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Malarone® Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 08602632
Menge: 12 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
€ 68,39 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 250 mg Atovaquon
  • 87.44 mg Proguanil
  • 100 mg Proguanil hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Dieses Arzneimittel gehört zur Medikamentengruppe der Malariamittel. Es enthält zwei Wirkstoffe, Atovaquon und Proguanilhydrochlorid.
  • Es hat zwei Anwendungsgebiete:
    • Zur Vorbeugung der Malaria
    • Zur Behandlung der Malaria
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Zur Vorbeugung der Malaria:
    • Die übliche Dosis für Erwachsene ist 1 Filmtablette täglich.
    • Dieses Arzneimittel ist nicht für Kinder geeignet, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Nicht empfohlen zur Vorbeugung der Malaria bei Kindern oder Erwachsenen, die weniger als 40 kg wiegen.
    • Für Kinder stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
  • Zur Vorbeugung der Malaria bei Erwachsenen (Prophylaxedauer):
    • Beginnen Sie 1 oder 2 Tage vor der Reise in ein Malariagebiet mit der Einnahme des Arzneimittels,
    • setzen Sie die tägliche Einnahme während der Dauer des Aufenthaltes fort und
    • setzen Sie die Einnahme nach der Rückkehr in ein Malaria-freies Gebiet 7 weitere Tage fort.
  • Zur Behandlung der Malaria:
    • Die übliche Dosis für Erwachsene ist 4 Filmtabletten einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen.
    • Für Kinder ist die Dosis abhängig von deren Körpergewicht:
      • 11-20 kg - 1 Filmtabletten einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen
      • 21-30 kg - 2 Filmtabletten einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen
      • 31-40 kg - 3 Filmtabletten einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen
      • mehr als 40 kg - Dosis wie für Erwachsene
    • Nicht empfohlen zur Behandlung der Malaria bei Kindern, die weniger als 11 kg wiegen.
    • Für Kinder, die weniger als 11 kg wiegen, stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie zu viel eingenommen haben
    • Holen Sie sich Rat von einem Arzt oder Apotheker. Wenn möglich zeigen Sie ihm die Packung.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, seien Sie nicht beunruhigt. Nehmen Sie einfach die nächste Dosis ein, sobald Sie sich erinnern. Fahren Sie danach mit der gewohnten Einnahme fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne Rat ab.

 

  • Fahren Sie mit der Einnahme nach der Rückkehr in ein Malaria-freies Gebiet 7 Tage lang fort. Um einen maximalen Schutz zu erhalten, nehmen Sie das Arzneimittel über die gesamte Prophylaxedauer ein. Es dauert 7 Tage, um sicherzustellen, dass alle Parasiten, die nach einem Stich einer infizierten Stechmücke in Ihrem Blut sein könnten, abgetötet sind. Daher riskieren Sie es an Malaria zu erkranken, wenn Sie die Einnahme vorzeitig abbrechen.
Art und Weise
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel wenn möglich zusammen mit einer Mahlzeit oder einem Milchgetränk ein.
  • Am besten nehmen Sie es jeden Tag zur gleichen Zeit ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Achten Sie auf folgende schwere Reaktionen. Diese sind bei einer kleinen Anzahl von Patienten aufgetreten, aber deren genaue Häufigkeit ist unbekannt.
  • Schwere allergische Reaktionen. Zeichen einer allergischen Reaktion sind:
    • Hautausschlag und Juckreiz
    • plötzliches Keuchen, Enge in Brust oder Rachen oder Atemschwierigkeiten
    • Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder anderer Körperteile.
    • Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bekommen. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein.
  • Schwere Hautreaktionen
    • Hautausschlag, bei dem sich Blasen bilden können, die wie kleine Zielscheiben aussehen (dunkler Punkt in der Mitte, der von einer helleren Fläche und außen von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
    • Schwerer, großflächiger Hautausschlag mit Blasen und schälender Haut, hauptsächlich um Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom).
    • Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
    • Die meisten der weiteren berichteten Nebenwirkungen waren leicht und dauerten nicht sehr lange an.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen
    • Diese können mehr als 1 von 10 Patienten betreffen:
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit und Erbrechen
      • Bauchschmerzen
      • Durchfall.
  • Häufige Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 von 10 Patienten betreffen:
      • Schwindel
      • Schlaflosigkeit
      • Seltsame Träume
      • Depressionen
      • Appetitlosigkeit
      • Fieber
      • Hautausschlag, der jucken kann
      • Husten.
    • Häufige Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen können, sind:
      • Eine zu geringe Anzahl an roten Blutkörperchen (Anämie), was Müdigkeit, Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit hervorrufen kann.
      • Eine zu geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen (Neutropenie), was ein erhöhtes Infektionsrisiko hervorrufen kann.
      • Niedrige Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie)
      • Erhöhte Leberenzymwerte.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 von 100 Patienten betreffen:
      • Angstgefühl
      • Empfindung von Herzklopfen
      • Schwellung und Rötung des Mundes
      • Haarausfall.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen können, sind:
      • Erhöhte Amylasewerte (ein Enzym, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird).
  • Weitere Nebenwirkungen
    • Weitere Nebenwirkungen sind bei einer kleinen Anzahl von Patienten aufgetreten, aber deren genaue Häufigkeit ist unbekannt.
      • Entzündung der Leber (Hepatitis)
      • Blockade der Gallengänge (Cholestase)
      • Herzrasen (Tachykardie)
      • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die als rote oder violette, erhabene Flecken auf der Haut sichtbar sein können, jedoch auch andere Körperbereiche betreffen können
      • Krampfanfälle
      • Panikattacken, Weinen
      • Sehen oder Hören von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen)
      • Albträume
      • Geschwüre im Mund
      • Blasen
      • Schälende Haut
      • Gesteigerte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht.
    • Weitere Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen können, sind:
      • Eine Verminderung aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen:
    • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder stört oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind:
      • Informieren Sie einen Arzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
  • Andere Arzneimittel und das Präparat
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Manche Arzneimittel können die Wirkung dieses Arzneimittels beeinflussen oder dieses Arzneimittel selbst kann die Wirkung anderer Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, verstärken oder abschwächen. Diese sind:
      • Metoclopramid, zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen,
      • die Antibiotika Tetracyclin, Rifampicin und Rifabutin,
      • Indinavir, zur Behandlung von HIV-Infektionen,
      • Warfarin und andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, dass dieses Arzneimittel nicht geeignet für Sie ist, oder dass Sie zusätzliche Kontrolluntersuchungen während der Einnahme benötigen.
  • Denken Sie daran, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels mit der Einnahme eines anderen Arzneimittels beginnen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel, wenn möglich, zusammen mit einer Mahlzeit oder einem Milchgetränk ein. Dies erhöht die Menge an Wirkstoff, die Ihr Körper aufnimmt, und führt zu einer besseren Wirksamkeit.
Gegenanzeigen
  • Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Atovaquon, Proguanilhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • zur Vorbeugung der Malaria, wenn Sie an schweren Nierenfunktionsstörungen leiden.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eins von beiden auf Sie zutrifft.
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.
    • Fragen Sie vor der Einnahme von Malarone Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Stillen Sie nicht, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen und Ihrem Kind schaden könnten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen. Fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillen Sie nicht, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen und Ihrem Kind schaden könnten.
Patientenhinweise
  • Malaria wird durch den Stich einer infizierten Stechmücke verbreitet, wodurch Malariaparasiten (Plasmodium falciparum) in das Blut des Menschen gelangen. Das Arzneimittel beugt der Malaria durch Abtötung dieser Malariaparasiten vor. Bei Personen, die bereits mit Malaria infiziert sind, tötet das Arzneimitel die Parasiten ebenfalls ab.
  • Schützen Sie sich vor einer Infektion mit Malaria.
    • Personen jeden Alters können an Malaria erkranken. Es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung, aber sie ist vermeidbar.
    • Neben der Einnahme des Arzneimittels ist es auch sehr wichtig, dass Sie dafür sorgen, nicht von einer Stechmücke gestochen zu werden.
    • Verwenden Sie auf unbedeckten Hautstellen Insektenschutzmittel.
    • Tragen Sie helle Kleidung, die den Körper möglichst vollständig bedeckt, besonders nach Sonnenuntergang, da zu dieser Zeit die Stechmücken am aktivsten sind.
    • Schlafen Sie in einem abgeschirmten Raum oder unter einem Moskitonetz, das mit Insektengift imprägniert ist.
    • Schließen Sie bei Sonnenuntergang Fenster und Türen, wenn diese nicht abgeschirmt sind.
    • Ziehen Sie die Verwendung von Insektengift in Erwägung (Insektenklebestreifen, Insektenspray, Mückenstecker), um den Raum von Insekten zu befreien oder Stechmücken davon abzuhalten, in den Raum zu gelangen.
  • Wenn Sie weiteren Rat benötigen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Es ist auch nach Ergreifen der nötigen Schutzmaßnahmen möglich an Malaria zu erkranken.
  • Manche Malariaarten führen erst nach längerer Zeit zu Symptomen, so dass die Erkrankung erst einige Tage, Wochen oder sogar Monate nach Ihrer Rückkehr ausbrechen kann.
  • Gehen Sie umgehend zum Arzt, wenn bei Ihnen Symptome wie hohes Fieber, Kopfschmerzen, Zittern oder Müdigkeit nach Ihrer Rückkehr auftreten.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Wenn Ihnen schwindelig ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen.
    • Das Arzneimittel führt bei manchen Menschen zu Schwindel. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen, Maschinen bedienen oder Tätigkeiten ausüben, die Sie selbst oder andere gefährden könnten.

 

  • Wenn Sie sich erbrechen müssen
    • Zur Vorbeugung der Malaria:
      • Wenn Sie sich nach der Einnahme der Filmtablette innerhalb 1 Stunde erbrechen müssen, nehmen Sie sofort eine weitere Dosis ein.
      • Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel über die gesamte Prophylaxedauer einnehmen. Wenn Sie aufgrund von Erbrechen zusätzliche Tabletten einnehmen müssen, benötigen Sie möglicherweise eine weitere Verschreibung.
      • Wenn Sie sich erbrochen haben, ist es besonders wichtig sich zusätzlich beispielsweise mit Insektenschutzmitteln und Moskitonetzen zu schützen. Das Arzneimittel ist möglicherweise nicht optimal wirksam, da der Körper eine geringere Menge aufnimmt.
    • Zur Behandlung der Malaria:
      • Wenn Sie an Erbrechen und Durchfall leiden, informieren Sie Ihren Arzt. Sie benötigen regelmäßige Blutuntersuchungen. Das Arzneimittel wird nicht optimal wirksam sein, da der Körper eine geringere Menge aufnimmt. Die Untersuchungen werden prüfen, ob der Malariaparasit aus Ihrem Blut beseitigt worden ist.

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