Malaria ist eine durch Mückenstiche übertragene Infektionskrankheit, die in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist. Sie wird durch einzellige Parasiten verursacht, die sich in den roten Blutkörperchen vermehren. Erste Symptome ähneln oft einer Grippe, darunter Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Unbehandelt kann Malaria schwerwiegende Komplikationen verursachen, insbesondere bei Kindern und immungeschwächten Personen. Riamet enthält die Wirkstoffe Artemether und Lumefantrin, die den Parasiten in verschiedenen Entwicklungsstadien stören und abtöten. Das Arzneimittel ist zur Behandlung akuter, unkomplizierter Malaria-Infektionen bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen ab einem Körpergewicht von 5 kg zugelassen. Es wird nicht zur Vorbeugung und nicht bei schweren Verlaufsformen eingesetzt, bei denen lebenswichtige Organe betroffen sein können. Bei sorgfältiger Anwendung nach ärztlicher Verordnung kann Riamet dazu beitragen, den Malaria-Erreger zu bekämpfen.