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Granisetron Kabi 1 mg/1 ml

Abbildung ähnlich
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  • PZN / EAN
    09008859 / 4150090088597
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Marke
    Granisetron
  • Hersteller
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 1.12 mg Granisetron hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
  • Natriumchlorid
  • Citronensäure monohydrat
  • Der enthaltene Wirkstoff ist Granisetron. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „5-HT 3 -Rezeptorantagonisten" oder „Antiemetika" genannt werden.
  • Das Präparat wird zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen angewendet,das durch andere medizinische Behandlungen hervorgerufen wird, darunter Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs oder nach einer Operation.
  • Die Injektionslösung ist bei Erwachsenen und Kindern im Alter ab 2 Jahren indiziert.
Gegenanzeigen
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Granisetron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Injektion mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.
  • Die Injektion wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht. Die Dosis ist von Patient zu Patient verschieden. Sie ist abhängig von Ihrem Alter, Gewicht und davon, ob Sie das Arzneimittel zur Vorbeugung oder zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen erhalten. Ihr Arzt wird ermitteln, welche Dosis für Sie die Richtige ist.
  • Vorbeugung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie
    • Die Injektion wird Ihnen vor Beginn Ihrer Strahlen- oder Chemotherapie verabreicht. Die Injektion in eine Ihrer Venen dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis liegtzwischen 1 und 3 mg. Das Arzneimittel kann vor der Injektion verdünnt werden.
  • Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie
    • Die Injektion dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis liegt zwischen 1 und 3 mg. Das Arzneimittel kann vor Injektion in Ihre Vene verdünnt werden. Nach der ersten Dosis erhalten Sie möglicherweise weitere Injektionen, um Ihre Beschwerden einzudämmen. Die Injektionen erfolgen mit einem Mindestabstand von 10 Minuten. Sie werden maximal 9 mg Granisetron pro Tag verabreicht bekommen.
  • Kombination mit Steroiden
    • Die Wirksamkeit der Injektion kann durch die Anwendung von bestimmten Arzneimitteln,sogenannten Adrenocorticosteroiden, verbessert werden. Als Steroid wird Ihnen entweder eine Dosis von 8 bis 20 mg Dexamethason vor der Strahlen- oder Chemotherapie verabreicht oder von 250 mg Methylprednisolon, das sowohl vor als auch nach der Strahlen- oder Chemotherapieverabreicht wird.
  • Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation
    • Die Injektion in Ihre Vene dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis beträgt 1 mg. Die maximal verabreichte Dosis von Granisetron beträgt 3 mg pro Tag.
  • Anwendung bei Kindern
    • Anwendung bei Kindern zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie
      • Bei Kindern wird Granisetron, wie oben beschrieben, als Injektion in eine Vene verabreicht, wobei die Dosis vom Gewicht des Kindes abhängig ist. Die Injektionen werden verdünnt und erfolgen vor Beginn der Strahlen- oder Chemotherapie über einen Zeitraum von 5 Minuten. Kinder erhalten maximal 2 Dosen am Tag in einem Mindestabstand von 10 Minuten.
    • Anwendung bei Kindern zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation
      • Kinder sollten diese Injektion zur Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation nicht erhalten.

 

  • Wenn eine größere Menge angewendet wurde
    • Da Ihnen die Injektion von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie eine zu große Menge erhalten. Sollten Sie jedoch Bedenken haben,sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören leichte Kopfschmerzen. Sie werden symptomatisch behandelt werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn bei Ihnen das folgende Problem auftritt, müssen Sie sofort einenArzt aufsuchen:
    • Allergische Reaktionen (Anaphylaxie). Die Anzeichen können Schwellungen von Hals, Gesicht, Lippen und Mund sowie Atem- oder Schluckbeschwerden beinhalten.
  • Andere Nebenwirkungen, die während der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten können,sind:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen
      • Kopfschmerzen
      • Verstopfung. Ihr Arzt wird Ihren Zustand überwachen.
    • Häufig: kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen
      • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
      • Veränderungen Ihrer Leberfunktion, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden
      • Durchfall
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen
      • Hautausschläge oder allergische Hautreaktionen oder „Nesselsucht" oder „Quaddeln"(Urtikaria). Zu den Anzeichen können rote, juckende Erhebungen gehören.
      • Veränderungen des Herzschlags (Herzrhythmus) und Veränderungen, die in einem EKG (elektrische Aufzeichnungen der Aktivität des Herzens) festgestellt werden
      • ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, darunter Zittern, Muskelsteifheit und Muskelkontraktionen
      • Serotonin-Syndrom. Die Anzeichen hierfür können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, hohe Körpertemperatur und hohen Blutdruck, exzessives Schwitzen und beschleunigten Herzschlag, körperliche Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schüttelfrost, Muskelzittern,Muskelzuckungen oder Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen und Ruhelosigkeit einschließen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Granisetron Kabi 1 mg/1 ml
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Granisetron Kabi 1 mg/1 ml
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Fragen Sie vor der Anwendung von diesem Arzneimittel bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie
      • aufgrund eines Darmverschlusses Probleme mit Ihrer Darmbeweglichkeit haben.
      • Herzprobleme haben, eine Krebsbehandlung erhalten, die nachweislich Ihr Herz schädigen kann oder Probleme mit dem Salzhaushalt, Kalium-, Natrium- oder Kalziumspiegeln Ihres Körpers (Elektrolytverschiebungen) haben.
      • andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT 3 -Rezeptorantagonisten" anwenden. Dazu gehören Dolasetron und Ondansetron, die wie Granisetron zur Behandlung und Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen angewendet werden.
    • Das Serotonin-Syndrom ist eine gelegentliche, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung, die bei der Einnahme von diesem Arzneimittel auftreten kann. Diese Nebenwirkung kann auftreten, wenn Sie Granisetron allein einnehmen, tritt aber vermehrt bei der gleichzeitigen Einnahme von Granisetron und bestimmten anderen Arzneimitteln auf (insbesondere Fluoxetin, Paroxetin,Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Duloxetin).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Hinweise dafür vor, dass das Präparat Ihre Verkehrstüchtigkeit und dieFähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Die Injektion wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht.
  • Das Präparat wird als Injektion in eine Vene (intravenös) verabreicht.
  • Für weitere Informationen, siehe Gebrauchsinformation.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden. Dies ist wichtig, da das Präparat die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieser Injektion beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal insbesondere, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags oder andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT 3 -Rezeptorantagonisten" wie Dolasetron oder Ondansetron
      • Phenobarbital, ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie
      • Ketoconazol, ein Arzneimittel das zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet wird
      • das Antibiotikum Erythromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen
      • SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angstzuständen, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram
      • SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen und/ oder Angstzuständen, wie beispielsweise Venlafaxin und Duloxetin.

Fragen und Antworten zu Granisetron Kabi 1 mg/1 ml

Wie lange muss Granisetron Kabi 1 mg/1 ml angewendet werden?

Frage von Dalia S.

Ihr Arzt wird die Dauer der Behandlung mit Granisetron Kabi® 1mg/1ml festlegen, wenn er das Medikament verordnet.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von Granisetron Kabi 1 mg/1 ml auftreten?

Frage von Torben A.

Wie alle Arzneimittel kann auch Granisetron Kabi® 1mg/1ml Nebenwirkungen auslösen. Diese müssen aber nicht immer und nicht in gleicher Häufigkeit oder Stärke auftreten.

Anzeichen hierfür sind:

• Hautreaktionen • Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit • Kopfschmerzen, Schwindel • EKG-Veränderungen • Durchfall, Verstopfung

Die angegebenen Nebenwirkungen sind ein unvollständiger Auszug der aktuellen Packungsbeilage.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird Granisetron Kabi 1 mg/1 ml gegeben?

Frage von Carlos R.

Granisetron Kabi® 1mg/1ml ist eine verschreibungspflichtige Injektionslösung, die durch Ihren Arzt gegeben wird. Je nach Patienten und vorliegenden Beschwerden, wird das Präparat individuell gehandhabt.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von Granisetron Kabi 1 mg/1 ml vorkommen?

Frage von Lorenzo E.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie neben Granisetron Kabi® 1mg/1ml noch andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Während der Anwendung des Arzneimittels können Sie wie gewohnt essen und trinken. Eine Umstellung der Ernährung ist nicht notwendig, es sei denn Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.

Dies ist ein unvollständiger Ausschnitt aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie die vollständigen Angaben zu möglichen Wechselwirkungen in der jeweils aktuellen Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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