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Viridal 20 mcg Karpulen Tr.Subst.m.Lsg.M

Viridal 20 mcg Karpulen Tr.Subst.m.Lsg.M
PZN: 08668915
Menge: 2 St
Darreichung: Trockensubstanz mit Lösungsmittel
Marke:
Hersteller: UCB Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

2 St

6 St

€ 45,07 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.02 mg Alprostadil
Indikation/Anwendung
  • Arzneimittel, das den Wirkstoff Alprostadil enthält. Alprostadil ist eine körpereigene Substanz, die in hohen Konzentrationen in der menschlichen Samenflüssigkeit vorkommt.
  • Es wird angewendet:
    • zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion), auch allgemein Impotenz bzw. mangelnde Gliedsteife genannt, bei Erwachsenen aufgrund verschiedener (neurogener, vaskulärer, psychogener oder gemischter) Ursachen.
    • als Hilfsmittel in der Diagnostik zur Abklärung einer erektilen Dysfunktion.
  • Des Weiteren dient das Arzneimittel zur Herbeiführung von Erektionen, die Voraussetzung für weiterführende diagnostische Verfahren sind, z. B. Doppler-Ultraschall (Duplexsonographie), Schwellkörpermessung (dynamische Cavernosometrie), falls diese nicht auf natürlichem Weg erreicht werden können.
Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Bevor Sie beginnen, das Präparat selbst zu injizieren, müssen Sie vom behandelnden Arzt gründlich in der Vorbereitung der Injektionslösung und in der Injektionstechnik unterrichtet werden. Auch die zu Hause zu verwendende Dosierung ist vom Arzt festzulegen (siehe Abschnitt Dosierungsanleitung). Präzise Anweisungen Ihres Arztes sind Voraussetzung für die Therapie zu Hause.
  • Sollten Sie Schwierigkeiten haben, sicher Selbstinjektionen durchzuführen, z. B. durch verminderte manuelle Fähigkeit, bei ausgeprägter Sehschwäche oder ausgeprägter Adipositas (Fettsucht), kann Ihre Partnerin angeleitet werden, die Injektionen durchzuführen.
  • Vermeiden Sie Fehlinjektionen, d. h. injizieren Sie nicht direkt unter die Haut sondern nur an die Stelle, die Ihnen Ihr Arzt gezeigt hat, da viridal sonst nicht richtig wirken kann.
  • Die Injektion sollte unter hygienischen Bedingungen erfolgen, da es sonst zu Infektionen an Penis oder Schwellkörper kommen kann.
  • Eine Erektion wird sich ungefähr 5 bis 15 Minuten nach der Injektion entwickeln.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.
  • Behandlung der erektilen Dysfunktion
    • Dosierung bei Behandlungsbeginn
      • Diagnostische Injektionen und Injektionen zur Dosisfindung werden vom behandelnden Arzt durchgeführt. Er wählt eine individuelle Dosierung, die eine diagnostische Untersuchung der erektilen Dysfunktion ermöglicht.
      • Wenn Sie das Präparat zur Behandlung von Erektionsstörungen verordnet bekommen haben, wird Ihr Arzt auch Ihre individuelle Dosis in der Praxis austesten. Als Startdosis empfiehlt sich bei Patienten, deren Erektionsstörungen neurogenen Ursprungs sind, eine Menge von 1,25 µg Alprostadil zu injizieren. Bei allen anderen Patienten sollte mit 2,5 µg Alprostadil begonnen werden. Bei der Dosiseinstellung sind Schritte zwischen 2,5 und 5 µg Alprostadil zu empfehlen. Die meisten Patienten benötigen zwischen 10 µg und 20 µg Alprostadil, d. h. 0,5 ml 20 µg (= 10 µg Alprostadil) und 1 ml 20 µg (= 20 µg Alprostadil).
  • Bei Dosierungen über 20 µg Alprostadil stehen Ihnen 40 µg zur Verfügung. Bei der Höchstdosierung von 40 µg Alprostadil ist 1 ml 40 µg zu injizieren. Diese Höchstdosis darf nicht überschritten werden.
  • Dosierung bei Behandlung zu Hause
    • Sie sollten ausschließlich die Dosis injizieren, die von Ihrem behandelnden Arzt durch eine Reihe von Injektionen nach dem o. g. Schema für Sie ermittelt wurde. Diese Dosierung sollte zu Hause zu einer nicht länger als 1 Stunde dauernden Erektion führen. Bei verlängerter Erektion zwischen 2 und 4 Stunden müssen Sie Ihren Arzt darauf hinweisen, dass er eine erneute Dosiseinstellung vornehmen muss.
    • Bitte wenden Sie das Präparat nur bis zu 3 Injektionen pro Woche an, wobei zwischen 2 Injektionen mindestens ein Zeitraum von 24 Stunden liegen muss.
  • Diagnose einer erektilen Dysfunktion (wird nur vom Arzt durchgeführt)
    • Bei Verdacht auf eine nicht gefäßbedingte Dysfunktion, z. B. bei neurogener oder psychogener Ursache, liegt die empfohlene Startdosis für das diagnostische Verfahren bei 2,5 µg Alprostadil (= 0,25 ml 10 µg). Diese Ausgangsdosis wird solange erhöht, bis eine volle Erektion erreicht ist. Ansonsten kann in der Regel mit einer Injektion von 10 µg Alprostadil (= 0,5 ml 20 µg) begonnen werden. Zwischen den einzelnen Injektionen sollten mindestens 24 Stunden liegen, wobei die Anzahl der Injektionen auf 3 pro Woche beschränkt ist.
    • Klinische Erfahrungen in der Diagnostik liegen bis 40 µg Alprostadil vor; diese Höchstdosis darf nicht überschritten werden. Bei Dosierungen bis 10 µg stehen Ihnen 10 µg zur Verfügung, und bei Dosierungen zwischen 20 µg und 40 µg Alprostadil sind 40 µg anzuwenden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Es sollten regelmäßig Kontrolluntersuchungen vom behandelnden Arzt durchgeführt werden. Dabei ist dann zu entscheiden, ob eine Korrektur der Dosierung notwendig ist und wie lange die Behandlung fortgesetzt werden soll.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge viridal angewendet haben, als Sie sollten
    • In klinischen Studien mit Alprostadil wurden keine Überdosierungen beobachtet. Im Falle einer Überdosierung kann eine verlängerte, mitunter schmerzhafte Erektion auftreten. Bis alle systemischen Auswirkungen abgeklungen sind und/oder bis eine Penisabschwellung eingetreten ist, sollten Sie unter ärztlicher Kontrolle beobachtet werden. Daher sollten Sie sich unverzüglich an Ihren behandelnden Arzt oder an eine Klinik mit urologischer Abteilung wenden, da eine verlängerte Erektion das erektile Gewebe des Penis schädigen kann. Die Behandlung eines Priapismus (verlängerte Erektion) sollte nicht später als nach 6 Stunden eingeleitet werden.
Art und Weise
  • Patientenanleitung zur Injektion in den Penisschwellkörper
    • Vorbereitungen
      • Bevor Sie mit der Vorbereitung beginnen, sollten Sie Ihre Hände und Ihren Penis gründlich mit Wasser und Seife waschen.
      • Bereiten Sie bitte die Injektionslösung unmittelbar vor der Injektion zu und verwenden Sie sie sofort. Nicht verbrauchte Injektionslösung ist zu verwerfen.
    • Aufreißhinweis
      • Reißen Sie die weiße Folie seitlich vom Schutzbehältnis ab und entnehmen Sie die Doppelkammerkarpule und die Injektionsnadel.
      • Legen Sie die Bestandteile des Injektionssets vor sich auf eine saubere Fläche und vergewissern Sie sich, dass der Injektor keine offensichtlichen Beschädigungen aufweist.
    • Hinweise
      • Die Injektionsseite sollte bei jeder Injektion gewechselt werden. Wenn Sie in die rechte Seite injizieren, nehmen Sie den Injektor in die rechte Hand. Injizieren Sie in die linke Seite, nehmen Sie ihn in die linke Hand.
      • Während der Injektion kann ein leichter Schmerz auftreten.
      • Falls Sie einen Widerstand oder einen starken, brennenden Schmerz verspüren, verändern Sie vorsichtig die Position der Injektionsnadel. Führen Sie die Nadel etwas weiter ein oder ziehen Sie diese geringfügig heraus, bis die Lösung leicht injiziert werden kann.
      • Sollte die Injektion dennoch nicht einfach und schmerzfrei gelingen, ziehen Sie die Nadel aus der Einstichstelle. Setzen Sie sich bitte in diesem Fall vor der nächsten Injektion mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung.
    • Hinweis
      • Falls eine Blutung auftritt, drücken Sie weiter auf die Injektionsstelle, bis die Blutung stoppt.
      • Nachdem Sie die Injektion ausgeführt haben, setzen Sie die äußere Schutzkappe auf die Nadel, und schrauben Sie diese vom Injektor ab.
      • Ein offensichtlich beschädigter oder nicht funktionsfähiger Injektor soll nicht verwendet werden. Vergewissern Sie sich vor jeder weiteren Injektion, dass der Injektor voll funktionsfähig ist.
    • Hinweis
      • Es wird empfohlen, nach Beendigung der Injektion und während des Geschlechtsverkehrs aus Sicherheitsgründen ein Kondom zu benutzen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung nach einer intrakavernösen Injektion war Schmerz am Penis. Dreißig Prozent der Patienten berichteten wenigstens einmal von Schmerzen. Schmerz war bei 11% mit der Injektion verbunden. In den meisten Fällen wurde der Schmerz als leicht bis moderat bewertet. 3% der Patienten beendeten die Behandlung auf Grund von Schmerzen.
  • Penisfibrose einschließlich Penisverkrümmung, fibrotische Knötchen und Peyronie-Erkrankung wurde in 3% aller Patienten, die an klinischen Studien teilnahmen, berichtet. In einer Studie zur Selbstinjektion, die über 18 Monate dauerte, war das Auftreten einer Penisfibrose höher und lag bei annähernd 8%.
  • Bluterguss (Hämatom) und Hautblutung (Ekchymose) an der Injektionsstelle, stehen eher im Zusammenhang mit der Injektionstechnik als der Wirkung von Alprostadil und wurden bei 3% bzw. 2% der Patienten berichtet.
  • Verlängerte Erektionen (eine Erektion über 4 - 6 Stunden) entwickelten 4% der Patienten. Priapismus (eine schmerzhafte Erektion für mehr als 6 Stunden) trat bei 0,4% auf. In den meisten Fällen bildeten sich diese spontan zurück.
  • Untersuchungen
    • Gelegentlich:
      • Erniedrigter Blutdruck
      • Erhöhte Herzfrequenz
      • Erhöhte Blutkreatininwerte
  • Herzerkrankungen
    • Gelegentlich:
      • Vermehrt auftretende Herzschläge außerhalb des Herzrhythmus, die in einem der Vorhöfe entstehen (Supraventrikuläre Extrasystolen)
    • Nicht bekannt
      • Durchblutungsstörung des Herzens (Myokardischämie)
      • Herzinfarkt
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Gelegentlich:
      • Verminderte Berührungs- und Drucksensibilität der Haut (Hypästhesie)
      • Überempfindlichkeit auf Berührungsreize (Hyperästhesie)
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
      • Kurze, andauernde Bewusstlosigkeit (Synkope)
      • Symptome einer beginnenden Ohnmacht wie Benommenheit, Seh-/Hörstörungen, Blässe, Schweißausbruch, Übelkeit ohne nachfolgenden Bewusstseinsverlust (sog. Präsynkope)
    • Nicht bekannt
      • Gedächtnisstörung
      • Schlaganfall
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich:
      • Erweiterung der Pupillen (Mydriasis)
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Selten
      • Drehschwindel
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Gelegentlich:
      • Übelkeit
      • Trockener Mund
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Gelegentlich:
      • Erschwerte ggf. schmerzhafte Blasenentleerung (Dysurie)
      • Häufiges Wasserlassen von kleinen Mengen Urin (Pollakisurie)
      • Harndrang
      • Blutungen der Harnröhre (Urethralblutung)
      • Vermehrtes Vorkommen von roten Blutkörperchen im Urin (Hämaturie)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Gelegentlich:
      • Ausschlag
      • Juckreiz (Pruritus)
      • Hautrötung des Hodensacks (Erythem des Skrotums)
      • Hautrötung
      • Verstärkte Schweißproduktion (Hyperhidrosis)
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Häufig
      • Muskelkrämpfe
    • Gelegentlich:
      • Rückenschmerzen
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Gelegentlich:
      • Pilzinfektionen
      • Infektionen der oberen Atemwege
      • Gewöhnliche Erkältung
  • Gefäßerkrankungen
    • Häufig:
      • Symptomatischer Blutdruckabfall (Hypotonie)
      • Blaue Flecken (Hämatome)
    • Gelegentlich:
      • Blutdruckabfall (Hypotonie)
      • Blutungen (Hämorrhagie)
      • Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation)
      • Periphere Gefäßerkrankung
      • Venöse Blutung
      • Kreislaufstörungen
      • Venenerkrankungen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Häufig:
      • Kleinflächige Blutungen der Haut (Ekchymosen) an der Injektionsstelle
      • Blaue Flecken (Hämatome) an der Injektionsstelle
      • Fibrose an der Injektionsstelle (z. B. Plaques an der Injektionsstelle, fibrotische Knötchen)
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
    • Gelegentlich:
      • Blutungen (Hämorrhagie) an der Injektionsstelle, Irritationen an der Injektionsstelle, Taubheitsgefühl an der Injektionsstelle, Wärmegefühl an der Injektionsstelle, Juckreiz an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle, Volumenvergrößerung an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Ödeme an der Injektionsstelle, Entzündungen an der Injektionsstelle
      • Entzündungen
      • Irritationen
      • Schwellungen
      • Gewebeschwellungen auf Grund von Flüssigkeitseinlagerung (Ödeme)
      • Periphere Ödeme
      • Schwäche (Asthenie)
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • Sehr häufig:
      • Penisschmerzen
    • Häufig:
      • Verlängerte Erektionen
      • Stellenweise Verhärtung des Penis, die eine Deformität des erigierten Penis verursacht (Peyronie-Krankheit, IPP)
      • Vermehrung des Bindegewebes des Penis (Penisfibrose)
      • Peniserkrankungen (Penisverkrümmung, Penisdeviation)
    • Gelegentlich:
      • Eichelentzündung (Balanitis)
      • Schmerzhafte Dauererektion (Priapismus)
      • Vorhautverengung (Phimose)
      • Schmerzhafte Erektionen
      • Ejakulationsstörungen
      • Erektionsstörungen
      • Hoden-, Hodensack- und Beckenschmerzen
      • Hoden- und Hodensacködeme
      • Erkrankungen des Hodensacks
      • Bildung von flüssigkeitsgefüllten Zysten im Bereich der Nebenhoden oder seltener im Bereich der Samenstränge (Spermatozele)
      • Hodenfunktionsstörungen
      • Wärmegefühl an den Hoden
      • Hodenschwellung
      • Hodenvergrößerung
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Selten
      • Überempfindlichkeit mit allergischer Hautentzündung/Hautreaktion (Dermatitis), Nesselsucht (Urtikaria) bis hin zu anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktionen Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten
      • Mangel an Blutplättchen im Blut (Thrombozytopenie)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Wirkung der Kombination dieses Arzneimittels mit Phosphodiesterase-5-Hemmern, Apomorphin oder in die Harnröhre (intraurethral) appliziertem Alprostadil ist zur Zeit nicht bekannt.
    • Sympathomimetika (Arzneimittel, die stimulierend auf den Sympathikus wirken) können die Wirkung verringern. Das Präparat kann die Wirkung blutdrucksenkender (Antihypertensiva) und gefäßerweiternder (Vasodilatoren) Medikamente sowie von Gerinnungshemmern (Antikoagulanzien) und Medikamenten, die die Verklumpung der Blutplättchen verhindern (Thrombozytenaggregationshemmern), verstärken.
    • Da das Präparat die Blutplättchenaggregation hemmt und damit die Blutungsneigung erhöht, kann die Wirkung von gleichzeitig angewendeten Blutgerinnungshemmern verstärkt werden.
    • Die Wirkungen von Alprostadil in Kombination mit anderen Behandlungsformen der erektilen Dysfunktion (z. B. Sildenafil) oder anderen erektionsinduzierenden Arzneistoffen (z. B. Papaverin) wurden nicht speziell untersucht. Diese Wirkstoffe sollten nicht in Kombination mit diesem Präparat eingesetzt werden, da möglicherweise eine verlängerte Erektionsdauer ausgelöst werden kann.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Alprostadil oder einen sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei Patienten mit Penisimplantat.
    • bei Patienten, bei denen sexuelle Aktivität unratsam oder kontraindiziert ist (z. B. Patienten, die an schweren Herzerkrankungen leiden).
    • bei Patienten mit anatomischen Verformungen des Penis, wie Penisverkrümmung (Angulation), Vernarbungen an den Schwellkörpern (Fibrose), Induratio penis plastica (Peyronie-Krankheit, IPP) oder einer Verengung der Vorhaut (Phimose).
    • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die mit einer verlängerten Erektion oder schmerzhaften Dauererektion einhergehen, wie z. B. Multiples Myelom, Sichelzellanämie oder derer genetischen Veranlagung, Thalassämie, Leukämie.
  • Es liegen keine klinischen Erfahrungen bei Patienten unter 18 oder über 80 Jahren vor.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder stillt, oder wenn Ihre Partnerin vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Der natürliche Gehalt an Prostaglandin (PGE1, Gewebehormon mit gefäßerweiternden Eigenschaften) im Sperma kann durch den Gehalt an PGE1 in viridal erhöht werden. Im Falle einer Schwangerschaft der Partnerin sollte während des Geschlechtsverkehrs ein Kondom benutzt werden, um Irritationen der Vagina, das Risiko einer Frühgeburt oder ein Risiko für den Fötus zu vermeiden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Zugrunde liegende behandelbare medizinische Ursachen der erektilen Dysfunktion sollten vor der Behandlung diagnostiziert und behandelt werden. Das Präparat ist nicht für die gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgesehen.
    • Falls bei Ihnen eine Herz-/Kreislauferkrankung, wie z. B. koronare Herzerkrankung, Herzfehler, Herzinsuffizienz, oder kurzfristige schwerwiegende Durchblutungsstörungen des Gehirns (transitorisch ischämische Attacken) oder Lungenerkrankungen festgestellt wurden, können sexuelle Stimulation und Geschlechtsverkehr Herz-/Kreislauf- oder Atembeschwerden auslösen. In diesen Fällen ist vor Behandlungsbeginn eine gründliche Untersuchung durch einen Internisten zu empfehlen.
    • Das Arzneimittel ist bei Patienten mit vorübergehenden ischämischen Attacken in der Vorgeschichte, mit instabiler Herz-Kreislauf-Erkrankung und bei Patienten mit Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck mit höchster Vorsicht und nur unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anzuwenden.
    • Bitte halten Sie sich genau an die vom Arzt empfohlene Dosierung oder Anwendungshäufigkeit, da sonst das Risiko einer Schwellkörpervernarbung erhöht sein kann.
    • Verlängerte Erektionen und/oder schmerzhafte Dauererektionen (Erektionen, die über sechs Stunden andauern) können nach einer intrakavernösen Verabreichung auftreten.
    • Ihr Arzt sollte Ihnen die niedrigste wirksame Dosis verabreichen, um das Risiko zu minimieren. Bei jeder Erektion, die über 4 Stunden hinaus geht, unterrichten Sie sofort Ihren behandelnden Arzt oder - falls dieser nicht erreichbar ist - wenden Sie sich an eine Klinik mit urologischer Abteilung. Verlängerte Erektionen können, wenn sie nicht behandelt werden, das erektile Gewebe des Penis schädigen und zu einer irreversiblen erektilen Dysfunktion führen.
    • Schmerzhafte Erektionen treten wahrscheinlicher bei Patienten mit anatomischen Verformungen des Penis auf, wie z. B. Penisverkrümmung, Verengung der Vorhaut, Vernarbungen der Schwellkörper, Peyronie-Krankheit oder Hautveränderungen. Eine Penisfibrose einschließlich einer Penisverkrümmung, fibrotische Knötchen und Peyronie-Krankheit (IPP) können infolge der intrakavernösen Anwendung auftreten. Das Risiko einer Fibrose kann bei längerer Behandlungsdauer erhöht sein. Kontrollen des Patienten, die eine sorgfältige Untersuchung des Penis einschließen, werden dringend empfohlen, um Anzeichen einer Penisfibrose oder einer IPP zu erkennen. Falls Sie eine Penisverkrümmung, Schwellkörperfibrose oder eine IPP entwickeln, sollten Sie die Behandlung beenden.
    • Bei Patienten mit Gerinnungsstörungen oder Patienten, die Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulantien) wie Warfarin oder Heparin anwenden, kann die Anwendung des Präparates die Neigung zu Blutungen nach einer intrakavernösen Injektion erhöhen. Sollten Sie zu diesen Patienten gehören, dann sollte Ihr Arzt die Gerinnungswerte des Blutes engmaschig kontrollieren. Außerdem sollten Sie die Injektionsstelle am Penis ausreichend lange mit einem Tupfer abdrücken.
    • Die intrakavernöse Injektion kann eine Blutung an der Injektionsstelle verursachen. Bei Krankheiten, die durch Blut übertragen werden, kann dadurch das Übertragungsrisiko auf den Partner erhöht werden. Bitte benutzen Sie ein Kondom.
    • Bei Patienten mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen in der Vorgeschichte sollte die potenzielle Gefahr einer Abhängigkeit des Arzneimittels in Betracht gezogen werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
    • In Einzelfällen sind Effekte auf den Kreislauf, wie z. B. kurzzeitige Blutdrucksenkung und/oder Schwindel nach intrakavernöser Injektion zu beobachten. Die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen können dadurch bis zu 30 Minuten nach Anwendung beeinträchtigt sein

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