen der Bronchien (Bronchitis) und der Lunge (Pneumonie), Hautinfektionen (z. B. Eiterflechte [Impetigo], schwere Entzündung der Haarfollikel [schwere Follikulitis], Abszesse).
Dosierung
  • Nehmen Sie den Saft immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Im Allgemeinen beträgt die Tagesdosis für Kinder ab dem 1. Lebenstag bis zum Alter von 12 Jahren 15 mg Clarithromycin/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Einzelgaben. Die Einnahme erfolgt im Abstand von 12 Stunden. Zur Dosierung bei Frühgeborenen liegen zurzeit keine ausreichenden Daten vor. Ergebnisse aus einer pharmakokinetischen Untersuchung lassen darauf schließen, dass bei Frühgeborenen, je nach klinischer Situation, eine Erhöhung der Tagesdosis auf bis zu 30 mg Clarithromycin/kg Körpergewicht erforderlich sein kann.
    • Tabelle
      • Gewicht [kg]: 3 - 8
        • ml Saft pro Tag: 2 x 2
      • Gewicht [kg]: 9 - 13
        • ml Saft pro Tag: 2 x 3
      • Gewicht [kg]: 14 - 18
        • ml Saft pro Tag: 2 x 5
      • Gewicht [kg]: 19 - 27
        • ml Saft pro Tag: 2 x 7
      • Gewicht [kg]: 28 - 40
        • ml Saft pro Tag: 2 x 10
    • Die tägliche Maximaldosis beträgt 2-mal 500 mg Clarithromycin.
    • Für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren stehen auch andere Darreichungsformen zur Verfügung.
    • Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen und einer Kreatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min sollte eine Dosisreduzierung um die Hälfte der Standarddosis vorgenommen werden. Bei schweren Infektionen kann die Standarddosis verabreicht werden. Die Behandlungsdauer sollte 14 Tage nicht überschreiten.
    • Bei Patienten, die gleichzeitig mit Ritonavir behandelt werden, ist in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance die Dosis wie folgt zu reduzieren:
      • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 60 ml/min) sollte eine Dosisreduzierung um die Hälfte der Standarddosis vorgenommen werden. Bei schweren Infektionen wird die Standarddosis verabreicht.
      • Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min) ist die Dosis auf 25%, bei schweren Infektionen auf 50% der angegebenen Standarddosierung zu reduzieren.
      • Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich, jedoch sollte die tägliche Dosis 1 g Clarithromycin nicht überschreiten.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nach Abklingen der Krankheitserscheinungen soll die Behandlung noch mindestens 2 Tage fortgesetzt werden. Bei Streptokokken-Infektionen beträgt die Behandlungsdauer gemäß den WHO-Richtlinien 10 Tage.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel Saft eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf. Dort kann das Ausmaß der Überdosierung festgestellt und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Bitte nehmen Sie die Packung dieses Arzneimittels mit, damit Ihre Ärztin/Ihr Arzt sich über das Arzneimittel informieren kann.
    • Eine Überdosierung führt in der Regel zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Innerhalb der ersten zwei Stunden nach Einnahme ist eine Magenspülung in Betracht zu ziehen.
    • Eine Blutwäsche (Hämo- und Peritonealdialyse) ist nicht ausreichend. Maßnahmen, die eine weitere Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper verhindern, werden empfohlen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach. Wenn der nächste Einnahmezeitpunkt bereits erreicht ist, nehmen Sie jedoch nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Behandlung, wie oben beschrieben, fort.
    • Bitte achten Sie unbedingt auf eine regelmäßige Einnahme über die gesamte, vorgesehene Behandlungsdauer. Sie tragen damit wesentlich zum Behandlungserfolg bei.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Der Saft ist nach Zubereitung einer Suspension einzunehmen.
  • Vor dem Öffnen der Flasche Granulat aufschütteln, anschließend die Flasche bis zur Markierungslinie mit Leitungswasser auffüllen, kräftig schütteln, evtl. gebildeten Schaum absetzen lassen und dann, falls notwendig, nochmals Leitungswasser bis zur Markierungslinie der Flasche einfüllen.
  • Vor jedem Gebrauch die Flasche kräftig schütteln und, damit sich der gebildete Schaum absetzen kann, kurz stehen lassen.
  • Der Packung liegen ein Adapter und eine Spritze bei, die das genaue Abmessen der einzunehmenden Menge Suspension erleichtern. Nach Zubereitung der Suspension wird der Adapter in den Flaschenhals gedrückt und die Spritze aufgesetzt. Spülen Sie die Spritze bitte nach Gebrauch sorgfältig mit warmem Wasser aus, um ein Verkleben und Verkeimen zu vermeiden, und verschließen Sie die Flasche inklusive des eingesetzten Adapters mit der Schraubkappe.
  • Der zubereitete Saft kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Hinweise für den Apotheker:
    • Der zubereitete Saft ist eine Suspension aus filmüberzogenem Granulat, das den Wirkstoff Clarithromycin, eingeschlossen in kleinen Kügelchen, enthält und das sich auch nach Zubereitung nicht auflöst.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • In der folgenden Tabelle wurden alle Nebenwirkungen aus klinischen Studien und aus Post-Marketing-Erfahrungen sämtlicher Clarithromycin-Darreichungsformen und -stärken berücksichtigt.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen, die zumindest möglicherweise mit Clarithromycin in Zusammenhang gebracht werden, werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen bei Erwachsenen und Jugendlichen, die Clarithromycin eingenommen haben, waren: Bauchschmerzen, Durchfall, Brechreiz, Übelkeit, Beeinträchtigung des Geschmackssinns. Die Nebenwirkungen sind normalerweise mild in der Intensität und stimmen mit dem bekannten Sicherheitsprofil dieser Antibiotikagruppe (Makrolide) überein.
  • Es wurden keine signifikanten Unterschiede im Auftreten der gastrointestinalen Nebenwirkungen in klinischen Studien zwischen den Patienten mit oder ohne vorausgegangenen Infektionen mit Mycobakterien beobachtet.
  • Im Zusammenhang mit Clarithromycin berichtete unerwünschte Ereignisse
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Cellulitis1, Candidosen, Magen-Darm-Entzündung2 (Gastroenteritis2 ), Infektion3, vaginale Infektion
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Pseudomembranöse Kolitis, Hautrötung (Erysipel)
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Verminderte Konzentration der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), Verminderung oder Erhöhung der Zahl von bestimmten weißen Blutkörperchen4 (Neutropenie4, Eosinophilie4), starke Vermehrung von Blutplättchen3 (Thrombozythämie3)
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Verminderung der Granulozyten (Agranulozytose), Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Anaphylaktoide Reaktion1, Überempfindlichkeit
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Anaphylaktische Reaktion, Schwellungen im Gesicht oder Rachen (Angioödem)
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Appetitlosigkeit (Anorexie), verringerter Appetit
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Schlaflosigkeit
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Ängstlichkeit, Nervosität3, Schreien3
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Psychotische Störung, Verwirrtheit, Verlust/Veränderung des Persönlichkeitsgefühls (Depersonalisation), Depression, Orientierungslosigkeit (Desorientierung), Halluzinationen, Alpträume; Manie
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Störung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie), Kopfschmerzen, Geschmacksstörung
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Bewusstseinsverlust1, Bewegungsstörung1 (Dyskinesie1), Benommenheit, Somnolenz, Zittern (Tremor)
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Krampfanfälle, Geschmacksverlust (Ageusie), Geruchsstörung (Parosmie), Riechverlust (Anosmie), Sensibilitätsstörung (Parästhesie)
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Schwindel, Schwerhörigkeit, Ohrgeräusche (Tinnitus)
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Hörverluste (nach Absetzen des Arzneimittels meist reversibel)
    • Herzerkrankungen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Herzstillstand1, Vorhofflimmern1, QT-Intervallverlängerung auf dem EKG, Herzstolpern1 (Extrasystole1), Herzklopfen (Palpitation)
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • „Torsades de pointes", Herzrhythmusstörung (ventrikuläre Tachykardien)
    • Gefäßerkrankungen
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Vasodilatation1
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Blutungen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Asthma1, Nasenbluten2 (Epistaxis2), Lungenembolie1
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Übelkeit, Bauchschmerzen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Entzündung der Schleimhaut der Speiseröhre1 (Ösophagitis1), gastroösophageale Refluxkrankheit2, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Proktalgie2, Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis), Entzündung der Zunge (Glossitis), Blähbauch4, Verstopfung, Mundtrockenheit, Aufstoßen, Blähungen
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis), Verfärbung der Zunge, Verfärbung der Zähne
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • abnormer Leberfunktionstest
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Cholestase4, Hepatitis4, erhöhte Alanin-Aminotransferase, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, erhöhte Gamma-Glutamyl-Transferase4
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Leberfunktionsstörungen, hepatozelluläre und/oder cholestatische Hepatitis mit oder ohne Gelbsucht (Ikterus)
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Ausschlag, übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Blasenbildender Hautausschlag1 (bullöse Dermatitis1), Juckreiz (Pruritus), Nesselsucht (Urtikaria), fleckig-knotiger (makulopapulöser) Ausschlag3
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Hypersensitivitätssyndrom DRESS), Akne
    • Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Muskelspasmen3, Steifigkeit des Bewegungsapparats1, Muskelschmerzen2 (Myalgie2)
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Muskelzerfall2,** (Rhabdomyolyse2,**), Muskelerkrankung (Myopathie)
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Erhöhter Kreatininspiegel im Blut1, erhöhter Ureaspiegel im Blut1
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Nierenversagen, Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis)
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
        • Phlebitis am Injektionsort1
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Schmerzen am Injektionsort1, Entzündung am Injektionsort1
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Unwohlsein4, Fieber (Pyrexie)3, Kraftlosigkeit (Asthenie), Brustschmerzen4, Schüttelfrost4, Erschöpfung4
    • Untersuchungen
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Abnormes Albumin-Globulin-Verhältnis1, erhöhte alkalische Phosphatase im Blut4, erhöhte Laktatdehydrogenase im Blut4
      • Nicht bekannt* (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Erhöhtes International Normalized Ratio, verlängerte Prothrombinzeit, abnorme Urinfarbe
    • *Da diese Reaktionen von einer Population unbekannter Größe freiwillig berichtet wurden, ist es nicht immer möglich, die Häufigkeit zuverlässig zu schätzen oder einen kausalen Zusammenhang zur Medikamentenexposition herzustellen. Die Patientenexposition für Clarithromycin wird auf mehr als 1 Mrd. Patientenbehandlungstage geschätzt.
    • **Bei einigen Berichten zur Rhabdomyolyse wurde Clarithromycin gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, die mit Rhabdomyolyse im Zusammenhang stehen (wie Statinen, Fibraten, Colchicin oder Allopurinol), angewendet.
    • 1UAW nur beim Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung berichtet.
    • 2UAW nur bei den Retardtabletten berichtet.
    • 3UAW nur beim Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen berichtet.
    • 4UAW nur bei den Tabletten mit schneller Wirkstofffreisetzung berichtet.
  • Es gab auch Berichte über Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Statinen, Fibraten, Colchicin oder Allopurinol.
  • Es liegen Berichte nach Markteinführung über Arzneimittelwechselwirkungen und Wirkungen auf das Zentralnervensystem (z. B. Schläfrigkeit und Verwirrung) bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Triazolam vor.
  • Kinder und Jugendliche: Es ist zu erwarten, dass Häufigkeit, Art und Schweregrad der Nebenwirkungen bei Kindern denen bei Erwachsenen entsprechen.
  • Bei Patienten mit AIDS oder einer anderen Immunschwäche, die wegen mykobakterieller Infektion über lange Zeit mit höheren Dosen Clarithromycin behandelt wurden, war es oft schwierig, möglicherweise in Zusammenhang mit Clarithromycin stehende Nebenwirkungen zu erkennen. Es wurden Laborwerte beurteilt und Änderungen im Blutharnstoff-Stickstoff-Spiegel und in der Anzahl von weißen Blutkörperchen und Thrombozyten festgestellt.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Folgende Nebenwirkungen können unter Umständen lebensbedrohlich sein. Darum müssen Sie sofort eine Ärztin/einen Arzt informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich oder unerwartet stark bei Ihnen auftritt.
      • Entzündung des Dickdarms (mild bis lebensbedrohlich)
      • Durchfälle
        • Eine Antibiotikabehandlung verändert die normale Darmflora, wodurch ein übermäßiges Wachstum von bestimmten Bakterien (Clostridium difficile) möglich ist, was zu leichtem Durchfall bis hin zu einer tödlich verlaufenden Darmentzündung führen kann. Die Durchfälle können auch noch 2 Monate nach Ende der Behandlung auftreten.
        • Ihre Ärztin/Ihr Arzt wird die Beendigung der Behandlung mit diesem Arzneimittel erwägen und, falls erforderlich, sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel gegen Durchfälle, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
      • Verschlechterung einer bestehenden, schweren Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen wie Kreislaufschock oder Hautausschläge (z. B. Anaphylaxie, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und DRESS)
      • Langzeitverabreichung kann, so wie bei anderen Antibiotika, zur Kolonisation von nicht empfindlichen Bakterien und Pilzen führen. Im Falle einer Superinfektion sollte eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einfluss des Wirkstoffs Clarithromycin auf die Wirkung anderer Arzneimittel
    • Bei der gleichzeitigen Einnahme eines der nachfolgenden Arzneimittel mit Clarithromycin sollte die Dosierung oder das Dosierungsschema dieser Arzneimittel angepasst werden. Sie sollten besonders sorgfältig überwacht und bestimmte Blutwerte sollten bei Ihnen kontrolliert werden.
    • Arzneimittel, deren Wirkung durch Clarithromycin verstärkt werden kann:
      • Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika).
        • Bei der gleichzeitigen Anwendung mit den Arzneistoffen Chinidin oder Disopyramid wurde über lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Torsades de pointes) berichtet. Bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und diesen Arzneistoffen sollten Ihr Elektrokardiogramm (QTc-Verlängerung) und die Konzentrationen dieser Wirkstoffe in Ihrem Blut kontrolliert werden.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Carbamazepin)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (Colchicin)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche (Digoxin)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Potenzstörungen (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Theophyllin)
      • Arzneimittel zur Behandlung von erhöhtem Harndrang (Tolterodin)
      • Schlafmittel (Triazolobenzodiazepine wie z. B. Alprazolam, Midazolam, Triazolam)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien oder Heuschnupfen (Terfenadin, Astemizol)
    • Arzneimittel, deren Wirkung durch Clarithromycin abgeschwächt werden kann:
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (Zidovudin).
        • Um eine Abschwächung der Wirkung zu vermeiden, sollten Sie zwischen der Einnahme dieser Arzneimittel und Clarithromycin einen Abstand von 4 Stunden einhalten.
    • Weitere Wechselwirkungen sind mit folgenden Arzneimitteln möglich:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Magen-/Darmbeschwerden (Omeprazol)
      • Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen während einer Krebsbehandlung (Aprepitant)
      • Arzneimittel gegen Migräne (Eletriptan)
      • Arzneimittel gegen Malaria (Halofantrin)
      • Arzneimittel bei seelischen Erkrankungen (Ziprasidon)
      • Arzneimittel gegen Parkinson (Bromocriptin)
      • Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Ciclosporin, Tacrolimus)
      • Corticosteroide (Methylprednisolon)
      • Arzneimittel bei Krebserkrankungen (Vinblastin)
      • Arzneimittel bei Durchblutungsstörungen (Cilostazol)
      • Narkosemittel (Hexobarbital)
      • Arzneimittel bei Epilepsie (Phenytoin, Valproat)
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen/AIDS (Atazanavir, Rifabutin, Saquinavir)
      • Arzneimittel bei Pilzerkrankungen (Itraconazol)
      • Arzneimittel bei bestimmten Herzerkrankungen (Calciumkanalblocker wie z. B. Verapamil, Amlodipin, Diltiazem)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Nateglinid, Repaglinid)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Innenohrbeschwerden (Aminoglycoside)
Gegenanzeigen
  • Der Saft darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Clarithromycin, andere sogenannte Makrolid-Antibiotika, wie z. B. Erythromycin, oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika) wie Terfenadin und Astemizol
      • Arzneimittel zur Anregung der Darmbewegung wie Cisaprid
      • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter seelischer Erkrankungen wie Pimozid
      • Arzneimittel zur Behandlung von Migräne bzw. bestimmten Kreislaufstörungen wie Ergotamin oder Dihydroergotamin
      • Arzneimittel zur Beruhigung oder zur Behandlung von Schlafstörungen wie Midazolam
      • Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, Statine) wie Lovastatin oder Simvastatin, aufgrund des zunehmenden Risikos einer Muskelerkrankung (Myopathie), einschließlich Muskelzerfall (Rhabdomyolyse).
      • Arzneimittel zur Behandlung von koronaren Herzerkrankungen wie Ticagrelor oder Ranolazin
    • wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen leiden (QT-Intervallverlängerung, „Torsades de pointes").
    • wenn Sie unter einem unbehandelten Kaliummangel leiden (Gefahr der QT-Intervallverlängerung).
    • Clarithromycin darf nicht gemeinsam mit Colchicin (oder Herbstzeitlosen-Extrakt), einem Arzneimittel zur Behandlung von Gicht, eingenommen werden.
    • bei stark eingeschränkter Leberfunktion in Kombination mit eingeschränkter Nierenfunktion.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Die Sicherheit von Clarithromycin bei der Einnahme während der Schwangerschaft wurde noch nicht nachgewiesen. Daten aus der Einnahme von Clarithromycin während des 1. Drittels einer begrenzten Anzahl an Schwangerschaften ergaben keine eindeutigen Hinweise auf fruchtschädigende (teratogene) Effekte oder andere schädliche Wirkungen auf die Gesundheit des Neugeborenen. Zurzeit sind keine anderen relevanten epidemiologischen Daten verfügbar. In Tierstudien wurden schädigende Wirkungen auf die Nachkommen beobachtet, wie z. B. erhöhte Raten von Fehlgeburten. Das Risiko für den Menschen ist unbekannt.
    • Eine Einnahme von Clarithromycin während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Drittel einer Schwangerschaft, sollte nur nach strenger Indikationsstellung erfolgen. Daher wird die Einnahme während der Schwangerschaft ohne vorherige sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt nicht empfohlen. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie den Saft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
  • Stillzeit
    • Bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie Arzneimittel einnehmen. Clarithromycin und sein aktives Abbauprodukt gehen in die Muttermilch über. Deshalb kann es bei gestillten Säuglingen zu Veränderungen der Darmflora mit Durchfällen und Sprosspilzbesiedlung (Hefen und hefeähnliche Pilze) kommen, so dass das Stillen eventuell unterbrochen werden muss.
    • Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Antikörperbildung nach Kontakt mit dem Arzneistoff (Sensibilisierung) ebenfalls zu berücksichtigen. Bei Stillenden sollte der Nutzen der Behandlung für die Mutter sorgfältig gegen das potentielle Risiko für das Kind abgewogen werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • bei Verdacht auf Leberfunktionsstörungen. Brechen Sie die Anwendung von Clarithromycin sofort ab, wenn Anzeichen und Symptome einer Hepatitis wie Appetitlosigkeit (Anorexie), Gelbsucht (Ikterus), dunkler Urin, Juckreiz (Pruritus) oder Bauchschmerzen (empfindliches Abdomen) auftreten.
    • bei Nierenfunktionsstörungen.
      • Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten. Bei Vorliegen einer schweren Störung der Nierenfunktion (Niereninsuffizienz: Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) sollte der Saft nur unter genauer ärztlicher Beobachtung eingenommen werden.
    • bei Einnahme anderer Makrolid-Antibiotika sowie der Antibiotika Lincomycin und Clindamycin.
    • bei gleichzeitiger Einnahme des Arzneistoffs Colchicin (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht). Es liegen vereinzelte Berichte von Colchicin-Vergiftungen bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Colchicin vor, insbesondere bei älteren Patienten. Einige der Colchicin-Vergiftungen traten bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen auf. Es wurde über Todesfälle bei einigen solcher Patienten berichtet. Clarithromycin und Colchicin dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden.
    • Bei der gleichzeitigen Anwendung von Clarithromycin und Triazolobenzodiazepinen wie Triazolam (Schlafmitteln) und Midazolam ist Vorsicht geboten.
    • Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Clarithromycin mit anderen Medikamenten zur Behandlung von Innenohrbeschwerden, besonders bei Aminoglycosiden (Antibiotika, wie Streptomycin).
    • Aufgrund des Risikos einer Verlängerung der QT-Zeit ist Vorsicht bei der Einnahme von Clarithromycin geboten, wenn Sie unter einer koronaren Herzkrankheit, schwerer Herzinsuffizienz, Magnesiummangel (Hypomagnesiämie), Herzrhythmusstörungen (Bradykardie, Herzschlag unter 50 Schläge pro Minute) leiden oder bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen Arzneimitteln, die die QT-Zeit verlängern können. Sie dürfen Clarithromycin nicht einnehmen, wenn Sie unter einer angeborenen oder dokumentierten erworbenen Verlängerung der QT-Zeit leiden oder unter anamnestisch bekannten lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Arrhythmien).
    • Bei stationär erworbener Lungenentzündung (Pneumonie) sollte Clarithromycin in Kombination mit zusätzlichen geeigneten Antibiotika verabreicht werden.
    • wenn Sie unter Infektionen der Haut und Weichteile von leichtem bis mäßigem Schweregrad leiden, die durch die Keime „Staphylococcus aureus" und „Streptococcus pyogenes" ausgelöst wurden. Da die vorgenannten Keime gegen Makrolide resistent sein können, sollten zur Überprüfung einer geeigneten Therapie Empfindlichkeitstests durchgeführt werden.
    • bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin und Arzneimitteln, die zur Induktion des Cytochrom-CYP3A4-Enzyms führen.
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und oralen Antidiabetika und/oder Insulin, da das Risiko einer erheblichen Unterzuckerung besteht.
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (orale Antikoagulantien) wie Phenprocoumon oder Warfarin, da das Risiko einer schwerwiegenden Blutung besteht.
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Lovastatin oder Simvastatin (Statine). Es wurde von Patienten mit Auftreten eines Muskelzerfalls (Rhabdomyolyse) berichtet, die Clarithromycin und Statine gleichzeitig einnahmen. In Fällen, in denen eine gleichzeitige Gabe von Clarithromycin und Statinen nicht vermieden werden kann, wird empfohlen, die niedrigste zugelassene Dosierung des Statins einzunehmen. Die Verwendung eines anderen Statins (z. B. Fluvastatin) kann in Betracht gezogen werden.
    • Natives Rizinusöl kann Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor. Jedoch können im Zusammenhang mit dem Arzneimittel Nebenwirkungen auftreten, wie Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheit und Desorientierung, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen negativ beeinflussen. Bis Sie wissen, wie Sie auf den Saft reagieren, seien Sie bitte vorsichtig beim Führen eines Fahrzeuges und beim Bedienen von Maschinen.

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